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свобода – Freiheit // Solidaritätskonzert in Köln

JazzZeitung - aktuell -

Tamara Lukasheva beim Jazzweekend Regensburg 2015. Foto: Hufner

Pressemeldung vom Stadtgarten Köln: Auf Initiative der ukrainischen, in Köln lebenden Musikerin Tamara Lukasheva und unter der Schirmherrschaft der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker veranstalten wir am kommenden Dienstag, 01. März 2022, um 20.00 Uhr, ein Solidaritätskonzert für die in der Ukraine lebenden und arbeitenden Musikerinnen und Musiker. Moderiert wird der Abend von Antje Hollunder (WDR 3). Wir teilen die tiefe Bestürzung, die der aggressive kriegerische Überfall Russlands auf die Ukraine ausgelöst hat und stehen in Solidarität zu allen in der Ukraine verbleibenden Menschen, hier besonders zu den Musikerinnen und Musikern. Um diese Menschen direkt zu unterstützen, wollen wir nicht nur in Solidarität zu ihnen stehen, sondern ihnen auch möglichst schnell Geld zur Verfügung stellen. So werden wir gemeinsam mit Tamara Lukasheva einen Weg finden, alle Einnahmen, die aus diesem Konzert und weiteren Aktionen entstehen (Eintrittsgelder, Spenden, Honorar für WDR-Senderechte usw.) direkt an die Betroffenen weiterzuleiten. Der Konzert-Abend, der live auf WDR3 und via Video-Stream auf unserer Website übertragen wird, wird auch musikalisch ein besonderer: Unter Mitwirkung zahlreicher Musikerinnen aus Köln und NRW stellt Tamara Lukasheva ein Programm zusammen, das aus ukrainischen Liedern sowie Eigenkompositionen und …

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Die Jazz-Radiowoche vom 28.02.22–06.03.2022

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Jazz im Radio Foto: Martin Hufner

Ein kleiner Blick in die Radiowoche 9. Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. Andere tolle Sendungen im Radio finden Sie in der Radiowoche im Bad Blog Of Musick. mo – 28.02.2022 17:50 bis 18:00 | SWR 2 SWR2 Jazz vor sechs 19:30:00 | Ö1 On stage live aus dem Wiener RadioKulturhaus: Franui und Nikolaus Habjan interpretieren Georg Kreisler Im Juli 2022 jährt sich der Geburtstag des Wiener Chansonniers Georg Kreisler zum 100. Mal, und die Osttiroler Musicbanda Franui nimmt dies zum Anlass, einige seiner berühmt-berüchtigten Lieder neu zu interpretieren. Die Sänger/innenrolle nimmt dabei in erster Linie „Lady Bug“ ein, die Soubrette, die nach eigenen Angaben bereits seit 15 Jahren auf Abschiedstournee ist. Hinter der charmanten, alten Dame, die mal melancholisch wirkt, dann wieder in bitterbösen Texten zum Sarkasmus neigt, steckt Nikolaus Habjan -und der aus Graz stammende Sänger, Kunstpfeifer und Puppenspieler weiß diese seine Figur und verwandte Charaktere wie immer genial in Szene zu setzen. Kreisler-Hits wie „Alles nicht wahr“, „Everblacks“, „Tauben vergiften“, oder „Der Staatsbeamte“ werden auf diese Weise ebenso neu interpretiert wie noch zu entdeckende Lieder des vielseitigen Musiker-Dichters, …

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Auf nach Grotesk-Britannien – Bejubeltes Musical „Spamelot“ an der Oper Halle

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Wenn im Opernhaus Halle der Schauspielintendant Matthias Brenner die Einführung übernimmt und nach dem Schlussapplaus den Dank enthusiasmiert auf den Punkt bringt, dann deutet das auf die Fortsetzung einer Erfolgsserie an diesem Haus: eine Gemeinschaftsproduktion von Oper und Schauspiel inklusive singendem und tanzendem Nachwuchs. Das ist schon ein paar mal ziemlich gut gegangen. Mit der „Dreigroschenoper“ etwa oder mit „Cabaret“.

Hauptbild: 

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Deutscher Komponistenverband zu den russischen Kriegshandlungen auf dem Territorium der unabhängigen Republik Ukraine

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Wir, der Deutsche Komponistenverband, sind entsetzt über den kriegerischen Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine, ein Land mit einer eigenen Integrität und einer demokratisch gewählten Regierung. Diese Grenzverletzung und die Anwendung von roher Gewalt sind nicht hinnehmbar, verabscheuungswürdig und entlarven die Propaganda. Wo Waffen sprechen, und Menschen sterben, passt die Maske nicht mehr, die sich der russische Diktator immer wieder gerne aufgesetzt hat.

Als Komponistinnen und Komponisten sind wir mit der ganzen Welt kulturell und freundschaftlich vernetzt, dazu gehören auch viele Kolleginnen und Kollegen aus der Ukraine. Wir machen uns Sorgen um ihr Wohl, um ihre Familien und um ihre Zukunft.

In solchen Zeiten ist es schwierig, Worte zu finden, die nicht nur hohle Geste sind, aber angesichts dieser Situation fänden wir es auch unerträglich, zu schweigen, selbst wenn wir wissen, dass wir wenig ausrichten können.

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Deutscher Jazzpreis 2022: Preisverleihung in Bremen und neue Jury

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Zum zweiten Mal wird am 27. April 2022 der DEUTSCHE JAZZPREIS verliehen. In 31 Kategorien werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 300.000 Euro vergeben. Nach der Premiere 2021 in Hamburg, findet die Preisverleihung des größten Musikpreises der deutschen und internationalen Jazzszene dieses Jahr im Rahmen der jazzahead! Jazzmesse in Bremen statt. Geplant ist eine Präsenz-Veranstaltung im Metropol Theater Bremen, die auch als Livestream über die Webseiten der jazzahead!, des DEUTSCHEN JAZZPREISES sowie der öffentlich-rechtlichen Kulturwellen zu verfolgen sein wird. Mit 3.500 Fachbesucherinnen aus über 60 Nationen und jährlich mehr als 25.000 Besucherinnen stellt die jazzahead! eine der weltweit größten Jazzmessen dar. Durch die Verknüpfung mit dem DEUTSCHEN JAZZPREIS 2022 verstärkt sich die Strahlkraft sowohl der Messe, als auch der Jazzstadt Bremen. Im Anschluss an die Preisverleihung folgt am 27. April ein Konzertabend, ebenfalls im Metropol-Theater, bei dem eine Auswahl der Nominierten und der Preisträgerinnen vor ca. 1.000 Zuschauerinnen auftreten wird. Die Veranstaltung soll zeitversetzt im TV und Hörfunk ausgestrahlt werden. Tickets sind über den offiziellen Vorverkauf des Metropol Theaters erhältlich. Neue Fachjury Die 25 köpfige Jury des DEUTSCHEN JAZZPREISES wurde für die diesjährige Vergabe zu …

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Auftritte von russischem Dirigenten Gergijew in New York abgesagt

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Wien/New York (dpa) - Der Putin-freundliche Stardirigent Waleri Gergijew wird nicht wie geplant mit den Wiener Philharmonikern in New York auftreten. Stattdessen wird Yannick Nézet-Séguin, der Musikdirektor der New Yorker Metropolitan Opera, die Konzerte am Freitag, Samstag und Sonntag leiten, wie die Carnegie Hall ohne Begründung bekanntgab.

Zuvor hatte sich das österreichische Spitzenorchester am Donnerstag gegen negative Facebook-Kommentare von Nutzern gewehrt, die die Konzerte wegen der russischen Militäroperation in der Ukraine in Frage stellten.

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Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin ändert Programm wegen Ukraine

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Berlin - Der Chefdirigent und künstlerische Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, der russische Dirigent Vladimir Jurowski, hat nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine das ursprünglich rein russische Programm für zwei Konzerte am Wochenende geändert.

Anstelle des Slawisches Marsches von Peter Tschaikowsky (1840-1893) werden nun die Ukrainische Nationalhymne auf eine Melodie des ukrainischen Komponisten Mychajlo Werbyzkyj (1815-1870) sowie dessen Sinfonische Overtüre Nr. 1 gespielt.

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Statement des Deutschen Bühnenvereins zum Angriff auf die Ukraine

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Der russische Angriff auf die Ukraine ist ein schockierender Verstoß gegen die europäische Friedensordnung der letzten Jahrzehnte. Der Bundeskanzler hat Recht, wenn er von einem „eklatanten Bruch des Völkerrechts“ spricht. Bis zuletzt haben auch die Mitglieder des Deutschen Bühnenvereins gehofft, dass Vernunft einzieht und eine Lösung des mutwillig herbeigeführten Konflikts auf diplomatischem Wege möglich bleibt. Diese Hoffnungen auf die Kraft des Friedens und des Gesprächs sind durch die heutige Entscheidung des russischen Präsidenten bitter enttäuscht worden.

Der von Russland begonnene Krieg dient offensichtlich nicht nur russischen Machtbestrebungen, sondern zielt erkennbar auch ganz grundsätzlich auf die Idee einer offenen und freien Gesellschaft in der Ukraine, auf die Möglichkeiten für Kunst und Kultur, sich überall auf der Welt frei zu entfalten und auf den Wunsch vieler in Vielfalt und Frieden miteinander leben zu können.

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Krieg: Deutscher Kulturrat ist erschüttert über Angriff auf Ukraine

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Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, ist erschüttert über den Angriff Russlands auf die Ukraine. Seine Solidarität gilt den Menschen, die sich in der Ukraine und in Russland für die Freiheit der Kunst, die Demokratie und die Menschenrechte einsetzen.

Der Deutsche Kulturrat appelliert, dass die russische Bevölkerung nicht mit der russischen Regierung gleichgesetzt werden darf. Es gibt auch in Russland viele mutige Menschen, die sich für Menschenrechte, Demokratie und Kunstfreiheit einsetzen und dafür in ihrem Land Repressalien ausgesetzt sind.

Unsere Sorge gilt den Menschen in der Ukraine. Wir denken auch an die vielen Journalistinnen und Journalisten, die unter extremen Bedingungen aus der Ukraine kenntnisreich berichten, das Geschehen einordnen und damit der Desinformation etwas entgegensetzen.

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Frieden und Souveränität für die Ukraine!

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Mit Bestürzung und großer Sorge haben wir die ungerechtfertige kriegerische Aggression Russlands gegenüber der Ukraine zur Kenntnis nehmen müssen. Unsere Gedanken sind besonders bei den Mitgliedern des Jugendsymphonieorchesters der Ukraine (YsOU) und deren Familien. Es macht uns fassungslos, daß diese jungen und begabten Menschen, die sich durch ihr Musizieren für Versöhnung und Verständigung einsetzen, nun um ihr Leben und das Leben ihrer Liebsten bangen müssen.

24. Februar 2022

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Engagierte Musik

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H. Johannes Wallmann zum 70. Geburtstag

Mir begegnete Johannes Wallmanns Musik erstmals bei dem Berliner Festival Kryptonale 1999, das in den Wasserspeichern Prenzlauer Berg stattfand und sich der Musik im Raum, live gespielt oder als multimediale Installation, kurz, der Klangkunst widmete. Damals blickte Wallmann auf eine produktive Schaffenszeit zurück, in der er sich bereits in den 1970er-Jahren – zum Beispiel in Synopsis (1978) für Kammer­ensemble mit Diaprojektionen von Bildern Kurt W. Streubels – um die Verschmelzung verschiedener Sinneseindrücke bemühte.

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Ein Modell sozialen Handelns?

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Gedanken zur ethischen Dimension der Musik · Von Hans-Jürgen Schaal

Musik weckt Emotionen – und Emotionen sind die Grundlage aller Empathie. Empathie wiederum ist die Voraussetzung einer ethischen Lebenshaltung der Toleranz und des friedlichen Miteinanders. Auf diese Weise soll Musik erzieherisch wirken – so der Grundgedanke idealistischer Philosophie.

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Goethe-Institut: Zivilgesellschaftlicher Austausch wichtiger denn je

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München/Berlin/Kiew - Das für deutsche Kulturkontakte im Ausland zuständige Goethe-Institut hat mit Bestürzung auf den russischen Angriff auf die Ukraine reagiert. «Wir sind schockiert von der aktuellen Situation», sagte Generalsekretär Johannes Ebert am Donnerstag.

«Während wirtschaftliche Sanktionen gegenüber Russland nun unerlässlich sind, sind wir der Überzeugung, dass der zivilgesellschaftliche Austausch wichtiger ist denn je.» Das Goethe-Institut sei mit den ukrainischen Kolleginnen und Kollegen in ständigem Kontakt, «alle sind den Umständen entsprechend wohlauf». Es gebe intensive Unterstützung, damit das Team für sich und die Familien Sorge tragen könne. «Das Goethe-Institut Kiew arbeitet online weiter, soweit es die Sicherheitslage erlaubt», sagte Ebert.

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Dirigent Bytschkow bestürzt über russischen Angriff auf Ukraine

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Prag - Der aus Russland stammende Chefdirigent der Tschechischen Philharmonie, Semjon Bytschkow, hat sich bestürzt über den Angriff Moskaus auf die Ukraine gezeigt. «Die Träger des Todes und der Vernichtung müssen zur Verantwortung gezogen und geächtet werden», teilte der 69-Jährige am Donnerstag mit.

Man dürfe nicht schweigen, wenn sich die Geschichte wiederhole, mahnte der Künstler und erinnerte dabei an die Niederschlagung des ungarischen Volksaufstands 1956 und den Einmarsch der Warschauer-Pakt-Staaten in die Tschechoslowakei 1968.

Bytschkow wurde 1952 in Leningrad, dem heutigen Sankt Petersburg, geboren. Er gewann 1973 den Rachmaninow-Dirigentenwettbewerb. Im Jahr 1975 emigrierte er in die USA und nahm später die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Seit der Saison 2018/2019 ist er Chefdirigent der Tschechischen Philharmonie.

 

Haftung von Internet-Plattformen stellt BGH vor komplizierte Fragen

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Karlsruhe - Mehrere Schadenersatz-Klagen gegen Internet-Plattformen wegen Urheberrechtsverletzungen haben am Donnerstag den Bundesgerichtshof (BGH) beschäftigt. Einmal geht der Produzent Frank Peterson gegen Youtube vor, weil Nutzer dort immer wieder unerlaubt Videos mit Musik der Sängerin Sarah Brightman eingestellt hatten. In den anderen Fällen klagen Verlage, Musik- und Filmunternehmen und die Verwertungsgesellschaft Gema gegen den Dienst Uploaded der Schweizer Cyando AG.

Die Verfahren (Az. I ZR 135/18 u.a.) werfen komplizierte Fragen auf. Das Urheberrecht ist EU-weit einheitlich geregelt - die Karlsruher Richterinnen und Richter hatten deshalb nach ersten Verhandlungen 2018 zunächst den Europäischen Gerichtshof (EuGH) eingeschaltet. Parallel wurde in der Europäischen Union das Urheberrecht umfassend reformiert, seit Sommer 2021 gelten in Deutschland die neuen Regeln. Ob Schadenersatz zu zahlen ist, ist noch nach der alten Rechtslage zu beurteilen. Zum Teil ist für die Fälle aber auch schon das neue Recht relevant.

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Als Video oder im Konzertsaal? - Streit über «Jugend musiziert»

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Hannover/Kiel - Bei den kommenden Landeswettbewerben «Jugend musiziert» in Niedersachsen und Schleswig-Holstein sollen die Teilnehmer wegen Corona ihr Können nur im Video zeigen. Dabei bleiben die Organisatoren, auch wenn Musikerinnen und Musiker mit prominenter Unterstützung einen Präsenzwettbewerb im Konzertsaal fordern.

Der Landesausschuss «Jugend musiziert» in Niedersachsen habe sich nur schweren Herzens für den Videowettbewerb entschieden, teilte der Landesmusikrat in Hannover am Donnerstag mit. «Ein digitaler Wettbewerb bot und bietet Planungssicherheit.» Ein Präsenzwettbewerb hätte bei steigenden Corona-Inzidenzen womöglich wieder kurzfristig abgesagt werden müssen.

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Neues Förderprogramm für Klimaneutralität bei Kulturprojekten

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Halle/Berlin - Die Kulturstiftung des Bundes hat ein neues Programm für die Klimaneutralität bei Kunst- und Kulturprojekten aufgelegt. Für das Programm «Zero» werden nach Angaben vom Mittwoch vier Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Mit einem Fonds unterstützt die Stiftung Kultureinrichtungen, die klimaneutrale Produktionsformen entwickeln, «die auch Auswirkungen auf künstlerische Strategien und Ästhetiken erwarten lassen». Damit sollen Kultureinrichtungen und Künstler in den kommenden beiden Jahren Modelle für eine ökologisch nachhaltige Neuorientierung in der Kulturlandschaft entwickeln, hieß es bei der in Halle angesiedelten Stiftung.

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Musik erleben ohne Verstehen?

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Nachschlag 2022/02

Da komme ich nicht mehr mit: Musik, so Moritz Eggert in der letzten Ausgabe der nmz im alten Jahr, soll Teil unseres Alltags sein, egal, ob man sie „versteht“ oder nicht, man soll sie einfach „erleben“! Aber warum? Sollen wir auch unverständliches Gerede getrost über uns ergehen lassen, nur weil jemand es von sich gibt? Mir scheint, es ist Zeit, sich der Frage „Musik verstehen?“ im größeren Maßstab zuzuwenden – ob man Musik „verstehen“ kann und soll und wenn ja, warum, und wie geht das?

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Auf Bestellung

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Absolute Beginners 2022/02

Man stelle sich Folgendes vor: Bei Wolfgang Rihm klingelt das Telefon, am anderen Ende ist ein wohlhabender Bürger der Stadt Karlsruhe. „Lieber Herr Rihm, ich bewundere Ihre Musik sehr! Wissen Sie, ich habe ein Problem – ich kann nachts nicht schlafen. Daher dachte ich mir: Können Sie mir vielleicht ein paar nicht zu aufregende Klavierstücke schreiben, die mir mein Neffe am Keyboard vorspielen kann und die mich ein wenig aufheitern könnten? Am besten einen ganzen Zyklus?“.

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