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Breit gefächertes Spektrum

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12. Deutscher Hochschulwettbewerb Musikpädagogik

Zum 12. Mal fand die Finalrunde des Deutschen Hochschulwettbewerbs Musikpädagogik im Rahmen der Sommertagung der RKM mit den Rektor*innen und Kanzler*innen der Deutschen Musikhochschulen statt. Nachdem der Wettbewerb in den beiden letzten Jahren pandemiebedingt nur online stattfinden konnte, war die Freude groß, dass es in diesem Jahr zu einer Austragung in Präsenz an der Musikuniversität Folkwang kommen konnte.

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Glücksumstand mit Power-Frau

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Komponistin Chaya Czernowin bei der neu gestifteten Udo-Zimmermann-Residenz an der Dresdner Musikhochschule

Wenn Komponisten sterben, bleibt uns – neben persönlicher Erinnerung – vor allem deren Musik. Das ist nicht wenig, doch als im Herbst vergangenen Jahres der Dresdner Komponist Udo Zimmermann seiner schweren Krankheit erlag, sollte mehr bleiben als „nur“ die Musik. Geboren war ziemlich bald die Idee einer Gastdozentur an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, wo Zimmermann einst selbst studiert, mit seinem Opernerstling absolviert und später als Professor für Komposition gewirkt hat.

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„Schönheit ist hier tatsächlich absolut mein Thema“ – Roland Schwab im Gespräch mit Joachim Lange zur Neuinszenierung von „Tristan und Isolde“ in Bayreuth

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Der neue Ring war schon vor zwei Jahren für den Grünen Hügel geplant und kommt jetzt, mit zwei Jahren Verspätung Premiere. Für den aktuellen Jahrgang hatte Katharina Wagner aber noch eine Überraschung bereit: Zur traditionellen Eröffnung der Festspiele am 25. Juli wird es zusätzlich eine Neuinszenierung von „Tristan und Isolde“ geben. Inszenieren wird mit Roland Schwab (*1969) einer der gefragten Regisseure seiner Generation. Einen Monat vor der Premiere traf sich der Regisseur in Bayreuth vor dem Festspielhaus mit unserem Mitarbeiter Joachim Lange zum Gespräch.

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Kiewer Symphonieorchester spielt bei Nato-Abendessen

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Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat den Teilnehmern des Nato-Gipfels in Madrid am Mittwochabend ein Erlebnis mit Bezügen zur Ukraine geboten. Der Sozialist lud zum Arbeitsessen in den Prado, eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Dazu spielte das Symphonieorchester aus Kiew.

Das Menü wurde vom spanischen Starkoch José Andrés entwickelt, Gründer der Organisation World Central Kitchen (WCK), die Opfer von Naturkatastrophen mit gesundem Essen versorgt. Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine gab WCK Tausende Portionen warmer Speisen an ukrainische Flüchtlinge an der polnischen Grenze aus.

Das Menü im Prado war exquisiter: Als Vorspeise stand Hummer-Gazpacho mit Sommergemüse auf der Karte, als Zwischengang Kabeljau mit Orange und Roter Bete und als Hauptgericht Lammschulter mit Zitronenpüree.

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Ende der Ära Kreile beim Kreuzchor: „Habe mich hingegeben“

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Roderich Kreile ist der 28. Dresdner Kreuzkantor. Noch ein Mal geht er mit den Sängerknaben auf Sommertournee, dann scheidet der gebürtige Münchner aus beim berühmten Dresdner Kreuzchor – nach einem Vierteljahrhundert im Amt.

25 Jahre nach seinem Amtsantritt gibt der Kirchenmusiker Roderich Kreile die Leitung des berühmten Dresdner Kreuzchores ab. Damit endet die Ära des ersten Kreuzkantors in der über 800-jährigen Geschichte, der nicht aus Sachsen stammt. „Ich habe mich hingegeben an den Chor“, sagt der gebürtige Münchner, der an diesem Samstag offiziell verabschiedet wird – in einer festlichen Kreuzchorvesper, in der Kreuzkirche, der Heimstatt des Chores.

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„Aufruf an Europa“ – Bündnis fordert: Kulturfrequenzen sichern!

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Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, hat sich dem Bündnis von 57 Verbänden und Unternehmen der Rundfunk- und Kulturindustrie aus 17 europäischen Ländern angeschlossen, die heute den „Aufruf an Europa“ veröffentlichen. Darin werden politische Entscheidungsträger und Regulierungsbehörden aufgefordert, das untere UHF-Band (470-694 MHz) für Rundfunk und drahtlose Produktionsmittel (PMSE: Programme Making and Special Events) zu erhalten.

Über die künftige Nutzung dieses Frequentbandes nach 2030 wird auf der Weltfunkkonferenz 2023 (WRC-23) entschieden. Auf dem Spiel steht die Zukunft der meistgenutzten TV-Infrastruktur in Europa – 80 Millionen oder 43 Prozent der Haushalte in der Europäischen Union sehen über digitales terrestrisches Fernsehen fern – und von Produktionen für Kultur, Medien und Veranstaltungen aller Art. Sie nutzen Geräte wie drahtlose Mikrofone und In-Ear-Monitor-Systeme für Konzerte, Konferenzen und fast jede andere Veranstaltung.

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documenta-nachrichten – Arroganz | Dialog | Diskurs

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Kasseler OB: Roths Pläne Ausdruck „kaum zu überbietender Arroganz“ – Roth setzt auf „konstruktiven Dialog“ für Änderungen bei documenta – documenta: Kuratorenkollektiv Ruangrupa betont Dialogbereitschaft – Nach documenta-Eklat: Podium zum öffentlichen Diskurs

Kasseler OB: Roths Pläne Ausdruck „kaum zu überbietender Arroganz“

Kassel (dpa) – Der Kasseler Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD) hat im Streit um die documenta Rückendeckung seiner Amtsvorgänger bekommen. Geselle, der Aufsichtsratsvorsitzender der documenta ist, hatte in einem Brief an Kulturstaatsministerin Claudia Roth mit einem Alleingang bei der Finanzierung der documenta gedroht. Damit reagierte er auf Roths Forderung nach strukturellen Reformen angesichts des Antisemitismus-Eklats auf der Schau.

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Südtirol Alto Adige Festival – ein aktueller Zwischenbericht

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Das 40. Südtirol Alto Adige Festival Für Klaus Widmann sei dieses Festival der eindrückliche Beleg, „dass in Südtirol etwas entstehen kann, was modern und zeitgenössisch ist“. Die 40. Ausgabe des Südtirol Alto Adige Festival soll das letzte von ihm kuratierte Festival sein und geht noch bis zum 3. Juli 2022. Die Nachfolge bei der künstlerischen Leitung steht auf solidem Boden: Max von Preetz, Roberto Tubaro und Stefan Festini Cucco wollen auf ihrer langjährigen Erfahrung bei der Festival-Organisation aufbauen und im Geiste Widmans kreativ die Zukunft gestalten. Vor allem Duo-Begegnungen haben ihre große Stunde beim Jubiläums-Festival, das noch bis zum 3. Juli läuft Das Festival im Jahr 2022 ist in Bozen noch „sichtbarer“ geworden, seit mit dem Kapuzinerpark mitten in der Altstadt ein (wettersicheres!) Open-Gelände zur Verfügung steht. Das wiegt auch die Reduzierung der vielen, oft spektakulären Spielorte des Festivals auf. Das Anliegen lebt ungebremst weiter: Es geht um die musikalische Erkundung Europas in einem lebendigen internationalen Kosmos aus eingeladenen Musikerinnen und Musikern. Dass dieser auf Anhieb in Gang kam, dafür sorgte allein schon das Opening-Event am ersten Festivalabend: Hier spielen erstmal möglichst viele der Eingeladenen …

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Ina Brandes übernimmt das Ressort Kultur und Wissenschaft der NRW-Landesregierung

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Unangenehme Überraschungen befürchteten die Kulturakteure in NRW, nachdem bereits vor Wochen durchgestochen worden war, dass es offenbar Pläne der schwarz-grünen Koalitionsparteien gab, das bislang erfolgreich agierende Kulturministerium unter der Leitung von Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) „wegzusondieren“ und in ein „Sammelbecken zwischen Wissenschaft, Medien, Sport und Ehrenamt“ zu packen.

Heute wurde das neue Landeskabinett öffentlich vorgestellt und im Landtag vereidigt­. Der befürchtete "letzte Winkel" für die Kultur in NRW ist damit wohl vom Tisch: Ina Brandes leitet als Ministerin künftig das Ressort Kultur und Wissenschaft der Landesregierung. Im Folgenden eine Pressemitteilung des Landesmusikrates NRW zur Nominierung von Ina Brandes, die im Bereich der Kulturpolitik allerdings noch als unbeschriebenes Blatt gilt.

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Kammer- und Jammermusikalisches – Jazz-CDs in der HörBar Juni 2022

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Alex Bayer: Radar Rezensionen in der HörBar der nmz

Wolfgang Muthspiel: Angular Blues | Alex Bayer: Radar | martell beigang: musical matrix | KontraSax: Die Kunst des Reisens. Rezensionen in der HörBar der neuen musikzeitung. Wolfgang Muthspiel: Angular Blues Alex Bayer: Radar martell beigang: musical matrix KontraSax: Die Kunst des Reisens Muthspiel: Angular Blues … Man möchte diese Musik so in den Arm nehmen, wie umgekehrt sie das selbst mit ihren Hörerinnen und Hörern versucht. Irdische Perfektion mit friedlichster Klangabsicht in himmlischer Sphäre. … Alex Bayer: Radar … Schweben oder stolpern. Als Hörerin oder Hörer muss man das immer wieder neu ausbalancieren, will man nicht einfach nur im Strom fortgerissen werden. Ein musikalischer Strudel, der einen eher nicht einsaugt als vielmehr ausspuckt je tiefer man ihn hineinzugeraten scheint. … martell beigang: musical matrix … Drumset-Set-Spiel wie in der „Pavane“ irritiert in seiner Konventionalität. Anderes wirkt wie ein angerüpeltes Stück von Steve Reich, wenn es durch eine Nyman-Walze geschoben wird. Das ist nicht ohne Vergnügen wie in der „Gaillarde“ oder dem „Marche“. Aber man lasse sich nicht täuschen.  … KontraSax: Die Kunst des Reisens … Heraus kommt ein 11-teiliges Reisestück. Introvertiert? Ja, das auch. Aber …

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documenta: Die Rufe nach Strukturreform werden lauter

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Die documenta gilt als eine der international wichtigsten Kunstausstellungen, doch sie läuft weitgehend unter lokaler Regie. Nach dem Eklat mehren sich nun die Forderungen nach einer Reform. Kritiker fordern, dass sich der Bund nicht nur mit Geld einbringt.

Im Zusammenhang mit dem Antisemitismus-Eklat auf der documenta mehren sich die Rufe nach einer tiefgreifenden Strukturreform. So forderte der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, am Dienstag für die Zukunft mehr Mitsprache des Bundes bei der Kasseler Kunstschau. „Es ist natürlich jetzt sehr dringlich, dass gehandelt werden muss“, sagte Klein in Berlin. Es seien aber auch grundsätzliche Konsequenzen zu ziehen.

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Sopranistin Sarah Aristidou erhält Belmont-Preis 2022 für zeitgenössische Musik

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Erstmals Gesang: Die Forberg-Schneider-Stiftung verleiht den mit 20.000 € dotierten Belmont-Preis für zeitgenössische Musik 2022 an die französisch-zypriotische Sopranistin Sarah Aristidou. Jeder Ton ihres Gesangs sei durchdacht, sei Manifestation blitzender Intelligenz, Expressivität und Sinnlichkeit, so das Kuratorium. Die Preisverleihung findet am 10. November 2022 um 18.30 Uhr im Gartensaal des Prinzregententheaters in München statt.

Vor wenigen Tagen erst, am 26. Juni, begeisterte sie als Nausikaa in der Premiere von Luigi Dallapicollas „Ulisse“ an der Oper Frankfurt. Sarah Aristidous großes Potential wird früh erkannt. Schon als Mitglied des Internationalen Studios der Staatsoper unter den Linden (2017-2019) beeindruckt sie im klassischen Fach nicht nur als Zerbinetta in „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss.

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Neunte BVMI-Kulturkonferenz: BVMI-Vorstandsvorsitzender Drücke fordert strukturierte politische Auseinandersetzung mit der Kreativwirtschaft

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Bei der Eröffnung der neunten Kulturkonferenz des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) in Berlin hat der Vorstandsvorsitzende Florian Drücke konstatiert, „dass man sich politisch weiterhin schwertut, die gesamte Bandbreite der Kulturbranche einschließlich der Marktpartner politisch in den Blick zu nehmen.“ Ein Indiz dafür sei, dass die Ampelkoalition den oder die im Koalitionsvertrag in Aussicht gestellte Ansprechpartner:in für die Kreativwirtschaft noch immer nicht benannt habe, während in vielen anderen Bereichen vergleichbare Positionen längst geschaffen seien.

Drücke weiter: „Die Dialog-Angebote der Branche liegen auf dem Tisch.“ Die vorherige Bundesregierung habe quer zur existierenden Branchenrealität gehandelt mit dem Ergebnis einer fehlerhaft umgesetzten Urheberrechtsrichtlinie. „Weil dieser tiefgreifende Eingriff in die Rechte bzw. den Markt nicht einfach klaglos hingenommen werden kann, werden einige unserer Mitgliedsfirmen sehr zeitnah die im vergangenen Jahr angekündigte Verfassungsbeschwerde einreichen. We walk our talk!“

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Junge Tänzerinnen aus der Ukraine setzen Ausbildung in Dresden fort

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Neun junge Tänzerinnen aus der Ukraine können ihre Ausbildung an der Dresdner Palucca Hochschule für Tanz fortsetzen. Der Förderverein der Hochschule konnte Geld für diesen Zweck bei einer Ausschreibung des Kulturfonds einwerben. Die noch minderjährigen Studentinnen bekommen jeweils 500 Euro als Teilstipendium und können damit Trainingsbekleidung und Tanzschuhe erwerben, teilte der Förderverein am Dienstag in Dresden mit.

Die Tänzerinnen aus der Ukraine lernen seit April an der Palucca Hochschule. Damit sie ihre Tanzausbildung in Dresden auch im nächsten Semester fortsetzen können, wurde von der Hochschule ein Spendenkonto eingerichtet. „Alle Spenden kommen direkt den ukrainischen Studierenden zugute und lassen ihren Traum von der Karriere als professionelle Tänzerin weiterleben“, hieß es.

 

Kreuzkantor: Knabenchöre Auffangbecken für singende Jungs

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Der scheidende Dresdner Kreuzkantor Roderich Kreile ist bei der Nachwuchsgewinnung der großen Knabenchöre mit langer Tradition in Deutschland optimistisch. Sie müssten sich „keine wirklichen existenziellen Sorgen“ machen, sagt der 65-Jährige, der nach 25 Amtsjahren Ende Juli in den Ruhestand geht, der Deutschen Presse-Agentur. Im Kreuzchor würden neben musischer, musikalischer Ausbildung Werte und soziale Kompetenz vermittelt, was attraktiv für Eltern sei.

Allerdings habe sich das Vorbildungsniveau der Kinder im Laufe der Jahre nach unten entwickelt, sagt Kreile. Gesang in der Familie sei kaum noch verbreitet. Jungs im Chor, die ein Lied wie „Vom Himmel hoch“ nicht kennen, seien vor 25 Jahren undenkbar gewesen.

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Einigung bei Künstler:innengagen erreicht – die Mindestgage steigt in zwei Schritten und wird dynamisiert

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Der Deutsche Bühnenverein und die Künstler:innengewerkschaften GDBA, VdO und BFFS haben sich nach intensiven Tarifverhandlungen in der vierten Runde auf eine neue Gagenregelung für die Solobeschäftigten und Bühnentechniker:innen verständigt. Danach wird die Mindestgage in zwei Stufen von bisher € 2.000 ab dem 01.09.2022 auf zunächst € 2.550 und ab dem 01.01.2023 auf € 2.715 angehoben. Ebenso werden die Gastgagen entsprechend erhöht und erfahren damit auch eine Steigerung von mehr als 35 Prozent.

Im Vorfeld hatte der Deutsche Bühnenverein seinen Mitgliedern bereits die normative Empfehlung gegeben, die Mindestgage ab 01.09.2022 auf € 2.500 anzuheben. Nun hat man sich auf einen gemeinsamen Kompromiss verständigen können.

Die Tarifparteien haben sich darüber hinaus geeinigt, die Mindestgage ab den Tarifrunden 2023/2024 zu dynamisieren. So ist sichergestellt, dass sich diese genauso wie die übrigen Gagen und Gehälter an den Bühnen linear entwickelt.

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Die Münchner Opernfestspiele formen Pendereckis „Teufel von Loudun“ zur wuchtigen Parabel

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„Lernet, was Liebe heißt“ gibt der blutig gefolterte Priester Grandier auf seinem Weg zum Scheiterhaufen der Priorin Jeanne für den Rest ihres Lebens mit. Über diese moralische Größe hinaus wuchs sich die gesamte Eröffnungspremiere zum hochkünstlerisch anklagenden Faustschlag gegen allen Machtmissbrauch und alle Massenhysterien aus.

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Ein „Niemand“ auf der Suche nach sich selbst: „Ulisse“ von Luigi Dallapiccola in Frankfurt

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Der Odysseus-Stoff gehört seit Homer zur Weltliteratur. Seit Claudio Monte­verdis Oper aus dem Jahre 1640 ist er immer wiederkehrendes Thema auch des Musiktheaters, man denke nur an Offenbachs „Schöne Helena“, Berlioz’ „Les Troyens“, Bruchs „Odyssee-Szenen“ oder Egks Odysseus-Oper „Circe“ von 1949. Eine der jüngsten Opern-Vertonungen des Stoffes stammt von dem italienischen Komponisten Luigi Dallapiccola, er hat das Stück in den 1960er Jahren komponiert.

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Chortreffen in Weimar mit Auswahlverfahren für Deutschen Wettbewerb

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Weimar - Thüringer Chöre können sich im November in Weimar für den Deutschen Chorwettbewerb 2023 qualifizieren. Im Rahmen des 8. Thüringer Chortreffens «ChorAtelier 2022» am 12. und 13. November können sich die Chorsängerinnen und -sänger im Werungssingen neben Feedback zu ihren Stärken und Entwicklungspotenzialen ein Ticket für Hannover lösen.

Anmeldeschluss für das Chortreffen im Freistaat ist der 31. August 2022. Die Teilnahme an den Workshops und dem Wertungssingen ist für Thüringer Chöre kostenlos. Chore können je nach Präferenz etwa Workshops belegen oder im Rahmen des Abschlusskonzerts singen. Zugelassen sind nur Chöre, deren Mitglieder ihren überwiegenden Lebensunterhalt nicht durch Singen oder Gesangsunterricht verdienen.

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