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Karl-Sczuka-Preis 2016 für Macher des Radiostücks «Desert Bloom»

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Baden-Baden - Der mit 12 500 Euro dotierte Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst geht in diesem Jahr an die drei Macher des Radiostücks «Desert Bloom». Es sind die Klangkünstlerin Christina Kubisch, der österreichische Komponist und Produzent Peter Kutin und der österreichische Musiker und Tontechniker Florian Kindlinger, wie der Südwestrundfunk (SWR) am Freitag mitteilte.

«Desert Bloom» sei eine Expedition auf die akustische Rückseite der Wüstenstadt Las Vegas, schrieb die Jury in ihrer Begründung. Jenseits seiner glitzernden Oberfläche bestehe das Zentrum des Entertainments aus einem extrem dichten Netz elektromagnetischer Wellen. Als unablässiges Flimmern und Pochen hörbar gemacht, seien sie das Ausgangsmaterial eines faszinierenden Audioporträts einer Megacity.

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Stars der Klassik im Gestüt Redefin - Hélène Grimaud zum Auftakt

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Schwerin/Redefin - Die international gefeierte Pianistin Hélène Grimaud eröffnet am Samstag die Festspiel-Reihe «Weltstars der Klassik in Redefin». Die Klaviersolistin aus Frankreich gastiert mit dem Australian Youth Orchestra unter Leitung von Manfred Honeck in der Reithalle des landeseigenen Gestüts im Landkreis Ludwigslust- Parchim.

Die Halle bietet bis zu 3000 Besuchern Platz. Einige Restkarten sind nach Angaben der Veranstalter noch an der Tageskasse erhältlich. Die Veranstaltungen in Redefin, die traditionell mit einem Picknick im Park der klassizistischen Anlage und einer großen Pferdeschau beginnen, gehören zu den meistbesuchten Konzerten der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Viele der Musikliebhaber reisen oft schon Stunden vor Konzertbeginn an, unter anderem aus Hamburg, Lüneburg oder Lübeck. Insgesamt wird es in diesem Sommer wieder drei dieser Veranstaltungen geben.

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Helga Rabl-Stadler will Präsidentin der Salzburger Festspiele bleiben

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Salzburg - Mit Blick auf das 100-Jahre-Jubiläum der Salzburger Festspiele 2020 hat sich deren Präsidentin Helga Rabl-Stadler zu einer neuen Kandidatur für den Chefposten durchgerungen. Nach langem Zögern komme sie gern der einstimmigen Aufforderung des Kuratoriums sowie der Bitte des künftigen Intendanten Markus Hinterhäuser nach, sagte die 68-Jährige am Donnerstagabend in Salzburg.

 

Besondere Motivation sei die Herausforderung, zum Jubiläum ein herausragendes Programm auf die Beine zu stellen. «Das bedarf besonderer Unterstützung durch öffentliche und private Geldgeber», so Rabl-Stadler, die seit 1995 als Präsidentin viel Erfahrung im Werben um Sponsoren gesammelt hat.

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Theaterfusion im Landeswesten ist besiegelt

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Rostock/Schwerin - Die Zeit der Diskussionen und harten Einschnitte an den Theatern in Westmecklenburg soll zu Ende sein. Nach der Unterzeichnung des Fusionsvertrags zwischen Schwerin und Parchim wollen die Beteiligten jetzt nach vorn schauen.

Die Fusion der Theater in Schwerin und Parchim ist besiegelt. Bei einem Notar in Rostock ist das umfangreiche Vertragswerk am Donnerstag unterzeichnet worden, wie eine Sprecherin des Kultusministeriums sagte. Die Fusion zum Mecklenburgischen Staatstheater soll zum 1. August vollzogen werden.

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Katharina Wagner: «Ich kann nicht an zwei Orten gleichzeitig sein»

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Bayreuth - Katharina Wagner ist das Gesicht der Wagner-Familie auf dem Grünen Hügel in Bayreuth. Seit ihre Halbschwester Eva Wagner-Pasquier im vergangenen Jahr die Festspielleitung verlassen hat, hat sie allein die künstlerische Macht - aber sie scheint weniger präsent als früher. «Da kollidieren Arbeits- mit Repräsentationsinteressen», sagt Katharina Wagner in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.

 Frage: Mit Spannung erwarten viele den «Parsifal» von Regisseur Uwe Eric Laufenberg. Es heißt, er könnte islamkritisch sein. Wie sehen Sie das?

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Polizeipräsident: Keine Hinweise auf Gefährdung in Bayreuth

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Bayreuth - Die Polizei in Oberfranken hat wenige Tage vor Beginn der Bayreuther Festspiele keine Hinweise darauf, dass die Sicherheit der Stadt oder der Veranstaltung gefährdet sind. «Das kann ich mit gutem Gewissen sagen», sagte der oberfränkische Polizeipräsident Reinhard Kunkel dem «Nordbayerischen Kurier» (Freitag). Es gehe bei dem verschärften Sicherheitskonzept aber darum, Gefahr von außen abzuwehren - vom Publikum gehe keine aus.

«Dementsprechend abgestuft und sensibel müssen unsere Schutzmaßnahmen sein.» Die Maßnahmen schon in den Monaten vor Eröffnung der Festspiele am 25. Juli hatten viel Aufmerksamkeit erregt und auch Kritik ausgelöst. «Das ist ein Einsatz, in dem wir vom Auftreten der Polizei in Anzahl und Art in besonderer Form im Fokus stehen», sagte Kunkel der Zeitung. «Aber: Wir wollen keine Polizeifestspiele - wir wollen Wagner.»

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Gangster mit Seelenleben – „Chicago 1930“-Uraufführung des Münchner Gärtnerplatztheaters

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„Böse Menschen haben keine Lieder“ gilt nur bedingt. Denn im Nachklang der „Roaring Twenties“ und der großen Depression nach der Weltwirtschaftskrise blühte speziell auch in der „Windy City“ Chicago um 1930 eine breit gefächerte Musikkultur, die vom „schwarzen“ Jazz über „weißen“ Big-Band-Sound, die wild wuchernden Formen des „Lindy Hop“ hin zu Gershwins „Summertime“-Arie oder Schostakowitschs „Jazz-Suite“ und Samuel Barbers „Adagio for Strings“ letztlich „alles“ umfasste … eben auch Prohibition, Prostitution, Bugsy „Malone“ Moran, Al Capone und Konsorten …

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Schneider-Schott-Musikpreis 2016 für Gordon Kampe

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Der dies­jährige Schneider-Schott-Musikpreis geht an den Kom­po­nist Gordon Kampe. Kampe wurde 1976 in Herne ge­bo­ren. Sein künst­lerisches Schaf­fen um­fasst vor allem Kam­mer­mu­sik- und En­semble­werke, Kin­der­stücke und Mu­sik­the­ater sowie acht Or­ches­ter­werke.

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Wie Balsam ins Ohr geträufelt – Franco Faccios „Hamlet“ bei den Bregenzer Festspielen

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Eine Wiederaufführung, die beinahe einer Uraufführung gleichkommt, erwartet die Besucher der Bregenzer Festspiele in diesem Jahr im Festspielhaus: Seit 1871 wurde diese Oper des Verdi- und Wagner-Dirigenten Franco Faccio in Europa nicht mehr gespielt; damals fiel sie an der Scala durch, da der Sänger der Titelpartie erkrankt und die Zeit für einen „Hamlet ohne Hamlet“ offenbar noch nicht reif war. Nach diesem Fiasko soll der frustrierte Komponist keine Note mehr geschrieben haben. Aber seine zweite Oper, der 1865 in Genua uraufgeführte „Amleto“, geisterte als Kuriosum weiter durch die Musikliteratur.

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NDR präsentiert Oper mit Weltstars unter freiem Himmel

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Hannover - Bereits zum dritten Mal verwandelt sich der Maschpark in Hannover in eine Opernarena. Die Generalprobe von Verdis «La Traviata» an diesem Donnerstag und die Premiere am Samstag sind längst ausverkauft. Allerdings können Klassikfans die Aufführung auch auf einer großen Video-Leinwand verfolgen.

In den vergangenen beiden Jahren kamen pro Abend bis zu 20 000 Zaungäste, um das Spektakel vor der illuminierten Kulisse des Neuen Rathauses mit zu erleben. «Es gab sehr viele, die sich bewusst einen Hörplatz im Park gesucht haben», sagte NDR-Fernsehchefin Marlis Fertmann am Mittwoch bei der Vorstellung der hochkarätigen Solisten.

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Leipziger Symposien zur Kinder- und Jugendstimme

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Die Leipziger Symposien zur Kinder- und Jugendstimme sind ein internationales, interdisziplinäres Podium für alle Professionen, die sich mit der Stimme im Wachstum und mit singenden Kindern und Jugendlichen beschäftigen. So richten sie sich an Mediziner wie Pädagogen, Musiker, Psychologen und Therapeuten. An jedem letzten Wochenende im Februar treffen sich diese in der Leipziger Musikhochschule für Vorträge, Workshops und ein hochkarätiges Rahmenprogramm.

Thomaner.png 175665116 Auf der media-Übersichtsliste anzeigen Gefeaturetes Video:  Gefeatures Video Weiterführende Informationen:  Website der Leipziger Symposien zur Kinder- und Jugendstimme

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Frankfurts Opernintendant lehnt Neubau ab - Kritik an Politik

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Frankfurt/Main - Die Debatte um einen möglichen Abriss von Frankfurter Schauspiel und Oper mit einem Neubau an anderer Stelle hat Opernintendant Bernd Loebe «als Schlag ins Gesicht» bezeichnet. Ihm sei schleierhaft, wie man darüber nachdenken könne, den traditionsreichen Standort in der Innenstadt aufzugeben, sagte Loebe der «Frankfurter Rundschau» (Mittwoch).

«Die Politik sollte nicht über die Köpfe der Intendanten hinweghandeln», kritisierte der Opernchef, dessen Haus zu den bundesweit renommiertesten gehört, die Planspiele des Frankfurter Magistrats.

Angesichts der anstehenden Generalsanierung der Theaterdoppel-Anlage am Willy-Brandt-Platz haben Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und sein Stellvertreter Uwe Becker (CDU) einen Neubau ins Spiel gebracht. Als Standort ist das alte Polizeipräsidium zwischen Hauptbahnhof und Messe im Gespräch. Das Land will das Areal seit Jahren verkaufen.

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Es schwelt unter der Oberfläche: Faccios Oper «Hamlet» in Bregenz

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Bregenz - Opulent, schwermütig und bildgewaltig: Die Bregenzer Festspiele wagen sich in ihrem Jubiläumsjahr an die nur selten gespielte Oper «Hamlet» von Franco Faccio. Sie zeigt die bekannte Geschichte von William Shakespeare in neuem Gewand.

Es dauert nur wenige Sekunden, bis aus dem trauernden Hamlet ein Hamlet der Rache wird: Er sitzt vor einem Schminktisch, wischt sich mit den Händen weiße Farbe ins Gesicht und dreht sich dann zum Publikum. Ein schauerliches, fast schon irres Grinsen zieht sich von einer Wange zur anderen - in diesem Moment erinnert die Opernfigur ausgerechnet an den psychopathischen Joker aus den Batman-Comics.

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Neuer Deutscher Jazzpreis Mannheim 2017

JazzZeitung - aktuell -

Im Jahr 2017 vergibt die IG Jazz Rhein-Neckar e.V. in Kooperation mit der Alten Feuerwache Mannheim gGmbH bereits zum zwölften Mal den Neuen Deutschen Jazzpreis. Das Festivalwochenende findet am 7. und 8. April 2017 in der Alten Feuerwache Mannheim statt. Es ist mit 10.000.- Euro der höchstdotierte Bandpreis für professionelle Jazzbands und der einzige Publikumspreis [… mehr]

Der Fidelmeister und die Taler

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Cluster 2016/07 - Gordon Kampe

Es war einmal ein Land, provisorisch sei Tütonia es genannt. Und weil dort schon seit ewiger Zeit das Fideln sehr geliebt ward, gab es viele, viele Fidelmeister, die an unzähligen Fidelschulen ihre Weisheiten an junge Fidelwillige weitergaben. Nun begab es sich aber, dass die Meister nur wenige Schüler aufnehmen konnten, denn der Andrang war groß und die Ressourcen waren knapp. Zu jener Zeit war der Ruhm der Meister bis in fernste Lande gedrungen – bis nach Schyna gar!

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All About The Bass

JazzZeitung - aktuell -

Eindeutig eine Woche für Bassisten. Denn innerhalb von sechs Tagen drei internationale Stars ihres Instruments in den Stadt zu haben, ist selbst für die mit ausgezeichneten Konzerten verwöhnten Münchner Konzertgänger eine Besonderheit. Den Anfang machte Richard Bona vergangenen Mittwoch mit seinem Septett Mandekan Cubano im Jazzclub Unterfahrt. In den späten Achtzigern angetreten, um die rockmusikalische [… mehr]

Bregenzer Festspiele starten in Jubiläums-Saison

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Bregenz (dpa) - Mit dem selten gespielten Werk «Hamlet» von Franco Faccio starten die Bregenzer Festspiele am Mittwoch (19.30 Uhr) in ihre Jubiläums-Saison zum 70. Geburtstag. Das Stück wurde nach Angaben der Intendantin Elisabeth Sobotka 1865 in Genua uraufgeführt, erlebte dann aber nur noch drei weitere Vorführungen unter anderem an der Mailänder Scala.

Nun ist es im Festspielhaus zu sehen. Am Donnerstag startet dann zum zweiten Mal Giacomo Puccinis Oper «Turandot» auf der Seebühne im Bodensee. Zur Eröffnungsfeier am Mittwochvormittag (10.30 Uhr) wird Nationalratspräsidentin Doris Bures erwartet. Traditionell eröffnet zwar der österreichische Bundespräsident das Festival - der bisherige Amtsinhaber Heinz Fischer hat aber wegen der vom Verfassungsgerichtshof für ungültig erklärten Stichwahl vom 22. Mai noch keinen Nachfolger. Am 2.

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Sanierung von Bühnen: Frankfurts Kulturdezernentin will abwägen

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Frankfurt/Main - Frankfurts neue Kulturdezernentin Ina Hartwig hat die Millionen teure Generalsanierung der Städtischen Bühnen als «Herausforderung» bezeichnet. Jede mögliche Maßnahme müsse mit großer Sorgfalt abgewägt werden, verlangte die SPD-Politikerin am Dienstag. Wenn die Machbarkeitsstudie vorliege, werde sie mit den Intendanten und den beteiligten Dezernenten beraten.

Frankfurts Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU) hatte zuvor der «Frankfurter Rundschau» (Dienstag) gesagt, dass auch ein Abriss mit einem Neubau von Schauspiel und Oper am Willy-Brandt-Platz geprüft werde. Der Zeitung zufolge rechnen Gutachter mit Kosten von 300 Millionen Euro für die Sanierung der Theater-Doppelanlage. Der Bau aus dem Jahr 1963 wurde nach einem Großbrand 1991 für rund 170 Millionen Mark (85 Millionen Euro) bühnentechnisch renoviert. Inzwischen gilt die Klima- und Heizungstechnik als völlig veraltet.

Staatsoperette zieht Bilanz zur letzten Spielzeit in alter Stätte

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Dresden - Die Staatsoperette Dresden hat in ihrer letzten Spielzeit an alter Wirkungsstätte noch einmal die Auslastung steigern können. Im Schnitt waren 85 Prozent aller Plätze besetzt, 3,5 Prozent mehr als in der Spielzeit zuvor, teilte das Musiktheater am Dienstag in Dresden mit.

Neben den stets ausverkauften Neujahrskonzerten waren vor allem die Inszenierungen «Die lustige Witwe» (98,1 Prozent Auslastung), «Anatevka» (92,1) und «Evita» (91,8) gefragt. Gastspiele führten das Ensemble unter anderem nach München und in die Schweiz.

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