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Vertragsunterzeichnung: Lydia Grün tritt ihr Amt an der HMT München an

Am Donnerstag, den 29. September 2022 erhielt Prof. Lydia Grün die Bestellungsurkunde zur Präsidentin der Hochschule für Musik und Theater München (HMTM) von Staatsminister Markus Blume. Ihr Amt an der HMTM tritt sie am 1. Oktober 2022 an. Prof. Lydia Grün folgt in dieser Funktion auf Prof. Dr. Bernd Redmann, der die HMTM acht Jahre lang leitete.

Prof. Lydia Grün zum Amtsantritt: „Mit Qualität, Transparenz und Umsicht gilt es, den vielfältigen Herausforderungen zu begegnen, vor denen das Kulturleben und insbesondere junge Kulturschaffende aktuell stehen. Mit großem Respekt vor den anstehenden Aufgaben und der exzellenten Arbeit auf allen Ebenen der HMTM freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit allen Kolleginnen und Kollegen sowie den Studierenden in München.

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klangpol – "realtime – Forum Neue Musik"

"realtime – Forum Neue Musik" ist ein weiteres Porträt unserer klangpol-Reihe. Der Verein will den Zugang zur zeitgenössischen klassischen Musik in allen Facetten und Erscheinungsformen über moderierte Konzerte, transparente Techniken und spannende Klangerlebnisse erleichtern.

rtf_still.jpg 754335215 Auf der media-Übersichtsliste anzeigen Gefeaturetes Video:  Gefeatures Video

François-Xavier Roth wird zur Saison 2025/26 Chefdirigent des SWR Symphonieorchesters

Stuttgart - Der Dirigent François-Xavier Roth übernimmt mit Beginn der Spielzeit 2025/26 die Leitung des SWR Symphonieorchesters. Er folgt am Pult auf Teodor Currentzis, der seit 2018 an der Spitze des Orchesters steht. Roth, der auch die Künstlerische Leitung erhält, sei nicht nur ein begnadeter Musiker, sondern ein ebenso guter Kommunikator, würdigte ihn SWR-Intendant Kai Gniffke am Freitag. „François-Xavier Roth ist genau der richtige Dirigent für unser Orchester und den SWR.“

Roth ist seit 2015 Generalmusikdirektor der Stadt Köln. Der 50-Jährige leitet in dieser Funktion das Gürzenich-Orchester und die Oper Köln. Unter anderem gründete der Franzose im Jahr 2003 das
Orchester Les Siècles, ein Ensemble, das Musik aller Epochen auf historischen Instrumenten interpretiert. Gastdirigate hatte er unter anderem bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Gewandhausorchester Leipzig und dem Concertgebouw Orkest Amsterdam.

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Baumaßnahmen an der Komischen Oper könnten deutlich teurer werden

Berlin - Die Baumaßnahmen an der Komischen Oper in Berlin könnten deutlich teurer werden als geplant. Die Kostenschätzung für das Bauvorhaben liegt nach Angaben der Senatsbauverwaltung vom Donnerstag bei 437,4 Millionen Euro. Vor vier Jahren waren noch rund 227 Millionen Euro veranschlagt worden. Die Senatsverwaltung nannte dafür in einer Mitteilung verschiedene Gründe.

Allein 116,1 Millionen Euro seien auf die Steigerung des Baupreiskostenindex zurückzuführen, hieß es. Präventiv seien rund 42,6 Millionen Euro für Unvorhergesehenes und Risiken einkalkuliert. 94 Millionen Euro ergäben sich aus der «Konkretisierung im Planungsprozess» im Umgang mit den energetischen Anforderungen sowie aus Baugrund und Bestand.

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30.9.2022: Veranstaltungen aktuell +++ Veranstaltungen

Berlin vor zweitem Wagner-«Ring» - Thielemann dirigiert für Barenboim +++ Premiere des A-Capella-Festivals in Wernigerode mit acht Konzerten +++ Warum rollt ein Klavier durch die Neue Nationalgalerie? +++ Neues Peter-Plate-Musical zu «Romeo & Julia» 2023 in Berlin geplant +++ Dessauer Kurt Weill Fest 2023 «Im Zeichen des Umbruchs» +++ Leipziger Tanz- und Theaterfestival blickt von außen auf Europa

Berlin vor zweitem Wagner-«Ring» - Thielemann dirigiert für Barenboim

Mit drei Opernhäusern spielt Berlin für Fans des Musiktheaters auch international in der obersten Klasse. Nun bekommt die Hauptstadt mit dem «Ring» an der Staatsoper auch noch eine zweite Fassung von Wagners Mammutwerk. Die hat es schon vor dem ersten Ton in sich.

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NRW-Kulturministerin Brandes appelliert an Städte: Nicht an Kultur sparen

Düsseldorf - Trotz der finanziellen Schieflage durch die Energiekrise sollten die Städte in Nordrhein-Westfalen nach Meinung von Kulturministerin Ina Brandes (CDU) nicht an der Kulturförderung sparen. «CDU und Grüne haben sich klar dazu bekannt, den Kulturetat in dieser Legislaturperiode um 50 Prozent zu erhöhen», sagte die Ministerin der «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung» (WAZ/Freitag).

Bislang stehen laut der Zeitung jährlich rund 315 Millionen Euro im NRW-Kulturetat. Es sei wichtig, dass die kommunale Förderung nicht in dem Maße gesenkt werde, in dem das Land seine Bemühungen erhöhe, so Brandes.

Viele Spielstätten beklagen eine geringere Auslastung als vor der Pandemie und müssen zudem mit den Folgen der hohen Inflation zurechtkommen. «Die Kulturszene hat sich von der Corona-Pandemie noch nicht erholt und kämpft um ihr Publikum», sagte Brandes der Zeitung.

Boss 'n' Soul - Springsteen verneigt sich vor der schwarzen Musik

Berlin - Dass Bruce Springsteen noch dieses Jahr ein neues Album herausbringt, kam kürzlich per «Spoiler» ans Licht. Nach einigen Spekulationen ist nun klar: Es geht hier nicht um Songs aus der «Boss»-Feder - aber doch um ein echtes Herzensprojekt. Und um eine Stil-Volte.

Bruce Springsteen und Soul - diese Verbindung lag für viele nicht unbedingt auf der Hand, gilt der Rock-Superstar doch eher als starke Stimme eines weißen Arbeiterklasse-Amerika. Die Liebe zur schwarzen Musik trug der von Millionen Fans «The Boss» genannte Sänger gleichwohl immer in sich. So beschreibt Springsteen in seiner Autobiografie von 2016 mehrfach «Rock 'n' Soul» als angestrebten Stil, schwärmt von R&B-Helden wie James Brown oder Curtis Mayfield.

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Bundesarchiv sieht massive Gefahr für Kulturerbe im Kriegsgebiet

Berlin - Das Bundesarchiv sieht wegen der Entwicklung in der Ukraine das kulturelle Erbe im Kriegsgebiet massiv bedroht. «Gerade die Archive der Ukraine sind das kulturelle Gedächtnis des Landes. Sie erst machen Erinnerung und Identitätsbildung möglich», sagte Archiv-Präsident Michael Hollmann am Donnerstag in Berlin.

«Sie müssen deshalb als Stützen eines souveränen und unabhängigen Landes geschützt und erhalten bleiben.» Hollmann warnte angesichts der Scheinreferenden in den von Russland besetzten Gebieten der Süd- und Ostukraine vor einer zunehmenden Bedrohung. Insbesondere wies er auf die Gefahr für Archive hin, die sich mit dem Gedenken an Holocaust und jüdisches Leben in der Region beschäftigen. «Russland bringt im Zuge einer vorgeblichen Entnazifizierung in der Ukraine ausgerechnet Gedenkorte an den Holocaust in Gefahr.

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Phil Collins und Genesis-Kollegen verkaufen Musikrechte

Los Angeles - Der britische Sänger Phil Collins (71) und seine Genesis-Kollegen, Gitarrist Mike Rutherford (71) und Keyboarder Tony Banks (72), verkaufen einen Teil ihrer Musikrechte an das US-Unternehmen Concord.

Sie würden die Kataloge der Musiker Collins, Rutherford, Banks, Mike and The Mechanics und Genesis bei Concord willkommen heißen, schrieb das in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee ansässige Musiklabel am Donnerstag (Ortszeit) auf Instagram und verlinkte einen Bericht der US-Zeitung «Wall Street Journal».

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Einsen und Nullen

Digitalisierung in der Musikschule · Von Gabor Scheinpflug

Digitalisierung ist in Deutschland schon länger ein durchaus kontrovers diskutiertes Thema. Aber nach gut zwei Jahren Pandemie müssen wohl auch die hartnäckigsten Zweifler einsehen, dass kein Weg mehr daran vorbeiführen wird. Es wird über die nötige Hardware und Infrastruktur gesprochen, um Bandbreiten gestritten und allerorts sprießen einschlägige Projekte wie Pilze aus dem Boden.

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Kulturelle Bildung in der digitalen Welt – diskutieren Sie mit!

Digitaler Musikunterricht – in der Corona-Pandemie wurde er in vielen Musikschulen Realität. Was damals schnell improvisiert werden musste, das sollten wir heute reflektieren. Haben wir die richtigen Methoden eingesetzt? Wen erreichen wir damit und wen nicht? Wen überfordert es?

Neben pädagogischen Fragen stellen sich auch ethische und soziale: Wer hat Zugang zur digitalen Welt? Wen diskriminiert sie? Welche Verantwortung haben wir beim Einsatz digitaler Mittel?

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Oper Frankfurt erneut zum «Opernhaus des Jahres» gewählt

Berlin - Die Oper Frankfurt ist in einer Experten-Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» erneut zum «Opernhaus des Jahres» gewählt worden. Maßgeblich für diese sechste Auszeichnung seien eine innovative, mutige Programmplanung sowie herausragende Regieleistungen gewesen, hieß es am Donnerstag zur Begründung.

Die Zeitschrift hat nach eigenen Angaben für die Erhebung mehr als 40 internationale Kritikerinnen und Kritikern befragt. Auch die «Aufführung des Jahres» in der Spielzeit 2021/22 wurde mit Christof Loys Inszenierung von Nikolai Rimski-Korsakows «Die Nacht vor Weihnachten» in Frankfurt gesehen. Das Haus beherbergt zudem den «Chor des Jahres» wegen der Leistung der Sängerinnen und Sänger in Luigi Dallapiccolas Musiktheater «Ulisse».

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Göttingen: Kommunale Theater richten wegen Finanznot Hilferuf an Landesregierung

Göttingen - Die sechs niedersächsischen Kommunaltheater und das Göttinger Symphonieorchester haben angesichts ihrer Finanznot einen Hilferuf an die Landesregierung gerichtet. In einem Brief an Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) fordern sie unter anderem einen einfachen Zugang zu den Corona-Sondermitteln und die sofortige anteilige Übernahme der Tarif-Steigerungen.

Wie die Stadt Göttingen am Mittwoch mitteilte, stehen die Kommunaltheater in Celle, Göttingen, Hildesheim, Lüneburg, Osnabrück und Wilhelmshaven sowie das Göttinger Orchester für die kulturelle Vielfalt Niedersachsens. Sie spielten in nahezu allen niedersächsischen Landkreisen und erreichten jährlich mit mehr als 3000 Veranstaltungen rund 800 000 Besucherinnen und Besucher.

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20 Millionen Euro für Kultur in früherer NS-Kongresshalle

Nürnberg - Mit 20 Millionen Euro will der Bund Räume für die freie Kunst- und Kulturszene in der Kongresshalle auf dem ehemaligen NS-Reichsparteitagsgelände fördern. Das habe der Haushaltsauschusses des Bundestages am Donnerstag entschieden, teilten mehrere Nürnberger Abgeordnete mit.

«Das ist eine fantastische Nachricht und unterstreicht, dass eine erweiterte kulturelle Nutzung der Kongresshalle ein Vorhaben von nationaler Relevanz bedeutet», sagte Nürnberger Kulturbürgermeisterin Julia Lehner (CSU).

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Komponist Harold Faltermeyer: Ein Glückskind wird 70

München - Gerade fährt Harold Faltermeyer einen seiner größten Erfolge ein: «Top Gun: Maverick». In dem Kino-Knüller steht Tom Cruise vor der Kamera. Mit an Bord: die Musik des nahe München lebenden Produzenten, Komponisten und Musikers. Am 5. Oktober feiert Harold Faltermeyer seinen 70. Geburtstag. Vom Kürzertreten will er aber nichts wissen. Im Gegenteil.

«Ich stehe jeden Tag um fünf auf», sagt der dreifache Grammy-Gewinner der Deutschen Presse-Agentur. Das darf man ihm glauben, denn seine Tätigkeit als Soundtrack-Komponist ist nur eines seiner vielen Talente: Er braut sein eigenes Bier, stellt Weißwürste her, schreibt Theaterstücke, malt auf professionellem Niveau und spielt Golf. Dazu besitzt er eine Piloten-Lizenz. Wenn in seinem Anwesen Ausbauarbeiten anstehen, setzt er sich auch selbst in den Bagger. «Ich packe Dinge an. Herumsitzen und Zeit vergeuden, ist nicht mein Ding», sagt er.

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Bundeskunsthalle zeigt Ausstellung über die Welt der Oper

Bonn - «Große Oper» meint aufwendige Aufführungen, Vorhänge aus Samt und gefeierte Diven. Die Bundeskunsthalle zeigt eine üppige Ausstellung darüber. Mit bestickten Kostümen, historischen Bühnenmodellen und Gemälden - in schummrigem Licht wie in einer echten Oper.

Weltstar Maria Callas reagierte radikal: Die Sopranistin brach eine Premiere in Rom nach dem ersten Akt ab und löste im Januar 1958 einen Eklat in der Opernwelt aus. Die Öffentlichkeit schimpfte auf die launische Diva. Dabei hatte sie eine Bronchitis - und die Oper keinen Ersatz besorgt. «Bekanntlich kommen die meisten Premierenbesucher sowieso nur ins Theater, um während der Pausen in den Foyers auf und ab zu spazieren», sagte sie damals trotzig dem Magazin «Der Spiegel».

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Machen Sie was ! nmz-Herausgeberin Barbara Haack zur Situation der Musikpädagogik

Der September 2022 war der Monat der Musikpädagogik, insbesondere der Schulmusik: In Leipzig tagte die Bundesfachgruppe Musikpädagogik (BFG), zeitgleich traf sich der Arbeitskreis der Leitenden Musikpädagogischer Studiengänge (ALMS) in Freiburg. Eine Woche später fand die Jahrestagung des Arbeitskreises Musikpädagogische Forschung (AMPF) in Augsburg statt, und zu guter Letzt veranstaltete der Bundesverband Musikunterricht (BMU) – nach Redaktionsschluss – seinen gro­ßen Jahreskongress in Mannheim. Alles live! Die handelnden Personen waren teilweise identisch, so dass man auf eine gegenseitige Befruchtung hoffen darf.

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28.9.2022: Veranstaltungen aktuell +++ Veranstaltungen

Komponist Miranda kommt zur «Hamilton»-Premiere nach Hamburg +++ Erstmals «Medea»: New Yorker Metropolitan Oper eröffnet Saison +++ Eurovision Song Contest findet 2023 in Glasgow oder Liverpool statt +++ Sydney Opera House startet Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag

Komponist Miranda kommt zur «Hamilton»-Premiere nach Hamburg

Hamburg - Komponist Lin-Manuel Miranda (42) kommt zur ersten fremdsprachigen Adaption seines Musicals «Hamilton» nach Hamburg. «Ich bin jetzt schon ganz aufgeregt», sagte Miranda, der die Übersetzung ins Deutsche persönlich beaufsichtigt hat, laut Mitteilung der Stage-Entertainment.

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«Opus Klassik 2022» geht an ukrainischen Komponisten Valentin Silvestrov

Berlin - Er gilt als bedeutendster Komponist der Ukraine und genießt auch weltweit herausragendes Ansehen - nun wird der am 30. September 1937 in Kiew geborene Valentin Silvestrov mit dem «Opus Klassik 2022» für sein Lebenswerk geehrt. Die Auszeichnung soll dem dann 85-Jährigen am 9. Oktober im Berliner Konzerthaus überreicht werden, die Laudatio auf Silvestrov hält Kulturstaatsministerin Claudia Roth.

«Es gibt wohl wenige Komponisten unserer Zeit, die fast allein für die Musik eines Landes stehen», erklärte der Verein zur Förderung der Klassischen Musik als Opus-Klassik-Ausrichter am Dienstag. Kurz nach dem russischen Überfall auf die Ukraine musste Silvestrov das Land verlassen, er lebt den Angaben zufolge seitdem in Berlin.

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