Den Mehrwert musikpädagogischer Kunstwerke gegenüber der herkömmlichen Spiel- und Gebrauchsliteratur vor allem an Musik- und Musikschullehrende zu vermitteln, ist der Grundgedanke dieses Bandes. Dabei soll anschaulich gemacht werden, wie das künstlerische Potenzial von (im weitesten Sinne) zeitgenössischen Kompositionen für Kinder und Jugendliche im Unterricht nutzbar ist: als Heranführung an die Spieltechniken des 20. Jahrhunderts, als pädagogische Lehrhilfe und als ästhetische Kunsterfahrung. An verschiedenen Beispielen von zeitgenössischen Kompositionen wird die Nutzbarkeit für den Unterricht kritisch diskutiert. Exemplarisch werden insbesondere Kompositionen von Bela Bartók, Paul Hindemith, Nicolaus A. Huber, Helmut Lachenmann und Ernst Krenek in den Mittelpunkt einer Betrachtung gestellt, die bewusst Musikhistoriker, -theoretiker und -pädagogen ins Gespräch miteinander bringen soll.
Mit Beiträgen von Camilla Bork, Marie-Agnes Dittrich, Linde Großmann, Wilfried Gruhn, Matthias Henke, Nicolaus A. Huber, Eberhard Hüppe, Clemens Kühn, Ulrich Mosch, Peter Röbke und Matthias Schmidt.
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