Jazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 19.10.26 bis zum 25.10.26. Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
+++Jazzkonzert mit Stephan Weiser+++ Am Freitag, den 23. Oktober um 19:30 Uhr spielt der Münchner Jazzpianist Stephan Weiser ein Solo-Piano-Konzert bei Piano Metz by DAUM in Regensburg. Weiser – seines Zeichens klassisch ausgebildet am Salzburger Mozarteum und später im Jazzpiano bei Prof. Leonid Chizhik an der Hochschule für Musik und Theater München – öffnet in seinem improvisierten Konzertprogramm „Spirits“ musikalische Räume in einem Spannungsfeld aus erzählerischer und expressiv-anmutiger Musik. Inspiriert durch den Moment entsteht ein Konzert, das mit der ganzen Farbpalette spielt und das Publikum am Schaffensprozess teilhaben lässt. Darüber hinaus ist er als Dozent für Piano an der Neuen Jazzschool München aktiv. Seine Musik zeichnet sich durch eine feine Balance aus Improvisation, melodischer Tiefe und stilistischer Offenheit aus – und immer wieder aufs Neue durch die Lust am Reflektieren und die Freude am Experimentieren. Mehr Infos unter: www.pianometz.com Beitragsbild: Stephan Weiser, Foto: Markus Wagner +++Deutscher Jazzpreis kommt 2027 nach Leipzig+++ Der Deutsche Jazzpreis wird am 2. Juni 2027 im Schauspiel Leipzig zum siebten Mal verliehen. Damit kommt die Auszeichnung für die vielfältige Jazzszene in Deutschland erstmals nach Leipzig. Die Bewerbungsphase für den Deutschen Jazzpreis …
Nabburger Schlagzeuger Jonas Sorgenfrei hat bereits ein halbes Dutzend Alben veröffentlicht Nabburg/Nürnberg. Die Liste mit Musiker:innen ist lang, mit denen Jonas Sorgenfrei zusammengespielt hat. Etwas kürzer eine weitere mit Auszeichnungen und Preisen des gebürtigen Nabburgers. Noch etwas kürzer eine Aufzählung seiner Veröffentlichungen. Hält man sich dann allerdings vor Augen, dass ein junger Schlagzeuger mit gerade 33 Jahren bereits auf ein halbes Dutzend Alben blicken kann, ist das eine ganze Menge. Sein jüngstes Album, mit „Quintet Live“ betitelt, ist erstmals im letzten Herbst als rein digitales Produkt veröffentlicht worden. Weil es in diesem Jahr für den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie „Rundfunkproduktion des Jahres“ nominiert worden war, ist Sorgenfrei noch einmal rangegangen und hat das Album in einer kleinen, limitierten Auflage als CD-Edition pressen lassen. Produziert hat es der Bayerische Rundfunk mit einer kleinen Anzahl von Zuhörenden im Münchener Studio. Sie geben der Liveaufnahme den Charme und die Vitalität eines intimen Clubkonzerts. „Quintet Live“ beschränkt sich auf vier Stücke, allesamt aus Vorgängeralben, die für diese Besetzung neu arrangiert wurden. „Life upon a dying star“, ein melancholisch-anrührendes Stück über das Leben auf einem sterbenden Stern, ist der …
+++MMi Festival für freie improvisierte Musik+++ Am 21. und 22. November findet in München das MMi Festival für freie improvisierte Musik statt. Bei den Konzerten treffen 19 Künstler:innen aufeinander, die in diesen Konstellationen noch nie miteinander gespielt haben. Darunter sind im neuen Line-Up Barry Guy, John Edwards, Joëlle Léandre, Ute Wassermann, Agustí Fernández, Jordina Millà, Vasco Trilla, Don Malfon, Barbara Togander, sowie aufstrebende jüngere Musiker:innen. In diesem Rahmen finden im Einstein Kultur an beiden Festivaltagen jeweils vier rund 45- bis 60-minütige Konzerte statt: zwei am Nachmittag und zwei am Abend. Dazwischen haben die Zuschauer:innen die Möglichkeit, im Einstein Kultur gemeinsam mit den Künstler:innen zu Abend zu essen: Das Publikum erlebt sie nicht nur auf der Bühne, sondern kann sie persönlich kennenlernen. Im Kern geht es bei MMi um Verbindung: zwischen Musiker:innen, Publikum und Kulturen. Als reisendes Projekt baut es Brücken zwischen lokalen Szenen und internationalen Künstler:innen. Auf der Bühne treffen in fast allen Fällen zwei bis vier Musiker:innen aufeinander, die in dieser Konstellation noch nie miteinander gespielt haben – und lassen den Moment entscheiden: ohne Absprachen, ohne feste Rollen, nur mit offenen Ohren, geschärften musikalischen …
Jazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 12.10.26 bis zum 18.10.26. Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
Bereits zum elften Mal verleihen die BMW Group und die Landeshauptstadt München gemeinsam den renommierten BMW Young Artist Jazz Award. Ehemalige Preisträger und Preisträgerinnen wie Roman Sladek, Philipp Schiepek oder Shuteen Erdenebaatar zeigen beispielhaft, dass die Auszeichnung für junge Talente oft das Sprungbrett in die professionelle Jazzszene ist. Die diesjährigen Auszeichnungen gehen an die Bassistin Ida Koch, den Saxophonisten Edi May und die Sängerin Fernanda von Sachsen. Zusätzlich zu einem Preisgeld sichern sich die ausgezeichneten Musiker eine exklusive Bühne: Sie dürfen sich im bekannten Münchner Jazzclub Unterfahrt mit ihren Bands und Projekten live präsentieren. In den ersten beiden Oktoberwochen fanden die mit Spannung erwarteten Konzerte der Preisträgerinnen und Preisträger statt. So unterschiedlich die Darbietungen auf musikalisch höchstem Niveau auch waren, eines hatten alle Abende gemeinsam: Der Münchner Jazzclub Unterfahrt war an allen drei Terminen fast restlos ausgebucht. Die hoch inspirierten Musikerinnen und Musiker begeisterten das Publikum. Edi May überzeugte mit seinem international besetzten Chordless Quartett auf ganzer Linie, begleitet von Dave Sear an der Posaune, Josh Vadiveloo am Bass und Nathan Carruthers am Schlagzeug. Ida Koch spielte gemeinsam mit Elias Prinz und Rémi Oswald an …
Seit 1984 sind die Ingolstädter Jazztage eine feste Institution in der Region. Bei allem Erfolg der vergangenen Jahre ist das keine Selbstverständlichkeit. Nach der der letzten Ausgabe stellte sich die Frage: Was will man mehr? Die Antwort war einfach: dass es weitergeht! Und die gute Nachricht lautet: Es geht dieses Jahr weiter – mit einem herausragenden Programm und vielen Highlights. Der künstlerische Leiter Wolfgang Haffner und sein Team haben wieder, mit viel Herzblut und großem Engagement, geplant und organisiert. Für die diesjährigen Ingolstädter Jazztage lösen sie ein großes Jazzversprechen ein: es wird erneut spektakulär! Der Auftakt: Glamour meets Nachwuchs Vom 7. bis zum 14. November steht Ingolstadt ganz im Zeichen des Jazz. Das „Grand Opening“ am 7. November findet zum dritten Mal im Festsaal des Stadttheaters statt. Die Moderatoren Sebastian Reier aka Booty Carrell und Fadime Gültekin führen durch den Abend, dessen Herzstück die Stromlos Jugend Bigband unter der Leitung von Robert Aichner bildet. Neben packenden Impulsen aus dem Bereich „Community Music“ erwartet das Publikum der feierliche Höhepunkt des Abends: die Verleihung des Jazzförderpreises. Jazz in der Kirche & die Grand Concerts Am Sonntag, dem …
Jazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 05.10.26 bis zum 11.10.26. Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
Face To Face – Soul To Soul ist Ssirus W. Pakzads erste Einzelausstellung seit 2010. Nachdem sie zuerst im Rahmen des 67. Ljubljana Jazzfestivals im „Cancarjev dom“ gezeigt wurde, ist sie nun vom 4. Oktober bis 12. Dezember in der Münchner Unterfahrt zu sehen. Jüngere Farbfotos von Odean Pope, Melissa Aldana, Patricia Brennan, Jamaaladeen Tacuma, Adam O´Farrill, Guillaume Perret oder Mark Shim machen gut die Hälfte der Exponate aus. Die andere besteht aus Schwarzweiß-Aufnahmen, die bis ins Jahr 1990 zurückreichen – von Größen wie Roy Hargrove, Ornette Coleman, Erykah Badu, Al Green, Anita Baker, Macy Gray, Ravi Coltrane, Don Cherry, Joe Zawinul oder Dee Dee Bridgewater. Einige dieser intimen close up-Portraits gelten heute als junge Klassiker der Jazz-Fotografie. Kuratiert wurde die Ausstellung vom slowenischen Fotografen und Filmemacher Žiga Koritnik. Ssirus W. Pakzad (* 1961) arbeitet seit Mitte der 80er Jahre als Autor, Fotograf, Moderator (Bayerischer Rundfunk, SWR Kultur) und Musik-Journalist mit Schwerpunkt Jazz. Seine Bilder finden sich auf über hundert Album- und mehreren Dutzend Buch-Covers und waren bislang in elf Einzel- und vier Gruppenausstellungen in Europa zu sehen.
„Das ist die Art Musik, die Gott hören würde!“ Ein Eintrag unter einer Aufnahme von „Naima“, die John Coltrane mit seinem Quartett 1965 bei einem belgischen Festival eingespielt hat, erinnert an die fast mythische Verehrung, die der amerikanische Musiker manchmal bis heute genießt. Der zwei Jahre später verstorbene Saxophonist hatte diese Komposition seiner ersten Frau Juanita „Naima“ Coltrane gewidmet. Mit dieser hingebungsvoll interpretierten Ballade eröffnete ein Quartett um Uwe Steinmetz das Konzert „Coltrane 100 – A Love Supreme“ beim Jazzclub im Leeren Beutel Regensburg – und traf das Publikum gleich mitten ins Herz. Ungewöhnliches Format Die gut besuchte Veranstaltung zum 100. Geburtstags eines der bedeutendsten Musiker des 20. Jahrhunderts hatte ein ungewöhnliches Format. Statt einfach bekannte Stücken zu spielen, hatte Steinmetz die Journalisten Roland Spiegel vom BR und den Autor dieses Beitrags eingeladen. In Gesprächsrunden zur Person und zu Wechselwirkungen von Jazz, Spiritualität und Demokratie gingen sie der Wirkung des großen Musikers auf Jazz und Popkultur nach. Es gibt um den inneren und äußeren Nachklang, den dieser große Musiker bis heute hat. Für Spiegel, der beim Bayerischen Rundfunk tausende von Jazzsendungen moderiert hat, ist „Coltrane …
Jazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 28.09.26 bis zum 04.10.26. Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
Matthias Creutziger: „Jazz und andere Welten.“ Eine Fotoausstellung in der Schlossgalerie Wildenfels Anlässlich des bevorstehen 75igsten Geburtstages des Fotografen Matthias Creutziger lädt ihn sein Geburtsort Härtensdorf/Wildenfels am Samstag, den 26. September 2026, 17 Uhr, zu einer Ausstellung ein. Die Ausstellungseröffnung findet im klassizistischen Schlosssaal der Schlossgalerie Wildenfels statt. Begrüßung: Tino Kögler | Bürgermeister Stadt Wildenfels Laudatio: Gerd Püschel | Schriftsteller Grußwort: Dr. Agnes Matthias | Deutsche Fotothek Musik: Günter Baby Sommer Matthias Creutziger gehört zu den profiliertesten Musikfotografen unserer Zeit. Doch sein Werk weist weit darüber hinaus. Die Retrospektive anlässlich seines 75. Geburtstags zeigt neben Jazz und Klassik auch jene anderen Welten, die er fotografisch entdeckte: auf Reisen oder in der Dunkelkammer. Zur Fotografie kam Matthias Creutziger, geboren 1951 in Härtensdorf, als Autodidakt, der schnell eine eigene Handschrift entwickelte. Er begleitete und prägte mit seinen Aufnahmen die lebendige und international vernetzte Free Jazz-Szene nicht nur in Dresden, sondern dokumentierte auch die Festivals in Ostberlin, Prag oder Warschau. In der Bundesrepublik, in die er 1988 übersiedelte, setzte er sein Engagement für den Jazz fort, um nach der Wende auch in Österreich und in der Schweiz die …
(Von Kat Pfeiffer) Eine Reise in die Siebzigerjahre, nach New York und London, zu zwei afro-karibisch verwurzelten Realitäten. Beide verbinden kulturell und musikalisch mehrere Generationen, unterschiedliche Hautfarben und bleiben aktuell. Cymande Als ich die Halle Grande der La Villette betrete, laufe ich direkt auf die am Tisch sitzende Musikgeschichte zu: Bassist Steve Scipio, Vokalist Ray Simpson und Gitarrist Patrick Patterson erzählen im Interview für das französische Radio von ihrer 60-jährigen Freundschaft, den Anfängen von Cymande, als sie in London nah beieinander gewohnt haben, und warum auf dem Plattencover ihres ersten Albums Cymande (1972) eine Taube zu sehen ist. Mein Herz schlägt schneller, als ich die halb-analog ausgerichtete Street-Kamera aus der Tasche nehme. Schaffe ich es jetzt, scharf zu stellen? Cymande spielt zuerst. Den Dreier-Original-Stamm der Band ergänzen Tony Kofi (aka Denis Cofie) – Soprano- und Altsaxophon, Kevin Davy – Trompete, Denys Baptiste – Tenorsaxophon und Flöte. Die Bläser ziehen das Ganze schon am Anfang in Sweeden richtig stark funky nach vorne. Donovan Gervais spielt Keyboard, Richard Bailey Schlagzeug und Donald Gamble Percussion. Mit dem Get it Back drängt die Psychedelik der Siebziger in den Raum. …
Jazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 21.09.26 bis zum 27.09.26. Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
+++ JP Weber und Michael Kuhl mit „Two-Night-Stand“ +++ Zwei Abende zwischen Mainstream-Jazz, kölschen Klassikern und großen Songs am 7. und 8. Oktober 2026 im Hürther Jazzkeller Der Jazzkeller Hürth lädt zu zwei besonderen Konzertabenden ein: Am Mittwoch, 7. Oktober, und Donnerstag, 8. Oktober 2026, stehen JP Weber und Michael Kuhl gemeinsam auf der Bühne. Das Duo verbindet Mainstream-Jazz mit bekannten Songs, kölschen Klassikern und viel Raum für musikalischen Dialog. Griff zur Gitarre JP Weber, vielen als Kölsch-Kabarettist, Musiker und Komponist sowie unter seinem Beinamen „Die Flitsch“ bekannt, greift für diese beiden Abende zur Jazzgitarre. An seiner Seite spielt Michael Kuhl Trompete, Flügelhorn und Ventilposaune. Weber beschreibt das Programm als „wohlklingende Musik von Nat King Cole bis Miles Davis Mainstream-Jazz, der Song-Charakter hat“. Auf dem Programm stehen unter anderem Klassiker wie „Georgia on My Mind“, „Route 66“, „All of Me“ und Charlie Chaplins „Smile“. Besonders reizvoll sind die Arrangements kölscher Stücke. Songs wie „Du… (bess die Stadt)“ und „En unserem Veedel“ von den Bläck Fööss erscheinen in intimen, jazzigen Fassungen und eröffnen neue Perspektiven auf bekannte Melodien. Dabei stehen nicht Effekte, sondern Klang, Zusammenspiel und die …
„Hey man“ begrüßt der Regensburger Gitarrist Helmut Kagerer den amerikanischen Kollegen Peter Bernstein im Gedränge der Tür zum Saal im Leeren Beutel. Dieser stutzt kurz, schließt den Kollegen dann freudig in die Arme. „Hey, always on tour“, gibt Bernstein zurück und strebt nach einem begeistert aufgenommenen ersten Set mit einem Wink in die Pause. Da hatte der 59-Jährige, der sechs Tage zuvor auf Europatournee Geburtstag feierte, das fast ausverkaufte Konzert mit dem Stück „Simple As That“ begonnen. Die relaxt swingende Komposition aus seinem Album „What Comes Next“ kann in ihrer zurückhaltenden Ruhe und spielerischen Eleganz als Statement verstanden werden. Sie war in der ersten Hochphase der Coronapandemie entstanden. In New York City, wo die Aufnahme im Herbst stattgefunden hatte, herrschte damals eine angespannte Nervosität und Angst, waren doch schon im Frühjahr und Sommer viele Todesfälle bekannt geworden. Wunsch nach Besonnenheit Auch das Titelstück, mit dem Bernsteins Quartett nach längerer Pause die zweite Hälfte seines Jazzclubkonzertes startet, unterstreicht in seiner Unaufgeregtheit den Wunsch nach Besonnenheit. Tempo nimmt die Band in „Harbor No Illusions“ auf, „Mach dir keine Illusionen“ auf deutsch, dem letzten Stück des Abends aus …
Jazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 14.09.26 bis zum 20.09.26. Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
München. Zum elften Mal vergeben die BMW Group und die Landeshauptstadt München gemeinsam den BMW Young Artist Jazz Award. Der mit jeweils 5.000 Euro dotierte Preis soll herausragende junge Künstlerinnen und Künstler der Münchner Jazzszene unterstützen und das gemeinsame Engagement für die nachhaltige Förderung des musikalischen Nachwuchses unterstreichen. Die diesjährigen Auszeichnungen gehen an Ida Koch (Bass), Edi May (Tenorsaxophon) und Fernanda von Sachsen (Gesang). Zusätzlich zum Preisgeld erhalten die Preisträgerinnen und der Preisträger die Möglichkeit, sich bei Konzerten im renommierten Jazzclub Unterfahrt einem breiten Publikum zu präsentieren. Die Auszeichnung wird seit 2016 vergeben und hat sich als feste Größe in der Förderung junger Jazztalente etabliert. „Der BMW Young Artist Jazz Award macht sichtbar, wie viel künstlerisches Potenzial in unserer Stadt wächst und welche Bedeutung die Förderung junger Talente für die Zukunft des Jazz hat. Deshalb sind wir BMW für dieses nachhaltige Engagement besonders dankbar“, sagt Marek Wiechers, Kulturreferent der Landeshauptstadt München. „Die Zukunft des Jazz entsteht nicht morgen, sondern auf den Bühnen von heute. Ida Koch, Edi May und Fernanda von Sachsen zeigen eindrucksvoll, wie innovativ, vielfältig und relevant die junge Generation von Jazzmusikerinnen und …
Seit 45 Jahren steht der Gitarrist Jürgen Kerth auf der Bühne – und noch immer ist sein unverwechselbarer Stil zwischen Blues, Soul, Swing und Funk einzigartig. Musikalisch bewegt er sich irgendwo zwischen Santana, Johnny Winter und B.B. King, mit dem Kerth sogar schon gemeinsam live auf der Bühne stand. Den gern verwendeten Titel „Ostdeutscher Blueskönig“ nimmt Kerth selbst allerdings mit einer gewissen Gelassenheit. Seine Musik, sagt er, solle nicht auf den Blues beschränkt bleiben, sondern ebenso Swing, Soul, Funk und vieles mehr enthalten. Zu DDR-Zeiten wurde Kerth mehrfach zum „Nr.-1-Gitarristen“ Ostdeutschlands gewählt. Seit rund 20 Jahren ist er auch regelmäßig in den USA unterwegs und hat dort zahlreiche Konzerte gespielt. Sein Erfolgsrezept erklärt er mit einer Erfahrung, die viele Musiker seiner Generation teilen: Wer damals nicht einfach die Welt bereisen konnte, musste sich seine musikalischen Vorbilder und die großen Konzerte eben in der Fantasie nach Hause holen. „Wenn du als Musiker an einem Ort festgehalten wurdest und nicht in die Welt konntest, musstest du dich zu all deinen Musikerkollegen und Vorbildern und den legendären Konzerten, wie nach Woodstock oder ins Fillmore East, hinträumen. Du willst …
Jazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 07.09.26 bis zum 13.09.26. Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
Seiten