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Deutsche Erstaufführung des ‚World Requiem’ von John Foulds in Wetzlar – Transzendente Botschaft des Weltfriedens

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Der Name John Foulds (1880-1939) ist bis heute selbst ausgewiesenen Kennern kaum ein Begriff. Dies ist rein künstlerisch kaum begreiflich, war er doch nicht nur der visionärste und unabhängigste Geist unter den englischen Komponisten des 20. Jahrhunderts, sondern auch ein handwerklich herausragender Meister, dessen Sprache den Hörer auch ohne jegliche Vorkenntnisse unmittelbar erreicht. Doch erging es ihm in London zwischen den Kriegen ungefähr so, wie dem späten Franz Schubert in Wien. Viele seiner ambitioniertesten Werke kannte kein Mensch, sie wurden erst ein halbes Jahrhundert nach seinem Tode ausgegraben und aufgeführt.

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LaTriviata – improvisiertes Musiktheater aus München: eine Veroperung im Künstlerhaus

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Wer hat schon jemals eine Oper auf ein Libretto aus der Springer-BILD erlebt, einen direkt und live und spontan vom Publikum im Saal erwählten Text, musikalisiert als frei improvisierten Mix aus Puccini, Kurt Weill, Donizetti, Verdi, Alban Berg, wer ist dabei mozärtlich und Neue Musik verhöhnend, mit der Warnung konfrontiert worden, „wenn jemand auf mein Grundstück kommt, dann knallts“?

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Laufenberg statt Meese beim «Parsifal» 2016 in Bayreuth

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Bayreuth - Weihevoll und würdig geht es in «Parsifal» zu. Weniger würdig war der Krach, mit dem Bayreuth und Regisseur Jonathan Meese sich trennten. Doch die Neuaufführung 2016 steht: Uwe Eric Laufenberg übernimmt.

Der Wiesbadener Intendant Uwe Eric Laufenberg (53) springt 2016 bei der Neuinszenierung der Wagner-Oper «Parsifal» in Bayreuth ein. Ursprünglich sollte der Skandalkünstler Jonathan Meese die Oper auf die Bühne bringen. Die Festspielleitung trennte sich jedoch vor einer Woche von ihm. Sein Konzept sei nicht finanzierbar gewesen, hieß es.

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Zwangsheirat als Bühnenstoff: Uraufführung einer studentischen Kammeroper in Weimar

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Mit einem ernsten Thema befasst sich ein studentisches Opernprojekt: Die zweiaktige Kammeroper „Lucie“ feiert am Samstag, 22. November um 19:30 Uhr im Studiotheater Belvedere Premiere in einer halbszenischen Aufführung. Komponiert wurde sie vom Studierenden Giordano Bruno di Nascimento aus der Kompositionsklasse von Prof. Reinhard Wolschina.

 

Das Werk behandelt das Thema der frühen Zwangsheirat in manchen arabischen Ländern. Eine Folgeaufführung gibt es am Montag, 24. November um 19:30 Uhr im Festsaal Fürstenhaus. Der Eintritt ist jeweils frei.

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Forscher: Strauss gab der europäischen Musikwelt neue Richtung

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Dresden/München - Die Musikwelt feiert den 150. Geburtstag von Richard Strauss. Das Jubiläum wird auch zum Anlass für eine differenzierte Sicht auf Leben und Werk des Komponisten genommen. Nun endet das Strauss-Jahr. Der Münchner Strauss-Forscher Stephan Kohler hält ihn für den maßgeblichen Impulsgeber der Musikwelt an der Schwelle zum 20. Jahrhundert. In einem Interview der DPA plädiert der Experte für eine Trennung zwischen Werk und Person und spricht über die musikgeschichtlichen Leistungen des Komponisten.

Interview: Jörg Schurig, dpa

Frage: Was fasziniert Sie an Richard Strauss?

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Zurück zum ersten Stern - Anpfiff für Musical «Das Wunder von Bern»

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Hamburg - Rocky tanzt nicht, Helmut Rahn muss es auch nicht. Zwei Jahre nach der Premiere des Boxer-Musicals «Rocky» kommt in Hamburg die nächste große Eigenproduktion von Stage Entertainment auf die Bühne. Sönke Wortmanns Kinoerfolg «Das Wunder von Bern» über den 1954er WM-Triumph der deutschen Elf um Helmut Rahn lebt wieder auf.

Erneut liefert eine Filmvorlage die Story - diesmal nicht aus Hollywood mit einem Kreativ-Team vom New Yorker Broadway umgesetzt, sondern ein deutscher Stoff mit Regisseur, Komponist und Texter aus dem eigenen Land. Für 50 Millionen Euro baute das Unternehmen ein neues Theater im Hafen, 15 Millionen Euro kostete die neue Produktion. Die Erwartungen sind groß, wenn sich am Wochenende der Vorhang für die Uraufführung hebt.

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Mehr Geld für Musikschulen - Initiative will Landtag einschalten

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Potsdam - Mit der Förderung der Musik- und Kunstschulen in Brandenburg muss sich nun voraussichtlich der Potsdamer Landtag befassen. Die Volksinitiative «Musische Bildung jetzt!» übergab am Donnerstag ihre Listen mit 35 000 Unterschriften an Landtagspräsidentin Britta Stark. Notwendig sind mindestens 20 000 gültige Unterschriften, damit sich das Parlament mit einer Volksinitiative befasst.

 

Die Initiative fordert höhere Zuschüsse des Landes für die 28 Musik- und 7 Kunstschulen. So soll das Land mindestens 15 Prozent der Kosten übernehmen, derzeit liege der Anteil bei 9 Prozent. An den Musikschulen werden rund 36 000 Kinder und Jugendliche sowie an den Kunstschulen mehr als 2600 unterrichtet. 

Weiterführende Informationen:  Initiative Musische Bildung jetzt!http://musische-bildung-jetzt.de/site/startseite

Zeitung: Apple will Musikdienst Beats vorinstallieren

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San Francisco - Apple will laut einem Zeitungsbericht seinen zugekauften Musikdienst Beats künftig auf iPhones und iPads vorinstallieren. Die Beats-App solle dafür im kommenden Jahr in das Mobil-Betriebssystem iOS aufgenommen werden, berichtete die Zeitung «Financial Times» am späten Mittwoch. Ein möglicher Termin sei März, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

 

Apple hatte in diesem Jahr drei Milliarden Dollar für den Kopfhörer-Hersteller Beats bezahlt, zu dem auch ein Streaming-Musikdienst gehört. Beim Streaming wird Musik direkt aus dem Netz abgespielt. Für Apple ist hingegen bisher das Herunterladen von Songs aus seiner iTunes-Plattform ein Milliardengeschäft. Allerdings gewinnen Streaming-Dienste immer mehr Kunden, die Downloads gehen zurück.

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Wiener Festwochen: Zierhofer-Kin wird neuer Intendant

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Wien - Der 46-jährige Kulturmanager Tomas Zierhofer-Kin aus Salzburg wird neuer Intendant der Wiener Festwochen. Das teilte die Stadt Wien am Mittwoch mit. Zierhofer-Kin ist derzeit Leiter des Donaufestivals in Krems. Er folgt 2016 Markus Hinterhäuser nach, der seinerseits als Intendant zu den Salzburger Festspielen wechselt. Um den Posten bei den Festwochen hatten sich 16 Interessenten beworben.

«Mir geht es zentral darum, dass die Wiener Festwochen als Motor für den künstlerischen Ausnahmezustand fungieren», kündigte Zierhofer-Kin an. Es gehe darum, sich mit den Zukunftsthemen unserer Zeit auseinanderzusetzen. Die Festwochen zeigen alljährlich ein breites Programm aus Opern, Konzerten und Theatervorführungen. 

 

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Parameter für ein faires Zusammenarbeiten

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Maximilian Norz, Teammitglied von „art but fair“, im Gespräch

In der letzten Ausgabe der nmz wurde im Buch des DTKV ein Bericht über die Initiative „art but fair“ veröffentlicht. Mit Maximilian Norz, Teammitglied von „art but fair“, unterhielt sich nun Barbara Haack über die freiwillige Selbstverpflichtung für Akteure des Musiklebens, die die Initiative derzeit mittels einer breit angelegten Studie gemeinsam mit der Kulturpolitischen Gesellschaft entwickelt. Maximilian Norz arbeitet als Social Entrepreneur und Politikberater, unter anderem am Global Public Policy Institute in Berlin.

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Gute Nachricht auch für Jazzclubs: Bund stellt 1,5 Millionen für Digitalisierung bereit

JazzZeitung - aktuell -

„Für die Umstellung der Livemusikclubs auf die digitale Aufführungstechnik startet der Bund ein neues Förderprogramm. Mit 1,5 Mio. Euro können in 2015 mehr als 100 kleine und mittelgroße Musikspielstätten bundesweit unterstützt werden“, teilten der haushaltpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion Norbert Barthle und der zuständige Berichterstatter Rüdiger Kruse mit. Das Konzept hierfür, welches im parlamentarischen Verfahren sofort [… mehr]

Elektronische Musik, ein Missbrauch von Heeresgerät?

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Wie Arms & Technology zu Arts & Technology wurden

„Rock Musik“, so formulierte Friedrich Kittler 1988 sein ebenso umstritten wie gefeiertes Bonmot, sei „ein Mißbrauch von Heeresgerät“. Damit beschrieb der Medientheoretiker die Weltkriege als Medienbasis unserer Sinne: „Ob Magnettonband, Hifi-Technik für die Obertonbefreiung, Stereophonie für simulierte Räume, Synthesizer oder Vocoder – jede einzelne dieser Techniken geht auf den Zweiten Weltkrieg zurück.“ Wenn er in der „für Blitzkriege aus Panzerdivisionen, Bombergeschwadern und U-Boot-Rudeln“ konstruierten Medientechnologie die Basis der Rock-Musik erkannte, so schien Kittler die experimentellen Elektronika nicht zu kennen – dabei ist seine These für deren Entwicklung ungleich treffender.

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Wuppertal sucht neuen Opernchef - Kamioka hört vorzeitig auf

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Wuppertal - Die Stadt Wuppertal muss sich überraschend auf die Suche nach einem neuen Chef für ihre Oper und ihr Sinfonieorchester machen. Opernintendant und Generalmusikdirektor Toshiyuki Kamioka gibt seine beiden Ämter zum Ende der Spielzeit 2015/16 vorzeitig ab. Er werde in seine Heimat Japan zurückehren und dort die Leitung eines Sinfonieorchesters übernehmen, kündigte Kamioka am Mittwoch in einer Sondersitzung des städtischen Kulturausschusses an.

Kamioka bestätigte damit Gerüchte, die in den vergangenen Tagen die Runde gemacht hatten. Er habe der Stadt vorgeschlagen, zwei Monate in Japan arbeiten zu können, dabei aber seine Wuppertaler Positionen zu behalten, erläuterte der Opernintendant. Darauf habe sich die Stadt aber nicht einlassen wollen. 

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Kulturrat kritisiert Kunstverkaufspläne des WDR

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Der Deutsche Kulturrat, die Vertretung von mehr als 200 Kulturverbänden, hat die Kunstverkaufpläne des Westdeutschen Rundfunks als „weiteren Tiefpunkt der Kulturpolitik in Nordrhein-Westfalen“ kritisiert. Damit würden Befürchtungen bestätigt, dass mit der Versteigerung von zwei Warhol-Bildern des Casino-Betreibers Westspiel „die Büchse der Pandora geöffnet“ worden sei, erklärte Geschäftsführer Olaf Zimmermann am Dienstag in Berlin.

Der Kulturrat habe die Gefahr gesehen, „dass das schlechte Beispiel Schule machen könnte und auch andere notleidende öffentliche Einrichtungen ihren Kunstbesitz zu Geld machen würden.“ Der Rat forderte WDR-Intendant Tom Buhrow auf, die Vorbereitung für die Kunstverkäufe zu stoppen.

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Sonderkonzert „Auf Wiederhören“ mit Verleihung des Schneider-Schott-Preises an Carolin Widmann

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Ob es eine gute Idee war, das neue Mainzer Konzert-Format „Auf Wiederhören“ mit der Verleihung des Schneider-Schott-Musikpreises an Carolin Widmann zu verbinden, darüber kann man geteilter Meinung sein. Eines aber steht fest: Das magische Dreieck, von dem Laudator Harald Eggebrecht sprach, war im Kleinen Haus des Mainzer Staatstheaters den ganzen Abend über intensiv zu spüren.

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Unsere Klassik-Seele zwischen Balsam und Schrecksekunde – Ein Kulturpolitisches Forum von WDR 3 diskutierte die „gesellschaftliche Relevanz“ der klassischen Musik

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6 Prozent gehen regelmäßig ins Konzert. 2 Prozent hören WDR 3. Soweit die Fakten wie sie eine Podiumsdiskussion bei den Tagen Alter Musik in Herne für belastbar erklärte. Nur, was bedeuten sie, die Zahlen und „Fakten“? Was sagen sie über eine Welt knapp über respektive deutlich unter 5 Prozent? Grund, um Alarm zu schlagen? Oder ist alles nur halb so schlimm? Das Podium jedenfalls war sich unsicher. Und hat so manche andere Fragen unter den Tisch fallen lassen.

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Resonanzen – Musikprojekt mit schwerkranken Menschen

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Am Sonntag, 23. November lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) um 17 Uhr zur Abschlusspräsentation „Resonanzen“ ein. Damit findet ein außergewöhnliches Projekt öffentliche Resonanz. Schwer erkrankte Menschen, deren Angehörige und in derPflege tätige Menschen stehen im Mittelpunkt.

Beiträge von 30 Teilnehmern reflektieren Erinnerungen, Krankheitsverlauf und den Umgang mit der Krankheit. So wurden Texte, die die Erkrankten geschrieben haben, von Prof. Franz Danksagmüller, Professor für Orgel und Improvisation an der MHL  und seinen Studierenden in Klänge umgesetzt. Einige der am Projekt beteiligten Personen wirken aktiv an der Aufführung mit. Das musikalische Konzept  haben Prof. Franz Danksagmüller und Kirchenmusikstudentin Anne Michael in Zusammenarbeit mit den Teilnehmern erarbeitet.

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Einigung an Roms Oper – Kündigungen vorerst abgewendet

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An der traditionsreichen Oper in Rom ist die geplante kollektive Kündigung von allen Mitgliedern des Orchesters und des Chors vorerst abgewendet worden. Das notorisch unterfinanzierte Haus und die Gewerkschaften einigten sich in der Nacht zum Dienstag auf einen Sanierungsplan ohne Kündigungen, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. „Ein Erfolg für die gesamte Stadt. Die Oper kann mit Ernsthaftigkeit und Gelassenheit an die Arbeit zurückkehren“, lobte Roms Bürgermeister Ignazio Marino den Kompromiss.

Anfang Oktober war bekanntgeworden, dass die Oper, um eine Schließung zu verhindern, insgesamt 180 der 460 Mitarbeiter entlassen wolle. Die neue Einigung sieht laut Ansa nun Einsparungen in Höhe von drei Millionen Euro vor, zudem soll ein Teil der Gehälter für die Saison 2015/16 eingefroren werden. „Ich bin zufrieden, weil wir es geschafft haben, 180 Arbeitsplätze zu retten“, sagte Paolo Terrinoni von der Gewerkschaft Cisl der Ansa zufolge. Am kommenden Montag soll sich der Verwaltungsrat der Oper mit den Plänen beschäftigen.

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Statt Kürzungen gibt es Zumutungen – Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer spricht Klartext

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Einige erfreuliche Nachrichten, aber auch „Zumutungen“ hatte die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) zur Abschlussveranstaltung „Zukunftskonferenz Musikhochschule“ in die Musikhochschule Stuttgart mitgebracht. Seit Anfang des Jahres war in fünf Konferenzen um die Neustrukturierung der fünf baden-württembergischen Hochschulen gerungen worden.

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Durch die Brille Verdis – Schillers bürgerliches Trauerspiel „Luisa Miller“ mit der Musik von Verdi an der Staatsoper Hamburg

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Vor 33 Jahren wurde an der Staatsoper Hamburg die Hamburger Erstaufführung von Giuseppe Verdis „Luisa Miller“ in einer denkwürdigen Besetzung gespielt: Giuseppe Sinopoli dirigierte und Ruggiero Raimondi, José Carreras, Leo Nucci, Katia Riciarelli und Marjana Lipovsek sangen in einer umstrittenen Inszenierung von Luciano Damiani. Alles Namen, die noch heute im Kopf jeden Opernfreundes sind.

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