Jazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 05.10.26 bis zum 11.10.26. Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
Face To Face – Soul To Soul ist Ssirus W. Pakzads erste Einzelausstellung seit 2010. Nachdem sie zuerst im Rahmen des 67. Ljubljana Jazzfestivals im „Cancarjev dom“ gezeigt wurde, ist sie nun vom 4. Oktober bis 12. Dezember in der Münchner Unterfahrt zu sehen. Jüngere Farbfotos von Odean Pope, Melissa Aldana, Patricia Brennan, Jamaaladeen Tacuma, Adam O´Farrill, Guillaume Perret oder Mark Shim machen gut die Hälfte der Exponate aus. Die andere besteht aus Schwarzweiß-Aufnahmen, die bis ins Jahr 1990 zurückreichen – von Größen wie Roy Hargrove, Ornette Coleman, Erykah Badu, Al Green, Anita Baker, Macy Gray, Ravi Coltrane, Don Cherry, Joe Zawinul oder Dee Dee Bridgewater. Einige dieser intimen close up-Portraits gelten heute als junge Klassiker der Jazz-Fotografie. Kuratiert wurde die Ausstellung vom slowenischen Fotografen und Filmemacher Žiga Koritnik. Ssirus W. Pakzad (* 1961) arbeitet seit Mitte der 80er Jahre als Autor, Fotograf, Moderator (Bayerischer Rundfunk, SWR Kultur) und Musik-Journalist mit Schwerpunkt Jazz. Seine Bilder finden sich auf über hundert Album- und mehreren Dutzend Buch-Covers und waren bislang in elf Einzel- und vier Gruppenausstellungen in Europa zu sehen.
„Das ist die Art Musik, die Gott hören würde!“ Ein Eintrag unter einer Aufnahme von „Naima“, die John Coltrane mit seinem Quartett 1965 bei einem belgischen Festival eingespielt hat, erinnert an die fast mythische Verehrung, die der amerikanische Musiker manchmal bis heute genießt. Der zwei Jahre später verstorbene Saxophonist hatte diese Komposition seiner ersten Frau Juanita „Naima“ Coltrane gewidmet. Mit dieser hingebungsvoll interpretierten Ballade eröffnete ein Quartett um Uwe Steinmetz das Konzert „Coltrane 100 – A Love Supreme“ beim Jazzclub im Leeren Beutel Regensburg – und traf das Publikum gleich mitten ins Herz. Ungewöhnliches Format Die gut besuchte Veranstaltung zum 100. Geburtstags eines der bedeutendsten Musiker des 20. Jahrhunderts hatte ein ungewöhnliches Format. Statt einfach bekannte Stücken zu spielen, hatte Steinmetz die Journalisten Roland Spiegel vom BR und den Autor dieses Beitrags eingeladen. In Gesprächsrunden zur Person und zu Wechselwirkungen von Jazz, Spiritualität und Demokratie gingen sie der Wirkung des großen Musikers auf Jazz und Popkultur nach. Es gibt um den inneren und äußeren Nachklang, den dieser große Musiker bis heute hat. Für Spiegel, der beim Bayerischen Rundfunk tausende von Jazzsendungen moderiert hat, ist „Coltrane …
Jazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 28.09.26 bis zum 04.10.26. Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
Matthias Creutziger: „Jazz und andere Welten.“ Eine Fotoausstellung in der Schlossgalerie Wildenfels Anlässlich des bevorstehen 75igsten Geburtstages des Fotografen Matthias Creutziger lädt ihn sein Geburtsort Härtensdorf/Wildenfels am Samstag, den 26. September 2026, 17 Uhr, zu einer Ausstellung ein. Die Ausstellungseröffnung findet im klassizistischen Schlosssaal der Schlossgalerie Wildenfels statt. Begrüßung: Tino Kögler | Bürgermeister Stadt Wildenfels Laudatio: Gerd Püschel | Schriftsteller Grußwort: Dr. Agnes Matthias | Deutsche Fotothek Musik: Günter Baby Sommer Matthias Creutziger gehört zu den profiliertesten Musikfotografen unserer Zeit. Doch sein Werk weist weit darüber hinaus. Die Retrospektive anlässlich seines 75. Geburtstags zeigt neben Jazz und Klassik auch jene anderen Welten, die er fotografisch entdeckte: auf Reisen oder in der Dunkelkammer. Zur Fotografie kam Matthias Creutziger, geboren 1951 in Härtensdorf, als Autodidakt, der schnell eine eigene Handschrift entwickelte. Er begleitete und prägte mit seinen Aufnahmen die lebendige und international vernetzte Free Jazz-Szene nicht nur in Dresden, sondern dokumentierte auch die Festivals in Ostberlin, Prag oder Warschau. In der Bundesrepublik, in die er 1988 übersiedelte, setzte er sein Engagement für den Jazz fort, um nach der Wende auch in Österreich und in der Schweiz die …
(Von Kat Pfeiffer) Eine Reise in die Siebzigerjahre, nach New York und London, zu zwei afro-karibisch verwurzelten Realitäten. Beide verbinden kulturell und musikalisch mehrere Generationen, unterschiedliche Hautfarben und bleiben aktuell. Cymande Als ich die Halle Grande der La Villette betrete, laufe ich direkt auf die am Tisch sitzende Musikgeschichte zu: Bassist Steve Scipio, Vokalist Ray Simpson und Gitarrist Patrick Patterson erzählen im Interview für das französische Radio von ihrer 60-jährigen Freundschaft, den Anfängen von Cymande, als sie in London nah beieinander gewohnt haben, und warum auf dem Plattencover ihres ersten Albums Cymande (1972) eine Taube zu sehen ist. Mein Herz schlägt schneller, als ich die halb-analog ausgerichtete Street-Kamera aus der Tasche nehme. Schaffe ich es jetzt, scharf zu stellen? Cymande spielt zuerst. Den Dreier-Original-Stamm der Band ergänzen Tony Kofi (aka Denis Cofie) – Soprano- und Altsaxophon, Kevin Davy – Trompete, Denys Baptiste – Tenorsaxophon und Flöte. Die Bläser ziehen das Ganze schon am Anfang in Sweeden richtig stark funky nach vorne. Donovan Gervais spielt Keyboard, Richard Bailey Schlagzeug und Donald Gamble Percussion. Mit dem Get it Back drängt die Psychedelik der Siebziger in den Raum. …
Jazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 21.09.26 bis zum 27.09.26. Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
+++ JP Weber und Michael Kuhl mit „Two-Night-Stand“ +++ Zwei Abende zwischen Mainstream-Jazz, kölschen Klassikern und großen Songs am 7. und 8. Oktober 2026 im Hürther Jazzkeller Der Jazzkeller Hürth lädt zu zwei besonderen Konzertabenden ein: Am Mittwoch, 7. Oktober, und Donnerstag, 8. Oktober 2026, stehen JP Weber und Michael Kuhl gemeinsam auf der Bühne. Das Duo verbindet Mainstream-Jazz mit bekannten Songs, kölschen Klassikern und viel Raum für musikalischen Dialog. Griff zur Gitarre JP Weber, vielen als Kölsch-Kabarettist, Musiker und Komponist sowie unter seinem Beinamen „Die Flitsch“ bekannt, greift für diese beiden Abende zur Jazzgitarre. An seiner Seite spielt Michael Kuhl Trompete, Flügelhorn und Ventilposaune. Weber beschreibt das Programm als „wohlklingende Musik von Nat King Cole bis Miles Davis Mainstream-Jazz, der Song-Charakter hat“. Auf dem Programm stehen unter anderem Klassiker wie „Georgia on My Mind“, „Route 66“, „All of Me“ und Charlie Chaplins „Smile“. Besonders reizvoll sind die Arrangements kölscher Stücke. Songs wie „Du… (bess die Stadt)“ und „En unserem Veedel“ von den Bläck Fööss erscheinen in intimen, jazzigen Fassungen und eröffnen neue Perspektiven auf bekannte Melodien. Dabei stehen nicht Effekte, sondern Klang, Zusammenspiel und die …
„Hey man“ begrüßt der Regensburger Gitarrist Helmut Kagerer den amerikanischen Kollegen Peter Bernstein im Gedränge der Tür zum Saal im Leeren Beutel. Dieser stutzt kurz, schließt den Kollegen dann freudig in die Arme. „Hey, always on tour“, gibt Bernstein zurück und strebt nach einem begeistert aufgenommenen ersten Set mit einem Wink in die Pause. Da hatte der 59-Jährige, der sechs Tage zuvor auf Europatournee Geburtstag feierte, das fast ausverkaufte Konzert mit dem Stück „Simple As That“ begonnen. Die relaxt swingende Komposition aus seinem Album „What Comes Next“ kann in ihrer zurückhaltenden Ruhe und spielerischen Eleganz als Statement verstanden werden. Sie war in der ersten Hochphase der Coronapandemie entstanden. In New York City, wo die Aufnahme im Herbst stattgefunden hatte, herrschte damals eine angespannte Nervosität und Angst, waren doch schon im Frühjahr und Sommer viele Todesfälle bekannt geworden. Wunsch nach Besonnenheit Auch das Titelstück, mit dem Bernsteins Quartett nach längerer Pause die zweite Hälfte seines Jazzclubkonzertes startet, unterstreicht in seiner Unaufgeregtheit den Wunsch nach Besonnenheit. Tempo nimmt die Band in „Harbor No Illusions“ auf, „Mach dir keine Illusionen“ auf deutsch, dem letzten Stück des Abends aus …
Jazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 14.09.26 bis zum 20.09.26. Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
München. Zum elften Mal vergeben die BMW Group und die Landeshauptstadt München gemeinsam den BMW Young Artist Jazz Award. Der mit jeweils 5.000 Euro dotierte Preis soll herausragende junge Künstlerinnen und Künstler der Münchner Jazzszene unterstützen und das gemeinsame Engagement für die nachhaltige Förderung des musikalischen Nachwuchses unterstreichen. Die diesjährigen Auszeichnungen gehen an Ida Koch (Bass), Edi May (Tenorsaxophon) und Fernanda von Sachsen (Gesang). Zusätzlich zum Preisgeld erhalten die Preisträgerinnen und der Preisträger die Möglichkeit, sich bei Konzerten im renommierten Jazzclub Unterfahrt einem breiten Publikum zu präsentieren. Die Auszeichnung wird seit 2016 vergeben und hat sich als feste Größe in der Förderung junger Jazztalente etabliert. „Der BMW Young Artist Jazz Award macht sichtbar, wie viel künstlerisches Potenzial in unserer Stadt wächst und welche Bedeutung die Förderung junger Talente für die Zukunft des Jazz hat. Deshalb sind wir BMW für dieses nachhaltige Engagement besonders dankbar“, sagt Marek Wiechers, Kulturreferent der Landeshauptstadt München. „Die Zukunft des Jazz entsteht nicht morgen, sondern auf den Bühnen von heute. Ida Koch, Edi May und Fernanda von Sachsen zeigen eindrucksvoll, wie innovativ, vielfältig und relevant die junge Generation von Jazzmusikerinnen und …
Seit 45 Jahren steht der Gitarrist Jürgen Kerth auf der Bühne – und noch immer ist sein unverwechselbarer Stil zwischen Blues, Soul, Swing und Funk einzigartig. Musikalisch bewegt er sich irgendwo zwischen Santana, Johnny Winter und B.B. King, mit dem Kerth sogar schon gemeinsam live auf der Bühne stand. Den gern verwendeten Titel „Ostdeutscher Blueskönig“ nimmt Kerth selbst allerdings mit einer gewissen Gelassenheit. Seine Musik, sagt er, solle nicht auf den Blues beschränkt bleiben, sondern ebenso Swing, Soul, Funk und vieles mehr enthalten. Zu DDR-Zeiten wurde Kerth mehrfach zum „Nr.-1-Gitarristen“ Ostdeutschlands gewählt. Seit rund 20 Jahren ist er auch regelmäßig in den USA unterwegs und hat dort zahlreiche Konzerte gespielt. Sein Erfolgsrezept erklärt er mit einer Erfahrung, die viele Musiker seiner Generation teilen: Wer damals nicht einfach die Welt bereisen konnte, musste sich seine musikalischen Vorbilder und die großen Konzerte eben in der Fantasie nach Hause holen. „Wenn du als Musiker an einem Ort festgehalten wurdest und nicht in die Welt konntest, musstest du dich zu all deinen Musikerkollegen und Vorbildern und den legendären Konzerten, wie nach Woodstock oder ins Fillmore East, hinträumen. Du willst …
Jazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 07.09.26 bis zum 13.09.26. Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
Die Sängerin, Gitarristin und Produzentin starb am 1. September 2026 mit 70 Jahren in ihrer Heimatstadt Jackson, Mississippi. Ihre größte Wirkung erzielte sie mit dem, was sie wegließ. Erklären musste sie nichts. Dass Blues und Avantgarde, Geschichte und Improvisation zusammengehören konnten – all das ergab sich, während sie darin sang. Und sie griff selbst zur Gitarre: nicht virtuos im klassischen Sinn, aber als Teil dieses Klangkörpers. Sie wollte nicht vor einer Band stehen, sondern sich innerhalb der Musik bewegen. In Erinnerung geblieben ist nicht zuletzt ein Auftritt beim Moers-Festival, wo Cassandra Wilson vor gut zehn Jahren, am 14. Mai 2016, auf der Bühne stand – nicht mit einem klassischen Jazzquartett oder einer Band, die ihre bekannten Blue-Note-Sounds reproduzierte, sondern mit dem Trio Harriet Tubman: Brandon Ross an Gitarre und Banjo, Melvin Gibbs am Bass, J. T. Lewis am Schlagzeug. Das Projekt hieß „Black Sun“. Schon der Bandname war ein Statement: Harriet Tubman führte im 19. Jahrhundert versklavte Menschen über das Underground Railroad in die Freiheit. Entsprechend weit entfernt von gefälligem Crossover war die Musik des Trios: elektrisch, schwer, bluesgetränkt, mitunter geradezu bedrohlich – ein Klangkörper, …
Jazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 31.08.26 bis zum 06.08.26. Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
Jazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 24.08.26 bis zum 30.08.26. Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
Aus dem „Jazz auf dem Bauernhof“, wie Gründer und Veranstalter Paul Zauner sein auf dem elterlichen Bauernhof in Diersbach nahe Schärding gelegenes „Inntöne Festival“ im Untertitel treffend beschreibt, wurde in den vergangenen Jahren ein echtes Jazz-Woodstock. Denn wegen und seit Corona verlegte er die drei Tage von Pfingsten in den Juli und von der Scheune auf die Wiese, samt großer Open-Air-Bühne. Das Risiko aber war zu groß. Hätte es im vergangenen Jahr einen Tag länger geregnet, wären die Böden für Bühnenaufbau, Camping und Parken nicht rechtzeitig getrocknet. Auch das Problem mit der Sommerhitze deutete sich stark an, heuer wären wohl einige umgekippt. Aber Zauner ging diesmal in den August und holte zumindest die Haupt-Acts zurück in die Scheune. Der Stimmung tat dies – fast erstaunlicherweise – keinen Abbruch. Ein Jazz-Volksfest kann man jetzt nennen, was sich zwischen der – erstmals eigens zu buchenden – Scheunen-Hauptbühne, dem überdachten Biergarten im Hof und den gleich drei Nebenbühnen abspielte, einer (kleineren) Open-Air-Bühne, dem bereits bewährten „St. Pigs Club“ (dem ehemaligen Schweinestall) und dem „Blues Club“ im Keller des Nebengebäudes, in dem oben wieder eine Ausstellung der originellen Objekt-Trouvaillen …
+++ Am 1. und 2.10.2026 trifft sich die bundesweite Jazzszene in Hamburg zum 29. Jazzforum +++ Komplettes Programm online und Anmeldungen ab sofort möglich +++ Highlight der Konferenz: politisches Panel mit Vertreter*innen aus der Kulturpolitik Am 1. und 2. Oktober 2026 lädt die Deutsche Jazzunion zur 29. Ausgabe der Jazz Now! nach Hamburg ein – mit Panels, Workshops, einem Live-Podcast und jeder Menge Vernetzungsmöglichkeiten. Zwei Tage lang wird die Hansestadt zum Treffpunkt für Musikerinnen, Studierende, Veranstalterinnen, Kulturpolitik und Akteur*innen der Kreativwirtschaft. Die biennal stattfindende Fachkonferenz wird in diesem Jahr in Kooperation mit dem Jazzbüro Hamburg sowie der JazzHall Hamburg veranstaltet. Die Ausrichtung der Jazz Now! unterstreicht die Bedeutung des Standorts für Jazz und Improvisierte Musik und rückt die bundesweite Szene zwei Tage lang in den Fokus. Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Hamburg freut sich, Gastgeber der Jazz Now! 2026 zu sein. Die Konferenz bringt die vielfältige Jazzszene zusammen, die hier immer wieder ihre Innovationskraft unter Beweis stellt. Jazz Now! schafft einen Raum für künstlerischen Austausch, kulturpolitische Debatten und neue Impulse. Gerade in einer sich wandelnden Kulturlandschaft ist es wichtig, gemeinsam über die …
+++ Lausitz Festival mit Dee Dee Bridgewater +++ Die US-amerikanische Jazz-Sängerin Dee Dee Bridgewater wird am Sonntag, den 13. September, das Finale des Lausitz Festivals 2026 (25.08. – 13.09.) bestreiten. In der Kulturweberei Finsterwalde stellt die international gefeierte Künstlerin in Begleitung von drei Instrumentalistinnen an Klavier, Bass und Schlagzeug ihr Programm WE EXIST! vor. Das Konzert beginnt um 18.30 Uhr. Dee Dee Bridgewater zählt zu den bedeutendsten Interpretinnen des Great American Songbook, doch ihre Strahlkraft reicht weit über dieses Repertoire hinaus: Intensiv und glanzvoll widmet sie sich immer wieder auch stark vom Soul und dem Blues geprägten Songs aus der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, etwa »Mississippi Goddam«, »Trying Times«, »The Danger Zone« oder »Why (Am I Treated So Bad)«. Sie beherrscht die hohe Kunst des Scat-Gesangs aus dem Effeff, wickelt ihr Publikum aber auch mit jedem anderen Ton ihrer großartigen Stimme um den Finger. We exist In ihrem Songprogramm WE EXIST!, dessen Titel gewiss nicht unabsichtlich an ein enorm einflussreiches Jazz-Album des Drummers Max Roach aus dem Jahr 1960 erinnert (»We Insist! Freedom Now Suite«), bündelt Dee Dee Bridgewater ihre große Lebenserfahrung und all ihre künstlerischen Kräfte. …
Jazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 17.08.26 bis zum 23.08.26. Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
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