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Musiker solidarisieren sich mit Kollegen der Staatsbad Philharmonie

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Bad Kissingen - In den Streit über mehr Geld für die Musiker der Staatsbad Philharmonie Bad Kissingen haben sich nun auch Kollegen aus Nürnberg eingeschaltet. «Die hartnäckige Verweigerungshaltung und das intransparente Vorgehen der Geschäftsführerin der Bayer. Staatsbad Bad Kissingen GmbH, (…), sind inakzeptabel», schreiben Mitglieder der Staatsphilharmonie Nürnberg in einem offenen Brief an den Oberbürgermeister der unterfränkischen Stadt und die Staatsbad Bad Kissingen GmbH. Umgehend sollten Tarifgespräche aufgenommen werden.

Die Arbeitsbedingungen der Kollegen der Staatsbad Philharmonie Kissingen entsprächen nicht den körperlichen, mentalen und künstlerischen Herausforderungen professioneller Orchestermusiker, hieß es am Samstag. Demnach hätten die Kissinger Musiker eine 40-Stunden-Woche und spielten mehr als 700 Konzerte pro Saison. Hinzu kämen nichtkünstlerische Arbeiten wie Bühnendienst und Orchesterbibliothek. Dennoch liege die Bezahlung der Betroffenen am untersten Ende der in Deutschland allgemein üblichen Tarifentgelte.

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Brandenburg: Ministerium unterstützt Projekt für Nachwuchstalente

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Potsdam - Das musikalische Nachwuchsprojekt Debütkonzerte in ländlichen Räumen wird vom Brandenburger Kulturministerium mit rund 32 000 Euro Lottomitteln unterstützt. Es sei ein wunderbares Projekt, in dem Nachwuchstalente der Musikschulen des Landes in märkischen Landschlössern auftreten, sagte Kulturministerin Manja Schüle (SPD) am Samstag.

Die Konzerte in unverwechselbaren Baudenkmalen würden den Gemeinden und Kleinstädten zu mehr kulturtouristischer Attraktivität verhelfen und zur Identifikation vor Ort beitragen.

Die Debütkonzerte, organisiert vom Verein Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark, starten am Sonntag im Schloss Trebnitz (Oberhavel) und gehen bis Dezember. Die Veranstaltungen gibt es seit 2017. In diesem Jahr spielen rund 50 Nachwuchsmusiker aus Brandenburg bei fünf Konzerten auf, für die kein Eintritt gezahlt werden muss.

Musikkindergarten Finkenau feiert 10-jähriges Bestehen

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Hamburg - Die Kinder des Musikkindergartens Finkenau in Hamburg haben gemeinsam mit dem Generalmusikdirektor und Schirmherr Kent Nagano und Musikern des Philharmonischen Staatsorchesters das 10-jährige Bestehen der Einrichtung gefeiert.

Auch Sängerinnen und Sänger der Hamburger Staatsoper begleiteten die über 20 Kinder bei ihren Darbietungen zum Festtag. Unter der musikalischen Leitung von Kai Schnabel wurden gemeinsam Auszüge aus der Märchenoper Hänsel und Gretel von Engelbert Humperndick aufgeführt.

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Virtueller Rundflug durch Passauer Domorgel

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Passau - Orgelfans und Technikfreaks können künftig das Innenleben der berühmten Passauer Domorgel durchstreifen - per Mausklick bei einem virtuellen Rundgang. Mehr als 20 000 Fotos seien für das Projekt verrechnet worden, teilte das Bistum Passau am mit.

Der Online-Rundflug zwischen den etwa 10 000 Orgelpfeifen dokumentiert außerdem den derzeitigen Zustand des riesigen Instruments, das 2025 saniert werden soll.

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Musikpreise der Indie-Branche: Danger Dan als großer Gewinner

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Hamburg (dpa) - Mit einem bissigen Lied gegen Rechtsextremismus gelang ihm dieses Jahr der große Durchbruch - nun ist Danger Dan mit einem der wichtigsten Kritikerpreise der deutschen Musikszene geehrt worden. Der 38-Jährige - bürgerlich Daniel Pongratz - nahm beim Hamburger Reeperbahn-Festival den «VIA-VUT Indie Award» der unabhängigen Musikbranche als «Bester Act» entgegen.

Außerdem erhielt Danger Dan am Donnerstagabend mit seiner Deutschrap-Band Antilopen Gang eine Auszeichnung als «Best New Music Business» für das Label Antilopen Geldwäsche.

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Musiktheater-Regisseur Rainer Wenke gestorben

nmz - aktuell -

Zwickau (dpa) - Der Musiktheater-Regisseur und frühere Operndirektor des Theaters Plauen-Zwickau, Rainer Wenke, ist tot. Wenke, der auch an vielen anderen ostdeutschen Bühnen gearbeitet hat, sei am Donnerstag im Alter von 84 Jahren in Zwickau gestorben, teilte das Theater am Freitag mit.

«Mit Rainer Wenke ist ein ganz großer seiner Zunft gestorben», konstatierte Generalintendant Roland May. «Sein vielfältiges Wirken im Musiktheater unseres Landes hat Spuren hinterlassen, die teils legendär sind.» Generationen von Sängerinnen und Sängern hätten von seiner langjährigen Erfahrung profitiert.

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Spektakulärer Auftakt einer neuen Intendanz: Florian Lutz inszeniert Alban Berg „Wozzeck“ in einer Raumbühne mit Gegenwartsbezug

nmz - aktuell -

Mehr ungeplante Unterstützung von außen konnte sich Florian Lutz kaum wünschen und schon gar nicht selbst organisieren. Zum Auftakt seiner Intendanz am Staatstheater Kassel legte der bundesweite Aktionstag der meist jungen Klimaschützer auch hier zeitweise den Verkehr lahm. Dazu: die spannendste Bundestagswahl seit langem. Die Zeit ist, wenn nicht aus den Fugen, so doch spürbar angespannt. Auch nervös.

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Die Radiowoche vom 27.09.21–03.10.2021

JazzZeitung - aktuell -

Die Radiowoche Foto/Motiv: Hufner

Die Radiowoche vom 27.09.21–03.10.2021 Ein kleiner Blick in die Radiowoche 39. Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. Mein Wochentipp: sonntag – 3.10.20201 – 20:03 Uhr | deutschlandfunk kultur Konzert: Live aus dem Kulturpalast Dresden – Aktion – Orchestermusik um 1970 Christfried Schmidt: Sinfonie Nr. 2 „In memoriam Martin Luther King“ für Orchester, Bass- und Altsolo (Uraufführung) | Bernd Alois Zimmermann: „Ich wandte mich und sah an alles Unrecht, das geschah unter der Sonne“, Ekklesiastische Aktion für zwei Sprecher, Bariton-Solo und Orchester Antigone Papoulkas, Alt; Robert Koller, Bariton; Martin Jan Nijhof, Bass; Peter Schweiger, Sprecher; Helmut Vogel, Sprecher; Dresdner Philharmonie; Leitung: Jonathan Stockhammer mo – 27.09.2021 09:05 Uhr | deutschlandfunk Kalenderblatt: Vor 100 Jahren: Der Komponist Engelbert Humperdinck gestorben Er gilt als „Ein-Werk-Komponist“, der durch einen einzigartigen Erfolg zu weltweitem Ruhm gelangte. Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ zählt zu jenem festen Kanon von etwa 30 Opern, die immer wieder auf den Spielplänen zu finden sind. 19.30-21.00 | Ö1 Eine Schweizer Band-Legende auf Abschiedstournee – Stiller Has bei Glatt & Verkehrt 2021 Am 21. Juli 2021 war eine legendäre Formation bei Glatt & …

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Prinzenjagd im Theater Neustrelitz: Humperdincks „Dornröschen“

nmz - aktuell -

Volltreffer! Beim zweiten Anlauf klappte es. Die Premiere von Engelbert Humperdincks „Dornröschen“ wurde am Beginn des zweiten Lockdowns im Herbst 2020 abgesagt. Vor zehn Monaten hatte man sogar vorsorgend eine Fassung mit zwei Klavieren anfertigen lassen, um für alle Einlass-Eventualitäten gewappnet zu sein. Durch die Verschiebung kam es im Theater Neustrelitz am 25. September 2021 zur ersten Vorstellung. Nur kurz vor dem 100. Todestag Humperdincks, der im Neustrelitzer Hotel Fürstenhof zwei Schlaganfälle erlitten hatte und am 27. September 1921 im Krankenhaus Neustrelitz verstorben war. Der Opernchor und die Neubrandenburger Philharmonie haben in „Dornröschen“ jede Menge zu tun.

Hauptbild:  Weiterführende Informationen:  Theater Neustrelitz: Dornröschen MÄRCHENOPER von Engelbert Humperdinck

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Todesschüsse zur Fest-Eröffnung: Cherubinis „Medea“ am Theater Hof

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Am Freitagabend wurde das seit März 2020 gründlich sanierte Theater Hof in Anwesenheit von Gästen aus Politik und Society wiedereröffnet. Die Summe von 22 Millionen Euro kam vor allem einer Erneuerung der Bühnenmaschinerie, der Trocknung des feuchten Daches, dem Einbau einer Drehbühne auf der großen Bühne und einer technischen Aufrüstung des Studios zugute. Am Pult stand der neue Musikdirektor Ivo Hentschel und gestaltete Cherubinis „Medea“ in Lothar Krauses überlegter Inszenierung als intimes, zupackendes Musiktheater. Gänsehaut-Oper mit subtilen Tönen und überregionaler Qualität.

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Global denken und hören in Donaueschingen

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100 Jahre Donaueschinger Musiktage: Björn Gottstein zur Jubiläumsausgabe des Festivalklassikers

„Pop-Diskurse an der Donauquelle“ war im September 2020 das nmz-Interview mit Björn Gottstein, dem künstlerischen Leiter der Donaueschinger Musiktage, übertitelt. Zum angekündigten Pop-Diskurs kam es nicht, 72 Stunden vor Festivalbeginn wurde alles aufgrund der pandemischen Lage und wegen des Beherbergungsverbotes abgesagt. Jetzt steht die nächste Ausgabe des Festivals unter dem Titel „1921–2021“ vor der Tür und Andreas Kolb traf sich erneut mit Björn Gottstein zu einem Gespräch. Doch bevor man auf 2021 zu sprechen kam, gab es ein kleines Resümee zu 2020.

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Lamentierende Langobardenkönigin in Göttingen: „Rodelinda 2021"

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Am 19. September endeten die am 9. September eröffneten Internationalen Händel Festspiele Göttingen mit der letzten Vorstellung der Jubiläumsproduktion „Rodelinda“ (HWV 19). Diese Oper stand 1920 am Beginn der Göttingen Händel-Renaissance durch Oskar Hagen. Laurence Cummings und Tobias Wolff wollten die Koproduktion mit dem Oldenburgischen Staatstheater unbedingt noch vor dem Ende ihrer Leitungsperiode herausbringen. Ab der Spielzeit 2021/22 übernehmen Jochen Schäfsmeier und der griechische Dirigent George Petrou das Festival.

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Matthias Pees wird Intendant der Berliner Festspiele

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Berlin - Der Frankfurter Theaterchef Matthias Pees wird neuer Intendant der Berliner Festspiele. Er folgt am 1. September 2022 auf Thomas Oberender, wie Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) am Donnerstag mitteilte. Pees wurde vom Aufsichtsrat der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin berufen. Grütters würdigte ihn als «renommierten Theater- und Festivalprofi».

Sie sei überzeugt, mit Pees an Bord würden die Berliner Festspiele «auch in Zukunft weit über die Grenzen der Stadt hinaus strahlen». Pees (Jahrgang 1970) ist derzeit Intendant des Mousonturms in Frankfurt am Main. Zu seinen Stationen davor gehören die Wiener Festwochen, die Ruhrfestspiele Recklinghausen und die Berliner Volksbühne, zudem arbeitete er als Theaterkritiker. Oberender scheide auf eigenen Wunsch zum Jahresende aus, heißt es in der Mitteilung.

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«Requiem für den unbekannten Verfolgten»-Uraufführung im Erfurter Dom

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Erfurt - Vor mehr als 60 Jahren wurde ein großes Werk des Greizer Komponisten Hans Heller uraufgeführt. Mit dem Konzert des «Requiem für den unbekannten Verfolgten» im Erfurter Dom wird ein weiteres von einem großem Orchester erstmals aufgeführt.

Vor mehr als einem halben Jahrhundert wurden die Noten zu Papier gebracht - am Donnerstagabend sollen sie erstmals im ehrwürdigen Erfurter Dom erklingen. Mehr als 30 Jahre lagen die Manuskripte des im thüringischen Greiz geborenen Komponisten Hans Heller vor der Uraufführung im Musikarchiv der Akademie der Künste in Berlin. Hier fokussiert man sich unter anderem auf die Werke von Künstlerinnen und Künstlern, die während der Nazizeit aus Deutschland flohen - wie auch Heller.

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«Musikalische Schule»: Neues Projekt von Dirigent Daniel Barenboim

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Berlin - Schule statt Staatsoper: Der Pianist und Dirigent Daniel Barenboim hat in einer Berliner Grundschule sein neues Konzept einer «musikalischen Schule» vorgestellt. Dazu gab es am Donnerstag für die Schülerinnen und Schüler vom Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden höchstpersönlich eine kleine musikalische Einlage.

Er spielte «Des Abends» von Robert Schumann. Das neue Projekt sieht vor, dass alle Kinder zusätzlich zum normalen Schulalltag eine umfassende musikalische Ausbildung bekommen. Dazu gibt es drei Mal die Woche 15 Minuten Einzelunterricht am Klavier. Der Unterricht ist so in den Schultag integriert, dass dieser dadurch nicht verlängert wird. Musik verbinde die Gedanken und Emotionen, sagte Barenboim.

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Geschlechtervielfalt beeinflusst Kaufentscheidung von Musikfans

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Hamburg - In der Musikbranche geben noch immer viele Männer den Ton an. Zwar ändert sich das, aber nur langsam. Das zeigt eine Studie des Reeperbahn-Festivals. Dabei könnte sich ein Wandel auch in den Kassen lohnen. Und inhaltlich sowieso, wie Maria Furtwängler sagt.

Wenn Konzertveranstalter, Clubs, Radiosender und Streamingdienste bei der Auswahl ihrer Künstler verstärkt auf die Ausgeglichenheit der Geschlechter achten, dürften sie künftig auch wirtschaftlich davon profitieren. Das geht aus einer am Donnerstag in Hamburg auf dem Reeperbahn-Festival vorgestellten Studie hervor. «Da wachsen Zielgruppen heran, denen das wichtig ist und deshalb kann es für die Branche klug sein, sich darauf einzustellen», sagte Festivalchef Alexander Schulz dazu.

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«Deutschland singt» wieder am 3. Oktober

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Berlin - Zum Tag der Deutschen Einheit ist am 3. Oktober erneut eine große bundesweite Gesangsaktion geplant. Mehr als 230 Chöre haben sich für «Deutschland singt» angemeldet, wie der Veranstalter mitteilte. Die Tendenz sei steigend.

Mit Kerzenlicht soll an die Friedliche Revolution und das Ende der deutschen Teilung 1989/1990 erinnert werden. Zehn bekannte Lieder stehen auf dem Programm, darunter «Kein schöner Land» und «We Shall Overcome». Chöre, Musikensembles, Vereine und Gemeinden können sich vorab online registrieren. Bei der Aktion kann man aber auch einfach auf dem Markt oder vom Balkon aus mitsingen. Für die «Danke-Demo» wurde dieses Jahr eine eigene Hymne komponiert - «Die Hoffnung lebt zuerst».

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Bio’s großer Bahnhof

nmz - aktuell -

Nachschlag 2021/09

Kürzlich ist einer der bekanntesten Entertainer der deutschen Fernsehgeschichte gestorben: Alfred Biolek. In den späten 70er-Jahren konnte er in 30 Sendungen zwischen 1978 und 1982, über also vier Jahre, im Abstand von zwei Monaten seine Show „Bio‘s Bahnhof“ für das Fernsehen der ARD produzieren.

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„Wir wollen keinerlei musikalischer Partei dienen …“

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Vor 100 Jahren fanden die ersten Donaueschinger Musiktage statt · Von Michael Wackerbauer

Zum 100. Geburtstag der Donaueschinger Musiktage (siehe auch Seite 4) blickt die nmz auf die Anfänge des bedeutendsten Festivals für zeitgenössische Musik im deutschsprachigen Raum zurück. Im Mittelpunkt: der für die ersten Programme verantwortliche „Arbeitsausschuss“ um Heinrich Burkard.

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