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Die verborgenen, dunklen Seiten der Melancholie – Bei Claus Guth wird der „Rosenkavalier“ zu einem dunkel funkelnden Schmuckstück

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An der Oper in Frankfurt mag man es theaterwirksam bis opulent und gescheit. Was keine schlechte Mischung ist. Gerade für den „Rosenkavalier“. Und für die erste Inszenierung der Komödie für Musik nach jener von Ruth Berghaus vor über zwanzig Jahren. Da sich heuer Claus Guth und Christian Schmidt das populäre Werk von Hofmannsthal und Strauss vorgenommen haben, durfte man wiederum auf diese Melange wetten: auf ein so metaphorisches wie wiedererkennbares Stiegenhaus und Interieur. Und auf eine psychologische Tiefenlotung und perfekte Personenchoreografie.

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Maßvolles Konversationsstück – Die Uraufführung der Oper „Wilde“ von Händl Klaus und Hèctor Parra in Schwetzingen

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Schräg und weit ragt die Baustelle den Zuschauern entgegen. Susanne Gschwender ließ den kleinen Orchestergraben des aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammenden Schwetzinger Rokokotheaters mit einer Installation aus Schalbrettern überbauen. Das Gerippe kann auf drei Etagen bespielt werden. Ordentlich stabil sehen die Leitern aus und die Gefahrenstellen sind TÜV-gerecht gesichert.

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Da wird die Kultur „ausgenommen“, entweder so oder so – Anmerkungen zum „Tag gegen TTIP“ am 21. Mai 2015

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Lange Zeit bewegte sich nichts in Sachen Transparenz beim Transatlantischen Freihandelsabkommen zwischen den USA und der Europäischen Union (kurz TTIP). Unwissenheit und mehr noch Ungewissheit sind, wie haben es in den letzten Monaten in Sachen NSA und andere Spionagevorgänge in Deutschland gesehen, keine guten Ratgeber. Die Verhandlungen um TTIP standen dem bislang in nichts nach. Und obwohl es mittlerweile neun Verhandlungsrunden gab (die 10. folgt im Juli), kann keinesfalls davon ausgegangen werden, dass der Sektor Kultur von den Liberalisierungsentwicklungen des allgemeinen Freihandels ausgenommen werden kann.

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Berliner Staatsoper: Sanierungskosten steigen weiter

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Berlin - Die Sanierung der Staatsoper Unter den Linden in Berlin wird nochmals teurer und soll nun rund 400 Millionen Euro kosten. Die geplanten Ausgaben müssten um weitere 10,5 Millionen Euro erhöht werden, heißt es in einem Bericht der Bauverwaltung, auf den die Opposition von Piraten und Grünen im Abgeordnetenhaus am Donnerstag hinwies.

Die Sanierung des von Generalmusikdirektor Daniel Barenboim und Intendant Jürgen Flimm geleiteten Opernhauses hatte 2010 begonnen und sollte ursprünglich im Herbst 2013 beendet sein. Wegen Planungspannen sowie Schwierigkeiten mit dem morastigen Grund und der maroden Bausubstanz stiegen die Kosten von 239 auf zuletzt 389 Millionen Euro. Die Bauverwaltung hält an einem Ende der Sanierung im Sommer 2017 und der Eröffnung der Spielzeit im Herbst 2017 fest.

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Easy Pattern - musizieren in wechselnden Besetzungen

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Wechselnde Besetzung? Kurzfristige Ausfälle? Heterogene Gruppen? Kein Problem! Mit easy pattern ist jedes Ensemble sofort spielbereit – in jeder Besetzung. Ob Anfänger oder Fortgeschrittene, ob Streicherklasse oder Streetband – alle können mitmachen. Wie das geht? Jeder Song ist in einzelne musikalische Bausteine (Pattern) aufgeteilt, die man nach Belieben aneinanderreihen, kombinieren und wiederholen kann. Einfach loslegen und die Songs spielerisch erarbeiten.

easy pattern_1_klein.jpg 128569745 Auf der media-Übersichtsliste anzeigen Gefeaturetes Video:  Gefeatures Video

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CD-Kritik: Lorenz Kellhuber: „State of Mind“

JazzZeitung - aktuell -

Von Thomas J. Krebs – Der Pianist Lorenz Kellhuber dürfte bisher in erster Linie Jazzconnoissieurs bekannt sein. Bisher! Seine neue, dritte CD Veröffentlichung „State of Mind“ wird das hoffentlich ändern und Kellhuber mit seinem Trio auch einem breiteren Publikum erschließen. Seit gut 20 Jahren spielt er nun Piano, absolvierte unter Prof. Massinger eine klassische Ausbildung [… mehr]

Sylvain Cambreling bleibt bis 2018 Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart

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Sylvain Cambreling hat seinen Vertrag als Generalmusikdirektor der Oper Stuttgart bis 2018 verlängert. Opernintendant Jossi Wieler bekräftigt die Erfolge der gemeinsamen Arbeit. Wieler beglückwünscht den Dirigenten in der Mitteilung der Oper zu seiner Entscheidung. Man habe noch viel miteinander vor. Cambreling sei «ein kongenialer Partner in der gemeinsamen Arbeit».

Zurzeit befindet sich Sylvain Cambreling in den Endproben der nächsten Neuproduktion der Oper Stuttgart: Così fan tutte. Mozarts Spiel um Liebe und Treue hat am 31. Mai in Stuttgart Premiere.

Weiterführende Informationen:  PM der Staatsoper Stuttgarthttp://www.oper-stuttgart.de/download/34526/20150520_oper_stuttgart_vertragsverl...

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Spitzenchöre aus aller Welt treffen sich im Allgäu

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Marktoberdorf - Die weltbesten Kammerchöre stehen in den nächsten Tagen im Allgäu auf der Bühne. Sie haben sich für den «14. Internationalen Kammerchor-Wettbewerb» qualifiziert und stellen sich in Marktoberdorf im Ostallgäu einer Jury vor. Mehr als 500 Sänger aus elf Ländern reisen nach Veranstalterangaben vom Donnerstag an.

Neben den Ensembles aus Europa werden Chöre aus Kuba, Indonesien, Südkorea und den USA erwartet. Auf den Sieger-Chor wartet ein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro. Abends treten die Chöre vom 22. bis 26. Mai bei insgesamt 17 Konzerten in Sälen und Kirchen der gesamten Region auf. Dabei stellen sie die musikalischen Traditionen ihrer Heimat vor. Der Sängerwettstreit in Marktoberdorf wird seit 1989 alle zwei Jahre von der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände an Pfingsten ausgerichtet.

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Bassist Weber: «Ich verteidige die Jazzmusik solange ich kann»

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Hamburg - Der deutsche Bassist Eberhard Weber (75) erhält den Jazz-Echo für sein Lebenswerk. Weber habe sich seit den 1960er Jahren zu einem stilprägenden Individualisten seines Instruments entwickelt, lobte die Jury. Der in Südfrankreich lebende Musiker wird den Preis am 28. Mai in Hamburg entgegennehmen.

Interview: Britta Kollenbroich, dpa

Weiterführende Informationen:  Echo Jazzhttp://www.echojazz.de/jazz-startseite/

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Staatsregierung prüft Olympiapark als Konzertsaal-Standort unter Ausschluss der Öffentlichkeit

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München - Die Staatsregierung lässt den Münchner Olympiapark als Standort für einen neuen Konzertsaal auf Weltniveau prüfen. Das kündigte Ministerpräsident Horst Seehofer nach Teilnehmerangaben am Mittwoch in der CSU-Landtagsfraktion an. Außerdem machte Seehofer deutlich, dass er das jahrelange Streitthema in seiner Amtszeit bis 2018 endgültig entscheiden möchte.

Öffentlich äußern wollten sich weder Seehofer noch Kultusminister Ludwig Spaenle: «Wir haben Nichtöffentlichkeit vereinbart», sagte Seehofer. Spaenle betonte, er wolle den Gesprächen mit der Stadt München nicht vorgreifen.

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Musik-Dienst Spotify zeigt künftig auch Video

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New York - Kurz vor dem Eintritt von Apple ins Geschäft mit Musik-Streaming baut der bisherige Marktführer Spotify sein Profil mit Video-Inhalten aus. Die schwedische Firma stellte dafür am Mittwoch Kooperationen mit zahlreichen etablierten Inhalte-Produzenten wie die Sender NBC, ABC, Comedy Central vor. In Deutschland ist das unter anderem für seine YouTube-Kanäle bekannte Netzwerk Mediakraft dabei. Ein Teil der Videos soll extra für Spotify gedreht werden.

Der Musik-Dienst wird damit stärker zu einem allgemeinen Medien-Kanal. Der Schritt war nach Medienberichten Anfang des Monats bereits erwartet worden, allerdings ging man eher von Musik-Clips aus. Neben Videos werden auch Podcasts integriert - in Deutschland unter anderem vom Deutschlandradio und dem Bayerischen Rundfunk.

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Restaurierung des Bayreuther Opernhauses kostet 27,5 Millionen

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Bayreuth/München - Die Restaurierung des Markgräflichen Opernhauses in Bayreuth lässt sich der Freistaat 27,5 Millionen Euro kosten. Wie das Finanzministerium am Mittwoch mitteilte, wurde der Etat für die Sanierungsmaßnahmen noch einmal um fünf Millionen Euro erhöht. Mit dem zusätzlichen Geld können unter anderem Schäden beseitigt werden, die ein Rohrbruch im vergangenen Jahr verursacht hat.

2018 soll das dann restaurierte Opernhaus wieder öffnen, ursprünglich war die Wiedereröffnung für 2017 geplant. Bereits seit zwei Jahren wird an dem historischen Gebäude gearbeitet. Der 2012 von der Unesco zum Weltkulturerbe gekürte Barockbau wurde zwischen 1746 und 1750 im Auftrag der Markgrafen Wilhelmine und Friedrich gebaut und gilt europaweit als eines der wenigen Theaterhäuser aus dieser Zeit, das nahezu vollständig erhalten ist.

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Ruhrbühnen wollen enger zusammenarbeiten

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Essen - Elf Bühnen im Ruhrgebiet wollen sich nach dem Vorbild der Kunstmuseen zu einem Netzwerk zusammenschließen. Mit dabei sind die großen Bühnen in Essen, Bochum, Dortmund und die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg. Ziel ist ein besserer Service für Besucher. Abonnenten könnten zum Beispiel mehrere Bühnen besuchen.

Das Netzwerk «Ruhrbühnen» will auch gemeinsam werben und übergreifend Fördermittel eintreiben. Zur Spielzeiteröffnung 2017/18 soll es eine gemeinsame Großveranstaltung geben. Am Mittwoch wurde das vom Regionalverband Ruhr (RVR) angestoßene Projekt dem dortigen Kulturausschuss vorgestellt, wie der RVR mitteilte. Die Zustimmung der Theater gilt beim RVR als sicher. Die Landesbühnen in Dinslaken und Castrop-Rauxel sind wegen ihrer spezifischen Situation als Gastspieltheater nicht dabei.

 

Weiterführende Informationen:  Regionalverband Ruhrhttp://www.metropoleruhr.de/

Salzburger Pfingstfestspiele: Bartoli debütiert in Gluck-Oper

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Salzburg - Die Salzburger Pfingstfestspiele 2015 stehen ganz im Zeichen der griechischen Mythologie. Eröffnet wird das Festival am Freitag (22.5.) mit Christoph Willibald Glucks 1779 in Paris uraufgeführter Erfolgsoper «Iphigénie en Tauride». In einer Inszenierung von Moshe Leiser und Patrice Caurier debütiert die italienische Starsopranistin Cecilia Bartoli als Iphigénie.

Der britische Bariton Christopher Maltman singt den Oreste. Im Orchestergraben des Salzburger Hauses für Mozart sitzt das Barockorchester «I Barocchisti» unter dem Schweizer Dirigenten Diego Fasolis.

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Bundeswirtschaftsminister Gabriel glaubt nicht an Zustimmung zu TTIP, wenn die Kultur gefährdet wird

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Heute am internationalen Tag der kulturellen Vielfalt finden in verschiedenen Städten Aktionen unter dem Motto „Kultur braucht kein TTIP“ statt. Das Kulturmagazin „Kulturzeit“ (3sat) strahlt bereits seit Montag dieser Woche in jeder Sendung einen Beitrag zum Thema TTIP und Kultur aus. Gestern Abend wurde Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, MdB zu den möglichen Auswirkungen von TTIP auf den Kulturbereich befragt.

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Bühnenverein und Künstlergewerkschaften einigen sich auf Erhöhung von Gagen

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Es geht auch anders als bei Bahn und GdL. Schnell haben sich der Deutsche Bühnenverein und die Künstlergewerkschaften GDBA, VdO und DOV auf Gagenerhöhungen einigen können. Man reibt sich ungläubig die Augen. In der Vergangenheit waren die Auseinandersetzungen auch durchaus heftiger. Das Zeichen ist aber richtig, denn auch im Kulturbereich sollte bei allen Differenzen gegenseitiger Respekt vorherrschen.

Hauptbild:  Weiterführende Informationen:  Tarifeinigung zwischen Gewerkschaften und Bühnenverein

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Moers Festival zu Pfingsten wird musikalisches Kunstlabor

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Moers/Düsseldorf - Das renommierte Moers-Festival am Niederrhein (22.-25.5.) wird zu Pfingsten Schauplatz für musikalische Experimente, künstlerische Grenzgänger und Weltpremieren. Es soll aber kein Ort der Glückseligkeit sein, an dem das Elend auf der Welt ausgeblendet bleibt, wie der islamistische Terror oder das Flüchtlingsproblem.

«Wie gehen wir damit um? Schalten wir das komplett aus oder gibt es eine Haltung dazu?», fragt Festivalleiter Reiner Michalke. «Die Musiker haben die Möglichkeit darauf zu reagieren. Ich verspreche mir und weiß, dass sich viele Musiker damit beschäftigen und dass es Einfluss auf ihr Schaffen hat.»

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Dirigent Gergijew ist Großverdiener in Russland

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Moskau - Der umstrittene russische Dirigent Waleri Gergijew (62) hat nach Angaben des Kulturministeriums in Moskau 2014 umgerechnet 6,2 Millionen Euro eingenommen - so viel wie kein anderer Kulturschaffender des Landes. Gergijew, der im September als neuer Chefdirigent der Münchner Philharmoniker antritt, gab in seiner Vermögenserklärung Einnahmen von 340 Millionen Rubel - fast doppelt so viel wie 2013 - sowie sechs Wohnungen mit insgesamt rund 1000 Quadratmetern Fläche an.

Gergijew gilt als einer der bekanntesten und gefragtesten Dirigenten weltweit, steht wegen seiner Nähe zu Kremlchef Wladimir Putin aber auch in der Kritik. Laut der vom Ministerium veröffentlichten Liste besitzt er auch ein Wochenendhaus sowie mehr als 30 000 Quadratmeter Land und zwei Luxusautos. Hinzu kämen in diesem Jahr die Einnahmen aus seinem künftigen Posten in München, berichtete die Boulevardzeitung «Komsomolskaja Prawda» am Mittwoch.

Weiterführende Informationen:  Liste des Kulturministeriumshttp://mkrf.ru/deyatelnost/anticorruption/information-about-income-expenses-occu...

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Morgen ist Kultur-Tag gegen TTIP

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Am 21. Mai, dem internationalen Tag der kulturellen Vielfalt, findet der Aktionstag “Tag gegen TTIP” des Deutschen Kulturrates statt. In vielen Städten u.a. in Berlin, Bonn, Darmstadt, Fürstenfeldbruck, Gießen, Hamburg, Hildesheim, Karlsruhe, Lübeck, Ludwigshafen, Magdeburg, Mannheim, Mühldorf, Nürnberg, Saarbrücken, Wien und Wuppertal finden Aktionen, Diskussionen und Demonstrationen statt.

TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) ist das geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und der Europäischen Union.

Weiterführende Informationen:  TTIP-Diskussion bei nmzMedia - Andreas Hevelinghttp://www.nmz.de/media/video/musikmesse-2015-videomitschnitte-bundestagsmitglie... TTIP-Diskussion bei nmzMedia - Christian Höppnerhttp://www.nmz.de/media/video/musikmesse-2015-videomitschnitte-christian-hoeppne...

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