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Israelischer Wolf-Preis für Sopranistin Jessye Norman

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Tel Aviv - Die US-amerikanische Sopranistin Jessye Norman wird in Israel mit dem renommierten Wolf-Preis 2015 ausgezeichnet. Weiterer Preisträger aus der Sparte Kunst ist der israelisch-amerikanische Pianist Murray Perahia. Der Preis wird jährlich unter wissenschaftlichen Disziplinen und im Bereich Kunst aufgeteilt. Je Kategorie gibt es ein Preisgeld von 100 000 US-Dollar (88 500 Euro), insgesamt eine halbe Million Dollar.

 

Die 69-jährige Norman gilt als eine der bedeutendsten Opern- und Liedsängerinnen der Gegenwart. Sie sang neben Schumann, Schubert und Richard Strauss auch Stücke aus dem Jazz und Blues. Murray Perahia ist mehrfacher Grammy-Preisträger und vor allem für seine Bach-Interpretationen bekannt. Der 67-Jährige sei ein «Vorbild für alle ernsthaften Musiker und Musikliebhaber», lobte die Stiftung.

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Frankfurter Musikpreis für Schlagzeuger Peter Sadlo

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Frankfurt/Main - Der Solo-Schlagzeuger Peter Sadlo bekommt den mit 15 000 Euro dotierten Frankfurter Musikpreis 2015. Das Kuratorium würdigte Sadlo als musikalischen Allrounder, der durch sein künstlerisches Schaffen und sein internationales Renommee zu einem Botschafter kultureller Vielfalt geworden ist, teilte die Messe am Donnerstag in Frankfurt mit.

 

Weiterführende Informationen:  Peter Saldohttp://www.sadlo-percussion.de/index.html

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Preisträger des 3. Thüringer Kompositionspreises ermittelt – Peter Helmut Lang erhält Auftragskomposition

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Der in Weimar lebende Komponist Peter Helmut Lang konnte sich gegen seine Mitbewerber um den Thüringer Kompositionspreisdurchsetzen. Dieser Preis wurde vom damaligen Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und dem Landesmusikrat Thüringen e.V. im Herbst 2014 zum dritten Mal ausgeschrieben. Es handelt sich hierbei um eine Auszeichnung, die seit 2012 jährlich an einen von einer unabhängigen Jury ausgewählten Thüringer Komponisten vergeben wird.

In diesem Jahr setzte sich die Jury unter dem Vorsitz des Präsidenten des Landesmusikrates Thüringen, Prof. Eckart Lange (Weimar), wie folgt zusammen: Prof. Jörg Birkenkötter (Bremen), Prof. Ursula Dehler (Weimar), GMD Laurent Wagner (Gera)und Helmut Zapf (Berlin). Die Jury umschrieb die von Peter Helmut Lang eingereichten, für seine Arbeit exemplarischen Werke mit den Begriffen „spannend, sehr persönlich, anspruchsvoll und mit einer eigenen Klangfarbe“.

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Für Jazzensembles besonders gut geeignet: Neuer Konzertsaal der Bundesakademie Trossingen

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Die Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen ist eine bekannte Adresse für Arbeitsphasen, Proben und Konzerten von Bigbands und Jazzensembles. Das Bundesjazzorchester beispielsweise führt seit vielen Jahren hier seine Winterarbeitsphasen durch. Zugegeben: Die Einrichtung liegt nicht gerade im Zentrum der Republik, dafür sind jedoch die Arbeits- und Unterbringungsbedingungen optimal, und legendär ist vor allem die [… mehr]

Bayreuth-Karten wieder im Internet zu bestellen

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Bayreuth - Freunde der Opern Richard Wagners können auch in diesem Jahr Karten für die Bayreuther Festspiele im Internet bestellen. Die oft langen Wartezeiten auf Tickets für das weltberühmte Festival entfallen dann. Etwa ein Drittel der insgesamt knapp 59 000 Karten würden im Internet verkauft, sagte Sprecher Peter Emmerich. Das Online-Portal wird am Sonntag um 14.00 Uhr freigeschaltet.

 

Waren im Vorjahr die Karten für elf Aufführungen komplett im Internet zu haben, so verteilen sich die Online-Tickets diesmal auf alle Vorstellungen. Ein weiteres Drittel der Karten ist für feste Kontingente vorgesehen - und wird etwa an die Mäzenatenvereinigung «Gesellschaft der Freunde von Bayreuth» verkauft. Das restliche Drittel der Tickets geht an Interessenten, die ihre Tickets vorbestellt haben - etwa schriftlich per Bestellschein.

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Internationale Chorakademie probt zum zweiten Mal in Travemünde

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Lübeck - In Lübeck-Travemünde hat am Mittwoch die zweite Arbeitsphase der Internationalen Chorakademie begonnen. Der chinesische Komponist Tan Dun werde mit jungen Sängern aus rund 20 Nationen sein Werk «Water Passion» einstudieren, wie die Chorakademie am Mittwoch mitteilte. Das Werk wird am 3. Februar zum Auftakt des Festivals «lux aeterna» in Hamburg sowie einen Tag später in Lübeck zu hören sein.

 

Zudem stehen mehrere Bach-Motetten auf dem Probenplan. Diese werden in einem Konzert am 11. Februar in der Jakobikirche erklingen. Es spielt das Orchester der Musikhochschule Lübeck, die Gesamtleitung hat Helmuth Rilling. Die vom damaligen Intendanten des Schleswig-Holstein Musik Festivals, Rolf Beck, 2002 gegründete Chorakademie war ursprünglich Teil des Festivals. Nach seinem Ausscheiden als Festival-Intendant 2013 führt Beck die Akademie als selbstständige Einrichtung weiter. 

Weiterführende Informationen:  Chorakademie Lübeckhttp://www.chorakademie-luebeck.de

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Sony ersetzt hauseigenen Musikdienst durch Kooperation mit Spotify

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Berlin - Sony setzt bei Musik künftig auf eine Kooperation mit dem Streaming-Dienst Spotify und gibt gleichzeitig sein bislang in Eigenregie betriebenes Angebot auf. Spotify werde ab Frühjahr hinter dem neuen Service «Playstation Music» stehen, der auf Sonys Spielekonsolen sowie auf Sonys Smartphones und Tablets laufen soll.

 

Allein das Playstation-Netzwerk hat laut Sony 64 Millionen aktive Kunden. Der bisherige hauseigene Musikdienst «Music Unlimited» werde zum 29. märz eingestellt, kündigte Sony am Mittwoch an. Spotify gilt als der Marktführer bei Streaming-Diensten, bei denen die Musik direkt aus dem Netz abgespielt wird. Das schwedische Startup hat 60 Millionen Nutzer, von denen ein Viertel zahlende Abo-Kunden sind.

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Hörerlebnisse der besonderen Art: Vierhändiges von Robert Schumann mit dem Klavierduo Eckerle

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Von Schallplatten, CDs oder gar MP3-Dateien konnten die mitten im 19. Jahrhundert lebenden Musikfreunde noch nichts wissen. Wer Opern und Orchestermusik kennenlernen wollte, dem blieb meist nur der Weg, die entsprechenden Werke in Klavierfassungen durchzuspielen. So entstand damals ein ausgedehnter Markt von Bearbeitungen für Klavier zwei- oder vierhändig, wobei die letzteren es auch begabten Dilettanten ermöglichten, den Eindruck orchestraler Klangfülle hervorzurufen.

Hauptbild:  Beschriebene Rezensionsobjekte:  Robert Schumann: Klaviermusik zu 4 Händen Vol. 3

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Hochvitaler Dirigent ohne Allüren – Ernst von Siemens Musikpreis für Christoph Eschenbach

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Der mit 250.000 Euro dotierte Ernst von Siemens Musikpreis geht 2015 an den deutschen Dirigenten Christoph Eschenbach. Das Kuratorium der Ernst von Siemens Musikstiftung zeichne, so die Mitteilung, „mit Chris­toph Eschenbach eine künstlerische Ausnahmeerscheinung aus, die es – nicht nur vom Dirigentenpult herab – immer wieder aufs Neue vermag, Orchester, Solisten und das Publikum in ihren Bann zu ziehen“. Eschenbach sei „ein hochvitaler Dirigent und beeindruckender Orchestererzieher, dessen Größe in einer Art natürlicher Autorität liegt, die Machtgesten und alles Übertriebene, allzu Plakative scheut“.

Hauptbild: 

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Fundstücke

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Vom Wert der Troubadixe

Im Forum www.freie-musiklehrer.de gab es eine Debatte über Honorare von freiberuflichen Musikpädagogen, wie unterschiedlich die oft seien, je nach Instrument und Region und wie groß zuweilen die Honorarunterschiede zwischen unserer Berufsgruppe und anderen freien Berufen sind.

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Weltabgewandt im Hier und Jetzt?

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Musiker und Realitäten im Berufsverband

Immer wieder stößt man bei Fortbildungen auf geringe Gruppengrößen, immer wieder hört man von Kolleginnen und Kollegen, dass eine bestimmte Veranstaltung, eine bestimmte Fortbildung als ausgesprochen sinnvoll angesehen wird, aber leider habe man genau an dem Tag wichtige Probentermine.

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Musikerziehung am Rand des Abgrunds?

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Ob die Ganztagsschule für Musik Chance oder Gefahr ist, entscheidet sich kulturpolitisch

Die Ganztagsschule wird in den nächs-ten Jahren an Bedeutung gewinnen, da sie die Berufstätigkeit beider Eltern ermöglicht und somit ein wichtiger Beitrag zur Gleichstellung von Mann und Frau ist. In der Kulturpolitik geht man davon aus, dass sie bis zum Ende dieses Jahrzehnts die Regel sein wird. Doch was bedeutet dies für die Musik?

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Kolumne

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25 Jahre – aus autobiographischem Blickwinkel

September 1989. Ein Montag. Ich bin in Leipzig. Mozarts Requiem unter  Prof. Kurt Masur im Gewandhaus. Auf dem Weg vom Hotel zum Konzerthaus gehen mein Tenorkollege und ich an der Nicolaikirche vorbei. Alles abgesperrt. Soeben ist ein Gottesdienst zu Ende und Menschen kommen aus der Kirche. Unversehens werden wir Zeugen, wie einige von den Kirchenbesuchern an den Haaren in bereitstehende PKWs gezerrt werden. Wir sind entsetzt. Später dann im Konzert gibt es Standing Ovations für Prof. Kurt Masur, bevor der erste Ton erklingt.

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Demonstration für Erhalt des Volkstheaters in Rostock

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Rostock - Unterstützer des Volkstheaters Rostock haben am Mittwoch für den Erhalt des Hauses mit seinen vier Sparten demonstriert. Zunächst versammelten sich rund 300 Menschen. Die private «Initiative Volkstheater» hatte zu der Kundgebung aufgerufen. Hintergrund war eine Sitzung der Bürgerschaft, bei der es um die Schließung der Sparten Tanz und Musiktheater gehen sollte.

Seit Monaten wird um die Zukunft des Volkstheaters gerungen. Die Stadtspitze und Mecklenburg-Vorpommerns Kultusminister Mathias Brodkorb (SPD) wollen die Sparten schließen, um das Theater bei sinkenden Zuschüssen halten zu können. Das Theater bekommt pro Jahr 16,6 Millionen Euro von Stadt und Land. Intendant Sewan Latchinian sieht das Theater dagegen auf einem guten Weg. Das Haus brauche nicht mehr Geld, sondern mehr Zeit.

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Saarländer Johannes Tümpler neuer Domorganist der Dresdner Kathedrale

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Dresden - Der neue Domorganist der Dresdner Kathedrale ist ein Saarländer. Johannes Trümpler tritt zum 1. April die Nachfolge von Thomas Lennartz an, der im September 2014 in Leipzig Direktor des Kirchenmusikalischen Instituts der Musikhochschule wurde, wie das Bischöfliche Ordinariat des Bistums Dresden-Meissen am Mittwoch mitteilte.

 

Der 33-Jährige studierte Katholische Kirchenmusik im Hauptfach Orgel in Köln, gewann mehrere Preise bei internationalen Wettbewerben, gab zahlreiche Solokonzerte im In- und Ausland und konzertierte mit Chören und Orchestern. Seit 2006 ist Trümpler Abteiorganist in Maria Laach. Dort rief er 2007 mit den Laacher Orgelkonzerten eine internationale Reihe ins Leben.

Insgesamt hatten sich 32 Organisten aus ganz Deutschland um das Amt in Dresden beworben, sechs waren in die engere Wahl gekommen.



Weiterführende Informationen:  PM des Bistums Dresden-Meißenhttp://www.bistum-dresden-meissen.de/front_content.php?idcat=1579&idart=24774

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Dirigent Jonathan Nott wechselt von Bamberg nach Genf

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Bamberg/Genf - Den Chefdirigenten der Bamberger Symphoniker, Jonathan Nott, zieht es in die Schweiz. Zur Saison 2016/2017 wird der 52-Jährige dann Chefdirigent und Musikdirektor beim Orchestre de la Suisse Romande in Genf, wie ein Sprecher der Symphoniker am Mittwoch mitteilte. Dass Nott sein Engagement in Bamberg im Sommer 2016 beenden wird, war schon seit längerem klar. Die Suche nach einem Nachfolger für das Orchester, das sich Bayerische Staatsphilharmonie nennen darf, dauert noch an.

 

Nott wurde im Jahr 2000 Chefdirigent bei den Bamberger Symphonikern. In den vergangenen Jahren beschäftigten sich der aus England stammende Dirigent und das Orchester ausführlich mit den Werken Gustav Mahlers. Die CD-Einspielung sämtlicher Mahler-Symphonien fand große Beachtung. Als Spezialist für die Moderne führte Nott mit den Symphonikern zudem immer wieder Werke des 20. und 21. Jahrhunderts auf.

 



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Kunstexperten prüfen Portigon-Sammlung - Musikinstrumente sollen auf Kulturgutliste

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Düsseldorf - Das nordrhein-westfälische Kulturministerium will drei kostbare Musikinstrumente und bis zu 30 hochkarätige Kunstwerke aus der Sammlung der ehemaligen WestLB vor einem drohenden Verkauf ins Ausland sichern. Erstmals seit sieben Jahren berief Kulturministerin Ute Schäfer (SPD) den NRW-Sachverständigenausschuss zur Prüfung national wertvollen Kulturguts ein. Dieser soll die wertvollsten Objekte aus der Sammlung der WestLB-Nachfolgerin Portigon AG unter gesetzlichen Kulturschutz stellen. Damit dürfen die Objekte nicht mehr ausgeführt werden. Im Inland dürften sie aber veräußert werden.

Als erstes soll der Ausschuss die Stradivari-Violine «Lady Inchiquin» (1711), die an den weltberühmten Geiger Frank Peter Zimmermann ausgeliehen ist, sowie die Stradivari «ExCroall» (1684) und ein Violoncello von Joseph Rocca (1860) prüfen. Das Ministerium bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der «Bild»-Zeitung. Bis zum Ende des Prüfverfahrens gilt eine Ausfuhrsperre auch für sämtliche 400 Werke der ehemaligen WestLB-Kollektion.

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MaerzMusik stellt Zeitfragen – Die Berliner Festspiele gehen neue Wege mit dem Festival MaerzMusik

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Berno Odo Polzer, der neue künstlerische Leiter des Festivals MaerzMusik der Berliner Festspiele, gibt mit seiner ersten Ausgabe dem Festival einen neuen Untertitel: MaerzMusik – Festival für Zeitfragen. Er kündigt damit eine konzeptuelle Neuausrichtung und zentrale Fragestellung an, der das Festival in den kommenden Jahren nachgehen wird: unser Verhältnis zur Zeit. „Zeit“, so Polzer, „wird dabei verstanden als zentrale Kategorie des Politischen, als Phänomen, das unsere Lebens-, Arbeits- und Produktionsweisen – auch jene der zeitgenössischen Musik – maßgeblich bestimmt.“

MaerzMusik – Festival für Zeitfragen findet vom 20. bis 29. März 2015 statt und widmet sich mit Konzerten, Installationen, Performances, Filmprojekten und Diskurs-Formaten aktueller Zeit-Diagnose. Damit bietet das Festival über zehn Tage ein öffentliches Forum, das sich mit herrschenden Zeitbegriffen, -strukturen und -erfahrungen ebenso befasst, wie mit neuen, imaginativen Zeitformen und -strategien jenseits chronologischer und effizienzorientierter Zeitregime.

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Johanna Borchert zu ihrem Solo-Debüt “FM Biography”

JazzZeitung - aktuell -

Von Oliver Hochkeppel, in Auszügen gedruckt in SILBERHORN 1-15: Der Name Johanna Borchert war bislang nur Experten bekannt, die sich für Bandbesetzungen interessieren: Als eine Hälfte des Duos Little Red Suitcase mit der Geigerin Elena Setién und Teil des – 2012 mit dem Neuen Deutschen Jazzpreis ausgezeichneten – Quartetts Schneeweiß & Rosenrot. Das hat sich [… mehr]

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