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#ndrCHORerhalten: Dringender Appell des Deutschen Musikrates

Seit vor einigen Monaten die Kürzungspläne des NDR in Bezug auf den NDR Chor publik wurden, ist die Sorge um die sozialen und qualitativen Folgen der geplanten Maßnahmen groß. Der Chor soll demnach schrittweise in eine GmbH umgewandelt werden, frei werdende Chorstellen sollen nur noch mit freiberuflichen Sängerinnen und Sängern besetzt werden, die lediglich auf 50%-Basis in dem Chor mitwirken dürfen. Demnächst stehen die entscheidenden Sitzungen des NDR Verwaltungs- und Rundfunkrates an.

Hierzu Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Der Deutsche Musikrat appelliert eindringlich an die Entscheidungsträger im Verwaltungs- und Rundfunkrat des NDR, die künstlerische Strahlkraft des NDR Chores nachhaltig zu sichern –  die Absenkung von Sozialstandards und die Perforierung des festen Mitarbeiterstammes durch freie Sängerinnen und Sänger gehört sicherlich nicht dazu.

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Piano-Legende Keith Jarrett leidet an den Folgen zweier Schlaganfälle

New York - Star-Pianist Keith Jarrett ist nach zwei Schlaganfällen gesundheitlich stark beeinträchtigt. «Meine linke Seite ist immer noch teilweise gelähmt», sagte der 75-jährige US-Musiker der «New York Times» (Donnerstag). Sogar im Haus mit einem Stock zu laufen, falle ihm schwer. Es sei unwahrscheinlich, dass er jemals wieder in der Öffentlichkeit auftreten werde, schrieb die Zeitung.

«Ich weiß nicht, wie meine Zukunft aussehen soll», sagte Jarrett selbst. «Ich fühle mich momentan nicht als Pianist», fügte er hinzu. Es sei nicht damit zu rechnen, dass er seine Fähigkeiten am Klavier wiedererlangen werde. «Das Beste, was ich von meiner linken Hand erwarten kann, ist möglicherweise die Fähigkeit, eine Tasse zu halten», ergänzte Jarrett. Den ersten Schlaganfall habe er im Februar 2018 erlitten, drei Monate später dann den zweiten.

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Katharina Wagner: «Wir müssen flexibel planen»

Bayreuth - Die Chefin der Bayreuther Festspiele, Katharina Wagner (42), will auch kurzfristig auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie reagieren können. «Ich weiß nicht, welche Corona-Auflagen wir 2021 haben werden. Wir müssen extrem flexibel planen», sagte sie im Interview der «Zeit».

Sie brauche dafür die Hilfe der Regisseure, die ihre Konzepte im Zweifel kurzfristig anpassen müssten. Die Festspiele planen das kommende Jahr mit Richard Wagners großen Chor-Opern «Der Fliegende Holländer», «Tannhäuser», «Die Meistersinger von Nürnberg» und «Lohengrin». «Der Bayreuther Werkstattgedanke, die Sorgfalt, die wir auf jede Wiederaufnahme verwenden, das kommt uns in der Krise entgegen», sagte Wagner.

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Verleihung der Ehrendoktorwürde an Wolf Biermann verschoben

Koblenz/Landau - Der Liedermacher und Lyriker Wolf Biermann (83) bekommt die Ehrendoktorwürde der Universität Koblenz-Landau voraussichtlich erst im kommenden Jahr verliehen. Der für nächsten Mittwoch (28.10.) in Koblenz geplante Festakt wurde wegen der sich ausbreitenden Corona-Pandemie abgesagt, wie die Universität am Donnerstag mitteilte. Die Verleihung soll nun im kommenden Jahr nachgeholt werden, ein genauer Termin steht noch nicht fest.

Der Fachbereich Philologie/Kulturwissenschaften will mit der Ehrendoktorwürde die besonderen Verdienste von Biermann um Literatur und Wissenschaft würdigen. Biermann selbst habe sich nun für eine Absage des Festaktes ausgesprochen. Seine Frau Pamela und er seien entschlossen, den Appell von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zur zweiten Corona-Welle ernst zu nehmen und auf nicht zwingend notwendige Reisen zu verzichten. «Zwingend notwendig aber kann die Ehrenpromotion eines Poeten nicht sein», wurde Biermann von der Universität zitiert.

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Normalität als Geschäft

Cluster 2020/10 – Martin Hufner

Die Corona-Pandemie hat nicht zuletzt, sondern eigentlich sogar zuerst das Kunst- und Kulturleben durcheinandergewirbelt, beziehungsweise seit März zum Erliegen gebracht. Es brach fast über Nacht zusammen, insbesondere der Musikbereich, selbst in dem Sektor, der vollkommen erregerresistent zu sein schien, dem Tonträgermarkt. Was ist da nur los?

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Bund gibt 30 Millionen Euro für private Theater

Berlin - Der Bund unterstützt die unter der Corona-Krise leidenden privaten Theater mit bis zu 30 Millionen Euro. Dazu kündigte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) das Programm «Neustart Kultur» an, das den mehr als 200 Bühnen helfen soll. Gefördert werden laut der Mitteilung bis zu 80 Prozent der Ausgaben für das künstlerische Personal in der Spielzeit 2020/2021.

Der Zuschuss könne maximal 140 000 Euro betragen. «Wir wollen alles tun, damit die deutschen Privattheater diese schwierige Zeit überstehen», erklärte Grütters am Mittwoch.

Zuvor hatte die «Rheinische Post» über das mit dem Deutschen Bühnenverein entwickelte Programm berichtet. Die deutschen Theater haben nach der Corona-Zwangspause zwar wieder den Betrieb aufgenommen, sie dürfen wie die Kinos aber wegen der Infektionsgefahr nicht in vollen Häusern spielen.

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Hamburg stellt 500.000 Euro für ausgefallene Musiker-Gagen bereit

Hamburg - Musiker und DJs aus der Hansestadt können von Donnerstag an Hilfen aus dem Hamburger Gagenfonds beantragen. Die Stadt hat 500 000 Euro zum Ausgleich von zu geringen oder fehlenden Gagen zur Verfügung gestellt, wie die Kulturbehörde am Mittwoch mitteilte.

«Der Hamburger Gagenfonds schafft für die stark betroffene Musikszene den Anreiz, weiterhin Konzerte und Streams mit Gagenzahlung zu veranstalten, ihren Beruf auszuüben und ermöglicht die (Wieder-)Aufnahme von Aktivitäten mit innovativen Ansätzen», sagte Andrea Rothaug, Geschäftsführerin des Vereins RockCity Hamburg, einer Mitteilung zufolge. Der Antrag und die Förderrichtlinien finden sich unter www.rockcity.de/gagenfonds.

Musikfernsehen als Festivalersatz: «c/o pop» geht neue Wege

Köln - Mit der «c/o pop xoxo» haben die Kölner Festival-Macher ein digitales Ersatzprogramm für die im April abgesagte «c/o pop» entwickelt: Musikfans können Konzerte, aber auch Talkrunden und Interviews im Internet verfolgen.

Kurz vor dem Start der ersten digitalen Ausgabe der «c/o pop» herrscht bei den Veranstaltern des renommierten Kölner Popmusik-Festivals Vorfreude, aber auch etwas Anspannung. «Auch für uns ist das alles neu und aufregend - wir erschaffen mit dem neuen Konzept eine ganz neue Gattung», sagte «c/o pop»-Geschäftsführer Norbert Oberhaus der Deutschen Presse-Agentur.

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Ein Wald für Bach - Kampagne für drei Hektar Wald gestartet

Störmthal - Ein Johann-Sebastian-Bach-Wald soll am Störmthaler See im Landkreis Leipzig entstehen. Das Projekt «Ein Wald für Bach» wurde von dem Intendanten des Bachfestes Leipzig, Michael Maul, initiiert, der damit die CO2-Bilanz des internationalen Festivals verbessern möchte, wie die Veranstalter des Bachfestes am Mittwoch mitteilten.

Mehr als die Hälfte der Festivalgäste nutzten das Flugzeug, so wie auch die internationalen Solisten und Ensembles, erläuterte Maul. «Die Gleichung ist simpel: je internationaler ein Festival, desto problematisch die CO2-Bilanz. Dies zu ändern, liegt nicht in unserer Macht. Aber wir möchten einen nachhaltigen Ausgleich schaffen.»

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Bayerisches Staatsballett nach Corona-Fällen in Quarantäne

München - Das Ensemble des Bayerischen Staatsballetts ist nach mehreren Corona-Fällen in der Kompanie derzeit geschlossen in Quarantäne. Der Trainings- und Probenbetrieb wurde vorerst ausgesetzt, die Aufführungen von «Schwanensee» am 27. und 30. Oktober 2020 fallen aus.

Die Betroffenen hatten zunächst keine oder nur leichte Symptome, wie das Haus am Mittwoch in München mitteilte. Im Rahmen der regelmäßigen Testungen war demnach zunächst ein Tänzer positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bei den Tests im Anschluss hatten auch fünf weitere der rund 70 Ensemblemitglieder positive Ergebnisse. «Daraufhin hat man natürlich sofort gesagt, dass der gesamte künstlerische Betrieb, das betrifft auch Ballettmeister und Pianisten, in Quarantäne kommt», berichtete Ballettsprecherin Annette Baumann.

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Plácido Domingo: «Die Menschen brauchen und wollen diese Musik»

Florenz - Plácido Domingo war mit Vorwürfen der sexuellen Belästigung konfrontiert, er lag mit einer Corona-Infektion im Krankenhaus. Nach der Infektion war sein Leben «ganz außergewöhnlich», erzählt der Opernstar im Interview. Jetzt singt Domingo wieder - und mag ans Aufhören nicht wirklich denken.

Plácido Domingo hat ein hartes Jahr hinter sich - jetzt steht der 80. Geburtstag im Januar bevor. Im Frühjahr, als er in Mexiko war, kam der Opernstar mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus. Im Jahr davor hatten Frauen ihm im Zuge der MeToo-Bewegung sexuelle Belästigung vorgeworfen. Nach den Anschuldigungen war er im Oktober 2019 als Chef der Oper in Los Angeles zurückgetreten. Der Spanier betonte wiederholt, er habe niemals Übergriffe begangen und sehe bei sich kein Fehlverhalten, das offene Wunden hinterlassen haben könnte.

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Deutscher Kulturrat zu den Coronahilfen des Bundeswirtschaftsministeriums: Überbrückungshilfe II startet, Unternehmerlohn fehlt weiterhin

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt, dass heute die zweite Runde der Überbrückungshilfe des Bundeswirtschaftsministeriums startet. Das Programm richtet sich auch an Kulturunternehmen und Soloselbständige aller künstlerischen Sparten.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Es ist eine deutliche Verbesserung in der Überbrückungshilfe des Bundeswirtschaftsministeriums, dass die Begrenzung der Förderung für Unternehmen bis 10 Beschäftigte gestrichen wurde. Das haben wir immer wieder gefordert. Schlecht bleibt, dass ein fiktiver Unternehmerlohn immer noch nicht beantragt werden kann.

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„Kulturleben jetzt sichern“: Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrates verabschiedet 6. Berliner Appell

Im Rahmen der digitalen Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrates (DMR) wurde am 16. Oktober 2020 der 6. Berliner Appell „Kulturleben jetzt sichern“ verabschiedet. Der Appell reflektiert die durch die Corona-Zeit zusätzlich erschwerte Lage für große Teile des Musiklebens und fordert in sechs Punkten ein breites Paket an Maßnahmen, um das kulturelle Leben nicht nur in der aktuellen Krise zu unterstützen, sondern auch zukunftssicherer zu machen.

Hierzu Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Für den Erhalt unserer Kulturellen Vielfalt ist es jetzt drei vor zwölf! Wie unter dem Brennglas zeigt die Corona-Zeit seit acht Monaten die bereits zuvor existierenden strukturellen Schwächen unseres Kulturlebens auf. Viele Soloselbstständige stehen längst vor dem beruflichen Aus, Teilen der Musikwirtschaft droht die Insolvenz, und in den Grundschulen verschwindet der Musikunterricht mehr denn je vom Radar. Der 6.

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Unterrichten in Zeiten von Corona (5)

Absolute Beginners 2020/10

So wenig Aufnahmeprüfung war noch nie. Wir Professoren wussten schon lange, dass es dieses Jahr anders werden würde. Die Prüfungen Anfang Juni waren abgesagt worden, dann gab es ein langes Hin- und Her, wie man denn nun eigentlich Aufnahmeprüfungen durchführen kann unter Corona-Bedingungen. Jede Hochschule legte die jeweiligen Länderregeln anders aus, manche strenger, manche weniger streng. Manche erlaubten Prüfungsvorspiele per Video, manche lehnten das kategorisch ab.

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Bund unterstützt Privattheater

Mit bis zu 30 Millionen Euro unterstützt Kulturstaatsministerin Monika Grütters im Rahmen des Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR die mehr als 200 künstlerisch selbst produzierenden und Kunst vermittelnden Privattheater in Deutschland. Das zusammen mit dem Deutschen Bühnenverein konzipierte Förderprogramm soll den Privattheatern im krisenbedingten Spielbetrieb helfen und stärkt so auch die private Kulturwirtschaft. Gefördert werden bis zu 80 Prozent der Ausgaben für das künstlerische Personal in der Spielzeit 2020/2021.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Mit ihrer Kreativität und ihrem Unternehmergeist haben die deutschen Privattheater herausragende Bedeutung für das Kulturleben in Deutschland. Viele von ihnen haben jetzt wieder mit dem Spielbetrieb begonnen, müssen aber wegen der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln erhebliche Einnahmeausfälle hinnehmen. Wir wollen alles tun, damit die deutschen Privattheater diese schwierige Zeit überstehen.

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Für Viola! Masterclass-Konzerte des IMPULS-Festivals 2020

Neben Kooperationen nach außen wie beim Konzert am letzten Mittwoch im Steintor-Varieté Halle mit der Festival Alliance of Contemporary Music in Europe (F.A.C.E.) betreibt das IMPULS-Festival 2020 auch interne Synergien. Erstmals wurden die seit einigen Jahren intensivierten Nachwuchsprogramme für Komponisten und Instrumentalsolisten zusammengeführt. Werke entstanden für Interpreten aus den Meisterklassen und wurden in gemeinsamen Probenprozessen entwickelt. Seit Mai arbeitete man im Composer-Workshop mit der Komponistin Annette Schlünz an Verfeinerungen der kreative Initialzündungen. Zu hören waren die Ergebnisse bei einem Schulkonzert in Magdeburg (15. Oktober), im Grassi-Museum Leipzig (16. Oktober) und im Bauhaus-Museum Dessau (18. Oktober).

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«Süddeutsche Zeitung» bittet Igor Levit für Bericht um Entschuldigung

München - Nach einem umstrittenen Artikel über den Pianisten Igor Levit hat die Chefredaktion der «Süddeutschen Zeitung» um Entschuldigung gebeten. Chefredakteur Wolfgang Krach und Chefredakteurin Judith Wittwer schrieben am Dienstag in einem gemeinsamen Artikel in eigener Sache.

«Viele unserer Leserinnen und Leser kritisieren diese Veröffentlichung scharf und sind empört. Manche empfinden den Text als antisemitisch, etliche sehen Levit als Künstler und Menschen herabgewürdigt. Auch er selbst sieht das so. Das tut uns leid, und deswegen bitten wir Igor Levit persönlich wie auch unsere Leserinnen und Leser um Entschuldigung.»

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Baden-Württemberg: Kunststaatssekretärin gegen weitere Besucherbeschränkungen im Theater

Stuttgart - Kunststaatssekretärin Petra Olschowski (Grüne) hält die bestehende Teilnehmergrenze von 500 Besuchern in Kultureinrichtungen trotz steigender Infektionszahlen für berechtigt. Im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen spreche das Publikum etwa im Theater nicht. Aufgrund der geltenden Abstandsregeln gebe es aber ohnehin «kein Haus, das eine 500er-Besetzung tatsächlich realisieren kann», sagte Olschowski am Dienstag in Stuttgart.

Die Kultureinrichtungen sind vorerst nicht von den neuen Einschränkungen der Landesregierung in Baden-Württemberg wegen steigender Infektionszahlen betroffen. Egal ob in Wohnungen oder ob im Park dürfen ab dem Wochenbeginn höchstens zehn Personen zusammenkommen.

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Dirigent Milko Kersten: Uraufführung beim Abschied vom LJO Sachsen

Chemnitz - Milko Kersten kann sich nach 20 Jahren Amtszeit als Chefdirigent des Landesjugendorchesters Sachsen (LJO) mit einer Uraufführung von seinen Musikern verabschieden. Bei den diesjährigen Herbst-Konzerten des Orchesters an diesem Freitag in Chemnitz und an den beiden darauffolgenden Tagen in Dresden und Leipzig dirigiert Kersten auch das Stück «Hagar in der Wüste» von Torsten Rasch.

Es entstand als Auftragswerk des Sächsischen Musikrates. Komplettiert wird das Programm mit dem Konzert für Violine und Streichorchester von Peteris Vasks und der 8. Sinfonie von Antonin Dvorák.

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Lettland: Wagnersaal in Riga auf Wagner-Gesellschaft übertragen

Riga - Neuer Eigentümer für den Wagnersaal in Riga: Die staatliche Immobilienverwaltung hat das historische Gebäude in der Altstadt der lettischen Hauptstadt am Dienstag auf die Richard-Wagner-Gesellschaft Riga übertragen. Im Beisein von Staatspräsident Egils Levits und Bürgermeister Martins Stakis wurde der Bau offiziell an die Bürgerinitiative übergeben.

Ehe er als Opernkomponist bekannt wurde, hob Richard Wagner (1813-1883) von 1837 bis 1839 als Kapellmeister in Riga den Taktstock am städtischen Deutschen Theater. In dem mehrfach umgebauten Gebäude in der heute nach ihm benannten Straße gibt es seit Ende der 1980er Jahre den Wagner-Konzertsaal - auf Lettisch: Vagnera zale. Der Bau ist in schlechtem Zustand und seit fast einem Jahrzehnt geschlossen.

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