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Was will die Föderation musikpädagogischer Verbände?

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Ortwin Nimczik und Dierk Zaiser im Gespräch mit der neuen musikzeitung

Die Föderation musikpädagogischer Verbände Deutschlands (FMV) hat ein „Positionspapier zur musikalischen Bildung in Deutschland“ vorgelegt. Mit den beiden Vorsitzenden der Föderation, Dierk Zaiser (Arbeitskreis Musik und Bewegung / Rhythmik an Hochschulen) und Ortwin Nimczik (Bundesverband Musikunterricht), sprach nmz-Herausgeberin Barbara Haack über Inhalte und Ziele des Papiers.

Weiterführende Informationen:  FMV-Positionspapier

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Podium und Szene raffiniert gemixt – Saint-Saëns‘ „Karneval der Tiere“ mit Loriot-Texten in Frankfurts Bockenheimer Depot

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Das vielerorts beklagte „Auf und Zu“ trifft etablierte Theater besonders: wie sollen da Werkstätten, Proben, Verträge und Aufzeichnungen geplant und dann Aufführungen realisiert werden? Die Oper Frankfurt hat nun für Camille Saint-Saëns‘ chorlosen „Karneval der Tiere“ eine Kombination gefunden, die viele Probleme visuell und akustisch löst.

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Erfolgreiche Testaufführungen im Volkstheater Rostock

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Rostock - Die Kulturbranche ruht pandemiebedingt, kaum etwas bewegt sich. Doch hinter den Kulissen bereiten sich Spielstätten darauf vor, dass der Startschuss für den Wiederbeginn fällt.

Der Intendant des Rostocker Volkstheaters, Ralph Reichel, hat sich zufrieden mit den internen Testdurchläufen von zwei Premierenstücken gezeigt. «Wir konnten am Freitag und Samstag zeigen, dass wir unter Einhaltung der Corona-Auflagen Theater spielen können», sagte Reichel am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.

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Grönemeyer wird 65 - «Pop-Poet aus dem Ruhrgebiet»

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Bochum - Herbert Grönemeyer gehört zu den erfolgreichsten Popstars Deutschlands, erhebt auch politisch seine Stimme. Der Durchbruch als Sänger gelang ihm mit «Bochum». Das Ruhrgebiet prägte ihn. Was macht das «Phänomen Grönemeyer» aus?

Herbert Arthur Wiglev Clamor Grönemeyer ist Musiker, Texter, Sänger, Produzent und Schauspieler. Als junger Mensch hatte er eigentlich von einer Fußballkarriere geträumt. Es ist bekanntlich anders gekommen. Herbert Grönemeyer wird am Montag (12.4.) 65 Jahre alt, gehört zu den Top-Stars des deutschen Rock, gilt vielen gar als Stimme der Nation und findet auch mit seinem sozialpolitischen Engagement immer wieder Gehör.

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Wer hat die Darmstädter Ferienkurse ruiniert?

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Vor 50 Jahren (1971/04)

[…] Nach vielen Jahren des Aufschwungs machten sich allerdings gegen Ende der fünfziger Jahre bereits retardierende Tendenzen bemerkbar. Das Auftreten von Cage provozierte die Polemik von Boulez, die indirekt auch auf aleatorische Musik von Stockhausen zielte. Wenig später gerieten Stockhausen und Nono öffentlich in Streit, weil Nono seine serielle musikalische Konzeption nicht mehr durch Aleatorik oder musikalische Grafik in Frage stellen wollte. An die Stelle von gemeinsamer fairer Diskussion und Weiterarbeit trat mehr und mehr nutzlose Polemik. Die bisherige Solidarität schwand dahin, rivalisierende Gruppen und Personen traten in Erscheinung. […]

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Wagner und das ewige Brodeln

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Zwei Bücher reflektieren und beleuchten die „Werkstatt Bayreuth“

Die Bayreuther Festspiele haben sich immer als eine Art Werkstatt verstanden. Aber seit Anbeginn brodelte es auch: Sollte man die Opern ihres Begründers möglichst werkgetreu nach dessen Vorgaben inszenieren, was trotz seines berühmten Ausspruchs „Kinder! Macht Neues!“ lange als Credo galt, oder der Maxime folgen, zu der sich selbst die Traditionshüterin Winifred Wagner 1931 durchrang: „Der Inhalt ist ewig, die Form ist wandelbar“? Die faszinierende Einheit seines Gesamtkunstwerks mit Ton, Geste und Bild wird wohl auch künftig ebenso spalten wie animieren.

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Wie stark ist nicht dein Zauberton?

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Kompositionspädagogik, neu gesehen von Thomas Taxus Beck

Es war einmal im Jahre 1817, als Ignaz von Seyfritz, der als Teenager die Uraufführung der Zauberflöte miterleben durfte, die sogenannte „Bruchtheorie“ zum Spätwerk eines 35-jährigen Tonschöpfers in die Welt setzte: Mozart und Schikaneder hätten mitten im Produktionsprozess ihre Pläne umgeworfen und urplötzlich die Handlung in das freimaurerische Ägypten verlegt. Aus der treusorgenden Mutter wurde dann eine Rachehexe und der finstere Sarastro wandelte sich zum Gutmenschen. Was hat diese Bruch­theorie mit einem Buch „Praxisschock Kompositionspädagogik“ zu tun, das im nüchternen Untertitel „Sachdienliche Hinweise für Schule und Musikschule verspricht“?

Weiterführende Informationen:  Thomas Taxus Beck: Ein Dreiklang ist kein Wald oder: Praxisschock Kompositionspädagogik?

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Buch-Tipps 2021/04

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DDR-Geschichte – Nikolaj Andrejewitsch Roslawez –Messen Josquins

Gottfried Meinhold: Prominente Professoren der Musikhochschule Weimar als Handlanger der DDR-Staatssicherheit. Zwei Fallbeschreibungen mit Dokumentation (1957–1989) | Marina Lobanova: Nikolaj Andrejewitsch Roslawez und seine Zeit | Die Messen Josquins. Eine Einführung, hg. v. Christiane Wiesenfeldt

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Musik unserer Zeit sichtbar und hörbar machen

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Die Publikationsreihe „Neue Töne“ und weitere Noten-Neuerscheinungen für Flöte

Der Tonkünstlerverband Bayern offeriert mit drei Bänden seiner Publikationsreihe „Neue Töne“ eine Auswahl neuer und neuester Kompositionen für Flöte und mit Flöte. Angesprochen wurden Komponistinnen und Komponisten, die in Bayern heimisch sind. Ziel und Wunsch der Herausgeber ist, dass die Musik unserer Zeit sichtbar und hörbar als ein fester Bestandteil der zeitgenössischen Kultur wird und bleibt.

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Noten-Tipp 2021/04

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Luise Greger: Dass es im Herzen klinge. Lieder für Singstimme und Klavier

Es muss beeindruckend gewesen sein, Luise Greger als sich selbst am Klavier begleitende Interpretin ihrer Lieder zu erleben. Die 1862 geborene, 1944 im Rahmen von Euthanasie-Maßnahmen der Nazis umgekommene Komponistin hinterließ zahlreiche Klavierlieder und das 1933 mit großem Erfolg uraufgeführte Märchenspiel „Gänseliesel“.

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Neue Partituren 2021/04

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Neue Werke von Büsing, Elia, Finnissy, Lévy und Riehm

Otfried Büsing: …der Euch Neues bringt. Szene mit Walther von der Vogelweide (2018) für Mezzosopran und präpariertes Klavier | Alessio Elia: Sayings of the Seers (2014) für Violine solo | Michael Finnissy: Dann nicht zu fragen (2017) für Altisten und Klavier (Texte: Fragmente aus Georg Büchners Lenz und Woyzeck) | Fabien Lévy: Murmelt mein Blut (2018) für Frauenstimme und Klavier (mit Stimme) (Text: Else Lasker-Schüler) | Rolf Riehm: Framing Schwarze Pappeln Persephone (2020) für Sopran, Flöte, Bratsche, Kontrabass und Klavier

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Rheingau Musik Festival plant einen der größten mobilen Konzertsäle

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Oestrich-Winkel - Corona hat das Rheingau Musik Festival im vergangenen Jahr verhindert. In diesem Sommer hat es trotz Unwägbarkeiten große Pläne. Ungewöhnliche Spielstätten sollen Mindestabstände garantieren.

Das Rheingau Musik Festival (RMF) will im Corona-Sommer 2021 einen der größten mobilen Konzertsäle Europas aufbauen und auch erstmals ein Fußballstadion nutzen. Damit sollen die nötigen Mindestabstände zwischen den Zuschauern gewährleistet sein. Trotz aller Unwägbarkeiten wegen der Pandemie plant das 1987 gegründete Festival in diesem Sommer laut seiner Sprecherin Sabine Siemon eine Rekordzahl von Konzerten: Inklusive Wiederholungen von Musikdarbietungen bei verringerter Zuhörerzahl am selben Tag sollen es 208 sein.

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Saarländisches Staatstheater: Kultur in Corona-Pandemie ist möglich

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Saarbrücken - Das Saarländische Staatstheater sieht seine für Donnerstagabend angesetzte Premiere des Singspiels «Im Weißen Rössl» als Zeichen, dass Kultur in der Corona-Pandemie möglich ist. «Wir haben bewusst dieses Unterhaltungsstück an den Anfang gesetzt», sagte Generalintendant Bodo Busse in Saarbrücken der Deutschen Presse-Agentur.

«Nach einer dunklen, bleiernen Zeit, nach einem 13 Monate langen kulturellen Lockdown, ist es wichtig, neue Bildwelten und Farbzeichen zu setzen.» Er sei glücklich, im Rahmen des Öffnungsmodells im Saarland «erste Schritte gehen zu können». «Durch die Corona-Regeln können etwa 230 der 980 Plätze besetzt sein», sagte Busse. Besucher müssten mit der Eintrittskarte einen tagesaktuellen negativen Corona-Test und den Personalausweis zeigen.

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Philosoph Nida-Rümelin plädiert für Öffnung von Kultureinrichtungen

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Hamburg - Der Philosoph und frühere Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin hat trotz der Corona-Pandemie für eine Öffnung der Museen, Opern und Theater plädiert. «Dort, wo mit Mindestabstand und Masken und nicht Drängeln die Kultur aufrecht erhalten werden kann, (…) dann machen wir das natürlich. Bitte macht das!», sagte Nida-Rümelin am Donnerstag beim Online-Symposium «Kultur ohne Mindestabstand» von Stage Entertainment Germany.

Wenn Museen keinen Beitrag zum Infektionsgeschehen leisteten, sei es auch kein falsches Signal, sie wieder zu öffnen. Die Kultur und all die dazugehörenden Gewerke seien eine riesige und sehr dynamische Branche. Er begrüße daher jeden Schritt der Öffnung.

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Deutscher Musikrat appelliert an Rechtsausschuss, letzte Kritikpunkte am Entwurf zu klären

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Die europäische Urheberrechtsrichtlinie muss bis 07. Juni 2021 in deutsches Recht umgesetzt sein. Das dahinter stehende, komplexe Verfahren ist nach einem öffentlichen Konsultationsprozess und der Zustimmung durch die Bundesregierung inzwischen auf der Zielgeraden angekommen: den Beratungen im Bundestag. In diesem Zusammenhang wird die Urheberrechtsrichtlinie am Montag, den 12. April 2021 vom Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz diskutiert. Diese Debatte bietet Gelegenheit, den vorliegenden Entwurf nochmals in kritischen Punkten zu präzisieren und zu modifizieren.

Hierzu Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Der Deutsche Musikrat appelliert an den Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages, in seiner Sitzung am kommenden Montag für die noch bestehenden Kritikpunkte an der Urheberrechtsrichtlinie angemessene Lösungen zu erarbeiten.

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Bundesrat hält Urheberrechtsentwurf für verbesserungswürdig

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Aufruf: #jazzbrauchtdialog

JazzZeitung - aktuell -

Jazznews Foto: Martin Hufner

#jazzbrauchtdialog: Interessenverbände in Bund und Ländern rufen Jazz- und Politikschaffende zum Gespräch auf | +++ Jazzschaffende und politische Mandats- und Entscheidungsträgerinnen in ganz Deutschland sollen miteinander ins Gespräch kommen +++ Ziel der Aktion: Besseres Verständnis der Lebens- und Arbeitsrealität von Jazzmusikerinnen und gemeinsame Verbesserungsansätze +++ Begleitende Social Media-Kampagne unter dem Hashtag #jazzbrauchtdialog Berlin, 7.4.2021 | #jazzbrauchtdialog – unter diesem Hashtag ruft die Deutsche Jazzunion gemeinsam mit den Interessenverbänden in den Bundesländern und Metropolregionen Jazzmusikerinnen und politische Mandats- und Entscheidungsträger in ganz Deutschland zum Dialog auf. Nikolaus Neuser, Vorsitzender der Deutschen Jazzunion: „Wir laden alle Jazzschaffenden – Musiker*innen, Funktionär*innen und andere Akteur*innen – dazu ein, den Kontakt zu Politiker*innen zu suchen, um in persönlichen Gesprächen ein besseres Verständnis unserer Lebens- und Arbeitsrealität zu bewirken. Gerade vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie mit den erheblichen beruflichen Auswirkungen für Jazzmusiker*innen müssen wir dringend über Perspektiven und gemeinsame Verbesserungsansätze sprechen. Dabei sind alle Ebenen gefragt: von der Kommunalverwaltung bis hin zur Bundespolitik.“ Im Rahmen der Aktion #jazzbrauchtdialog stellen die Jazzverbände einen Briefentwurf bereit, in dem besonders wichtige Handlungsfelder benannt sind. Dazu gehört die Existenzsicherung von Jazzmusiker*innen, aber auch Klarheit zur …

Der Beitrag Aufruf: #jazzbrauchtdialog erschien zuerst auf JazzZeitung.

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