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Philipp Schiepek erhält BMW Welt Young Artist Jazz Award 2020

JazzZeitung - aktuell -

Die BMW Group ehrt den deutschen Gitarristen Philipp Schiepek als Gewinner der fünften Auflage des BMW Welt Young Artist Jazz Award. Die Auszeichnung beinhaltet ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro. Die Jury des BMW Welt Young Artist Jazz Award zeigte sich vor allem von der Vielseitigkeit des Künstlers beeindruckt: „Die klassische Akustikgitarre und die elektrische Jazzgitarre, das sind eigentlich zwei völlig verschiedene Instrumente, von der Spieltechnik – für die man in der Klassik unvermeidlich die langen, ständig zu pflegenden Fingernägel braucht – über das Timing bis zum Zusammenspiel. Sehr wenige machen beides konzertant.“ Schiepek studierte nicht nur beide Genres, sondern praktizierte diese auch. So war er in den vergangenen Jahren sowohl im Bundesjazzorchester, der Kaderschmiede für Deutschlands hochbegabte Jazzkünstler, als auch als Solist in klassischen Symphonieorchestern musikalisch tätig. Wie die BMW Group mitteilt, ist die Ehrung des deutschen Gitarristen ein weiterer Schritt, gemeinsam mit der Stadt München regionale Nachwuchsmusiker zu fördern. Im Zusammenhang mit der Auszeichnung unterstützt das Kulturreferat München Schiepek bei der Sommerwoche des Jazzclubs Unterfahrt in München. Dort wird das Philipp Schiepek Quartett vom 12. bis 15. August mit dem Programm „Meadows …

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„Dirigieren lernt man nicht durch Nachdenken“ – Joana Mallwitz in Salzburg

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Zwei Tage vor der Premiere. Die Proben zu „Così fan tutte“ bei den Salzburger Festspielen sind abgeschlossen. Joana Mallwitz hat während der Orchesterproben alle Interviewanfragen abgelehnt. Sie wollte sich ganz auf die Musik konzentrieren. Eigentlich hätte sie in diesem Sommer in Salzburg die Wiederaufnahme der „Zauberflöte“ dirigieren sollen. Nun ist es die kurzfristig angesetzte Neuproduktion der „Così fan tutte“ in der Regie von Christof Loy geworden. Eine Woche nach Pfingsten kam die Anfrage von Intendant Markus Hinterhäuser. Dazu musste eine eigene, 130-minütige Strichfassung erstellt werden, die ohne Pause gespielt wird. Auch die Probenzeit war verkürzt. Schwierige Umstände für eine Perfektionistin, die ungern Kompromisse macht?

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Deutscher Musikrat: Umsetzung der EU-Urheberrechtsreform weiterhin aktiv vorantreiben

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Bis zum 07. Juni 2021 muss die Richtlinie (EU) 2019/790 über das Urheberrecht und die verwandten Schutzrechte im digitalen Binnenmarkt in deutsches Recht umgesetzt werden. Der aktuell vorliegende Diskussionsentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz ergänzt den Entwurf des „Ersten Gesetzes zur Anpassung des Urheberrechts an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarkts“ vom 15. Januar 2020 in Hinblick auf die Umsetzung der Richtlinie und umfasst u.a.

Hierzu Susann Eichstädt, stellvertretende Generalsekretärin des Deutschen Musikrates: „Der aktuelle Entwurf ist ein Schritt in Richtung eines dringend notwendigen, fairen Interessenausgleiches zwischen allen beteiligten Akteuren. Er markiert den richtigen Weg, allerdings ist schnelles Handeln erforderlich, wenn der Termin zur Umsetzung der EU-Richtlinie angesichts der Herausforderungen durch die Coronakrise und der kommenden Bundestagswahl eingehalten werden soll.

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Raum für das große Experiment mit den Gefühlen – „Così fan tutte“ bei den Salzburger Festspielen

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Normalerweise würde man in Salzburg einen ganzen Da Ponte-Zyklus anvisieren wenn man eine der Opern daraus ins Programm nimmt. An den vorherigen von Sven-Eric Bechtolf erinnert man sich eher mit Stirnrunzeln. An den davor (von Claus Guth) freundlich schmunzelnd. Und nicht nur, weil Anna Netrebko dort im Figaro Susannas Staubwedel führte. Heute wäre es schlicht und einfach vermessen, würde man schon an „Don Giovanni“ und „Figaros Hochzeit“ denken, wenn „Così fan tutte“ über die Bühne geht. Dass die in ihrer Fragestellung wohl modernste Mozartoper überhaupt im Großen Festspielhaus zur Premiere kam und bejubelt werden konnte, ist allein schon ein Grund für Demut und Dankbarkeit.

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Knapp 10 600 Besucher bei Domstufen-OpenAir in Erfurt

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Erfurt - Mit 21 ausverkauften Veranstaltungen blickt das Erfurter Theater auf ein erfolgreiches Domstufen-OpenAir. Das Ersatzprogramm für die wegen der Corona-Pandemie gestrichenen Domstufen-Festspiele habe knapp 10 600 Besucher angelockt, teilte das Theater am Montag mit.

Bei dem Open-Air, das am Sonntag zu Ende ging, erklangen seit dem 9. Juli Melodien aus Opern, Operetten und Musicals. Für das Orchester wurde eigens eine große Klarsichtkuppel zu Fuße des Erfurter Doms errichtet. Die Musiker saßen darunter durch Acrylscheiben getrennt voneinander. Auf der Tribüne waren pro Vorstellung maximal 504 Besucher zugelassen - auch sie waren nach geltenden Hygienevorschriften in entsprechendem Abstand platziert worden.

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Alternative Schlossfestspiele in Wernigerode beginnen

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Wernigerode - Die Wernigeröder Schlossfestspiele sind coronabedingt abgesagt - das Philharmonische Kammerorchester Wernigerode plant stattdessen 24 alternative Konzerte. Sie sollen unter dem Titel «Schlossfestspiele mal anders» im Fürstlichen Marstall sowie auf Schloss Wernigerode stattfinden, teilte das Orchester mit.

Der Festspielsommer beginnt am 4. August. Kammermusikensembles des Wernigeröder Orchesters sowie Gäste bieten demnach jeweils dienstags und freitags gut einstündige Konzerte im Schlossinnenhof oder bei schlechtem Wetter in der Schlosskirche.

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Moritzburg Festival für Kammermusik 2020 eröffnet

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Moritzburg - Das Moritzburg Festival für Kammermusik 2020 ist am Sonntag feierlich eröffnet worden. Wegen der Corona-Krise findet es erstmals unter freiem Himmel statt. Bis zum 16. August sind 22 Aufführungen geplant. 26 Solistinnen und Solisten aus aller Welt sollen nach Angaben der Veranstalter unter Einhaltung der Hygienevorgaben auf der Nordterrasse spielen.

Sie freue sich sehr, dass es nach langen Monaten von Unsicherheit und Abgrenzung wieder ein gemeinschaftliches Erlebnis klassischer Livemusik gebe, teilte Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) als Schirmherrin des Festivals mit. Es sei das erste Festival in Sachsen, das wieder zu seinen öffentlichen Proben und Konzerten einlade.

Start mit Ausweiskontrolle: Salzburger Festspiele in Corona-Zeiten

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Salzburg - Es ist ein Test mit Signalwirkung. Gelingen große Festspiele in Corona-Zeiten? In Salzburg wurde dafür größter Aufwand betrieben. Ab sofort drücken viele Kultur-Interessierte den Machern die Daumen.

Unter strengen Hygiene-Auflagen sind am Samstag die Salzburger Festspiele eröffnet worden. Bis zum 30. August will das bedeutendste Klassik-Festival der Welt in seinem Jubiläumsjahr ein Zeichen setzen, dass trotz Corona-Krise Kunst und Kultur möglich sind.

Besucher dürfen ihre Maske nur auf den Sitzplätzen abnehmen, die Abstandsregeln sollen durch die Begrenzung der Tickets eingehalten werden. Im 100. Jahr des Bestehens des Musik- und Theater-Festivals werden statt rund 240 000 Karten nur 76 000 verkauft.

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Forschungsprojekt: Teilnehmer für Corona-Konzert in Leipzig gesucht

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Leipzig/Halle - Gut drei Wochen vor Beginn einer Corona-Studie mit Popmusiker Tim Bendzko (35) haben sich mehr als 1400 Teilnehmer gefunden. Das geht aus den Angaben des Internetauftrittes des Projektes hervor.

Bei dem Konzert mit dem Berliner Musiker («Nur noch kurz die Welt retten») in der Arena Leipzig wollen Forscher der Universitätsmedizin Halle herausfinden, wie Großveranstaltungen in Corona-Zeiten gestaltet werden können. Es werden gut 4000 Probanden für das Konzert am 22. August gesucht, wie das sächsische Kulturministerium am Samstag in Dresden mitteilte.

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Tübinger Hölderlin-Oper wegen Corona-Auflagen erst im Frühjahr 2022

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Tübingen - Die Corona-Pandemie hinterlässt weiterhin tiefe Spuren im einst prall gefüllten Veranstaltungskalender des Hölderlin-Jahres 2020. Eine für den 9. Oktober geplante Uraufführung der Oper «Im Thurm» in Tübingen wird auf das Frühjahr 2022 verschoben, wie die Veranstalter und die Universitätsstadt mitteilten.

Die Oper des Münchner Komponisten Markus Höring soll auf biografischen Dokumenten wie Briefen von und an Hölderlin und auf Auszügen aus seiner Tübinger Krankenakte basieren.

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Malta: Musik-Festivals – Ärzte und Pfleger fürchten Corona-Anstieg

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Ärzte und Krankenschwestern in Malta haben mit Streiks gedroht, weil sie steigende Corona-Risiken durch vier große Musikfestivals auf der kleinen Mittelmeerinsel fürchten. Zu den Veranstaltungen gehört das BPM-Festival für elektronische Musik vom 11. bis 13. September. Insgesamt könnten die Events zwischen August und September Tausende ausländische Partyfans anziehen, hieß es.

Die Berufsvereinigung der Mediziner MAM erklärte am Freitag, sie werde Kliniken schließen und Ärzten sowie Ärztinnen raten, ambulante Besuche im staatlichen Krankenhaus zu verschieben, sofern die Regierung die Festivals nicht absage.

Die Gewerkschaft der Krankenschwestern und Hebammen (MUMN) stellte der Regierung ein Ultimatum bis Montag. Malta hatte seine Corona-Beschränkungen nach einer Phase der Einreisestopps gelockert.

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Märkische Chöre beginnen wieder mit den Proben

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Nach Monaten der Funkstille beginnen viele Chöre in Brandenburg nun wieder mit den Proben. Aber auch zuvor haben die Chormitglieder Mittel und Wege gefunden, gemeinsam zu singen – manchmal sogar digital.

In Brandenburg beginnen viele Chöre wieder mit Proben und kleinen Auftritten. Bereits zuvor hatte es vielerorts kreative Lösungen gegeben, doch miteinander zu singen oder zumindest die Stimmen zu trainieren. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. „Mit der ersten am 17.

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Nur Kurzkonzerte, aber doppelt: 75. Sommerliche Musiktage Hitzacker

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Die Sommerlichen Musiktage Hitzacker haben am Samstag trotz der Corona-Pandemie ihre 75. Saison eröffnet. Beim Eröffnungskonzert „Drei nach Drei“, das genau um 15.03 Uhr begann, erklangen Werke von Claude Debussy, Elliott Carter, Nadia Boulanger, Anton Webern und Arnold Schönberg. Zu einem Konzert am Samstagabend wurde auch der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) erwartet. Die Sommerlichen Musiktage dauern bis zum 9. August. Das Festival in der Stadt an der Elbe wurde 1946 begründet.

Damit aber das nach Veranstalterangaben älteste deutsche Kammermusikfestival stattfinden kann, musste es komplett umgeplant werden. „Kultur wurde ausgeknipst – erstmals in der Geschichte!“, sagte Intendant Oliver Wille vor dem Festival. „Der Rückweg ist schwierig, auch anders, doch so unglaublich wichtig.“

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Gefahr kleiner als gedacht? Rolle von Aerosolen bei Corona unklar

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Jetzt können wir endlich halbwegs fehlerfrei das Wort „Aerosole“ aussprechen, da tauchen Argumente auf, die deren Rolle bei der Corona-Übertragung wieder infrage stellen. Die wissenschaftliche Meinung zum Thema ist geteilt. Nur in einem Punkt sind sich alle einig.

Virushaltige Partikel in der Luft, sogenannte Aerosole, spielen bei der Ansteckung mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 eine Rolle – das ist inzwischen gängige Meinung. Doch wie groß diese Rolle ist, dazu gibt es in der Fachwelt unterschiedliche Ansichten. Einig sind sich die Forscher darin, dass vor allem in geschlossenen Räumen die Ansteckungsgefahr am größten ist.

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Frust statt Freude – Kaum Proben und keine Auftritte für Chöre in Sachsen-Anhalt

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Sie stehen dicht an dicht und singen. Corona hat es Chören schwer gemacht. Kaum Proben, keine Auftritte. Einige retten sich ins Freie, doch die Chorgröße setzt Grenzen. Lichtblicke gibt es aber auch.

Aufwendige Open Air-Proben ohne Aussicht auf Auftritte: Die Corona-Pandemie und ihre Regeln beschert Sachsen-Anhalts Chören seit Monaten harte Zeiten. Einige beginnen wieder zu proben – doch das Singen vor Publikum steht auf lange Sicht erst einmal nicht an. „Es gibt zwar keine expliziten Verbote für Proben oder Auftritte, doch die einzuhaltenden Regeln bedeuten tiefe Einschnitte ins Chorleben“, sagte der Präsident des in Bernburg ansässigen Chorverbandes Sachsen-Anhalt, Reiner Schomburg, der Deutschen Presse-Agentur.

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„Elektra“ in Salzburg: eine Jubiläums Luxusklasse. Trotz allem

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Das erste Elektra-Wunder besteht allein schon darin, dass es überhaupt stattfinden konnte. Da waren nicht nur der genius loci und das 100jährige Jubiläum der Festspiele am Werke. Die hatten Protagonisten auf ihrer Seite wie Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und ihren bereits fünften Intendanten Markus Hinterhäuser. Geradezu trotzig beharrten von Anfang an auf dem „Wir spielen – wie abgespeckt auch immer“. Maskenpflicht, Ausweiskontrollen und eine ausgedünnte Platzierung in Sälen sind das eine. Ein ausgeklügeltes Kontroll- und Distanzsystem hinter der Bühne und vor allem der Mut von Orchestermusikern wie denen der Wiener Philharmoniker, sich auf eigene Vorsicht und regelmäßiges Testen zu verlassen das andere.

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Art Blakey & The Jazz Messenger – Neuerscheinung

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Jazzfans aufgemerkt! Es gibt sie wirklich noch von Zeit zu Zeit: musikalische Zufallsfunde und Entdeckungen. So auch hier bei Art Blakey & The Jazz Messengers mit dem 1959 aufgenommenen, bis dato komplett unveröffentlichten Blue Note Album „Just Coolin‘“. Eine zudem äußerst interessante Besetzung, die leider nur kurzzeitig existierte, mit Tenorsaxophonist und Messengers-Gründungsmitglied Hank Mobley, Lee Morgan an der Trompete, Pianist Bobby Timmons und dem Bassisten Jymie Merritt. Die Session fand statt am 8. März 1959 unter Rudy van Gelder in seinem legendären Hackensack Studio. „Just Coolin‘“ ist quasi der Blue Note Jazz-Messengers „Missing Link“ zwischen Herbst 1958 und Frühjahr 1959. Also nach dem legendären Album „Moanin‘“ mit Benny Golson und noch vor den umwerfenden Live Aufnahmen vom April 1959 „At The Jazz Corner Of The World“, das fünf Wochen nach „Just Coolin‘“ aufgenommen wurde. Warum diese Aufnahmen bisher unveröffentlicht geblieben sind lässt sich nur vermuten, in den offiziellen Blakey-Diskografien sind sie bisher als „Blue Note rejected“ aufgeführt. Wahrscheinlich hat man sich seinerzeit im Nachgang entschieden, die Studioaufnahmen, nach der erfolgreichen Veröffentlichung des Live-Albums, in den Archiven zu lassen – bis heute. Ein echter Glücksfall, dass dieses …

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Kultur und Corona in Österreich: «Das Schlimmste kommt noch»

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Wien - Von Albertina bis Wiener Philharmoniker, Austropop bis Kabarett: Das Neun-Millionen-Einwohner-Land Österreich leistet sich eine reiche Kulturlandschaft. Die Corona-Krise bedroht ihre Vielfalt.

Die Wiener Sängerknaben sind von der Corona-Krise bedroht. Dem ein halbes Jahrtausend alten Kinderchor - Habsburger Erbe, das auf Konzerten weltweit die «Kulturnation Österreich» verkörpert - geht nach eigenen Angaben im Herbst das Geld aus. Bis Weihnachten fallen zwei Millionen Euro Einnahmen weg. «Bei uns ist die Situation wie bei vielen anderen Kulturinstitutionen, dass seit Anfang März alle Konzerte abgesagt werden mussten», sagt Vereinspräsident Gerald Wirth.

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