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Kulturrat fordert Bundeskulturministerium - «Zeit ist reif»

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Berlin - Der Deutsche Kulturrat hat nach der Wahl die Schaffung eines eigenen Bundeskulturministerium angemahnt. «Die Kulturpolitik ist im Bund seit fast 20 Jahren ein Provisorium», sagte Kulturratsgeschäftsführer Olaf Zimmermann am Montag der Deutschen Presse-Agentur. «Es ist höchste Zeit, diesen Zustand zu beenden und der Kulturpolitik ein größeres Gewicht auch im Bund einzuräumen. Die Zeit ist reif.»

Bisher war für den Bereich Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) zuständig, die im Kanzleramt im Rang einer Staatssekretärin angesiedelt ist. Mit der erwarteten Jamaika-Koalition sei die Chance für ein eigenständiges Ministerium deutlich gewachsen, weil mit drei Parteien auch mehr Politiker einen eigenen Gestaltungsbereich bräuchten, sagte Zimmermann.

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Dirigent Robin Ticciati übernimmt Deutsches Symphonie-Orchester

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Berlin - Das Personalkarussell an den Berliner Orchestern dreht sich weiter. Mit dem Briten Robin Ticciati bekommt das Deutsche Symphonie-Orchester an diesem Dienstag nun einen neuen Chef. Der 34-Jährige ist in London geboren und gilt als einer der Senkrechtstarter der jungen Dirigentengeneration. Vor einer Woche hatte bereits Vladimir Jurowski sein Antrittskonzert beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) gegeben.

Ticciati, Nachfahre italienischer Einwanderer, hat bereits eine beträchtliche Karriere hinter sich. 2005 war er der jüngste Dirigent, der je an der Mailänder Scala dirigierte, damals war er erst 22. Neun Jahre später wurde er Musikdirektor der Glyndebourne Festival Opera, ein Posten, den er in Zukunft weiter neben seiner Berliner Position inne hat.

2006 folgte eine Einladung zu den Salzburger Festspielen, die Bamberger Symphoniker holen ihn regelmäßig als Gastdirigenten. Den ersten Chefposten übernahm er 2008 beim Scottish Chamber Orchestra.

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Musikbegegnungsstätte im Frankenwald wird saniert

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Lichtenberg - Die internationale Musikbegegnungsstätte Haus Marteau in Lichtenberg (Landkreis Hof) wird umfassend saniert. Der Bezirk Oberfranken investiert dafür 3,2 Millionen Euro. In der ehemaligen Sommerresidenz des Geigers Henri Marteau (1874-1934) im Frankenwald finden regelmäßig Meisterkurse mit hochkarätigen Dozenten der klassischen Musik statt.

Bis zu 400 junge Talente aus aller Welt kommen dafür jährlich nach Oberfranken. Die Konzerte, die sie geben, sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Nach Angaben des Bezirks wird ein neuer Übungsraum errichtet, in der Villa selbst sollen vier weitere Proberäume entstehen.

Kay Kuntze bleibt Intendant in Altenburg und Gera

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Gera - Der Vertrag von Kay Kuntze als Generalintendant der Theater und Philharmonie Thüringen GmbH ist bis zum Jahr 2022 verlängert worden. Darauf hätten sich die Städte Gera und Altenburg sowie der Landkreis Altenburger Land als Gesellschafter geeinigt, teilte die Gesellschaft mit. Zudem sei vereinbart worden, eine Option auf Verlängerung bis 2025 in den Vertrag aufzunehmen.

Auch das Land Thüringen habe der Vereinbarung zugestimmt, hieß es. «Nach einer turbulenten Spielzeit, in der die finanziellen Voraussetzungen für die Weiterführung des produzierenden Fünf-Sparten-Hauses zunächst bis 2021 mit einer Option bis 2024 geschaffen wurden, freue ich mich auf die Fortsetzung der Theaterarbeit in Ostthüringen», sagte Kuntze zur Vertragsunterzeichnung. Er erlebe immer wieder, welche Chance das Theater mit den Standorten Gera und Altenburg für die Region bedeute, so Kuntze.

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Wittenberger Renaissance Musikfestival mit Musiktheater

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Lutherstadt Wittenberg - Das Wittenberger Renaissance Musikfestival hat in diesem Jahr erstmals Musiktheater im Programm. Ein Projekt des Kinderchors der Oper Leipzig etwa bringe den Besuchern am 21. Oktober mit Gesang, Instrumentalspiel und Tanz Martin Luther im Alltag näher, sagte der künstlerische Leiter des Festivals, Thomas Höhne, in Wittenberg.

Insgesamt seien zwischen dem 20. Oktober und 5. November 13 Konzerte, ein Historischer Tanzball und eine Instrumentenausstellung geplant. Dabei seien internationale Spitzenkünstler wie die Lautten Compagney Berlin wie auch Nachwuchskünstler. Das Festival stehe anlässlich der Feiern zu 500 Jahren Reformation unter dem Titel «Vater der Lieder - Martin Luther und die Musik».

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Weitere Bundesmittel für Kultureinrichtungen in Ostdeutschland

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Der Bund fördert bedeutende Kulturstätten im Osten Deutschlands mit weiteren fast 1,4 Millionen Euro. „Die über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft in Ostdeutschland ist besonders reich an bedeutsamen Baudenkmälern und Museen. Sie sind für das Selbstverständnis und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft von unschätzbarer Bedeutung“, erklärte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) am Freitag in Berlin.

Deshalb sei es für den Bund eine wichtige Aufgabe, diese Kultureinrichtungen zusammen mit den Ländern und Kommunen zu erhalten und zu sanieren. In Sachsen-Anhalt erfährt das Schloss Mosigkau in Dessau-Roßlau zusätzliche Unterstützung. Dort kann die Außensanierung fortgesetzt werden.

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Kay Kuntze bleibt Intendant in Altenburg und Gera

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Der Vertrag von Kay Kuntze als Generalintendant der Theater und Philharmonie Thüringen GmbH ist bis zum Jahr 2022 verlängert worden. Darauf hätten sich die Städte Gera und Altenburg sowie der Landkreis Altenburger Land als Gesellschafter geeinigt, teilte die Gesellschaft am Freitag mit. Zudem sei vereinbart worden, eine Option auf Verlängerung bis 2025 in den Vertrag aufzunehmen. Auch das Land Thüringen habe der Vereinbarung zugestimmt, hieß es.

„Nach einer turbulenten Spielzeit, in der die finanziellen Voraussetzungen für die Weiterführung des produzierenden Fünf-Sparten-Hauses zunächst bis 2021 mit einer Option bis 2024 geschaffen wurden, freue ich mich auf die Fortsetzung der Theaterarbeit in Ostthüringen“, sagte Kuntze zur Vertragsunterzeichnung. Er erlebe immer wieder, welche Chance das Theater mit den Standorten Gera und Altenburg für die Region bedeute, so Kuntze. Er ist seit 2011 Generalintendant und Künstlerischer Geschäftsführer des Hauses.

 

Eine Bühne für Zukunftsmusiker: In Regensburg endet das Wettbewerbsfestival WESPE mit zahlreichen Auszeichnungen

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Im zehnten Jahr des Musikwettbewerbs WESPE, an dem sich ausschließlich Bundespreisträgerinnen und -preisträger “Jugend musiziert” beteiligen können, beeindruckten die Musikerinnen und Musiker mit originellen und virtuos vorgetragenen Interpretationen. 38 Musikbeiträge wurden schließlich ausgezeichnet, 14 davon waren im Abschlusskonzert im Neuhaussaal in Regensburg zu hören, vor voll besetztem Saal. Die elf Preisstifter hatten Sonderpreise im Wert von insgesamt 29.000 Euro ausgelobt.

Der Einladung zur zehnten WESPE, wie das „Wettbewerbsfestival der Sonderpreise“ in voller Länge heißt, waren im Anschluss an den Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" 125 junge Musikerinnen und Musiker gefolgt. Aufgrund ihres herausragenden Abschneidens beim Bundeswettbewerb konnten sie sich für die Teilnahme an WESPE bewerben. Gefordert sind in diesem Spezialwettbewerb selbst gewählte oder selbst komponierte Werke des 20. oder 21. Jahrhunderts.

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Mit Galgenhumor in die Apokalypse – Philippe Manourys Oper „Kein Licht“ in Straßburg

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In der Realität leistet sich Donald Trump aktuell gerade eine beängstigende Verbalschlacht mit dem nordkoreanischen Diktator Kim-Jong-un. Auf der Opernbühne kommt der US-Präsident auch schon vor, ohne namentlich genannt zu werden. Aber nach Sätzen wie „Der König weiß nicht, was Sache ist, aber sie ist groß, wunderbar und einzigartig“ oder „Er darf überall hingreifen, überall hineingreifen, alles angreifen, alle Länder angreifen“ ist klar, wer damit gemeint ist.

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Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 25.09. bis 01.10.2017

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Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 39. Portraits und Schwerpunkte gibt es zu: Mark Andre und Dieter Mersch, Michael Flury, Trio Belli Fischer Rimmer, Henning Kraggerud, 10 Jahre Deutsche Radio Philharmonie, Rudi Stephan, Anna Zett, Thelonious Monk, Bühnenpoetin Yasmin Hafedh, Thomas Ankersmit, Hans Abrahamsen +++ Phantomklänge der Musik, Geschichte des Subharchords, Norwegische Avantgarde, Akkordeon in der Neuen Musik, Werkzeuge der Neuen Musik – Stimme, Die Gründung des nationalen Jugendorchesters der Ukraine +++ International Rostrum of Composers 2017, Klangspuren 2017, Festival Taktlos 2017, Kontakte ‘17 – Biennale für Elektroakustische Musik und Klangkunst, Musik Unlimited 2016, Festival mikromusik, Forum neuer Musik 2005 und musikprotokoll 2017.

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Neues von der Zeitoper im Zeitalter des Cyberspace – „Homo instrumentalis“: Multimediales Musiktheater bei der Ruhrtriennale

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Man kennt sie, die Lieblinge des zeitgenössischen Musiktheaters. Was ein Salvatore Sciarrino, ein Helmut Lachenmann liefern, erfreut sich des intensivsten Zuspruchs. Ohne, dass daraus schon regelrechte Renner hervorgegangen wären. Jedenfalls nicht, wenn man es am Hype bemisst, den der griechisch-französische Komponist Georges Aperghis mit Machinations ausgelöst hat.

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Online-Konsultation zur Nominierung „Deutsche Theater- und Orchesterlandschaft“

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Aufruf zur Online-Konsultation zur Nominierung „Deutsche Theater- und Orchesterlandschaft“ als UNESCO-Immaterielles Kulturerbe der Menschheit. Die Deutsche UNESCO-Kommission e.V. lädt hiermit alle Akteure der Deutschen Theater- und Orchesterlandschaft herzlich ein, sich vom 14. September bis zum 15. Oktober 2017 an der Nominierung für die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO zu beteiligen.

Seit 2014 ist die „Deutsche Theater- und Orchesterlandschaft“ im Bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes eingetragen. Im Dezember 2016 bestätigten die Kultusministerkonferenz und die Staatsministerin für Kultur und Medien die Auswahl unserer Kulturform für eine UNESCO-Nominierung. Die Einreichung des Nominierungsdossiers bei der UNESCO soll im März 2018 erfolgen.

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Florian Drücke führt BVMI künftig als Geschäftsführer/CEO und vertritt ihn auch im IFPI Mainboard

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Der Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), Dr. Florian Drücke, wird den Verband künftig auch auf internationaler Ebene im Mainboard der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) vertreten. Überdies wird er zum Gesellschaftervertreter bei der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) berufen.

Die Vorstände des BVMI zu dieser Entscheidung:

Frank Briegmann (President Central Europe Universal Music und Deutsche Grammophon): „Florian Drücke ist nicht nur ein ausgewiesener Experte, sondern auch leidenschaftlicher Kämpfer, wenn es um die Interessen der Musik- und Kulturbranche geht. Ich bin sicher, dass er auch auf internationalem Parkett seine Qualitäten unter Beweis stellen wird und wünsche ihm dabei viel Erfolg."

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Theater sind Erfahrungsräume der Demokratie

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Eine Gruppe von mehr als achtzig unterzeichnenden Intendantinnen und Intendanten verschiedenster deutschsprachiger Theater bekennt sich drei Tage vor der Bundestagswahl über eine Anzeige in DIE ZEIT zu einem offen politischen Diskurs und betont damit den gesellschaftlichen Stellenwert aller Theater und Orchester der Bundesrepublik. Es handelt sich um eine persönliche Initiative aller Unterzeichnenden, um inmitten anhaltender Debatten mit Vertretern rechtsorientierter und antidemokratischer Positionen ein klares Zeichen zu setzen.

„Mit ihren Vorstellungen und Konzerten fördern die Theater und Orchester den respektvollen Diskurs innerhalb unserer politischen Kultur. Wir, die unterzeichnenden Intendantinnen und Intendanten, bekennen uns zu einer freien, offenen und toleranten Gesellschaft auf der Basis unserer Verfassung.“
(Unterzeichnerinnen: Siehe Bild)

Dossier:  Bundestagswahl 2017

Die Gewinner der 1. International Sound Awards 2017 stehen fest

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Die Spannung war groß, als im Hamburger Gruenspan die Ergebnisse der 1. International Sound Awards verkündet wurden. 15 Arbeiten standen auf der Shortlist, 5 von ihnen wurden mit der Trophäe „ISAbell“ ausgezeichnet – teilweise in mehreren Kategorien. Die Gewinner aus Brasilien, Schweden und Deutschland hatten die internationale Fachjury mit Sound-Projekten aus den Bereichen Audio Branding, Digital Product Sound Design, Research&Development, Ambient Sound, Social&Culture, Health und Universal Design überzeugt. 


Der Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs (SPD) betonte in seiner Keynote, dass er die Veranstaltung dauerhaft für den Medienstandort Hamburg gewinnen möchte. Für Begeisterung beim internationalen Publikum sorgte die Band „Drum The World“, die mit ihrer mitreißenden Percussion Performance in Hamburg längst Kult ist.


LATAM Airlines Audio Branding
Kategorie: Audio Branding
Einreicher: Sound Thinkers, Porto Alegre, Brasilien

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Helmut Nieberle und Milorad Romic: Gitarren-Duo mit anarchischer Note

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 Helmut Nieberle & Milorad Romic: Solo Due 1+2 Complete Works 1994-2017 bobtale records Für viele Regensburger gehören die Serenadenkonzerte von Milorad Romic seit Jahren fest zum sommerlichen Ritual. Heuer gestaltete er das Programm zusammen mit Helmut Nieberle, einem langjährigen Partner, mit dem er aktuell ein Doppelalbum veröffentlicht hat. Im lauschigen Herzogspark bekam die Musik der [… mehr]

Der Beitrag Helmut Nieberle und Milorad Romic: Gitarren-Duo mit anarchischer Note erschien zuerst auf JazzZeitung.

Gil Shaham - Artist in Residence beim SWR Symphonieorchester

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"Brahms wusste, was Freundschaft heißt", schwärmt Gil Shaham​. Und er freut sich darauf, als Artist in Residence beim SWR Symphonieorchester​ alte Freunde wieder zu treffen und neue Freundschaften zu schließen. nmzMedia traf den Geiger zu den Proben seines Antrittskonzerts in der Liederhalle Stuttgart.

Sehen Sie das Video hier: 

https://www.swr.de/swr-classic/gil-…

Shaham_still_2.jpg Auf der media-Übersichtsliste anzeigen Gefeaturetes Video:  Gefeatures Video

Women Wanted: Hat die Musikbranche ein Frauenproblem?

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Berlin - Stellen wir uns mal vor, es gäbe keine Helene Fischer. Die Schlager- und Pop-Königin ist so omnipräsent, dass eine Tatsache nahezu verdrängt wird: Die Musikbranche hat ein Frauenproblem. Ob in den Charts, bei den gängigen Preisverleihungen oder auf Festivals: Künstler sind deutlich präsenter als Künstlerinnen.

 

Und auch hinter den Kulissen geben Männer den Ton an. Zumindest in den Führungsetagen der Musikindustrie herrscht Frauenmangel. «Die gute Nachricht ist, dass das Problem ein größeres Bewusstsein bekommen hat», sagt Verena Blättermann vom Verband unabhängiger Musikunternehmen (VUT). Die 32-Jährige hat vor zwei Jahren «Music Industry Women» ins Leben gerufen. Ziel des Netzwerks ist, dass langfristig mehr Frauen die Musikwirtschaft mitgestalten - und zwar auch in Spitzenpositionen und als Gründerinnen.

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Bremer Philharmoniker starten mit Dirigent Bühl in neue Konzertsaison

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Bremen - Die Bremer Philharmoniker starten am Sonntag unter der Leitung des Dirigenten Gregor Bühl in die neue Konzertsaison. Das Orchester präsentiert unter anderem Werke von Antonín Dvorák und Leonard Bernstein, wie Pressesprecherin Barbara Klein mitteilte.

Als Gastsolistin ist die Klarinettistin Sharon Kam dabei. Sie gehört zu den weltweit führenden Klarinettistinnen und arbeitete bereits mit bedeutenden Orchestern in den USA, Europa und Japan zusammen.

Der mehrfach ausgezeichnete Dirigent Gregor Bühl sprang kurzfristig ein, weil Miguel Harth-Bedoya aus gesundheitlichen Gründen absagen musste. Bühl unterrichtet seit 2016 als Professor an der Opernhochschule in Oslo und arbeitete unter anderem in Opernhäusern in Hamburg, Dresden, Berlin, Leipzig und Stuttgart als Gastdirigent.

Münchner Philharmoniker starten Bruckner-Mammutprojekt

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München/St. Florian - Die Münchner Philharmoniker unter Valery Gergiev starten am Montag (25.9.) in der Stiftsbasilika des Klosters St. Florian bei Linz ein großes Bruckner-Projekt. Im Verlauf von drei Jahren sollen alle neun monumentalen Symphonien des österreichischen Komponisten Anton Bruckner (1824-1896) in der Klosterkirche aufgeführt und anschließend auf CD und DVD veröffentlicht werden.

Das Auftaktkonzert mit Bruckners 1. und 3. Symphonie wird zudem live auf dem Bezahlsender Mezzo TV übertragen. In diesem Jahr stehen neben der wenig bekannten 1. und der 3. Symphonie (wegen ihrer Wagner-Zitate auch «Wagner-Symphonie» genannt) auch Bruckners populäre 4. Symphonie («Romantische») auf dem Programm, letztere gekoppelt mit Franz Schuberts «Unvollendeter». Nächstes Jahr, ebenfalls im Herbst, stehen mit der riesenhaften 8. und der unvollendeten 9. Symphonie zwei symphonische Kraftakte an.

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