Summernights = Festivalzeit! Egal ob Open Air, neu erschlossenen Locations, im Club, Festsaal oder Bürgerhaus, ab Juni starten in München und Umgebung wieder Jazzfestivals mit sensationellen Acts, guter Laune und beachtenswertem Engagement für die Mission Jazz. Das 1. Muniq Jazz Festival vom 19. Juni bis 20. Juni Dieses Jahr startet die Saison im Münchner Kreativquartier bereits im Juni, erstmals mit dem MUNIQ JAZZ FESTIVAL für Jazz und improvisierte Musik. Veranstaltet und kuratiert vom niq kollektiv – einem Zusammenschluss junger Musiker:innen der Münchner Szene – versteht sich das Festival als Plattform für Begegnung, Austausch und künstlerische Experimentierfreude. Im Zentrum stehen zwei Carte-Blanche-Formate: Die Leipziger Schlagzeugerin Eva Klesse und der Münchner Posaunist Moritz Renner entwickeln jeweils neue Ensembles mit Musiker:innen. Eva Klesse wird mit einer Besetzung aus der Münchner Szene arbeiten, Moritz Renner stellt sich hingegen eine nicht aus München stammende Band zusammen. So entstehen neue Konstellationen zwischen lokaler und überregionaler Szene mit zuvor nie da gewesener Musik. Neben den Carte Blanches spannt das Festivalprogramm einen Bogen von international gefeierten Acts wie der Band Fazer über Sweetlife und das Quartett der aufstrebenden österreichischen Saxophonistin Yvonne Moriel. Die …
Jazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 08.06.26 bis zum 14.06.26. Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
Ungewisser Blick in die Zukunft – Spannende Grenzgänge „Music On The Edge“ war das Motto des 7. „Look Into The Future“-Festivals in Burghausen. Es hätte auch schon auf alle früheren Ausgaben gepasst. Kein reines Jazz-Festival ist das, obwohl traditionell viele Künstler dem Genre zuzurechnen sind, nicht einmal ein reines Musikfestival. Hier wird das präsentiert, was interdisziplinär und über Genregrenzen hinaus gedacht ist, sozusagen in die Zukunft der Kultur allgemein. Dafür stehen schon seine Macher: Die Brüder Cornelius Claudio und Johannes Tonio Kreusch haben ihre so unterschiedlichen Karrieren als Jazzpianist und klassischer Gitarrist schon seit Langem in vielen Projekten als Künstler wie als Veranstalter zusammengeführt – mitunter auch inspiriert und unterstützt von ihrer Schwester Carolina Camilla Kreusch, einer renommierten bildenden Künstlerin und Kunstprofessorin. So bemühte fast jede Veranstaltung den kreativen Austausch unterschiedlicher Künste und Künstler, mit dementsprechend vielen Uraufführungen oder einmaligen Vorstellungen. Gleichzeitig beschäftigte sich „Look Into The Future“ stärker als andere Festivals mit Raum und Zeit als Vorgaben künstlerischen Schaffens. Das Kloster Raitenhaslach als „Festivalzentrale“ ist ein ebenso außergewöhnlicher Spielort wie das Ankerkino, die Studienkirche oder der Stadtsaal. In ihnen verbinden sich die Ästhetik des …
Jazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 01.06.26 bis zum 07.06.26. Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
(Von Stefan Pieper) Die 55. Ausgabe des moers festivals hat zu Pfingsten alles wieder auf Anfang gestellt. Nach einem Jahrzehnt in der Festivalhalle am Stadtrand ist das Festival zurück in die Innenstadt gekehrt: fünf Tage statt vier, eine große Freiluftbühne am Kastellplatz, dazu Kirchen, Clubs und zahlreiche weitere Spielorte drinnen wie draußen für circa 100 Konzerte insgesamt. Und drumherum Menschen aller Altersgruppen, die reichlich kamen – mit noch mehr kontroversen Meinungen und Empfindungen zum neuen Konzept. Am Ende soll das Monster sterben. Teil drei von Gellért Szabós „Der moderne Mensch und der heilige Berg“ steuert auf der Open-Air-Bühne auf einen verstörenden Höhepunkt zu. Szabó selbst tobt, fuchtelt, treibt – und das hat etwas zutiefst Furchteinflößendes, umso mehr, als sein Leipziger „Ideal Orchestra“ dieser Raserei eine geradezu unheimliche Präzision entgegensetzt. Ein bizarres Hochamt aus Klangmassen und schauspielerischer Eruption, das zwei Tage zuvor in St. Josef noch auf ganz anderer spiritueller Wellenlänge funkte, als schließlich ein Bach-Choral spirituelle Erlösung spendete. Erst durch Gleichgültigkeit werden die bösen Wölfe groß Erlöst werden soll das Publikum in Moers von jenem Donald Trump, der in den Videoeinspielungen des STM-Schauspielers Matthias Hesse …
(Von Robert Fischer) Neue Frauen braucht das Land? Wohl kaum, denkt man an all die großartigen Musikerinnen, die aktuell auch als Leaderin eigener Formationen für frischen Wind in der Szene sorgen. Die in München geborene, in Köln lebende Saxofonistin, Bassklarinettistin, Komponistin und Bandleaderin Christina Fuchs gehört schon ein bisschen länger dazu, ebenso die Kölner Saxofonistin, Komponistin und Bandleaderin Caroline Thon. Beide haben viel Erfahrung in der Leitung großer Ensembles – Christina Fuchs gründete 1992 mit Hazel Leach das „United Women’s Orchestra“, Caroline Thon 2011 das Thoneline Orchestra. Seit 2019 gibt es das von beiden gemeinsam geleitete 22-köpfige Fuchsthone Orchestra, dessen 2023 erschienenes Debütalbum, „Structures & Beauty“, bereits erkennen ließ, was spätestens jetzt, mit dem zweiten Album „Peaks & Plots“, zur Gewissheit wird: Das Fuchsthone Orchestra gehört zu den faszinierendsten Jazzensembles unserer Zeit. Was neben der Qualitität der komplex arrangierten Kompositionen, die für jedes Programm zu gleichen Teilen von Christina Fuchs und Caroline Thon beigesteuert werden, sicher auch an den großartigen Musikerinnen und Musikern dieses inzwischen in vielen Live-Auftritten immer mehr zusammengewachsenen Orchesters liegt. Virtuose Spielfreude Eine besonders glückliche Entscheidung war es, für das zweite Album …
+++ Sonny Rollins im Alter von 95 Jahren verstorben +++ Der legendäre Jazz-Saxophonist und Komponist Sonny Rollins ist tot. Der US-Musiker starb im Alter von 95 Jahren in seinem Zuhause in Woodstock im Bundesstaat New York. Das teilte seine Familie auf der offiziellen Facebook-Seite des Künstlers mit. Angaben zur Todesursache wurden zunächst nicht veröffentlicht. „Wenn das Leben eines kreativen Menschen endet, setzt es sich in der nächsten Existenz fort“, zitierte Rollins’ langjährige Agentin Terri Hinte den Musiker in einer Mitteilung, die von mehreren US-Medien verbreitet wurde. „Ich gehöre zu den Menschen, die glauben, dass dieses Leben nicht alles bedeutet.“ Mit Sonny Rollins verliert die Musikwelt eine ihrer prägendsten Figuren des modernen Jazz. Der 1930 im New Yorker Stadtteil Harlem geborene Musiker galt über Jahrzehnte hinweg als einer der bedeutendsten Tenorsaxophonisten der Jazzgeschichte. Sein Spiel zeichnete sich durch einen kraftvollen, rauen und zugleich hochgradig nuancierten Ton aus. In der Szene wurde Rollins oft als „Saxophone Colossus“ bezeichnet – nach seinem wegweisenden Album aus dem Jahr 1956. Im Laufe seiner außergewöhnlichen Karriere arbeitete Rollins mit nahezu allen Größen des Jazz zusammen, darunter Charlie Parker, Thelonious Monk, Miles …
Jazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 25.05.26 bis zum 31.05.26. Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
Was Michael Naura ab 1971 als Leiter der NDR Jazzredaktion nach dem Tod von Jazzworkshop-Initiator Hans Gertberg auf die Beine stellte, war und ist bis heute einmalig und schlichtweg sensationell. Unter seiner Ägide änderte Naura die Ausrichtung der Workshops dahingehend, nicht mehr Einzelmusiker zu Formationen zusammenzuführen, sondern bestehende Bands einzuladen und diese Rundfunkkonzerte dann im Rahmen der legendären NDR Jazzworkshops, meistens im Sendesaal des HH NDR, dem Studio 10, aufzunehmen. Und sie haben alle im NDR gespielt: Keith Jarrett, Jan Garbarek, Oregon, Ornette Coleman, Max Roach, Oscar Peterson, Pat Metheny, Johnny Griffin, Ella Fitzgerald oder das Modern Jazz Quartett, um nur ein paar Jazzgrößen aufzuführen. Auf Einladung von Michael Naura und der NDR Jazzredaktion fand am 14. März 1984 der 188. Jazzworkshop statt. Die Carla Bley Band, gemeinsam mit Michael Mantler, Steve Slagle, Tony Dagradi, Gary Valente, Vincent Chancey, Bob Stewart, Ted Saunders, Steve Swallow und Victor Lewis gab sich im Hamburger Funkhaus die Ehre. Anlässlich des 10. Todestages von Duke Ellington wurde Carla Bley vom NDR beauftragt, ein Stück für den Jazzworkshop zu komponieren und aufzuführen. Ihre Gedanken und Ausführungen zu Duke Ellington lassen …
Jazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 18.05.26 bis zum 24.05.26. Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
Als er 1990 zum ersten Mal ausgerichtet wurde, war der Biberacher Jazzpreis der erste Nachwuchswettbewerb Deutschlands im Jazzbereich. Dass die biennal stattfindende, vom Jazzclub Biberach zusammen mit der Stadt getragene Veranstaltung nicht nur traditionsreich ist, sondern bis heute zu den wichtigen ihrer Art gehört, sieht man schon an den Preisträgern, aus denen fast durchgehend etwas geworden ist: Angefangen mit Cornelius Claudio Kreusch, max.bab, Kristjan Randalu oder Laia Genc bis zu Matthias Lindermayr, Jakob Manz (vor Johanna Summer) oder zuletzt vor zwei Jahren Renner. Diesmal war es eine besondere Ausgabe, war der Jazzpreis doch in das zweiwöchige Landesjazzfestival Baden-Württemberg integriert, das zum 50. Geburtstag des Jazzclubs nach Biberach vergeben worden war. Und im Festival-Gewand präsentierte er sich auch: Besucherrekord mit 380 Besuchern im ausverkauften Saal der Stadthalle; nie war der Sound besser; nie die Betreuung und Videobegleitung professioneller; nie die Beleuchtung schöner, nicht zuletzt dank den vom Lichttechniker selbst gebauten Bühnenstrahlern, die sanfte Farben von großen Metallschirmen abstrahlten. Wer die inzwischen allerorten angesiedelten Nachwuchspreise seit längerem verfolgt, weiß um die Qualität, die hier geboten ist. Viele gehören mittlerweile regelmäßig zu den Höhepunkten von Festivals. So lieferten …
Auf einem Konzert bei den Salzburger Festspielen im Sommer 2021 begegneten sich der Gitarrist Philipp Schiepek und Trompeter Lorenz Widauer zum ersten Mal. Irgendwie ticken beide musikalisch gemeinsam auf der gleichen Wellenlänge und so reifte seitdem die Idee für ein gemeinsames Projekt, das nun unter dem Titel „Bangers and Ballads“ erschienen ist. Der aus Salzburg stammende Trompeter Lorenz Widauer ist, ähnlich wie Philipp Schiepek, umtriebig und musikalisch vielseitig unterwegs. Ob mit Shake Stew, dem Orjazztra Vienna oder seinem eigenen Projekt Chez Fría, sein abwechslungsreicher Sound an der Trompete passt perfekt zu Schiepeks schwebendem Gitarrenspiel. „Bangers and Ballads“ zeigt beeindruckend neue Seiten beider Musiker zusammen im Quartett mit dem Bassisten Michael Acker und Matheus Jardim am Schlagzeug. Bei der Urheberschaft der neun Kompositionen auf der CD wechseln sich beide Musiker ab. Beim ersten Hören fällt sofort die Kommunikation der Musiker untereinander auf. Harmonische Melodielinien wechseln sich ab mit inspirierten, vertrackten, aber nie ausufernden Improvisationen – ein ausgewogenes Miteinander, das sich thematisch durch alle Stücke zieht. Spielfreude und vielschichtige Rhythmik bestimmt den Sound, lässt Raum für die eigene Klangsprache, betont das Gemeinsame, das die Musiker in ihrer …
Jazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 11.05.26 bis zum 17.05.26. Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
Seit langem gehört der Jazz zu dem, was man gerne Hochkultur nennt. Man sieht das an der akademischen Ausbildung der Musiker parallel zur Klassik, an den selbst für jedes Vorort-Kulturzentrum oder -Bürgerhaus inzwischen obligatorischen Jazzreihen oder am selbstverständlichen Einzug des Jazz in die „Kulturtempel“. Doch die wichtigsten Festivals, zumindest in Bayern, sind noch aus einer von einzelnen Gallionsfiguren angeregten Graswurzelbewegung entstanden und werden nach wie vor von ihr getragen. Was also in Burghausen die IG Jazz ist, ist in Kempten der Kleinkunstverein Klecks e.V. Zum 41. Mal hat der Verein mit seinen gut 70 aktiven Mitgliedern den „Jazzfrühling Kempten“ ausgerichtet. Mit heuer wieder gut 50 Konzerten auf fast 30 Bühnen gehört er nach wie vor zu den großen, anerkannten und eine ganze Stadt erobernden Festivals. Freilich hatte der Jazzfrühling in seinen besten alten Zeiten schon mal über 100 Konzerte. An seiner Größe wäre das Festival aber auch fast gestorben. Schon vor Corona hat der Verein einen Verjüngungs- und Konsolidierungsprozess gut hinbekommen. Auf Gerold Merkle und Hansjürg Hensler als prägende Figuren folgte ein Team um den Pianisten Andreas Schütz. Der Verein zieht ausreichend neue junge Mitglieder, …
(Von Gisela Sonnenburg) Das ist selten: Eine Tageszeitung betreibt eine Galerie und präsentiert dort regelmäßig Konzerte mit renommierten Jazzmusizierenden. Diese Besonderheit bietet die überregional erscheinende, linke Berliner Tageszeitung „junge Welt“ („jW“), die sich damit kulturell zu profilieren weiß. Zustande kam die „jW geht Jazz“ genannte Reihe aber durch einen Notfall. Denn die Jazzkoryphäe Hannes Zerbe, bekannt als Pianist, Komponist und Organisator, musste befürchten, dass die von ihm ausgerichteten, seit Jahrzehnten beliebten Jazzkonzerte im Berliner Musikinstrumenten-Museum mangels Förderung durch den örtlichen Senat eingestellt würden. Diese Förderung kam später wieder dazu. Doch auch die zunächst nur als Ersatz gedachte, nicht mit Steuergeld geförderte Konzertreihe „jW geht Jazz“ in der Maigalerie der „jungen Welt“ wurde ein Erfolg – und blieb. Jetzt begeht sie ihr zweijähriges Jubiläum. Zeit der Unsicherheit „Das war damals wirklich prekär“, erinnert sich Hannes Zerbe, wenn man ihn auf die Zeit der Unsicherheit in Bezug auf die Finanzierung der Konzerte im Musikinstrumenten-Museum in Berlin anspricht. Zerbe, 1941 im heute polnischen Litzmannstadt geboren, ist seit Jahrzehnten eine treibende Kraft im Berliner Jazz. „Jatz“ spricht Zerbe sein Lieblingswort auf deutsch aus, als Ausdruck seiner ostdeutsch geprägten Herkunft. Aber …
Jazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 4.05.26 bis zum 10.05.26. Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
Die ein wenig versteckt in der Predigergasse liegende Dominikanerkirche St. Blasius war bisher keineswegs als Hort überschäumender Lebensfreude und unbändiger Bewegungslust bekannt. Seit letztem Wochenende ist das anders. Schon vor dem Konzert der in München beheimateten Jazzrausch Bigband, die den bewusstseinsverändernden Zustand bereits im Namen trägt, hatten sich vor dem schmalen Eingang am Albertus-Magnus-Platz lange Menschenschlangen gebildet. Geduldig warteten sie auf Einlass in die nur selten zugängliche frühgotische Basilika. Es war, wie es eine ältere Besucherin zurückhaltend ausdrückte, „ein ganz besonderes Erlebnis“. Das war vom Ort, der nach vorne zum Altar gerichteten Bänke, der für fast die Hälftedes Publikums ungewohnten Musikmischung aus Jazz und technoiden Grooves bis hin zur Form der Musikaufnahme in der Tat. Bevor sich die Besuchenden einen Platz in dem von draußen erhellten Kirchenraum einen Platz suchen konnten, bekamen sie von Mitgliedern der Bigband einen Kopfhörer mit dem Hinweis in die Hand gedrückt, dass ein Teil der Musik nur über dieses Hilfsmittel zu hören sei. Mittig im Hauptschiff, wo sich Haupt- und Quergang kreuzen, war eine eher kleine Bühne aus mehreren Elementen aufgebaut, die – wie sich wenig später herausstellte – Platz …
(Von Kat Pfeiffer) Ein paar Töne – und klar ist: Das ist Jazz. Doch wie klingt eine Menge, die über Jazz verhandelt? So wie auf der jazzahead! 2026. In Halle 6 summt es wie in einem Bienenhaus – etwas lauter als im Vorjahr. Die jazzahead! verbindet Showcase-Festival, Club-Night in der Stadt, Branchentreffen, Workshops und Konferenz. Messe und Konferenz sind ausschließlich Fachbesuchern vorbehalten. Vor Ort treffen sich Booker, Labels, Musikorganisationen, Vereine, Festivalmacher, Journalistinnen und Musiker. In diesem Jahr ist die jazzahead! 20 Jahre alt geworden und wirkt von Jahr zu Jahr internationaler. Früher Meeting für deutsche Player Die größte Fachmesse Europas breitet sich weltweit aus. „jazzahead! war am Anfang ein Meeting für deutsche Player”, sagt Sybille Kornitschky, die treibende Kraft hinter jazzahead! „Wir hatten im ersten Jahr tatsächlich Teilnehmende aus drei Ländern: Deutschland, Italien und Österreich. Heute ist diese Veranstaltung weltweit die Nummer eins. Die Teilnehmenden kommen aus 62 Ländern von allen fünf Kontinenten. Das sind rund die 3.000 registrierte Teilnehmer, die anlässlich der jazzahead! nach Bremen reisen. Im Rahmen des Festivals, weil wir auch ein stadtweites Festival produzieren, sind das über 20.000 Menschen, die wir an …
Jazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 27.04.26 bis zum 03.05.26. Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
Jazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 20.04.26 bis zum 26.04.26. Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
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