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Die Stones kommen an der Freiburger Universität ins Archiv

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Freiburg - Vor 55 Jahren haben sich die Rolling Stones gegründet. Die britische Rockband hat seither Musikgeschichte geschrieben. Sie ist eine der langlebigsten und erfolgreichsten Rockgruppen. Nun kommen die Stones in Freiburg an die Universität: Die Hochschule beherbergt ihren Angaben zufolge künftig eines der weltweit ersten und größten Rolling-Stones-Archive.

Ein deutscher Fan der Stones hat zahlreiche Originalstücke gesammelt, nun kümmern sich Wissenschaftler darum. Noch lagert die Sammlung, die am Montag erstmals der Öffentlichkeit gezeigt wurde, in mehr als 100 Kartons. Die Erben des Sammlers stellen sie dauerhaft dem in Freiburg ansässigen Zentrum für Populäre Kultur und Musik (ZPKM) der Universität zur Verfügung. Dort werden die Stones-Stücke archiviert und dienen der Wissenschaft.

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Sechs Millionen Euro für Sanierung der Musik- und Kongresshalle Lübeck

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Lübeck - Versprochen waren sie bereits, doch jetzt ist es amtlich: Das Land fördert die weitere Sanierung der Lübecker Musik- und Kongresshalle (MuK) mit bis zu sechs Millionen Euro. Die Landesregierung stehe zu ihrer Verantwortung für die Spielstätten im Land, sagte Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) am Montag.

Gemeinsam mit Kulturministerin Anke Spoorendonk (SSW), Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) und Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) unterzeichnete Albig eine Absichtserklärung. Darin vereinbaren Land und Kommune, die Mittel für den zweiten Sanierungsabschnitt in Höhe von 17,5 Millionen Euro gemeinsam aufzubringen. Den Anteil der Stadt in Höhe von zehn Millionen Euro hatte die Lübecker Bürgerschaft bereits im März bewilligt. Der Rest soll unter anderem durch Spenden aufgebracht werden.

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BAP-Gründer Wolfgang Niedecken mit Paul-Lincke-Ring ausgezeichnet

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Goslar - Wolfgang Niedecken, Gründer der legendären Kölsch-Rock-Gruppe BAP, hat den Paul-Lincke-Ring 2017 der Stadt Goslar erhalten. Der Künstler nahm die Auszeichnung zu Ehren des Komponisten am Sonntag in Goslar-Hahnenklee entgegen, überreicht wurde der Ring von Sigmar Gabriel (SPD).

Seit den 1970er Jahren habe Niedecken mit BAP die deutsche Rockmusik geprägt und kontinuierlich weiter entwickelt, sagte Goslars Oberbürgermeister Oliver Junk (CDU). Niedecken stehe für authentische, ehrliche Musik.

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Theater und Orchester in Sachsen stecken in Finanznöten

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Dresden - Viele Theater und Orchester in Sachsen stecken in akuter Finanznot. «Vor allem in ländlichen Räumen arbeiten viele Theater und Orchester mit Hausverträgen, die bis zu 20 Prozent unter dem Flächentarif liegen - trotz Fusionen und Stellenabbau», sagte der Chef des Bühnenvereins in Sachsen, Christoph Dittrich, in Chemnitz.

 Zwar werden oft mit viel Geld Theater-Gebäude saniert oder gebaut. Deren Mitarbeiter und Künstler erhalten jedoch nur selten die im Flächentarifvertrag festgeschriebenen Gehälter, ergab eine dpa-Umfrage bei Häusern und Kommunen. Die Situation sei bekannt und mit den Intendanten besprochen worden, heißt es im Kunstministerium.

Lang Lang spielt mit 100 Klavierschülern in der Alten Oper

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Frankfurt/Main - Ein spielerischer Zugang zu Neuer Musik, ein Tenor in einem Straßenbahndepot und ein Konzert mit 101 Klavieren - in der nächsten Spielzeit wagt die Alte Oper in Frankfurt erneut Experimente außerhalb des Konzertsaals. Intendant Stephan Pauly stellte die Pläne am Freitag vor. 2016 kamen demnach 478 000 Besucher zu 457 Vorstellungen des Hauses. Die Alte Oper finanziert sich zu 65 Prozent selbst.

Das jährliche Musikfest widmet sich im September Franz Schuberts Liederzyklus «Die Winterreise». «Die 24 Lieder erzählen von Ausgrenzung, Außenseiterschaft, Flucht, Exil und Fremdheit», erklärte Pauly. Zwei Wochen lang werde man diesen Gefühlen nachgehen - mit Film, Performance, Gespräch und Konzert und zum Teil an ungewohnten Orten. Ian Bostridge singt etwa in einem Straßenbahndepot, in einer Apfelweinkneipe erklingt eine Bearbeitung für Drehleier und Sopran.

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Landesmusikrat MV fordert Musikreferenten im Bildungsministerium

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Schwerin - Die musikalische Bildung in der Schule muss laut Landesmusikrat größeres Gewicht bekommen. Der Rat forderte in einer Mitteilung einen Musikreferenten im Bildungsministerium, der die Belange der musikalischen Bildung in den Fokus nehmen soll.

«Analog dem Referenten für Sport könnte dieser der inzwischen wissenschaftlich nachgewiesenen Bedeutung der Musik zur nachhaltigen Entsprechung verhelfen», sagte die Geschäftsführerin des Landesmusikrates, Christine Kellermann, nach einer Mitgliederversammlung.

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Der streitbare Musiker und Forscher – Zum Tod von Ekkehard Jost

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Letzten Donnerstag starb im Alter von 79 Jahren Ekkehard Jost. Er gilt als einer, wenn nicht, der Pionier der Jazzforschung in Deutschland. Seine Habilitationschrift „Free Jazz“ aus dem Jahr 1972 brachte dem Jazz in Deutschland nicht nur akademische Weihen, sondern war natürlich, mehr als bemerkenswert. Eine Arbeit über Jazz und zwar eine über aktuellen Jazz [… mehr]

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Die Musikalische Komödie Leipzig gräbt Nico Dostals „Prinzessin Nofretete“ aus

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Der österreichische Operettenkomponist Nico Dostal (1895 bis 1981) ist durch Barrie Koskys große „Clivia“ Show an der Komischen Oper mit ziemlichem Aplomb wieder ins Visier der Operettenfreunde geraten. Jetzt hat die MuKo (Musikalische Komödie) in Leipzig seine „Prinzessin Nofretete“ ausgegraben. Mit „Cliva” war 1933 sein internationaler Durchbruch verbunden. Mit der 1936 etwas abseits der Operettenmetropole Berlin in Köln uraufgeführten „Prinzessin Nofretete“ ließ sich eine Leerstelle überbrücken, die die Nazis mit ihrem Rassenwahn unter den oft jüdisch-deutschen Komponisten für Novitäten der Leichten Muse zu verantworten haben.

Hauptbild:  Weiterführende Informationen:  Oper Leipzig: Prinzessin Nofretete

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Musik der Begegnung: die 43. Freiberger Jazztage starten am 19. April 2017

JazzZeitung - aktuell -

Diesmal versteckt sich das Teufelchen (manche sagen Faun zu diesem Jazz-Wesen), und zwar hinter einer Trommel mit mittelalterlicher Häuserzeile. Ob das in spezieller Weise auf Freiberger Verhältnisse anspielt, sei dahingestellt – die 43. Freiberger Jazztage jedenfalls, nach wie vor das einzige hochschulbezogene Jazzfestival im Osten Deutschlands, bieten wie stets das Besondere in bewährten Programmstrukturen. Unter [… mehr]

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Die transatlantische Neuvermessung der klingenden Welt

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John Cage und seine eklatanten Aufenthalte im Black Mountain College

„Eine […] Schule, bewegend und in sich bewegt, wird ungewollt zum Gradmesser der Erschütterungen […] der Zeit […]. Eine Umwertung der Werte, Wechsel von Standpunkt, Name und Begriff erlaubt das Gegenbild, den nächsten Glauben. Dada, Hofnarr in diesem Reiche, spielt Ball mit Paradoxen und macht die Atmosphäre frei und leicht. Amerikanismus auf Europa übertragen, die neue in die alte Welt gekeilt, […] so schreitet mit Eroberergeste die Gegenwart einher.“

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Leipziger Buchmesse 2017 – Alexander Skipis im Gespräch

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Zum ersten Mal war die "neue musikzeitung" (ConBrio Verlag) in diesem Jahr gemeinsam mit dem "Deutschen Kulturrat" mit einem Stand auf der Leipziger Buchmesse vertreten. Zahlreiche Autoren und Gäste aus der Kulturpolitik haben sich zum Gespräch hier eingefunden. Den Anfang unserer kleinen Reihe macht Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, der Theo Geißler (nmz) Rede und Antwort stand.

Skipis.jpg 210228612 Auf der media-Übersichtsliste anzeigen Gefeaturetes Video:  Gefeatures Video

Archaischer Abend – Iannis Xenakis‘ Musiktheater „Oresteia“ in Basel

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Eine Frau liegt, nur mit einem Slip bekleidet, reglos im Wasser. Die Projektion zu Beginn von Iannis Xenakis‘ Musiktheater „Oresteia“ in dieser Schweizer Erstaufführung am Theater Basel erinnert an den syrischen Jungen, der im Herbst 2015 tot an den türkischen Strand gespült wurde. Am Ende des rund hundertminütigen, ohne Pause gespielten Musiktheaterabends lässt Regisseur Calixto Bieito dieses Bild nochmals an die Leinwand werfen (Video: Sarah Derendinger, Kostüme: Ingo Krügler), ohne zuvor diesen Bogen inhaltlich vorbereitet zu haben.

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Neue Musik / Musikfeature: Die Radio-Woche vom 27. März bis 02. April 2017

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Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 13. Schaut man sich die Liste so an, könnte man meinen, alles doch ganz prima. Man kann wirklich nicht sagen, dass es kaum Sendungen zur Neuen Musik und Musikfeatures gäbe. Das sieht allerdings, je nach Region schon anders aus. Bei MDR Kultur ist das fast nichts zu finden – und würde man das Concerto Bavarese herausrechnen, gäbe es sogar diese Woche kaum Musik selbst.

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Upgrade-Blog: Ein Blog. Eine Mission. Sieben Blogger, 2 „Lehrredakteure“ - und ein Busfahrer (gelernte Lehrkraft)

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Drei Tage lang sind wir in Donaueschingen beim UPGRADE-Festival für Neue Musik Vermittlung zusammengekommen um in einem Strudel aus geballter Produktivität hitzige Kritiken, poetische Streams of Consciousness, staubtrockene Berichte, bunt zusammengewürfelte Videos und kritische Interviews aufzunehmen, zu schreiben und zu veröffentlichen.

Wir haben die Ehre uns auf unserem Blog gebührend über Workshops, Konzerte, Vorträge und interessante Menschen auszulassen, wir loben, verurteilen, kritisieren, philosophieren, und poetisieren über jeden noch so leisen Ton dieses Chor- und Stimmfestivals.

Das Upgrade Festival befasst sich in vielseitiger Hinsicht mit der pädagogischen Vermittlung Neuer Musik. Auf der Festival-Website steht dazu geschrieben:

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Münchens Staatsopern-„Campus“ theatralisiert Saint-Exuperys „Kleinen Prinzen“

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„Man sieht nur mit dem Herzen gut“ ist der wohl berühmteste Satz in Antoine de Saint-Exuperys Welterfolg-Büchlein „Der kleine Prinz“. Dementsprechend lautet der nächste Satz „Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. Dennoch wagte das Kinder- und Jugend-Programm „Campus“ der Bayerischen Staatsoper nun eine Theatralisierung.

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ABGEHÖRT: Ralph Towner – My Foolish Heart & Bill Evans Trio – On A Monday Evening

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Es gibt Aufnahmen, die prägen und begleiten einen ein ganzes Leben lang. Ralph Towners erstes ECM Soloalbum „Diary“ von 1973 ist -zumindest für mich- eine davon. Auch im Laufe der Jahre hat sie nichts an Frische verloren. Es folgten vier weitere beachtliche Soloaufnahmen von ihm:  „Solo Concert“, „Ana“, „Anthem“ und „Time Line“. In gewisser Weise [… mehr]

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Leipziger Buchmesse in Sorge um Türkei - Buchpreis an Natascha Wodin

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Leipzig - Auf der Leipziger Buchmesse dominieren ernste Töne. Die Sorge um die Entwicklung in der Türkei prägt viele Diskussionen. Der Buchpreis geht an Natascha Wodin - sie hat über ihre Mutter geschrieben, die einst zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt wurde.

Die Schriftstellerin Natascha Wodin hat den renommierten Preis der Leipziger Buchmesse gewonnen. Die Jury zeichnete am Donnerstag in der Kategorie Belletristik ihren Roman «Sie kam aus Mariupol» aus. Weitere Preisträgerinnen sind die Übersetzerin Eva Lüdi Kong und die Sachbuchautorin Barbara Stollberg-Rilinger. Die Autorinnen nahmen die mit insgesamt 45 000 Euro dotierte Auszeichnung zu gleichen Teilen entgegen. Der Leipziger Buchpreis zählt zu den wichtigsten Literaturauszeichnungen in Deutschland. Erstmals ging er in allen drei Kategorien an Frauen.

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Streit um russische ESC-Sängerin - Kompromissvorschlag auf dem Tisch

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Kiew, Moskau - Singt die russische Künstlerin Julia Samoilowa beim Grand Prix in Kiew oder nicht? Nach dem Einreiseverbot der Ukraine wollen die Veranstalter vermitteln. Sie bieten etwas an, das es noch nie gab.

Wegen des Einreiseverbots der Ukraine darf die Russin Julia Samoilowa (27) ausnahmsweise von ihrem Heimatland aus beim Eurovision Song Contest (ESC) mitsingen. Diesen Kompromiss für den ESC 2017 in Kiew hat die Veranstalterin des beliebten Gesangswettbewerbes, die Europäische Rundfunkunion EBU in Genf, am Donnerstag vorgeschlagen. Ob Russland darauf eingeht, war zunächst unklar. Die Ukraine hatte Samoilowa am Mittwoch wegen eines früheren Auftritts auf der Schwarzmeerhalbinsel Krim die Einreise untersagt.

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Einer von zwei Investoren steigt beim Festspielhaus Füssen aus

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Füssen - Noch vor der Wiedereröffnung des einstmals insolventen Festspielhauses in Füssen steigt einer der beiden Investoren aus dem Projekt aus. Jan Dieter Leuze habe seine Anteile an Manfred Rietzler verkauft, teilte das Festspielhaus am Donnerstag mit. Die beiden Unternehmer hatten das Theater gegenüber dem Schloss Neuschwanstein im November vom Insolvenzverwalter gekauft.

Leuze wollte ursprünglich das Festspielhaus in ein Outlet-Center umbauen, hat von den Plänen nach heftiger Kritik aber Abstand genommen. Er wolle sich nun auf seine Outlet-Projekte in Wilhelmshaven und Gelnhausen konzentrieren, begründetet er seinen Abschied von dem Festspielhaus im Allgäu.

Das Festspielhaus will Anfang April in die neue Saison mit einen musikalischen Wochenendprogramm samt Drei-Gänge-Menü starten. Dann soll auch das eigentliche Programm für 2017 vorgestellt werden, das allerdings erst im Juni starten soll.

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