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Idealistisches Engagement und Zusammenhalt - Verleihung des Deutschen Jugendorchesterpreises 2020/2021

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Für ihr Engagement und ihre Kreativität wurden am 27. März in der TauberPhilharmonie Weikersheim junge Ensembles mit dem Deutschen Jugendorchesterpreis der Jeunesses Musicales Deutschland ausgezeichnet. Mit dem Preis, der unter der Schirmherrschaft der Bundesjugendministerin steht, würdigt der musikalische Jugendverband neben der musikalischen Qualität besonders die fantasievolle Programmgestaltung und stellt die eigenverantwortliche Umsetzung des Konzertprojekts durch die Jugendlichen in den Vordergrund.

Den 1. Preis und 3.000 € erhielt das Jugendsinfonieorchester Mannheim. Zwei 2. Preise in Höhe von je 2.000 € gingen an das Jugendsinfonieorchester Schwerin und das Jugendsinfonieorchester Stuttgart.  

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29.3.2022: Veranstaltungen aktuell +++ Veranstaltungen

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«Sachsens Glanz»: Musikfest Erzgebirge schlägt Brücke nach Italien +++ Opern-Uraufführung zu Königin Charlotte von Großbritannien in Neustrelitz +++ Benefizkonzert mit Leslie Mandoki und der geflüchteten ukrainischen Pop-Ikone Kamaliya

«Sachsens Glanz»: Musikfest Erzgebirge schlägt Brücke nach Italien

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Rattle hofft weiter auf Konzerthaus-Bau in München

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München - Der britische Dirigent Sir Simon Rattle hofft weiter auf eine Realisierung des Konzerthauses in München - auch wenn Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) den Bau aus Kostengründen kürzlich infrage gestellt hat.

«Ich möchte die Gedanken von Ministerpräsident Söder nicht gerne aus der Ferne interpretieren. Aus einem persönlichen Austausch mit ihm letztes Jahr weiß ich aber, dass wir viele ähnliche Vorstellungen darüber haben, wie das Musikleben in München und in Bayern in den nächsten Jahren aussehen könnte und sollte», sagte der künftige Chef-Dirigent von Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks am Dienstag. «Das Konzerthaus im Werksviertel schien uns dafür ein zentraler Baustein zu sein.»

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Mehr als Unterhaltung in 70 Jahren Münchner Rundfunkorchester

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München - Unterhaltungsmusik - das sollte eigentlich die Domäne des Münchner Rundfunkorchesters nach der Gründung am 1. April 1952 sein. Ein Begriff, mit dem der erste Chefdirigent nicht viel anfangen konnte. «Musiker können sich beim Spielen nicht unterhalten, und die Leute sollen sich, wenn wir spielen, auch nicht unterhalten», stellte damals Werner Schmidt-Boelcke fest.

Seitdem hat das Ensemble in 70 Jahren eine große Bandbreite entwickelt, von Opern und Operetten über Zeitgenössisches bis hin zu moderner geistlicher Musik, Jazz oder Filmmusik. Ein besonderes Augenmerk gilt der Musikvermittlung an Kinder und Jugendliche.

Eine schwierige Zeit erlebte das Orchester vor rund 15 Jahren, als die Auflösung drohte. Stattdessen verkleinerte sich das Ensemble und hat nach Angaben des Bayerischen Rundfunks nunmehr rund 55 Musiker.

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Scholz: Kunst und Kultur schaffen Freiheitsräume

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Berlin - Bundeskanzler Olaf Scholz hat die Bedeutung von Kultur auch in Zeiten des Krieges von Russland gegen die Ukraine betont. «Kunst und Kultur schaffen Freiheitsräume, die wir dringend brauchen», sagte der SPD-Politiker am Montagabend während einer Veranstaltungsreihe «Kultur im Kanzleramt» in Berlin.

Russlands Angriff gelte «der Demokratie, der Freiheit, der Selbstbestimmung». Diese europäischen Werte seien nicht selbstverständlich. «Wir müssen verstehen, dass wir sie immer wieder verteidigen müssen», sagte Scholz.

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Jacob Karlzon Trio beim BMW Welt Jazz Award

JazzZeitung - aktuell -

Der 2010 in seiner Heimat Schweden als Jazz-Musiker des Jahres ausgezeichnete Pianist Jacob Karlzon macht schon immer Musik für den inneren Film. In der BMW Welt spielte er zusamen mit  Morten Ramsbøl am Bass und Rasmus Kihlberg am Schlagzeug am 22. März das 2. Konzert des diesjährigen BMW Welt Jazz Awards mit 5 weiteren Teilnehmerbands. Den Zuhörern im Doppelkegel präsentierte Karlzon keine Kurzfilme, sondern großes Kino: Er hängte die Stücke übergangslos aneinander und ließ derart eine ausladende Jazzsuite entstehen, die mittels stupender Technik und tiefer Empfindung seinerseits bei den Zuhörern große Emotionen weckte. Ungebremste schwedische Spielfreude konnte Thomas J. Krebs auf seinen Schwarzweiß-Bildern festhalten.                               Weiter mit dem Wettbewerb geht es am 5. April 2022: Da spielt die israelische Pianistin Anat Fort mit ihrem Trio. Die Pianistin Fort gehört zu der Riege israelischer, in New York groß gewordener Musiker, die den aktuellen Jazz wesentlich mitprägen. Sie selbst lebt inzwischen wieder in Israel, was ihrer weltweiten Beachtung keinen Abbruch getan hat. Seit über 20 Jahren spielt sie mit dem Bassisten Gary Wang …

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Orchestervereinigung ehrt Beat Fehlmann mit Kulturpreis der DOV

nmz - aktuell -

Berlin/Ludwigshafen - Der Intendant der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen, Beat Fehlmann, erhält den Kulturpreis der Deutschen Orchestervereinigung. «Damit ehren wir das erfolgreiche und vorbildliche Engagement von Beat Fehlmann und seinem Team der Staatsphilharmonie», hieß es am Montag beim Orchesterverband in Berlin.

«Schon vor der Coronapandemie hat sich das Orchester in Ludwigshafen unter Beat Fehlmann zu einem echten Innovationsstandort entwickelt.»

Als Beispiele wurden das Bemühen um mehr Diversität bei Personal, Publikum und Programm, die Beschäftigung mit dem Thema Musik und Gesundheit, Livestreams mit 360 Grad-Kameratechnik und die Gewinnung von neuem Publikum genannt. Die Abonnentenzahl sei trotz der Pandemie gegen den Trend um 51 Prozent gesteigert worden.

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Stets zu Diensten oder zeitgemäße Alltagskultur?

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100 Jahre Gebrauchsmusik: Ein vergessenes Jubiläum und eine neue Podcastreihe · Von Bernhard König

„Welche Musik braucht unsere Gegenwart?“ Dieser Frage geht der Verein Trimum in einem neuen Podcast in Partnerschaft mit der nmz nach. Gemeinsam mit Expert*innen aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten und Gesellschaftsbereichen suchen die Initiatoren nach „Musik, die es bisher noch nicht gibt“. Einer von ihnen ist Bernhard König, der ein Jubiläum zum Anlass für einige grundsätzliche Gedanken zum Thema nimmt.

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Lübecker Theaterbesucher feiern Stings Anti-Kriegs-Lied «Russians»

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Lübeck -Der britische Musiker Sting besucht in Lübeck eine Aufführung seines Musicals «The last Ship». Im Anschluss greift er zur Gitarre und singt seinen neu bearbeiteten Song «Russians». Für den musikalischen Protest gegen den Ukrainekrieg wird er vom Publikum gefeiert.

Ein Theaterbesuch des britischen Sängers Sting in Lübeck ist zu einem bewegenden Appell gegen den Krieg in der Ukraine geworden. Nach dem Ende der Vorstellung am Sonntagabend kam er auf die Bühne und sang die Neufassung seiner Ballade «Russians». Angesichts des Krieges in der Ukraine hatte er das Stück vor Kurzem in einer Unplugged-Version neu veröffentlicht. «Ich habe es 1984 im Kalten Krieg geschrieben und ich habe nie gedacht, dass es nach dem Mauerfall noch einmal relevant werden könnte», sagte der 70-Jährige.

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Kulturschaffende kritisieren Söders Abkehr vom Münchner Konzerthaus [update, 17:00]

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München - Die Geigerin Anne-Sophie Mutter und der Konzertveranstalter Andreas Schessl haben Ministerpräsident Markus Söders Abkehr vom lange geplanten Münchner Konzerthaus kritisiert. Der CSU-Chef hatte in der «Süddeutschen Zeitung» (Samstag) eine «Denkpause» gefordert und gesagt: «Wir können nicht alles unendlich finanzieren.»

Der Freistaat wollte das Konzerthaus für das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks bauen, das im Gegensatz zu anderen internationalen Spitzenorchestern bis heute keine eigene Spielstätte hat. Anne-Sophie Mutter sagte der Zeitung: «Wir brauchen dieses Wohnzimmer der kreativen Höhenflüge wie die Luft zum Leben!»

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Ukraine-Botschafter nicht bei Steinmeier-Konzert - russische Solisten

nmz - aktuell -

Berlin - Der ukrainische Botschafter in Deutschland hat an einem vom Bundespräsidenten veranstalteten Solidaritätskonzert nicht teilgenommen. «Nur russische Solisten, keine Ukrainerinnen», twitterte Botschafter Andrij Melnyk am Sonntag. «Ein Affront. Sorry, ich bleibe fern.» Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Berliner Philharmoniker hatten am Sonntag zu einem Solidaritätskonzert mit der Ukraine eingeladen.

Die Sprecherin des Bundespräsidenten, Cerstin Gammelin, bedauerte die Entscheidung des Botschafters. Das Konzert biete die Möglichkeit eines gemeinsamen Zeichens für die Ukraine. «Es ist schade, dass wir dieses Zeichen nicht gemeinsam senden können.» Gammelin wies darauf hin, dass im Zentrum des Programms der bedeutende ukrainische Komponist Valentin Silvestrov stehe, der im hohen Alter von 84 Jahren soeben selbst aus seiner Heimat geflohen sei.

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Georg-Philipp-Telemann-Preis 2022 geht an Musikwissenschaftler Steven D. Zohn

nmz - aktuell -

Magdeburg - Mit einem Konzert und der Verleihung des Georg-Philipp-Telemann-Preises an den US-amerikanischen Musikwissenschaftler Steven D. Zohn sind am Sonntag in Magdeburg die 25. Telemann-Festtage zu Ende gegangen.

Zohn bekomme die Auszeichnung für seine besonderen Verdienste mit Blick auf die Etablierung und Profilierung einer modernen Telemann-Forschung in den USA, teilten Veranstalter und Staatskanzlei mit.

«Ihr Schaffen hilft maßgeblich bei der Etablierung und Profilierung einer modernen Telemann-Forschung in den USA», sagte Kulturminister Rainer Robra (CDU) laut Mitteilung zu dem Ausgezeichneten. «Der mit Ihren Publikationen verbundene Erkenntnisgewinn trägt wesentlich zur Internationalisierung der Telemann-Forschung bei.»

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Julia Hülsmann erhält Musikautor*innenpreis 2022

JazzZeitung - aktuell -

Die deutsche Jazzpianistin Julia Hülsmann wurde in der Kategorie Komposition Jazz/Crossover für ihr herausragendes musikalisches Schaffen mit dem Deutschen Musikautor*innenpreis ausgezeichnet. Die Verleihung fand am Donnerstag dem, 24. April im Ritz-Carlton Hotel Berlin statt. Insgesamt wurden 18 Künstlerinnen ausgezeichnet, die mit ihrer Arbeit einen besonderen Beitrag zur Musikkultur in Deutschland leisten. Schirmfrau des Deutschen Musikautorinnenpreis ist die Staatsministerin für Kultur und Medien Claudia Roth. Der Preis wurde 2009 von der GEMA ins Leben gerufen, um die in der GEMA versammelten Komponistinnen und Textdichterinnen zu würdigen. Alle Preisträgerinnen und Nominierte werden in die Akademie Deutsche Musikautorinnen (ADMA) aufgenommen, welche die Fachjury des Preises jedes Jahr neu wählt. Folgende Künstlerinnen wurden 2022 mit dem Deutschen Musikautorinnenpreis geehrt: Komposition Audiovisuelle Medien: Dascha Dauenhauer Komposition Hip-Hop: Lucry & Suena (Luis Cruz & Jennifer Allendörfer) Komposition Jazz/Crossover: Julia Hülsmann Komposition Kammermusik: Zeynep Gedizlioğlu                                Komposition Musiktheater: Chaya Czernowin Text Rock/Pop: Grossstadtgeflüster (Jen Bender, Raphael Schalz, Chriz Falk) Text Schlager: Michael Holm Nachwuchspreis: Ami Warning (Sparte U) und Ole Hübner (Sparte E) Erfolgreichstes Werk 2021: „Ohne Dich“ …

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Artgerechte Haltung der Kreativen?

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Nachschlag 2022/03

Es wird gestreamt was das Zeug hält – auch in der Musikwelt. Von AppleMusic bis Spotify läuft das Geschäft anscheinend hervorragend. Es fragt sich nur für wen. Zwei der großen „Klassik“-Streamer sind mittlerweile vom Markt weggefischt worden. Primephonic wurde von Apple quasi über Nacht ein- und ausgetütet; Grammofy lebte zwischenzeitlich unter dem Dach von Spotify, ehe es von dort annähernd unbemerkt spurlos verschwand.

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Die Oper Leipzig komplettiert mit „Lohengrin“ den Kanon für „Wagner 22“

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Der neue Leipziger „Lohengrin“ blickt in zwei Richtungen. Einmal zurück und einmal nach vorn. Zurück, weil seine szenische Umsetzung eigentlich anders geplant war. Was auch, aber nicht nur, mit den leidigen Coronaquerschlägern, die jeder Planung die letzte Sicherheit nehmen, zu tun hat. Eigentlich sollte nämlich Katharina Wagner inszenieren. Die Premiere für deren zweiten „Lohengrin“ (nach ihrem ersten, hochpolitischen in Budapest) sollte eine Übernahme der zuerst für Barcelona gedachten Neuinszenierung in Wagners Geburtsstadt werden. Kurz vor der dortigen Premiere beendete der erste große Lockdown alle Blütenträume.

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Flache Mondtag-Show: „Der Vampyr“ in Hannover

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Heinrich Marschner war in Hannover als Komponist nicht mehr so erfolgreich wie in Leipzig, wo „Der Vampyr“ 1828 zur Uraufführung gelangte oder in Berlin mit „Hans Heiling“. Beim „Vampyr“ steht die Rettung aus den Verballhornungen oder Simplifizierungen der letzten Jahrzehnte noch immer aus. Die Premiere an der Niedersächsischen Staatsoper Hannover war in erster Linie eine herausragende Leistung von GMD Stephan Zilias. Ersan Mondtag verzettelte sich mit assoziativer Völlerei in seinem Zutaten-Gestrüpp aus der Geschichte des Antisemitismus, Konsumkritik und Trash.

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Die Jazz-Radiowoche vom 28.03.22–03.04.2022

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Jazz im Radio. Foto: Martin Hufner

Ein kleiner Blick in die Radiowoche 13. Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. Andere tolle Sendungen im Radio finden Sie in der Radiowoche im Bad Blog Of Musick. mo – 28.03.2022 17:50 bis 18:00 | SWR 2 SWR2 Jazz vor sechs 19:30:00 | Ö1 Céline Bonacina Trio bei den INNtönen 2021 Die aus dem ostfranzösischen Belfort stammende Céline Bonacina hat sich in den letzten 15 Jahren als eine der interessantesten europäischen Stimmen am Baritonsaxofon etabliert. Mit kraftvollem Ton und rhythmusbetonten, dann auch wieder balladesk entschleunigten Eigenkompositionen, die auch durch ihren siebenjährigen Aufenthalt auf der Insel La Réunion im Indischen Ozean beeinflusst sind, wusste die 46-Jährige auch am 1. August 2021 im Rahmen des INNtöne-Open-air-Festivals auf dem Buchmannhof im oberösterreichischen Innviertel zu überzeugen: Bonacina, auch am Sopransaxofon zu hören, intonierte mit ihrem aus Chris Jennings (Kontrabass) und John Hadfield (Schlagzeug) bestehenden Trio Musik ihrer aktuellen CD „Fly Fly“ und erhielt dafür viel Beifall von Seiten eines beglückten Publikums. 22:04 bis 23:00 | WDR 3 WDR 3 Jazz: Der geheime Garten des Jazz Extended Version 22:30 bis 23:00 | hr2-kultur Jazz Now: Aus …

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Deutsche Streicherphilharmonie: Flow of Music: Streichersound voller Anmut und Melodik

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Die Deutsche Streicherphilharmonie gastiert mit der Pianistin SoRyang u. a. in der Kölner Philharmonie, in der Frankfurter Alten Oper und im Grand Auditorium in Luxemburg. Herausragend sind nicht nur die Konzertsäle, die sie im Rahmen ihrer Frühjahrstournee Anfang April bespielen werden. Herausragend ist insbesondere auch das hohe technische Können und die hinreißende Spielfreude, mit der die gerade mal 11- bis 20-jährigen Mitglieder der Deutschen Streicherphilharmonie ihr Publikum regelmäßig in den Bann ziehen.

Gemeinsam mit der Solistin SoRyang und unter Leitung ihres Chefdirigenten Wolfgang Hentrich präsentiert die junge Streicherelite Chopins Klavierkonzert Nr. 2 im Grand Auditorium in Luxemburg (1. April 2022), in der Kölner Philharmonie (3. April 2022), in der Congresshalle in Saarbrücken (4. April 2022) und in der Frankfurter Alten Oper (5. April 2022). Auftakt der anspruchsvollen Tournee macht ein Konzert auf Einladung der befreundeten Konzertgesellschaft Gevelsberg im dortigen Zentrum für Kirche und Kultur (31. März 2022).

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«Danke»: Singen des Kirchenlieds in anderem Kontext erneut untersagt

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Linz - Die Erben des deutschen Komponisten Martin Gotthard Schneider aus Konstanz sind erneut gegen die Verwendung seines bekannten Kirchenlieds «Danke für diesen guten Morgen» in einem modernen Stück vorgegangen. Der österreichische Autor und Regisseur Kurt Palm hatte die Melodie mit abgeändertem Text in seinem Werk «This is the End, my Friend» eingebaut, das am 17. März im Theater Phönix in Linz Premiere hatte.

Der Einsatz des Liedes in der Produktion, die von Palm als «dystopische Horrorklamotte» bezeichnet wird, entspreche «in keiner Weise den theologischen Intentionen des Autors», kritisierte die Erbengemeinschaft am Samstag.

Aus diesem Grund, und weil Palm keine Genehmigung eingeholt habe, untersagten die Erben die weitere Verwendung. Das Theater gab bekannt, dass das Lied aus dem Stück gestrichen wurde.

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Chorleiter gefunden - Ludwig Böhme übernimmt in Windsbach

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Windsbach (dpa/lby) - Der Windsbacher Knabenchor hat einen Nachfolger für den nach Dresden wechselnden Chorleiter Martin Lehmann gefunden. Ludwig Böhme soll zum 1. September die künstlerische Leitung übernehmen, wie der Chor mitteilte. «Mit Leidenschaft und Gründlichkeit werde ich mich für den Chor, seine Klasse und natürlich für das Wohl der Sänger einsetzen», sagte der 42-Jährige laut der Mitteilung.

Böhme war in jungen Jahren beim bekannten Leipziger Thomanerchor. Später studierte er dort Chordirigieren. Er ist Gründer des Calmus Ensembles und als Bariton in dem international anerkannten Quintett aktiv. Außerdem unterrichtete er Dirigieren an Musikhochschulen in Leipzig und Halle und ist seit 2012 künstlerischer Leiter des Leipziger Synagogalchors. Böhme zeichne sich durch überragende musikalische Qualität und klare Pädagogik aus, sagte der Direktor des Windsbacher Internats, Bernd Töpfer.

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