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Fürchtet euch nicht – In Kassel inszeniert Jochen Biganzoli Johann Sebastian Bachs „Weihnachtsoratorium“

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Kaum ein Werk mit der Vertonung der christlichen Weihnachtsbotschaft ist so sehr wie das Weihnachtsoratorium aus den Jahren 1734/35 heute in beiden Sphären daheim: in der christlichen und der weltlichen. So gesehen hat es durchaus eine innere Logik, Johann Sebastian Bachs terminbezogenes Meisterwerk auch auf die Bühne eines Opernhauses zu holen, so wie es jetzt Jochen Biganzoli am Staatstheater Kassel.

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Deutscher Kulturrat zum Infektionsschutzgesetz: Entwurf missachtet die Bedeutung der Kultur

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Gestern wurde der Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Impfprävention gegen COVID-19 und der Änderung weiterer Vorschriften im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie (Infektionsschutzgesetz) von den Fraktionen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP in den Bundestag eingebracht.

Heute Nachmittag findet die öffentliche Anhörung zu dem Gesetzesvorhaben im Hauptausschuss des Deutschen Bundestages statt. Der Deutsche Kulturrat wird bei dieser Anhörung von seinem Geschäftsführer, Olaf Zimmermann, vertreten.

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NRW lobt neuen Preis für kulturelle Bildung aus

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Düsseldorf - Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat einen neuen Preis für kulturelle Bildung kreiert. Wie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft am Dienstag mitteilte, sollen von 2022 an jährlich Preisgelder von insgesamt 80 000 Euro für Vernetzungsprojekte im Bereich der kulturellen Bildung ausgelobt werden.

Damit will NRW entsprechende Kooperationsprojekte stärken, würdigen und sichtbar machen. Bis Ende Januar 2022 können sich Kultur-, Bildungs- und Jugendeinrichtungen sowie Träger, Vereine und Initiativen bewerben, die kulturelle Bildung als Bestandteil ihres Profils verankert haben und dadurch Kindern und Jugendlichen nachhaltig eine Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur ermöglichen. Der Preis soll erstmals im März 2022 in den drei Kategorien Schule, Jugendarbeit und Kultur verliehen werden.

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Art Blakey live mit Star-Band: Cooler war Jazz wohl nie

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Berlin - Das Beste kommt zum Schluss, zumindest für viele Jazz-Fans: Als letzte wichtige Genre-Veröffentlichung 2021 erscheint eine der legendären verschollenen Live-Aufnahmen der 1960er Jahre. «First Flight To Tokyo - The Lost 1961 Recordings» umfasst neun teils ausufernde, bislang unveröffentlichte Tracks einer Starbesetzung unter Führung des bahnbrechenden Drummers Art Blakey.

Art Blakey and The Jazz Messengers waren zwar nicht die erste Jazz-Formation mit einem Schlagzeuger als Boss, aber vielleicht die einflussreichste. Die Wirkung des 1919 in Pittsburgh geborenen, 1990 in New York gestorbenen Afroamerikaners und seines polyrhythmisch federnden Stils bis heute sind kaum hoch genug einzuschätzen.

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+++ Zur Kulturpolitik der Ampel-Koalition: Forderungen der Allianz der Freien Künste zum Sonderfonds für Kulturveranstaltungen+++

JazzZeitung - aktuell -

Kulturpolitische Neuerungen In einer aktuellen Pressemitteilung begrüßt die Allianz der Freien Künste (AFK) die künftige Staatsministerin für Kultur und Medien Claudia Roth und die kommende Zusammenarbeit zur Stärkung der Strukturen in der freien Szene in Deutschland. Darin heißt es unter anderem: Im Koalitionsvertrag der neuen Regierung wurden einige Forderungen und Vorschläge der AFK zur Verbesserung der Bedingungen für freischaffende Künstler*innen und Kulturtätige aufgegriffen. Darunter die Einrichtung eines „Plenums der Kultur“, die Einführung von Mindesthonoraren bei öffentlichen Förderprogrammen, die Stärkung der Künstlersozialkasse und die Verbesserung der sozialen Lage von soloselbstständigen und hybrid beschäftigten Kunst- und Kulturschaffenden. Anpassung des Veranstaltungs-Sonderfonds Die neue Bundesregierung und die Landesregierungen werden von der Allianz der Freien Künste (AFK) dazu aufgefordert, den eigens zur Unterstützung der Kultur installierten „Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen“ anzupassen, da dieser in der derzeitigen Form für zahlreiche Veranstaltungen der Freien Szene nicht greift: So könne die im Fonds vorgesehene Bagatellgrenze vielfach nicht erreicht werden und die angebotene Zwischenlösung über Sammelanträge funktioniere oft nicht, da der Förderzeitraum zu kurz bemessen sei. Eine Kompensation im Fall von Veranstaltungsabsagen sei regulär nur dann vorgesehen, wenn die Absagen behördlich angeordnet werden …

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Leise schwebende Töne am Rand der Hörbarkeit – Diana Damrau als Anna Bolena im Opernhaus Zürich

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Ganz am Ende nach der langen Wahnsinns-Szene steht Diana Damrau bei ihrem Rollendebüt als Anna Bolena nochmals allein auf der Bühne. Der erste Vorhang im Opernhaus Zürich gehört der deutschen Sopranistin, die den stürmischen Applaus berührt entgegennimmt. Zu Beginn des Abends war eine andere Sängerin im Mittelpunkt: Edita Gruberova, die vor wenigen Wochen verstorbene Königin des Belcanto.

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Berliner Staatsopernintendant Matthias Schulz wechselt 2025 nach Zürich

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Zürich/Berlin - Der Intendant der Berliner Staatsoper Unter den Linden, Matthias Schulz, wechselt 2025 nach Zürich. Das dortige Opernhaus präsentierte den 1977 geborenen Schulz am Montag in Zürich als Nachfolger von Andreas Homoki. Homoki leitet das Opernhaus seit 2012. Schulz übernimmt die Leitung nach diesen Angaben mit Beginn der Saison 2025/26 am 1. August 2025. Das Jahr davor stehe er für die Übergabe und Einarbeitung zur Verfügung.

Schulz sei ein sehr profilierter Kulturvermittler und erfahrener Theaterleiter, lobte der Präsident des Verwaltungsrates der Opernhaus Zürich AG, Markus Notter. Der gebürtige Deutsche war unter anderem in verschiedenen Positionen für die Salzburger Festspiele tätig. Die Intendanz der Berliner Staatsoper übernahm er in alleiniger Verantwortung 2018.

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Sachsen-Anhalt will Kulturvereinen aus Zahlungsschwierigkeiten helfen

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Magdeburg - Coronabedingt in finanzielle Engpässe geratene Kulturvereine in Sachsen-Anhalt können weiter Hilfe vom Land erhalten. Es seien noch Fördergelder vorhanden, teilte das Kulturministerium am Montag in Magdeburg mit.

«Mit unserem beschlossenen Hilfsprogramm wollen wir jenen Kulturvereinen unter die Arme greifen, die infolge der Pandemie in existenzbedrohende Zahlungsschwierigkeiten geraten sind und bestehende Verpflichtungen nicht mehr erfüllen können», erklärte Staats- und Kulturminister Rainer Robra (CDU). Der Kulturbereich müsse angesichts der dramatischen Pandemiesituation weiter mit Restriktionen und Einschränkungen leben.

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Beethoven-Denkmal kommt vom Sockel

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Bonn Die Statue von Ludwig van Beethoven steht in Bonn überlebensgroß mitten in der Stadt. Doch die oft fotografierte Plastik des größten Sohns der Stadt ist ein Sanierungsfall.

Das vor rund 175 eingeweihte Denkmal des Komponisten Ludwig van Beethoven in Bonn muss saniert werden. Anfang kommenden Jahres soll die Statue des berühmtesten Bonners (1770-1827) dafür vom Sockel gehoben werden, teilte die Stadt Bonn auf Anfrage mit. Einen genauen Termin für den Start der Arbeiten gebe es aber noch nicht. Die 1845 zum Gedenken an Beethovens 75. Geburtstag aufgestellte Statue ist eines der beliebtesten Fotomotive der Stadt. Sie zeigt den Komponisten mit gewellten Haaren und entrücktem Blick.

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Staatsoper Hannover sagt alle Vorstellungen bis einschließlich 12.12.2021 ab

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Die Staatsoper Hannover sagt wegen Corona-Fällen alle Proben und Vorstellungen im Opernhaus und Ballhof bis einschließlich Sonntag, 12.12.2021, ab. Über das Wochenende wurden im Rahmen routinemäßiger Testungen 14 Mitarbeiter:innen im künstlerischen Bereich positiv auf das Corona-Virus getestet und durch PCR-Tests bestätigt.

„Die betroffenen Mitarbeiter:innen haben sich trotz doppeltem Impfschutz und Einhaltung der weitreichenden Hygiene- und Abstandsmaßnahmen angesteckt,“ so Intendantin Laura Berman. „Für uns hat die Sicherheit unserer Kolleg:innen oberste Priorität – darum ist die einwöchige Schließung zwar ein weitreichender, aber in unseren Augen absolut notwendiger und sinnvoller Schritt. Wir wünschen allen gute Besserung und bitten unser Publikum für die ausfallenden Vorstellungen um Verständnis.“

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Erleichterung und Kritik: Kulturbranche nach Corona-Beschlüssen uneins

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Hamburg - Vergleichsweise verschont blieb die Kulturbranche von den neuen Corona-Beschlüssen der Bund-Länder-Runde. Theater- oder Konzertbesuche sind weiterhin möglich, allerdings nicht im großen Rahmen. Wird es wieder viele Absagen geben?

Nach den Beschlüssen der Bund-Länder-Runde gibt es in Teilen der Kulturbranche Erleichterung, dass viele Veranstaltungen weiter möglich sind. Einige Kulturschaffende berichten aber von großen Schwierigkeiten. Theater- oder Konzertbesuche sind zwar weiterhin erlaubt - allerdings nicht im großen Rahmen. Das sorgt beim Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft für Bestürzung.

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Nürnberg will nach Aus für Konzertsaal Meistersingerhalle sanieren

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Nürnberg - Nach dem vorläufigen Aus für ein neues Nürnberger Konzerthaus will die Stadt die Meistersingerhalle teilweise sanieren. Wie die Nürnberger Stadtverwaltung am Freitag mitteilte, hat der Kulturausschuss sich für entsprechende Planungen ausgesprochen.

Das größte kommunale Veranstaltungszentrum der Stadt soll in den kommenden Jahren schrittweise baulich und infrastrukturell modernisiert und damit die Bedingungen für Veranstalter sowie Künstler verbessert werden.

In der 1963 eröffneten Halle finden jährlich mehr als 900 Veranstaltungen mit mehr als 300 000 Besucherinnen und Besuchern statt. Das Gebäude wird als Stadthalle sowie für Showproduktionen, Orchesterkonzerte und Tagungen genutzt.

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Frankfurt am Main: Museum für elektronische Musik soll im April öffnen

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Frankfurt/Main - Nach jahrelanger Verzögerung soll das Museum of Modern Electronic Music (Momem) am 6. April 2022 in Frankfurt eröffnet werden. Die erste Ausstellung werde dem Frankfurter DJ Sven Väth gewidmet, kündigte Museumsleiter Alex Azary am Freitag bei einem ersten Rundgang durch die noch leeren Räume an der Hauptwache an.

Kuratiert wird sie vom Frankfurter Installationskünstler und Städelschul-Professor Tobias Rehberger. Die Stadt hatte 2015 auf der Musikmesse angekündigt, dass Frankfurt das weltweit erste Museum gründen will, das sich elektronischer Musik und der dazugehörigen Clubkultur widmen soll.

 

Rege Nachfrage für neuen Mädchenchor der Regensburger Domspatzen

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Regensburg - Die Regensburger Domspatzen haben im Sommer mit der Ankündigung überrascht, nach mehr als 1000-jähriger Historie einen Mädchenchor gründen zu wollen. Ab dem Schuljahr 2022/23 dürfen also auch Mädchen das berühmte Musikgymnasium besuchen.

Bis Mai laufe die Anmeldefrist und das Interesse sei groß, sagte Sprecher Marcus Weigl. «Wir schlagen ein neues Kapitel auf.» Vor gut zwei Wochen hätten bereits zahlreiche Teilnehmer eine Online-Infoveranstaltung besucht. Nach den Weihnachtsferien sollen weitere Termine folgen. Er habe auch schon einige Anwärterinnen samt ihren Eltern durch das Schulhaus geführt, berichtet Weigl. Konkrete Anmeldezahlen lägen aber noch nicht vor. Die Stelle des Chorleiters ist ausgeschrieben, die Bewerbungsfrist läuft bis 15. Dezember.

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Mosel Musikfestival plant rund 50 Konzerte in 2022

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Trier - Das Mosel Musikfestival geht im kommenden Jahr mit einem Programm von rund 50 Konzerten an den Start. Nach derzeitigem Stand werde das Festival vom 15. Juli bis 3. Oktober 2022 an 30 Spielorten entlang der Mosel zu Gast sein, teilten die Organisatoren am Freitag in Trier mit.

Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie seien Eröffnung und Abschluss wieder als große Orchesterkonzerte in Zusammenarbeit mit den Chören der Dommusik, dem Trierer Bachchor und dem Philharmonischen Orchester der Stadt Trier geplant.

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NS-Raubgutkommission erhöht Entschädigung für Geige auf 285 000 Euro

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Berlin/Nürnberg - Im Streit um die hochwertige Geige eines jüdischen Vorbesitzers hat die Beratende Kommission für die Rückgabe von NS-Raubgut ihre Empfehlung einer Entschädigungszahlung an die Erben von 100 000 auf 285 000 Euro erhöht.

Die Franz Hofmann und Sophie Hagemann Stiftung und die Erben hatten nach Angaben der Kommission vom Freitag darum gebeten, den Wert des Instruments nach erfolgter Restaurierung zu ermitteln. Die Gutachten ergaben demnach im Durchschnitt einen Wert von 285 000 Euro.

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Politisch motivierte Kammeroper: „Undzer Shtetl brent“ in Köln

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Musikdebatte Köln meldet sich mit der Uraufführung der Kammeroper „Undzer Shtetl brent“ in der Trinitatiskirche zurück. Christian von Götz und Ralf Soiron erarbeiteten mit Vertonungen und Improvisationen über Poeme des jüdischen Liedkomponisten Mordechai Gebirtig ein packendes, weil bohrendes Erinnern ohne sentimentale Ausflüchte.

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