Kurz vor Zwölf
Foto: Martin HufnerJazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 29.12.25 bis zum 04.01.2026. Erheblich dünn! Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
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Foto: Martin HufnerJazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 22.12. bis zum 28.12.2025. Erheblich dünn! Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
50 Jahre auf der Bühne, das muss ihr erst einmal jemand nachmachen. Die Sängerin und Schauspielerin Jenny Evans ist ein Phänomen und auch mit über 70 munter auf den Jazz-Bühnen unterwegs. Anlässlich ihres Jubiläums haben wir mit ihr gesprochen. Wie bist du zum Jazz gekommen? Mein Vater hatte Frank Sinatra-LPs und auch das wunderbare Album „Ella in Berlin“. Da habe ich zum ersten Mal Scatgesang gehört. Als 13-Jährige hörte ich aber die Alte Musik und während Gleichaltrige Fans von Bubble.Gum Music waren, war ich fasziniert vom „Early Music Consort Of London“! Als ich nach München kam, war ich im Universitätschor und Münchner Motettenchor. Mein damaliger Freund war aber Amateur-Kontrabassist bei einer Dixieland-Band, und er fragte, ob ich nicht in seiner Band einsteigen könnte. Ich kannte eh alle Songs. Bald habe ich aber erkannt, dass Jazz für mich etwas anders bedeutete und gründete meine eigene Band. Die ging ab wie eine Rakete. In den 1970ern gab es überall Musik-Kneipen, und wir haben fünfmal die Woche gespielt. Dann wurde ich eingeladen, mit dem alten Drummer Freddie Brocksieper zu singen. In seiner Band habe ich angefangen, sogenannten Head …
What We Do When In Silence
Neue aus der HörBar16 Platten aus dem Jazz und an- und umgrenzenden Bereichen. Die Links führen zu den vollständigen Kritiken in der HörBar der neuen musikzeitung.
(Von Robert Fischer) Es gab ja mal eine Zeit, da wurden komponierende Bassisten ein bisschen belächelt. „Die schreiben ihre Stücke doch immer nur um ihre Basslinien herum“, hieß es. Zum Glück sind diese Zeiten längst vorbei. Wer noch eines aktuellen Beleges dafür bedarf, der hört sich am besten das aktuelle Album von Makar Novikov an: Long Journey wäre auch dann ein erstaunliches Debüt als Komponist und Bandleader, wüsste man nichts von der Geschichte des russischen Bassisten Makar Novikov, der in seiner Heimat bereits einer der bekanntesten Vertreter seiner Kunst war, als er 2022 auf Tour in Italien vom russischen Überfall auf die Ukraine überrascht wurde und sich, mit nur einem Koffer in der Hand, dazu entschloss, nicht mehr nach Russland zurückzukehren. Versierter Sideman Heute in Berlin lebend, hat er sich in der europäischen Szene schnell als versierter Sideman etabliert und präsentiert nun mit einem hochkarätig-international besetzten Quintett, zu dem neben ihm selbst am Bass Olivia Trummer (p, voc), Alex Sipiagin (tr, flh), Gianni Gagliardi (sax) und Donald Edwards (dr) gehören, acht wunderbar ausgewogen produzierte Kompositionen aus eigener Feder: Modern Jazz vom Feinsten, mal energetisch vorwärts …
(PM) Die Piano-Bühne von Peter Kleinhenz wird 2026 nun 25 Jahre alt. Die Genres Jazz, Blues, Funky Soul, R&B und Comedy werden vorrangig gespielt. Die Bühne wird von Peter und Beatrix Kleinhenz mit viel Leidenschaft und Einsatz zusammen mit Verwandtschaft und angestellten Helfern betrieben. Finanziert wird sie ausschließlich über die Ticketpreise, da staatliche, städtische oder örtliche Förderungen wie üblich nicht erfolgen. Labour of love GEMA, Künstlersozialkasse, Musiker-Gagen, Löhne, Werbung, Technik, Licht, Steinway-Flügel und alle sonstigen Kosten müssen durch den Eintrittspreis eingespielt werden. Wir bedanken uns hiermit bei unseren vielen Fans der Piano-Bühne, die aus Fulda, Würzburg, Schweinfurt im Umkreis 100 Kilometern und natürlich aus der hiesigen Region durch ihren intensiven, aktiven Besuch im meist vollen Haus diese coolen Events möglich machen. Nachdem 1999 das 2.000 qm große Piano-Center neu gebaut war, wurde 2001 ein großer Bühnenraum mit zirka 300 Plätzen eingerichtet. Die Vorstellungen begannen im Jahre 2001 mit dem Konzert von Rosa King & Band aus USA/Amsterdam, es folgten dann namhafte Künstler wie Axel Zwingenberger & Gottfried Böttcher in Sachen Boogie-Woogie und Ragtime Piano-Spiel. Axel Zwingenberger ist seitdem alle zwei Jahre mit großem Erfolg hier unterwegs. Internationale Stars …
Streifen.
Foto: Martin HufnerJazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 15.12. bis zum 21.12.2025. Erheblich dünn! Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
Kein bisschen leise sagt man manchmal über Ältere, die entgegen äußerer Erwartungen auch in höherem Alter noch aktiv sind. Auf Musiker:innen und andere Kunstschaffende trifft dies fast immer zu. John Wolf Brennan, der irisch-schweizerische Pianist und Musikpädagoge, macht da keine Ausnahme. Der Output des Komponisten und Improvisationsmusikers ist fast schon spektakulär. Alleine in den letzten zwei Jahren sind es mehr als ein halbes Dutzend, insgesamt zählt sein Gesamtwerk über 80 CDs/Einspielungen. Aktuell gehören dazu Aufnahmen mit neuer Musik mit der Groupe Lacroix, mit weit gespanntem musikalischen Horizont mit den Pilgrims, mit dem Langzeitprojekt Pago Libre und gemischten Besetzungen. „Wild Card – Songs For A Farm“ ist nach dem erfrischend uncoolen 24er Album „FriendShip – Riffs ahead!“ mit tausenderlei Zitaten der Pop- und Rockgeschichte jüngstes Pago-Libre-Werk und Album Nummer 83. Es ist das 15. Album des renommierten Jazz-Quartetts und musikalisch und von seiner Entstehung her etwas ziemlich Ausgefallenes. „Songs From A Farm“ ist kein einfacher Gimmick, die Musik wurde tatsächlich auf einem Bauernhof eingespielt, was dem Album eine erdige Atmosphäre verleiht. Wilde Tänze mit Kobolden Tatsächlich regten Hühner, Raben, Zwergziegen und Alpacas die Musikanten an und …
Weihnachten in Anstand und Würde verbracht und Silvester gut über die Runden gekommen. Nun steht das neue Jahr ins Haus – gute Vorsätze? Yes: guten Jazz auch im neuen Jahr für Seele und Wohlbefinden! Zeit zur Besinnung und Neuausrichtung … das gelingt am besten mit dem seit mittlerweile 4 (!) Jahren bestehenden Regensburger Jazzfestival „SPARKS & VISIONS“ im Januar. Veranstalterin Anastasia Wolkenstein ist wieder einmal so mancher Coup gelungen, das Line-Up ist in der Tat unique und verspricht erneut ein ungemein spannendes Festival! Auch dieses Mal ist vom 23. bis 25. Januar musikalisch wieder viel zu ENTDECKEN und Genießen angesagt. Das historische Theater in Regensburg ist vom Ambiente nach wie vor einzigartig und bietet dem Publikum ein intensiv immersives Klangerlebnis. Karl Ivos Bühnenbild wird, wie in den Jahren zuvor, mit seinen luftig gläsernenMobiles das Geschehen optisch prägen und für magische Stimmung sorgen. Das Festival startet mit der Vokalistin Leïla Martial und dem Cellisten Valentin Ceccaldi im Duo mit poetisch, abstrakt vielfältigen Klangwelten, gefolgt von Nitai Hershkovits mit einer Piano Solo-Performance und als Knaller zum Abschluss des ersten Abends gibt sich Marius Neset mit seinem quirlig …
SeebApfelblüte.
Foto: Martin HufnerJazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 08.12. bis zum 14.12.2025. Erheblich dünn! Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
Seebrücke in Zingst.
Foto: Martin HufnerJazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 01.12. bis zum 07.12.2025. Erheblich dünn! Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
Ella? Ella! oder was?Was denn nun? Ella? oder Ella! oder jazz fm oder JazzRadio Berlin oder JazzRadio 106.8. Wer sendet wann und wo Jazz in Berlin?
Jazzschmelze
Foto: Martin HufnerAus für JazzRadio Berlin auf UKW. Der Medienwandel geht an die Substanz.
Zwischen Wolfsburg und Braunschweig.
Foto: Martin HufnerJazz im Radio – Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere Übersicht für die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 24.11. bis zum 30.11.2025. Erheblich dünn! Auch als PDF zum Download – #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche – Ein Service unserer Online-Redaktion.
Elvis Costello & die WDR Big Band Absolutes Festivalhighlight im Rahmen des „Grand Concert“ war der mit Spannung erwartete Auftritt von Pop-/Punk & Rocklegende Elvis Costello mit der WDR Big Band. Unter der Leitung von Michael Leonhardt wurde ein abwechslungsreiches, vielschichtiges Programm präsentiert, angefangen von Klassikern wie „Watching The Detectives“, „Accidents Will Happen“ über „Shut Him Down“ bis hin zu „Shipbuilding“, jenem legendären Song bei dem Costello den Trompeter Chet Baker mit an Bord hatte. Stimmlich war Costello an dem Abend merklich angeschlagen, aber letztlich ging seine gesangliche Performance, bis auf kleine Momente, voll in Ordnung. Was die Arrangements seiner Songs betrifft, so hat Michael Leonhardt Unglaubliches vollbracht. Die WDR Big Band spielte sharp as a knive and light as a feather mit Verve und sichtlich Spaß. Als integriertes Quartett fungierten zusammen mit der Big Band Pianist und Keyboarder Simon Oslender, Bruno Müller zusätzlich an der Gitarre, der Bassist Thomas Stieger und Wolfgang Haffner am Schlagzeug – hat wunderbar funktioniert und man darf gespannt sein auf die geplante CD Produktion. Die beiden letzten Songs „Pump It Up“ sowie „That Day Is Done“ hatten es nochmal …
Fast zu viel des Guten Die Jazzparty der Ingolstädter Jazztage steht diesmal ganz im Zeichen des künstlerischen Leiters Wolfgang Haffner. Alles hat Groove und Klasse, aber neun Acts bringen die Zuhörer an die Grenze der Aufnahmefähigkeit Schon immer waren die Jazzpartys Höhepunkte der Jazztage Ingolstadt. Daran hat sich auch wenig geändert, seit Wolfgang Haffner die künstlerische Leitung übernommen hat und man vom NH Hotel ins schmucke neue Maritim Hotel umgezogen ist. Allerdings gibt es statt zwei Abende nur noch einen, der freilich statt mit sechs mit acht Acts (plus jeweils einer Session-Band) bestückt ist. War Haffner im vergangenen Jahr noch gar nicht dabei, weil er die Leitung so kurzfristig übernommen hatte, dass er außer bei Grand Opening und Grand Closing selbst auf Tour unterwegs war, so ließ er es sich heuer nicht nehmen, jedes Konzert selbst anzusagen. Die Begrüßungen fielen ihm nicht schwer, waren doch alles Bands musikalische Geistesverwandte oder gleich Freunde, mit denen er schon selbst gespielt hat. Was mit Simon Oslender begann, seit einigen Jahren Haffners fester Pianist und Keyboarder. Nicht nur stellte der immer noch erst 27-Jährige wieder einmal unter Beweis – …
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