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Winterjazz – Südtirol Jazzfestival stellt im Dezember junge Bands vor

JazzZeitung - aktuell -

Ein „kleines“ Jazzfestival – mitten im Winter: Am 19. und 20. Dezember lädt das Südtirol Jazzfestival im Sudwerk des Batzenhäusl in Bozen zum ersten Mal zu Winterjazz ein. Auf dem Gabentisch liegen – nur wenige Tage vor dem Weihnachtsfest – junge Bands, die in der EUREGIO Jazzwerkstatt entstanden sind, das EUREGIO Collective selbst und spannende Gruppen von Werkstattmitgliedern. Im Januar 2017 eröffnete das Südtirol Jazzfestival die EUREGIO Jazzwerkstatt, um jungen Musikern und Musikerinnen aus Südtirol, Tirol und dem Trentino die Gelegenheit zu geben, gemeinsam mit Gästen aus dem In- und Ausland innovative Projekte zu entwickeln. Seitdem ist das EUREGIO Collective in der Schweiz, in Österreich und in Italien aufgetreten. So gastierte das sprach- und grenzüberschreitende Ensemble in den Jazzwerkstätten in Graz und Bern. Zudem wurden die Ergebnisse der Werkstattarbeit 2017 und 2018 im Rahmen des Südtirol Jazzfestivals in unterschiedlichen Besetzungen …

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Mit Genauigkeit und Ausdauer

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Friedhelm Krummacher erkundet Johann Sebastian Bachs Kantatenwelt

Ganz am Ende, nach fast tausend Seiten, im Schlusssatz, fällt der Hinweis auf die „außerordentliche Geschlossenheit“, durch die sich Bachs Vokalwerk auszeichnet. Erst wenige Sätze zuvor hat der Autor ein zentrales Thema angesprochen, das im Schaffen Johann Sebastian Bachs von zentraler Bedeutung ist: das Parodieverfahren. Eigentlich, so könnte ein vorschneller Einwurf lauten, hätte man sich zu dieser wichtigen Thematik schon früher mehr gewünscht – und nicht erst in der Nachbemerkung. Doch so einfach kann, darf man es sich nicht machen. Denn was Friedhelm Krummacher in den vorhergehenden Analysen alles offengelegt, auseinandergenommen und wieder zusammengefügt, erläutert und zueinander in Beziehung gesetzt hat, ist faszinierend.

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Fünfzig Jahre für den Schott Verlag

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Peter Hanser-Strecker im Gespräch mit der neuen musikzeitung

Mit 230 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von etwa 35 Millionen Euro ist die Schott Music GmbH & Co. KG Deutschlands führender Musik- und Musikbuchverlag und einer der ältesten noch bestehenden Musikverlage überhaupt. Gründer war Bernhard Schott im Jahre 1770. Der derzeitige Chef des Hauses – Peter Hanser-Strecker – trat 1968 im Alter von 26 Jahren als Leiter der Rechtsabteilung in den Schott-Verlag ein. Seit 1974 ist er Mitglied der Geschäftsleitung. Dass Hanser-Strecker 2018 als Vorsitzender der Geschäftsleitung sein 50-Jähriges Dienstjubiläum begehen kann, nahm die nmz als Anlass, den Verleger zu den Entwicklungen in seinem Haus, aber vor allem auch zu den Veränderungen in der Verlagslandschaft zu interviewen.

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Bundesjugendorchester feiert 2019 sein 50jähriges Bestehen

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Das Bundesjugendorchester (BJO) feiert 2019 sein 50jähriges Bestehen. Dies wird im April 2019 mit einer großen Jubiläumswoche gefeiert, in der Festkonzerte unter der Leitung von Ingo Metzmacher in Köln, Leipzig und Berlin stattfinden. Bei den Konzerten werden auch ehemalige Mitglieder des BJO mitspielen.

Die Frist für die Mitwirkung bei den Konzerten ist Ende Oktober abgelaufen, allerdings sind noch letzte freie Plätze bei den Bläsern zu besetzen. Interessierte Musikerinnen und Musiker aus allen BJO-Generationen können sich unter 50jahrebjo@musikrat.de melden. In der Jubiläumswoche wird es außerdem ein großes Fest der Ehemaligen geben.

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Kulturminister Thümler erhält Negativpreis «Fass ohne Boden»

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Hannover - Den Negativpreis «Fass ohne Boden» für die Verschwendung von Steuergeldern hat der Bund der Steuerzahler dem niedersächsischen Kulturminister Björn Thümler verliehen. Der CDU-Politiker erhalte den Negativpreis wegen der Übernahme des Steinzeit-Museums Paläon im Kreis Helmstedt unter das Dach des niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege, teilte der Bund der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen am Donnerstag mit.

Damit solle die dauerhafte Förderung des Museums mit mindestens 500 000 Euro jährlich kritisiert werden. Die Ausstellung der Schöninger Speere, der ältesten bekannten und erhaltenen Jagdwaffen der Menschheit, sei den Steuerzahlern als Leuchtturm-Projekt und finanzieller «Selbstläufer» angekündigt worden, bemängelte der Vorsitzende des Bundes, Bernhard Zentgraf.

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Ex-Tanztheater-Intendantin Adolphe Binder erzielt Erfolg vor Arbeitsgericht

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Wuppertal - Die Kunst der Tänzer formvollendet, aber hinter in der Leitungsebene regierte der Streit: Die gekündigte Intendantin des Tanztheaters von Pina Bausch hat vor dem Arbeitsgericht einen Erfolg eingefahren. Aber weiterbeschäftigen will das Tanztheater sie nicht.

Die Kulturmanagerin Adolphe Binder hat mit Erfolg gegen ihre fristlose Kündigung als Intendantin am Tanztheater Wuppertal Pina Bausch geklagt. Die Kündigung sei unwirksam, entschied das Arbeitsgericht in Wuppertal am Donnerstag nach einer mündlichen Verhandlung. Die Vertreter des Tanztheaters kündigten an, in Berufung zu gehen, sobald die schriftliche Begründung vorliege.

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Deutschland wird Länderschwerpunkt des 26. Usedomer Musikfestivals

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Heringsdorf - Mit Deutschland setzt das Usedomer Musikfestival im kommenden Jahr einen neuen musikalischen Schwerpunkt. Unter dem Motto «Land des Meeres» werden im Herbst 2019 auf der Insel Usedom zur 26. Festivalauflage unter anderem der Broadwaystar Ute Lemper, der Bariton Matthias Goerne, die Pianistin Simone Dinnerstein und der Schauspieler Ulrich Noethen erwartet, wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten.

Nachdem bereits 2009 das historische Preußen in den Mittelpunkt des Festivals gerückt wurde, soll im kommenden Jahr der Bogen breiter gespannt werden.

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Landtag verabschiedet größeren Etat für Wissenschaft und Kultur

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Dresden - Sachsen erhöht seine Ausgaben für Wissenschaft und Kultur. Der Landtag beschloss am Abend mit den Stimmen der schwarz-roten Koalition den Einzeletat für das Ressort von Wissenschafts- und Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD). Es sei der erste Haushalt seit 1990, bei dem es zu einem Aufwuchs an Stellen komme, sagte die Ministerin.

Erstmals stehen für Wissenschaft, Kultur und Forschung jährlich mehr als zwei Milliarden Euro bereit. Im Vergleich zum diesjährigen Hauhalt ist das für 2019 ein Plus von 112 Millionen Euro und für 2020 ein Zuwachs von 145 Millionen Euro. Fast drei Viertel des Haushaltes (1,5 Milliarden Euro) sind für die Hochschulen gedacht. Hinzu kommen Bundesmittel aus dem Hochschulpakt.

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Die Orchestrierung des filmischen Raumes

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Ein „alternatives Kompendium“ der Filmmusik

Seit über einem Jahrhundert wird nun schon das Filmbild „orchestriert“, im Stummfilm natürlich nur vor der Leinwand, im Tonfilm ab den späten 20er-Jahren auch auf der Leinwand. Ein neues vorzügliches Buch widmet sich nun den vielen Facetten dieser Kunstform – vom Stummfilm bis zum Sound Design der Gegenwart. Und auch die musikalische Sozialisation der Soundtrack-„Fans“ wird nicht ausgeblendet. Den Herausgebern Frank Hentschel und Peter Moormann ist mit „Filmmusik – Ein alternatives Kompendium“ (erschienen bei Springer VS) durch die Auswahl der Themen ein großer Wurf gelungen: ein Buch für Eingeweihte und Neueinsteiger zugleich.

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Chabadabada!

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Zum Tod von Francis Lai

In den Sixties haben vier große französische „Pärchen“ das europäische Kino entscheidend geprägt: Delerue & Truffaut, Legrand & Demy, Jarre & Lean und Francis Lai & Claude Lelouch. Begonnen hatte der 1932 in Nizza geborene Komponist Francis Lai als Akkordeonist von Edith Piaf. Nach ihrem Tod schrieb er unter anderem Chansons für Yves Montand („La Bicyclette“). Es war der Sänger Pierre Barouh, der ihn dem jungen Filmregisseur Claude Lelouch vorstellte. Lelouch stand am Anfang seiner Karriere und verpflichtete Lai für sein nächstes Projekt „Un homme et une femme“.

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Höchst ambivalente Friedensoper

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Peter Petersen nimmt „Friedenstag“ von Richard Strauss, Stefan Zweig und Joseph Gregor unter die Lupe

Wenn der Musiktheaterfreund nach einem Vergleich sucht: der NS-Film „Kolberg“ ist ähnlich belastet – bezüglich der werkimmanenten Qualitäten wie der Top-Besetzung; die nazis­tischen Durchhalte-Intentionen beim Film sind bekannt; bei der eher unbekannten Oper machen Fakten die NS-Propagandaabsichten erkennbar.

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Meilensteine der Berliner Kulturpolitik

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Die Lebensbilanz des Festspielleiters Ulrich Eckhardt

Ulrich Eckhardt bewarb sich im September 1972 um die Stelle des Geschäftsführers der Berliner Festspiele GmbH. 1934 im Münsterland geboren, hatte er Rechts- und Staatswissenschaften, Klavier und Dirigieren studiert und war nach einer Kapellmeistertätigkeit in Münster Kulturreferent der Stadt Bonn geworden. Schon hier war es sein Ziel gewesen, mit Kultur zugleich Sozialpolitik zu treiben. In seinem Bewerbungsschreiben für Berlin hob Eckhardt neben der internationalen Ausstrahlung der Festwochen die „bildungs-, sozialpolitischen und urbanistischen Komponenten von Kulturarbeit“ hervor. „Das bedingt eine längerfristige Planung, didaktische Konzeption und auch ein teilweises Verlassen etablierter Spielräume, um breiter in die Bevölkerung hineinzuwirken.“

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Buch-Tipps 2018/12

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Otto Tomek, MusikVereint, Woodstock

Hans-Peter Jahn: Otto Tomek. Der Rundfunk und die Neue Musik, Wolke Verlag +++ MusikVereint, hrsg. vom Städtischen Musikverein zu Düsseldorf, Verlag Dohr, Köln +++ Julien Bitoun: Woodstock. Three Days of Love and Peace, übers. v. U. Bachhausen, Delius Klasing, Bielefeld

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Gegen die Geschichtslosigkeit

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Orchestermusik von Sibelius bis Eisler in Neu- und Gesamtausgaben

In unvorhersehbarer Weise schreitet die Jean Sibelius-Gesamtausgabe bei Breitkopf & Härtel voran, und aller Augen sind schon gerichtet auf die hoffentlich bald erscheinende Erstfassung der Fünften Symphonie. Hochinteressant ist aber auch die letzte Neuerscheinung, die „sämtliche Werke für Streichorches­ter“ umfasst – was insofern irreführend ist, als da nicht die Theatermusiken dazu gezählt werden, mithin also das interessanteste und ambitionierteste Streichorchesterwerk des Meisters, die zweisätzige Musik zur „Eidechse“, nicht enthalten ist.

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Noten-Tipps 2018/12

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Die Reihe „Tio“ der Edition Breitkopf

Mit der Reihe „Tio“ wird die Tradition pädagogisch verantworteter Klavierliteratur bei Breitkopf weitergeführt. Die Erst- und Weihnachtsausgabe wurden an dieser Stelle schon rezensiert. Als Empfehlung für den Gabentisch hier nun die Betrachtung der Neuerscheinungen der Autorin Kerstin Strecke.

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Jasper van’t Hof & Heinz Sauer im Kallmann Museum

JazzZeitung - aktuell -

Ismaning, Freitag Abend: Die Fahrt dorthin ein absoluter verkehrstechnischer Albtraum! Nach Stau, Flug- und S-Bahnverspätung trafen die Künstler spät, aber glücklicherweise rechtzeitig ein. Heute Abend im Kallmann Museum auf dem Programm ein „unplugged Set“ der beiden großen Improvisatoren des Jazz, dem Pianisten Jasper van’t Hof und Heinz Sauer am Tenorsaxophon. Ein schneller Check noch vor dem Konzert … Themen kurz angespielt, ein paar Notizen, Setlist zusammen gestellt, alles gut! Pünktlich ging es dann los. Bis auf den letzten Platz ausverkauft, sehr intimer Rahmen im Konzertraum des Museums! Vor nunmehr 35 Jahren trafen van’t Hof und Sauer zum ersten Mal beim Jazzfestival in der Hamburger Fabrik aufeinander. Weitere zehn Jahre verstrichen bis die beiden wieder zusammen fanden, und nun musizieren sie in regelmäßigen Abständen, wenn die Termine passen. Ein Gipfeltreffen zweier Titanen, die traumwanderlisch zusammen musizieren, aufeinander hören, reagieren und improvisieren. …

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Unbefangenheit und ungefilterte Reaktionen

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Das Festival „Zeit für Neue Musik“ Rockenhausen bringt Zeitgenössisches in die nordpfälzische Provinz

Die erste Reaktion ist Stirnrunzeln: Wie kommt ein viertägiges Festival für Neue Musik in eine Kleinstadt von 5.200 Einwohnern in der dünn besiedelten Nordpfalz? Und dann noch unter der Schirmherrschaft von Helmut Lachenmann, mit Ausschnitten aus dem diesjährigen Donaueschinger Programm, und mit einem Kulturminister, der keine große Ansprache hält, sondern neugierig zuhört?

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Hamburger Bürgerschaft berät über Kulturetat - Empörung über AfD-Vorschläge

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Hamburg - Die Regierungsparteien SPD und Grüne haben bei den abschließenden Beratungen über den Doppelhaushalt 2019/2020 ihren Entwurf für den Kultur-Etat verteidigt. Der Entwurf setze «eine Reihe wichtiger Akzente», erklärte SPD-Politikerin Isabella Vértes-Schütter am Mittwoch in der Hamburgischen Bürgerschaft.

René Gögge von den Grünen verwies darauf, dass der Anteil des Kulturetats am Gesamthaushalt bereits zum zweiten Mal in Folge steige: «Das hat es in dieser Stadt selten so gegeben.» Der Kulturbehörde stehen laut Senatsentwurf 329,5 Millionen Euro zur Verfügung.

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Scharfe Kontroverse um Kulturpolitik im Landtag Rheinland-Pfalz

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Mainz - Hohe Wellen geschlagen hat die Debatte zum Kulturetat für die nächsten beiden Jahre im Landtag Rheinland-Pfalz. Der stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende Joachim Paul verlangte am Mittwoch, dass keine Kulturprojekte mit Landesmitteln gefördert werden sollten, die sich mit öffentlichen Aktionen gegen seine Partei stellten.

Dabei nannte er das Staatstheater Mainz sowie den Musik- und Kleinkunstclub Café Hahn in Koblenz. Auf die Erwähnung der beiden Einrichtungen reagierten Abgeordnete in den Reihen von SPD, FDP und Grünen mit lang anhaltendem Applaus. Die SPD-Abgeordnete Giorgina Kazungu-Hass warf der AfD in einer Erwiderung vor: «Ihnen geht es nicht darum, dass Kultur sich frei entfalten kann.» Zum Grundkonsens der Demokratie gehöre es aber, «die Kultur frei zu lassen und der Kultur einen kreativen Raum zu lassen».

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Gemeinsam stark: 30 Jahre Kulturstiftung der Länder

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Berlin - Kafkas Briefe an seine Lieblingsschwester Ottla, die legendären Tagebücher Alexander von Humboldts oder die Welfen-Pokale aus der Kunstkollektion von Ives Saint Laurent - ohne die Hilfe der Kulturstiftung der Länder wären Schätze wie diese womöglich auf immer für das nationale Kulturerbe verloren gewesen.

1988 als «Einkaufsgemeinschaft» der Bundesländer gegründet, hat die Stiftung seither den Erwerb von mehr als 1000 wertvollen Kunstwerken und Kulturgütern unterstützt. Am Freitag (14. Dezember) wird in der Hamburger Landesvertretung in Berlin 30. Geburtstag gefeiert.

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