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Ticket-Stornierungen am Staatstheater wegen Corona - Kinos leiden

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Schwerin - Kinos und Theater in MV stehen seit der Einführung von 2G plus am vergangenen Donnerstag vor einem Scherbenhaufen. Tickets werden storniert, Kinosäle sind leer. Und erste Museen schließen.

Die Kultur in Mecklenburg-Vorpommern leidet massiv unter den geltenden 2G-plus-Beschränkungen, die unter anderem in Museen, Theatern und Kinos den Zutritt nur Geimpften und Genesenen mit einem zusätzlichen Negativtest erlauben. Das Mecklenburgische Staatstheater verbuchte seit Montag vergangener Woche rund 300 Kartenstornierungen, wie eine Sprecherin am Montag der Deutschen Presse-Agentur sagte.

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Bühnenverein will deutliches Bekenntnis zur Kultur – Für offene und sichere Theater und gegen pauschale Maßnahmen

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Der Deutsche Bühnenverein fordert im zweiten Corona-Winter von Bund, Ländern und Kommunen ein konsequentes Vorgehen und ein deutliches Bekenntnis zur Kultur. Der Verband fordert klare Kommunikation in der Pandemie, warnt vor allzu pauschalen Maßnahmen für die Theater und Orchester und erwartet ein differenziertes Konzept, damit die Häuser geöffnet bleiben können.

Das ist gerade mit Blick auf die sich aktuell im Lichte neuer Virusvarianten verändernde Pandemielage wichtig. Ziel müsse eine Fortsetzung des Spielbetriebs mit größtmöglichem Schutz für Beschäftigte und Besucher:innen sein. Der Bühnenverein befürchtet, dass die Situation für Theater und Orchester sowie für selbstständige darstellende Künstlerinnen und Künstler wieder äußerst schwierig wird.

Folgende sieben Punkte sind aus der Sicht des Bühnenvereins in den kommenden Wochen entscheidend:

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Berliner Landesregierung will Kultur in der Hauptstadt weiter stärken

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Berlin - Die künftige Koalition von SPD, Grünen und Linken in Berlin will die Kultur in der Hauptstadt weiter stärken. «Kunst, Kultur und Kreativität prägen das Selbstverständnis und die Lebensqualität unserer Stadt maßgeblich mit», heißt es im Koalitionsvertrag, der am Montag gut zwei Monate nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus vorgestellt wurde.

«Die Koalition wird die einmalige Kulturlandschaft Berlins mit ihren Theatern, Opern, Orchestern, Museen, Gedenkstätten und Literaturhäusern, ihren Clubs und Veranstaltungsstätten, ihrer Kreativwirtschaft und ihrer innovativen Freien Szene sichern und stärken, in und nach der Pandemie.»

Das Ressort bleibt weiter in der Hand der Linken. Seit 2016 ist Klaus Lederer (47) auch für Europa zuständiger Kultursenator. Er war auch Spitzenkandidat seiner Partei.

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Opern-Ausweichspielstätte auf Nazi-Gelände sorgt weiter für Kritik

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Nürnberg - Eine mögliche Ausweichspielstätte für Nürnbergs historisches Opernhaus auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände der Nationalsozialisten sorgt weiterhin für heftige Kritik. Zur Debatte steht unter anderem ein Interimsbau im Innenhof der nie vollendeten Kongresshalle.

Der Verein Geschichte für alle, der Führungen über das Reichsparteitagsgelände organisiert, sieht dadurch die Aufklärung über die Machtdemonstration, die Ideologie und Propaganda der Nazis beeinträchtigt. «Hierbei ist der unverstellte Blick auf die authentischen Fassaden und in den Innenhof der Kongresshalle als sinnlich erfahrbares Symbol des Größenwahns, aber auch seines Scheiterns, ein wichtiger Bestandteil des pädagogischen Konzeptes unserer Führungen», teilte der Verein am Sonntag in einem offenen Brief mit.

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Soundtrack zum Gebäck: Plätzchenbäcker Till B.

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The New Krümelmonster: Till Brönner. Foto: Martin Hufner

Er hat dieses Mal keine flammende Wutrede in Sachen Corona gehalten, was ihn bekanntlich bis zu Anne Will ins Studio gebracht hat oder zu Olaf Zimmermann ins YouTube-Wohnzimmer, nein, dieses Mal ist er definitiv zu weit gegangen. Er zwinkert auf seinem Insta-Account und setzt immer wieder fast dazu an, sein Musikinstrument zu bespielen. Die Trompete. Und … und … und …? Mannomann, macht der das aber spannend. Nix. Kein Ton. Nur der Hinweis von tillbroenner_official: „Am 1. Adventssonntag den 28.11. machen wir um 16 Uhr „ernst“ bei @hse.de . 🎄😎 Zu Gast bin ich bei der wunderbaren @judithwilliams_official und wir sprechen über mein Album „TILL CHRISTMAS“, aber auch über die Adventszeit, wie ich sie gestalte, liebe und erst recht, wenn uns die eigenen vier Wände wieder häufiger begegnen und ein Backofen in Sicht kommt….aber pssssst – mehr wird nicht verraten. Wir sehen uns Sonntag!“ Der Homeshopping-King jetzt? Oder einfach nur zu raffiniert für diese Welt, dieser Till B.. Psssst, aber den Soundtrack zum Gebäck gibt es natürlich mittlerweile auch auf Spotify. Frohen ersten Advent. Genial gemacht, wie immer bei Till Brönner Christmas. Stille Nacht so …

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Theater Neustrelitz verlängert Opern-Erlebnis «Der Kaiser von Atlantis» online

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Neustrelitz - Das Theater in Neustrelitz (Mecklenburgische Seenplatte) hat wegen der monatelangen Corona-Einschränkungen die Laufzeit der Oper «Der Kaiser von Atlantis» per Internet verlängert. Wie eine Theatersprecherin am Montag sagte, ist die Oper von Viktor Ullmann (1898-1944) ab sofort im Onlinestream erlebbar.

Damit sollen bis Ende Dezember auch alle diejenigen das Stück sehen und hören können, die es wegen der coronabedingten Aufführungspausen und Besucherbeschränkungen nicht im Theater erleben konnten. Die Inszenierung leitete Intendant Sven Müller.

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«1a umgesetzt» - Musical «Ku'damm 56» feiert Premiere

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Berlin - Berlin hat ein neues Musical: Die Show «Ku’damm 56» nach der gleichnamigen ZDF-Saga feierte am Sonntag Premiere im Stage Theater des Westens. Die Drehbuchautorin Annette Hess schuf die Bühnenversion der Serie gemeinsam mit Peter Plate und Ulf Leo Sommer, die für die Musik von Rosenstolz bekannt sind. Für die Adaption fanden die Songschreiber eine Mischung aus Rock’n’Roll-Nostalgie und dem Sound von heute.

In der Geschichte geht es um drei Schwestern und ihre strenge Mutter, eine Tanzschule am Berliner Kurfürstendamm, um Emanzipation und Aufbruch, aber auch um die Enge der 50er Jahre. Ob Lieder wie «Monika», «Früher» oder «Berlin, Berlin»: Das Premieren-Publikum war begeistert, einige tanzten am Ende mit. Die Inszenierung verzichtet auf Bühnenbombast. Die Handlung ist verdichtet, die Show bewahrt den Humor aus der Fernsehfassung und auch die feministische Botschaft.

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Durchgeknallte Farce ohne doppelten Boden – Schostakowitschs „Die Nase“ am Theater Basel

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Sogar am Ende hüpfen sie noch. Immer wieder geht der Vorhang auf – und das gesamte Ensemble macht unter dem Jubel des Basler Publikums den Kosaken-Macarena. Auch Dirigent Clemens Heil und Regisseur Herbert Fritsch hopsen mit. Die unglaubliche motorische Energie von Dmitri Schostakowitschs Oper „Die Nase“, den ganzen Abend befeuert vom grandios aufspielenden Sinfonieorchester Basel, wirkt nach. Michael Borth alias Platon Kusmitsch Kowaljow hat endlich seine Nase wieder und macht glückselig den Vortänzer. Die neueste Basler Produktion hat schon nach der Premiere Kultstatus.

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Motorischer Vintage-Mozart: „Die Hochzeit des Figaro“ in Erfurt

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Derzeit scheinen die Menschen in Wolfgang Amadeus Mozarts und Lorenzo da Pontes opera buffa „Die Hochzeit des Figaro“ und ihre Triebhaftigkeiten wichtiger als die politische Dimension. Am Theater Erfurt kommen in der Inszenierung von Martina Veh neben dem erotischen Spaß auch dessen Grenzen ins Bild. Musikalisch gerät das unter Samuel Bächli als blitzblankes Bekenntnis zur herkömmlichen Aufführungspraxis.

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Doppeluraufführung am Theater Nordhausen: „Kain und Abel“ und „Verklärte Nacht“

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Das Theater Nordhausen kombiniert die Uraufführung der Oper „Kain und Abel“ von Christoph Ehrenfellner mit der Uraufführung von Ivan Alboresis Ballett „Verklärte Nacht“. Das ist mal ein Zeichen: In den Wochen vor Weihnachten des zweiten Coronajahres, die sich in den Opernhäusern, die noch spielen, anfühlen wie ein düsterer Vorabend, stemmt Nordhausen eine Uraufführung! „Kain und Abel“ von Christoph Ehrenfellner. Eine Oper für Solisten, Damenchor und Orchester.

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Corona und kein Ende - Experte fürchtet Kahlschlag in der Kultur

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Berlin/München - Das Coronavirus hat Deutschland fest im Griff, die Politik versucht die Pandemie mit strengen Maßnahmen einzudämmen. Direkt betroffen davon sind weiterhin freischaffende Künstler. Der Präsident des Deutschen Tonkünstlerverbandes (DTKV), Christian Höppner, geht davon aus, dass sich die Lage für Künstler verschärfen wird. Viele Musiker seien auf dem Absprung und suchten sich einen neuen Job.

Die Einschränkungen zur Pandemiebekämpfung findet Höppner richtig, jedoch müsse für die Betroffenen mehr getan werden. «Die Zeit der Sonntagsreden ist jetzt vorbei», sagt er. «Sonst befürchte ich einen Kahlschlag für die kulturelle Vielfalt.»

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Theater fürchten bei Corona-Regel 2G plus um ihre Zuschauer

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Hannover/Bremen (dpa) - Die Theater in Niedersachsen und Bremen wollen trotz immer strengerer Corona-Auflagen so lange wie möglich weiterspielen. Mit der derzeit geltenden 2G-Regel - die Zuschauer müssen geimpft oder genesen sein - komme man gut zurecht, sagten Theatermacher auf Anfrage. Schwieriger werde es, wenn 2G plus kommen sollte.

Für die Zuschauer werde der Aufwand hoch, sich für einen Theaterabend zusätzlich noch einen aktuellen negativen Test zu besorgen. «Die Nachfrage wird geringer werden», sagte Sprecher Nils Wendtland vom Schauspiel Hannover.

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FDP fordert Millionenförderung für freischaffende Künstler in Sachsen-Anhalt

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Magdeburg - Die FDP-Fraktion im Magdeburger Landtag hat eine Förderung in Millionenhöhe für freischaffende Künstlerinnen und Künstler sowie Soloselbstständige gefordert, die von Einschränkungen durch die Corona-Pandemie betroffen sind. In den kommenden beiden Jahren sollte das Land insgesamt 5,6 Millionen Euro bereitstellen, sagte der kulturpolitische Sprecher und Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion am Freitag im Kulturausschuss des Landtages, Andreas Silbersack.

Ziel sei es, die «lebendige und vielfältige Kulturszene in Sachsen-Anhalt zu stabilisieren». Kunst und Kultur seien gerade auch in Krisenzeiten unverzichtbar, betonte Silbersack. Dabei träfen Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens die Kulturschaffenden besonders heftig, die oft ohne finanzielle Rücklagen dastünden. Es müsse dafür gesorgt werden, «dass der künstlerische Schaffensprozess erhalten bleibt und fortgesetzt werden kann».

Kindermusiktheater erhält vom Land Finanzspritze für Musical «Oliver»

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Potsdam - Das Potsdamer Kindermusiktheater «Buntspecht» hat für sein Musical «Oliver» eine finanzielle Unterstützung des Landes erhalten. Anlässlich der Premiere des Stücks am Samstag übergab Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle 8000 Euro aus Lottomitteln an Leiterin Margitta Burghardt.

Das Kindermusiktheater «Buntspecht» mache die Potsdamer Kulturszene bunter, offener, vielfältiger und noch liebenswerter, erklärte Schüle. Sie lobte die Auswahl des Stücks als aktuellen Stoff. Das Musical basiert auf Charles Dickens' weltberühmtem Roman «Oliver Twist». Darin wird die Geschichte des Waisenjungen Oliver erzählt, der Gewalt, Kinderarbeit, Ausbeutung und Kriminalität erlebt, aber gleichzeitig zeigt, wie stark und couragiert Kinder sein können.

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Die Jazz-Radiowoche vom 29.11.21–05.12.2021

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Jazz im Radio Foto/Motiv: Hufner

Ein kleiner Blick in die Radiowoche 48. Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. Wir haben die Jazzwoche wieder heraustrennen können, weil wir neue „Möglichkeiten“ gefunden haben. Andere tolle Sendungen im Radio finden Sie im Bad Blog Of Musick. mo – 29.11.2021 17:50 bis 18:00 | SWR 2 SWR2 Jazz vor sechs 20:00-21:00 | Radio Z (http://www.radio-z.net/) Diggin’! – Deep into Jazz, Blues, Soul, Rock & African Music – am Mikrophon: Gerd Rudel Heute unter dem Motto: „Musik aus Mali: Wüstenblues, Kora-Spieler, Griots und ein bisschen Afro-Pop”. 22:04 bis 00:00 | WDR 3 WDR 3 Jazz & World 22:30 bis 23:00 | hr2-kultur Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen Am Mikrofon: Karmen Mikovic. Heute mit: Rebecca Trescher Tentet: Paris Zyklus – The Spirit of the Streets | Jim Black: My Choice | Sebastian Gramss’ Hard Boiled Wonderland: Music Resistance 22:33 bis 23:30 | NDR Kultur Play Jazz! Mit Mauretta Heinzelmann. Montag, Mittwoch und Freitag berichtet das Play Jazz! – Magazin aus der gesamten Welt des Jazz. Auf dem Programm stehen jede Woche das Album der Woche, andere aktuelle CDs, Klassiker, Portraits …

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«West Side Story» und «Sweeney Todd»: Theater-Legende Sondheim tot

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New York - «West Side Story», «Sweeney Todd» und «Gypsy»: Stephen Sondheim gilt als einer der bedeutendsten Texter und Komponisten der Musiktheaterbranche. «Es ist schwer, Sondheims Einfluss auf das amerikanische Musiktheater überzubewerten», schrieb der Schauspieler, Texter und Komponist Lin-Manuel Miranda einst in der «New York Times». «Er ist der beste Texter des Musiktheaters. Punkt.» Am Freitag (Ortzeit) starb Sondheim im Alter von 91 Jahren in Roxbury im US-Bundesstaat Connecticut.

Trotz des hohen Alters kam Sondheims Tod überraschend, wie die «New York Times» unter Berufung auf dessen Anwalt F. Richard Pappas berichtete. Einen Tag zuvor habe die Theater-Legende noch mit Freunden das Thanksgiving-Fest gefeiert.

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Kurz-Schluss – Wie ich einmal versuchte, meinem Enkel Machart und Schönheiten der deutschen Lyrik näherzubringen

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Was zurzeit in den Schulen abgeht – mein Blick richtet sich zwangsläufig vor allem auf die bayerischen – ist eine ziemliche Schinderei. Mein Enkel Gandolf-Augustus, neunte Klasse Gymnasium, schreibt ungefähr täglich zwei Prüfungsarbeiten. Vermutlich geschockt einerseits durch bedrohlich nah kreisende Hubschrauber-Eltern, den Anwalt an der Seite, andererseits getrieben von einer Effizienzpädagogik, die hohe Bildungsansprüche und scharfe Auslese im Sinne der Wirtschaft möglichst in Zeiten gerade noch medizinisch verantwortbaren Präsenzunterrichtes abfordert, werden Schülerinnen und Schüler durch Stoffmassen gepeitscht und zum jeweiligen Leistungsbeweis gezwungen. [Vorab aus Politik & Kultur 2021/22-12/01).

Hauptbild:  Weiterführende Informationen:  Theos Kurzschluss 85 kleine Streitschriften zu Politik und Kultur

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Musiker der Bremer Philharmoniker spielen für den Klimaschutz

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Bremen - Mit einer Kombination aus Konzert und wissenschaftlichem Vortrag möchten Musiker der Bremer Philharmoniker auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam machen. Unter dem Titel «Musik, Klima & Meer» spielen die Orchestermitglieder am Sonntag (28.11.) in verschiedenen Kammerensembles vier Stücke.

Im Zusammenspiel mit der Cellistin Tanja Tetzlaff und der Meeresbiologin Antje Boetius wollen sie die Klimakrise emotional erfahrbar machen, sagte Projektleiterin Rose Eickelberg. Boetius ist Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven.

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Anarcho-Songs sind gestern - Claudia Roth soll Bundeskultur lenken

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Berlin - Als Rio Reisers Band Ton Steine Scherben die Kulturszene mit Anarcho-Songs wie «Keine Macht für niemand» politisierte, stand Claudia Roth als Managerin noch neben der Bühne. Einige Jahrzehnte später rückt die 66-Jährige mit der Kabinettsliste der neuen Ampel-Koalition ins Rampenlicht bundesdeutscher Kulturpolitik. Die Grünen-Politikerin soll als Kulturstaatsministerin ins dann SPD-geführte Kanzleramt einziehen. Dort wartet ihre Vorgängerin Monika Grütters (CDU) auf Ablösung.

Roth hat bereits eine lange Parteikarriere hinter sich, bis heute ist sie eines der prominentesten Gesichter der Partei. Sie gilt wahlweise als Herz, Seele oder Mutter der Grünen. Mehr als elf Jahre stand sie an der Spitze. Ihr Image als im Umgang auch mal schwierige Politikerin machte sie selbstironisch zum Titel einer Kampagne für mehr Frauen bei den Grünen: «Wer nervt mehr als Claudia?»

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Kulturgesetzbuch für NRW - Mehr Unterstützung für Künstler

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Düsseldorf - Mit einem neuen Kulturgesetzbuch geht Nordrhein-Westfalen gegen prekäre Arbeitsverhältnisse in der Kulturbranche vor. Der Landtag beschloss am Donnerstag mit den Stimmen der Regierungsfraktionen von CDU und FDP sowie der oppositionellen Grünen und der AfD das neue Gesetz, das erstmals die Regeln im Kulturbereich bündelt.

Die SPD enthielt sich. Nach Angaben der Landesregierung nimmt NRW mit dem Kulturgesetzbuch eine bundesweite Vorreiterrolle ein. Landesförderungen für Kultureinrichtungen sollen in NRW künftig an Honoraruntergrenzen geknüpft werden. Dafür wird auf bundesweite Regelungen verwiesen. Erstmals werden auch Musikschulen gesetzlich verankert. Dort sollen mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse geschaffen werden.

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