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Tina Turner verkauft Songrechte an BMG

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Berlin - Nach mehreren anderen Pop-Weltstars hat nun auch Tina Turner ihre Songrechte verkauft. Das Musikunternehmen BMG hat ein umfangreiches Portfolio an Rechten von der 81-jährigen Soul- und Rock-Ikone erworben, wie eine Sprecherin am Mittwoch mitteilte. Zum Kaufpreis wurden vom Label keine Angaben gemacht.

Turners Solowerke umfassen demnach zehn Studioalben, zwei Live-Alben, zwei Soundtracks und fünf Kompilationen, die sich zusammen über 100 Millionen Mal verkauft haben. Weiterhin bleibe Warner Music ihre Plattenfirma, hieß es. Die gebürtige US-Amerikanerin lebt heute in der Schweiz. Turner war seit den 1980er Jahren mit Hits wie «Private Dancer» oder «What's Love Got To Do With It» weltweit populär.

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5. Oktober 2021: Veranstaltungen aktuell +++ Veranstaltungen

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Schwalbennestorgel im Leipziger Paulinum soll erstmals erklingen +++ Bayerische Kulturschaffende stehen hinter der beschlossenen Öffnung ihrer Veranstaltungen +++ Schmidts Tivoli startet ab Dienstag mit 2G-Modell +++ Sie beißen wieder: Musical «Tanz der Vampire» kehrt zurück +++ Theater greifen NSU-Terror auf - Auch Kassel dabei +++

Schwalbennestorgel im Leipziger Paulinum soll erstmals erklingen

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Eine Art Elbphilharmonie für Stuttgart? Neues Konzept für Konzerthaus

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Stuttgart - Erst vor kurzem hat der Gemeinderat in Stuttgart grünes Licht für die Sanierung der Staatsoper gegeben - trotz horrender Kosten. Bleibt da noch Geld für ein neues Konzerthaus?

Die Idee ist schon ein paar Jahre alt: Die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart braucht aus Sicht von Musikern, Konzertveranstaltern und Prominenten ein neues Konzerthaus, weil die Liederhalle in die Jahre gekommen ist und den gestiegenen Ansprüchen nicht mehr genügt. Nun hat der Verein Konzerthaus Stuttgart mit Geldern der Stadt am Dienstag eine «standortunabhängige Nutzungskonzeption» vorgelegt, die mit der Münchner Beratungsfirma actori erarbeitet wurde. Sie sammelt die Argumente für den Bau eines solchen Hauses.

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Charismatisch-gleichberechtigt: Die Jan Garbarek Group beim Usedomer Musikfestival 2021

JazzZeitung - aktuell -

Jan Garbarek, einer der einflussreichsten europäischen Musiker verfügt seit Ende der 1980er Jahre über eine feste Band, in der es um Gleichberechtigung aller Beteiligten geht. Wie sehr sich die Jan Garbarek Group als künstlerisches Zentrum des Norwegers definiert, bewies ein spektakuläres Konzert im Rahmen des diesjährigen Usedomer Musikfestivals. Eigentlich war Litauen der thematische Länderschwerpunkt beim großen Konzertmarathon an der Ostsee in diesem Jahr – das Gastspiel von Jan Garbarek, Trilok Gurtu, Rainer Brüninghaus und Yuri Daniel war eine Übernahme aus dem letzten Jahr, wo der norwegische Musiker pandemiebedingt nicht nach Deutschland reisen konnte. Das Usedomer Festival ist zwischen September und Oktober ein Kosmos der kulturellen Vielschichtigkeit – und dies an vielen unkonventionellen Spielstätten, die sich in dieser Grenzregion zwischen Deutschland ud Polen sogar über zwei Länder verteilen. Vielschichtig genug sind auch die kulturellen Einflüsse in Garbareks Band, vor allem seit der Schlagzeuger Trilok Gurtu ein Gegengewicht zur stilprägenden Ästhetik des Norwegers Jan Garbarek liefert. Und ja – die Band zeigt sich auf Anhieb in Bestform – überzeugend genug, dass auch ein eher klassik-affines Publikum schon nach der ersten Nummer zu Beifallsstürmen abhebt. Am lebendigsten sollen …

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Die Stimme von «Somewhere» - Opus Klassik für Sopranistin Reri Grist

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Berlin - An ihrer Stimme müssen sich seit Generationen die Consuelo-Besetzungen messen lassen. Die US-amerikanische Sopranistin Reri Grist sang die Rolle 1957 in der Urbesetzung der «West Side Story» von Leonard Bernstein. Ihre Interpretation von «Somewhere» stand für viele Menschen lange Jahrzehnte als Zeichen der Hoffnung auf eine - wie auch immer geartete - bessere Zukunft. Die 89-Jährige bekommt in diesem Jahr den Opus Klassik als «Würdigung des Lebenswerkes», wie die Organisatoren in Berlin mitteilten.

«Die Sopranistin ist eine der ersten afroamerikanischen Sängerinnen mit einer internationalen Karriere im Opern- und Konzertbereich», hieß es in der Begründung. Für Grists Weg durch zahlreiche große Opernhäuser stehen Auftritte etwa an der Staatsoper in München, der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala, der Royal Opera in London, der New Yorker Met oder bei den Salzburger Festspielen. An ihrem Durchbruch ist Bernstein nicht ganz unbeteiligt. Er besetzte sie 1960 für das Sopransolo in Gustav Mahlers vierter Sinfonie.

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Singen und Tanzen im Kinderzimmer: Detlev Jöcker wird 70.

nmz - aktuell -

Münster - Er hat mehrere Generationen von Kindern mit seinen Liedern geprägt. Und nicht selten die Nerven der Eltern mit den dauernden Wiederholungen durch den Kassettenrekorder ungewollt strapaziert. Detlev Jöcker, der Komponist von Liedern wie «1, 2, 3 im Sauseschritt», «Dicke rote Kerze» oder «Si-Sa-Singemaus» wird am Dienstag (5.10.) 70 Jahre alt. «Nach über 1300 komponierten Liedern bin ich so weit, dass ich keine neuen Lieder mehr schreibe», sagte Jöcker vor seinem Geburtstag der Deutschen Presse-Agentur.

Jöcker, der mit seiner Frau auf dem Land bei Münster wohnt, wird gern mit dem Autor von «In der Weihnachtsbäckerei» verwechselt: Rolf Zuckowski. Beide haben gemeinsam eine Ära geprägt. Auf unterschiedliche Arten, wie Jöcker sagt.

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Neue Partituren

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Nikolaus Brass (*1949): Klaviertrio Nr. 2 (2015/rev. 2016 & 2019) | David Gorton (*1978): Melting Forms (2005) für Klaviertrio | Cristóbal Halffter (1930-2021): Adagio (2017) für drei Violoncelli | Gordon Kampe (*1976): fresh and edgy (2019) für Klaviertrio (mit Fahrradschlauch) | Markus Roth (*1968): Canzonetta sopra mi-fa (2019). Fassung für Streichtrio

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Musik erfinden als eigenverantwortliches Handeln

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Kompositionspädagogik – die Idee wächst mit dem Begriff [1]

Kompositionspädagogik? Muss das wirklich sein? Auf diesen Stoßseufzer eines befreundeten Komponisten kann man ganz einfach antworten: Ja, unbedingt! Und zwar überall dort, wo Komposition oder Komponieren gelehrt und gelernt wird. Denn mittlerweile gibt es ja eine Vielzahl an Möglichkeiten, Komposition zu unterrichten und im Komponieren unterrichtet zu werden: Das Angebot an Kompositionsunterricht in Musikschulen oder Kompositionsworkshops an Schulen nimmt zu, Opern- und Konzerthäuser bieten Kompositionsprojekte an, Förderprogramme der Länder stellen Gelder für Kooperationsprojekte zur Verfügung und Musikvermittler führen Fortbildungen oder Weiterbildungen für Musiklehrer*innen durch.

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Farbig, spannend, atmosphärisch dicht: „Fremde Erde“ von Karol Rathaus am Theater Osnabrück

nmz - aktuell -

Spezielles, mitunter entlegenes Opernrepertoire liegt dem Theater Osnabrück seit etlichen Jahren am Herzen. Uraufführungen von Sydney Corbett und Kaija Saariaho, Wiederentdeckungen von Ferruccio Busoni, Manfred Gurlitt und Charles Gounod waren in dem im Schatten des mächtigen Doms gelegenen Haus zu erleben. Nun, zur Eröffnung der Spielzeit, in der Osnabrücks neuer Intendant Ulrich Mokrusch die Leitung übernimmt, abermals eine Wiederentdeckung: „Fremde Erde“ von Karol Rathaus.

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In der „Année érotique“ angesiedelt: „Così fan tutte“ an der Staatsoper Unter den Linden

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An der Staatsoper Unter den Linden entsteht ein neuer Mozart-Da-Ponte-Zyklus unter GMD Daniel Barenboim. Nach „Le Nozze di Figaro“, deren Präsentation im April dieses Jahres mehr Fragen aufgerufen als beantwortet hatte, folgte nun „Così fan tutte“ in jener Trilogie, die erstmals entgegen der Chronologie ihrer Entstehungszeit die drei Mozart-Opern auf Libretti Lorenzo Da Pontes inhaltlich miteinander zu einer Geschichte der Sexualität verknüpfen will.

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Zwei unbekannte Fassungen der Strauss-Oper «Salome» veröffentlicht

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München (dpa) - Das Operndrama «Salome» von Richard Strauss ist eines der berühmtesten Werke des Komponisten. Nun hat die Bayerische Akademie der Wissenschaften (BAdW) in München zwei weitgehend unbekannte Fassungen des 1905 uraufgeführten Stücks veröffentlicht.

Es handele sich zum einen um die originale «Französische Fassung» von 1905 und die authentische «Dresdner Retouchen-Fassung» von 1929/1930, teilte die Akademie am Montag in München mit.

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Hauptarbeitstagung des VdM: Forderungen zu Digitalisierung und Personalentwicklung an öffentlichen Musikschulen

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Kassel/Bonn - Die Zukunft der fast 1.000 Musikschulen in Deutschland stand am Wochenende in Kassel im Fokus: Digitalisierung, Nachwuchsgewinnung und Herausforderungen durch Corona waren dabei die zentralen Themen der Hauptarbeitstagung des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) im Kasseler Kongress Palais.

Pressemeldung des VdM:

Politische Verantwortung für Musikschulen

Verband deutscher Musikschulen stellt Forderungen an die Politik zu Digitalisierung und Personalentwicklung an den öffentlichen Musikschulen

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4. Oktober 2021: Veranstaltungen aktuell +++ Veranstaltungen

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Schwule Operette am BKA-Theater Berlin Kreuzberg mit «Liebeslied von Mann zu Mann» +++ Carl-Loewe-Festtage Löbejün im Zeichen der Chormusik +++ Mozart auf LSD - Promis bei Barenboims «Così fan tutte»-Premiere an der Staatsoper Berlin +++ Neustart für Theater Erfurt mit «Manon Lescaut» von Puccini +++ Eric Gauthier mit Pandemie-Tanzprojekt in Moskau gefeiert +++ Bellinis «Norma» findet an Dresdner Semperoper große Resonanz +++ Michael Bully Herbig «Der Schuh des Manitu» am Deutschen Theater in München

Schwule Operette am BKA-Theater Berlin Kreuzberg mit «Liebeslied von Mann zu Mann»

Von Gregor Tholl, dpa

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Samaia, ein interkulturelles Musik-Tanz-Projekt erlebte Premiere in Georgien

JazzZeitung - aktuell -

„Three Minutes To Earth“ hieß 2014 der georgische Beitrag zum ESC, dem Eurovision Song Contest. Es war ein untypischer, ziemlich schräger Song mit ethnisch angehauchtem Jazzrock, mehrstimmigem Gesang und afrikanischer Rhythmik – der es prompt nicht uns Finale schaffte. Geschrieben wurde der komplexe Dreiminüter von  dem georgischen Komponisten, Arrangeur und Gitarristen Zaza Miminoshvili, präsentiert von The Shin und Mariko Ebralidze, einer in Georgien sehr bekannten Sängerin. Dass der in Stuttgart lebende Georgier den Auftrag für den ESC-Beitrag erhielt, hat mit seiner tiefen Verbundenheit zur georgischen Kultur und Musik zu tun. Diese kommt auch in der Musik von „The Shin“ zum Ausdruck, einem Ethnojazz-Ensemble das Miminoshvili Ende der 1990er Jahre zusammen mit Zurab Gagnidze gegründet hat. In der Begegnung des musischen Georgien mit der Musik verschiedener Länder und Kulturen hat es seine Bestimmung gefunden hat. Kaukasische Begegnung – Mugham trifft auf Schuhplattler Heuer im Sommer ist Miminoshvili erneut mit einem spektakulären Projekt in Georgien unterwegs gewesen. Der Stuttgarter hat es gemeinsam mit Manfred Bründl, Bassist und Professor an der Musikhochschule Franz List in Weimar, auf die Beine gestellt. Samaia nennt sich dieses einzigartige deutsch-georgische Musik-Tanz-Projekt. Im …

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Zentrum für Verfemte Musik forscht zu «Rechtsextremismus und Musik»

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Rostock - Viele Künstler galten im Nationalsozialismus als «zersetzend» und «unerwünscht». Ihnen und ihren Werken widmet sich das Zentrum für Verfemte Musik in Rostock. Doch die extremistischen Tendenzen sind nicht nur Vergangenheit.

Das Zentrum für Verfemte Musik an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock stellt sich neu auf. Mit der neuen Doppelspitze, dem bisherigem Chef Volker Ahmels und der Professorin Yvonne Wasserloos, soll eine stärkere Verbindung zu den Forschungsschwerpunkten «Nationalsozialismus» sowie «Rechtsextremismus und Musik» geschaffen werden. «Damit wird der Bogen von der Geschichte in die Gegenwart gespannt», sagte Wasserloos.

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Restaurierung der Friese-Orgel in Biestow abgeschlossen

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Rostock-Biestow - Die Restaurierung der historischen Orgel in der Feldsteinkirche im Rostocker Stadtteil Biestow ist beendet. Die sogenannte Friese-Orgel aus dem Jahr 1870 kann seit Sonntag wieder gespielt werden. Im Rahmen der Restaurierung wurden unter anderem die Prospektpfeifen aus Zinn originalgetreu wiederhergestellt.

Wie Volker Horstmann vom Förderverein des Kirchensembles Biestow sagte, ist die Orgel eines der wenigen Instrumente, das im Original komplett erhalten ist. Das Instrument wurde 1870 vom Mecklenburger Friedrich Friese (1827-1896), auch Friese III genannt, gebaut. Die Familie gehörte zu den bekanntesten Orgelbauern Mecklenburgs. Die Orgel hat den Angaben zufolge zwei Manuale und zwölf Originalregister mit rund 500 Pfeifen. Sie gelte als eines der Meisterstücke des Erbauers.

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Kapelle im Garnisonkirchenturm in Potsdam erhält barocke und romantische Orgel

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Potsdam - In der künftigen Kapelle im Neubau des Garnisonkirchenturms in Potsdam soll eine Orgel mit einem barocken und einem romantischen Orgelwerk erklingen. Damit solle die historische Klangwelt der einstigen Militärkirche abgebildet werden, erläuterten die Geschäftsführer der traditionsreichen Brandenburger Orgelbaufirma Schuke, Michael und Johannes Schuke, bei der Vorstellung des Projekts.

Das barocke Orgelwerk sei um 1730 vom Orgelbaumeister Joachim Wagner errichtet worden, erläuterte Michael Schuke. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Instrument vom Hoforgelbauer Wilhem Sauer für den romantischen Klang umgebaut.

Die Orgel werde durch eine private Spende finanziert, sagte der Sprecher der Stiftung Garnisonkirche Wieland Eschenburg. Zum Spender und dem Preis der Orgel sei Stillschweigen vereinbart worden.

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Musiker Jan Vogler mit Bundesverdienstkreuz geehrt

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Berlin/Dresden - Der Musiker und Festspielintendant Jan Vogler (57) ist mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. Er habe den Verdienstorden der Bundesrepublik zusammen mit weiteren 13 Bürgerinnen und Bürgern erhalten, die sich in herausragender Weise für die Kunst und das von Corona-Einschränkungen besonders betroffene Kulturleben eingesetzt haben, teilten die Dresdner Musikfestspiele mit.

Mit ihren außerordentlichen Verdiensten förderten sie ein solidarisches Miteinander und den gesellschaftlichen Zusammenhalt, hieß es in der Begründung. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte die Ehrungen im Schloss Bellevue.

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