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«Staatstheater Nordost»: Neubrandenburg stimmt Fusion zu

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Neubrandenburg - Die umstrittene Theater- und Orchesterreform hat eine weitere Hürde genommen. Die Stadtvertreter Neubrandenburgs haben am Donnerstag mehrheitlich dem Eckwertepapier des Schweriner Kultusministeriums zugestimmt. Das Papier sieht bis 2020 die Fusion der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz (TOG) mit dem Theater Vorpommern (Stralsund/Greifswald) zu einem «Staatstheater Nordost» und eine Landesbeteiligung vor. Von bisher 485 Stellen sollen 65 wegfallen.

Neubrandenburgs neuer Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos) hatte für das Fusionsmodell geworben, um die TOG nicht in Insolvenzgefahr zu bringen. Die Theaterdebatte habe im Land eine Emotionalität angenommen, die manchmal wichtige Fakten außer Acht lasse, erklärte Witt. Für 2015 droht Neubrandenburg/Neustrelitz eine Finanzlücke von rund 700 000 Euro. Das Land hatte eine Finanzhilfe von einer Entscheidung für «zukunftsfähige Strukturen» abhängig gemacht.

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Thomas Ostermeier fordert klare Signale von Kulturpolitik

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Berlin - Thomas Ostermeier, Regisseur und künstlerischer Leiter der Schaubühne, mischt sich in den Streit um die Berliner Theaterlandschaft ein. Zur Personaldebatte wolle er sich zwar nicht äußern, sagte Ostermeier am Freitag im Deutschlandradio Kultur. Er erwarte jedoch ein klares Signal von der Kulturpolitik auch in Richtung der Schaubühne.

 

Er erwarte von Politikern, «dass sie einfach sagen: «Wir finden es gut oder nicht»», so Ostermeier. «Und wenn sie sagen: «Ne, das reicht uns jetzt» - dann kann das in meinem Fall zum Beispiel dazu führen, dass ich schulterzuckend sage: «Ja, wisst Ihr, es war wahnsinnig schön. Aber die ganzen vielen, sehr lukrativen Angebote, die ich in der Vergangenheit hatte, dann kann ich denen jetzt endlich mal nachkommen.»»

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Neuer Theaterpreis für kleine und mittlere Bühnen

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Berlin - Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) will einen neuen Theaterpreis ins Leben rufen. Die mit insgesamt einer Million Euro dotierte Auszeichnung solle an kleine und mittlere Bühnen gehen, teilte das Büro von Grütters am Donnerstag mit und bestätigte damit eine Meldung des RBB. Der Preis werde Ende des Jahres in mehreren Kategorien vergeben. Grütters ist derzeit auf einer «Theaterreise» durch Deutschland und spricht unter anderem in Mannheim und Bonn mit Künstlern und Verantwortlichen.

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Hessischer Orchesterwettbewerb als Qualifikation für Bundesentscheid

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Schlitz - Der 6. Hessische Orchesterwettbewerb findet in diesem Jahr vom 6. bis 8. November in der Landesmusikakademie in Schlitz im Vogelsberg statt. Dabei können sich die Musiker in dem Vorentscheid für den Deutschen Orchesterwettbewerb im Mai 2016 in Ulm (Baden-Württemberg) qualifizieren. Wie der Landesmusikrat in Schlitz am Donnerstag als Träger des Hessen-Wettbewerbs berichtete, sind Laienorchester in mehr als einem Dutzend Kategorien eingeladen und zur Bewerbung aufgerufen.

«Der Orchesterwettbewerb Hessen ist ein Fest der Orchester mit Begegnungscharakter, der Möglichkeit voneinander zu lernen, der Chance sich von der hochkarätigen Jury bewerten und beraten zu lassen», sagte Geschäftsführerin Ursula Komma laut einer Mitteilung. Schirmherr ist Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Der Landeswettbewerb findet nur alle vier Jahre statt.

 

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Der Starpianist als Klavierpädagoge: Lang Lang auf der Frankfurter Musikmesse

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Der chinesische Pianist Lang Lang hat auf der Frankfurter Musikmesse seine Notenserie „mastering the piano“ vorgestellt. In einer halbstündigen Präsentation auf der völlig überfüllten Kulturbühne von neuer musikzeitung, Deutschlandradio und Musikrat gab er einen Einblick in seine bei Faber Music und der Edition Peters veröffentlichte „Lang Lang Piano Academy“.

Im Gespräch mit Peters-Geschäftsführer Hermann Eckel deutete er einige Aspekte seiner Klavierschule an, die in mehreren Lektionen immer ein Stück und eine bestimmte technische Herausforderung in den Blick nimmt und dabei den Leser sehr persönlich anspricht.

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Rostocker Bürgerschaft: Sewan Latchinian soll Intendant bleiben

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Rostock - Sewan Latchinian soll nach dem Willen der Rostocker Bürgerschaft Intendant des Volkstheaters bleiben. Sie wies am Montagabend mit deutlicher Mehrheit Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) an, diesen Beschluss umzusetzen. Der Hauptausschuss der Bürgerschaft hatte Latchinian Ende März nach einem umstrittenen Vergleich der Theaterpolitik des Landes mit Kulturzerstörungen der Terrormiliz Islamischer Staat gekündigt. Methling hat nun zwei Wochen Zeit, den Beschluss umzusetzen oder in Widerspruch zu gehen.

Latchinian bedankte sich bei seinen Unterstützern, die sich für das Volkstheater mit seiner Kunst und den rund 300 Arbeitsplätzen eingesetzt haben. „Theater ist eine kollektive Kunst, und am besten ist es, wenn man sich gemeinsam dafür einsetzt“, rief Latchinian.

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Thüringer Musiker gründen Orchesterkonferenz

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Weimar/Berlin - In Thüringen haben Berufsmusiker eine Orchesterkonferenz gegründet. Sie vertrete die Interessen der mehr als 600 Mitarbeiter der zehn Orchester im Freistaat, teilten die Deutsche Orchestervereinigung und der Vorsitzende der Thüringer Orchesterkonferenz, Christian Bergmann, am Donnerstag mit. Sie forderten Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) auf, gemeinsam nach Wegen zu suchen, die Orchester nicht nur zu erhalten, sondern auch zu stärken.

Hoff habe nach seinen Amtsantritt zwar erklärt, dass keine Theater und Orchester geschlossen würden. Gleichzeitig seien jedoch die Landesgelder eingefroren worden. Das bedeute, dass Tarifsteigerungen ausgeschlossen seien oder Mitarbeiter entlassen werden müssten. Seit längerem führe der Minister zwar Gespräche mit Trägern und Intendanten über die Zukunft der Orchester. Mit der Musikervereinigung habe es bislang jedoch kein Treffen gegeben, bedauerten beide.

 

Pressemeldung der DOV:

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Radio France nach Rekordstreik wieder auf Sendung

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Paris - Nach einem Rekordstreik von vier Wochen sind die Hörfunkprogramme von Radio France wieder auf Sendung. Der Streik war offiziell bis Donnerstagmittag terminiert, nach Angaben von Radio France hatten aber die meisten Kanäle bereits am Mittwoch wieder mit der Ausstrahlung des normalen Programmes begonnen.

Während der 28 Streiktage hatte sich Radio France zwischen zahlreichen Musiktiteln immer weder für fehlende redaktionelle Beiträge und das Ausbleiben gewohnter Sendungen entschuldigt.

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NDR bleibt dabei: Deutscher Schlager bleibt im Nordosten draußen

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Schwerin - Der deutsche Schlager feiert schon lange ein Comeback: Helene Fischer zum Beispiel hat viele Fans um die 30. Bei der Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» wird Schlager gesungen, auch auf Partys. Doch das öffentlich-rechtliche Radio NDR 1 Radio MV will deutschen Schlager nicht senden. Das hat am Donnerstag Landesfunkhaus-Direktorin Elke Haferburg beim Petitionsausschuss des Schweriner Landtags bekräftigt.

Deutschsprachige Musik laufe durchaus im Landesprogramm, betonte sie - etwa von Klaus Lage, Karat, Udo Lindenberg, den Puhdys oder Adel Tawil. «Die Musikauswahl ist das Ergebnis wissenschaftlich fundierter Medien- und Marktforschung», sagte Haferburg. Ziel sei es, so viele Hörer wie möglich zufriedenzustellen. Deutscher Schlager polarisiere aber. Jüngere Hörer könnten abschalten. Zugleich räumte Haferburg ein, dass die größte Hörergruppe des Senders die Altersgruppe 60 plus sei.

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Musik soll in Baden-Württemberg eigenständiges Fach ab Klasse eins werden

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Stuttgart - Musik soll künftig in Baden-Württemberg als eigenständiges Fach ab der ersten Klasse unterrichtet werden. Kultusminister Andreas Stoch (SPD) kündigte am Mittwoch in einer Landtagsdebatte in Stuttgart an, das Fach werde zum Schuljahr 2016/17 aus dem bisherigen Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur (MeNuK) herausgenommen.

Nach den Worten seines Sprechers werden Fächerverbünde kritisch gesehen, denn eine Ausdifferenzierung bringe einer wissenschaftlichen Auswertung zufolge höhere Leistungen. Die anderen Elemente des Verbundes MeNuK münden den Angaben nach in die weiteren Fächer Sachunterricht und bildende Kunst/Werken.

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Rundfunk-Sinfonieorchester wieder mit Komponisten-Serien

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Berlin - Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) führt unter Chefdirigent Marek Janowski die erfolgreichen Konzertreihen für einzelne Komponisten fort. Nach der spektakulären Aufführung aller Wagner-Opern sowie der Serie mit zwei Opern von Richard Strauss in dieser Spielzeit setzt das RSB in der Saison 2015/16 wieder ähnliche Schwerpunkte. So wird das Orchester alle drei Klavierkonzerte von Béla Bartók mit der Solistin Anna Vinnitskaya sowie die beiden Violinkonzerte von Sergei Prokofjew mit der Geigerin Arabella Steinbacher aufführen, wie das RSB mitteilte.

Zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit spielt das RSB in der Philharmonie ein Festprogramm. Anfang November leitet Janowski dann Verdis «Requiem». Eingeladen hat das Orchester auch die Dirigentinnen Alondra de la Parra und Simone Young. Als Solisten wurden unter anderem die Pianisten Marc-André Hamelin und Lars Vogt, die Geiger Frank Peter Zimmermann und Guy Braunstein, sowie der Schlagzeuger Martin Grubinger verpflichtet.

Weiterführende Informationen:  Konzertsaison 2015/16 beim RSBhttp://www.rsb-online.de/content/e20225/e51306/e63817/RSB_PM_Saison_2015_2016_ge...

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100.000 Euro im Jahr für Talentförderung in Kunst und Kultur

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Just an dem Tag, an dem Kulturminister Mathias Brodkorb der Negativpreis „Musik-Gordi“ auf der Frankfurter Musikmesse verliehen wurde, veröffentlicht das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Schwerin, dass die Nachwuchsförderung in Mecklenburg-Vorpommern eine Finanzspritze erhalten soll. Fast unglaublich, dass Brodkorb den gordischen Knoten postwendend zu lockern versucht…

Mit 100.000 Euro im Jahr will die Landesregierung in Schwerin besonders talentierte Nachwuchskünstler im Land fördern. Das Geld soll für Stipendien oder zur Finanzierung von Festivals und Talente-Camps dienen. «Die Idee ist, begabte junge Künstler aus allen Genres zu fördern», sagte Kulturminister Mathias Brodkorb (SPD) am Mittwoch in Schwerin. Dazu zählten Musik, Bildende Kunst, Theater, Tanz, Film und Literatur.

Weiterführende Informationen:  PM des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kulturhttp://www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/bm/?pi...

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hr-Sinfonieorchester beginnt Spielzeit unter freiem Himmel

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Frankfurt/Main - Mit einem Open-Air-Konzert bei freiem Eintritt startet das hr-Sinfonieorchester am 26. August in Frankfurt in seine Konzertsaison. Zu dem Spektakel unweit der Europäischen Zentralbank im Osten der Stadt werden rund 12 000 Besucher erwartet, wie der Hessische Rundfunk am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Bereits zu seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr hatte Chefdirigent Andrés Orozco-Estrada ein Konzert unter freiem Himmel gegeben. «Wichtig ist, dass wir den Menschen näherkommen», sagte der gebürtige Kolumbianer.

Insgesamt plant das hr-Sinfonieorchester für die kommende Spielzeit 108 Konzerte, davon 93 in Hessen. Einer der Schwerpunkte soll eine Reihe mit Werken von Ludwig van Beethoven bilden. Zudem beteiligt sich das Orchester wieder an der Biennale für Moderne Musik «cresc…».

«Artist in Residence» ist der österreichische Percussionist Martin Grubinger. 27 Kammerkonzerte und 15 Tourneekonzerte sollen das Programm abrunden. Dabei besuchen die Musiker Japan, Korea, Spanien und Italien.

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TFF Rudolstadt: Weltmusikfestival blickt nach Norwegen

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Rudolstadt - Bei seiner 25. Auflage richtet Deutschlands größtes Weltmusikfestival TFF Rudolstadt dieses Jahr den Blick nach Skandinavien. Dazu werden elf Gruppen aus Norwegen erwartet, die die musikalische Bandbreite dieses Landes von A-cappella- und Geigenmusik über Rock, Folk und Jazz bis hin zu Kirchengesang widerspiegeln, wie die Veranstalter am Mittwoch bei der Vorstellung des Programms mitteilten.

 

Mit von der Partie sind die Folk-Rock-Band Valkyrien Allstars sowie der Jazz-Trompeter Nils Petter Molvaer, der zusammen mit dem jamaikanischen Duo Sly & Robbie auf der Bühne stehen wird. Vom 2. bis zum 5. Juli will das Festival einen Überblick über die aktuelle Folk- und Weltmusik bieten. Dazu kommen rund 150 Bands aus aller Welt nach Thüringen. Verteilt über das Rudolstädter Stadtgebiet werden sie auf mehr als 20 Bühnen zu erleben sein. Das Festival lockt alljährlich Zehntausende Besucher an.

 

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Audience Development (6) – Do-it-yourself-Vermittlung 3: Überlegungen zu Raum und Zeit

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Dem Jazz wird oft vorgeworfen, er hänge von der Art seiner Präsentation immer noch in den goldenen Zeiten der 1950er und 60er Jahre fest. Auch wenn es längst viele lobenswerte Veränderungen gibt – einige habe ich in der einleitenden Folge dieser Blogserie bereits genannt –, würde mir doch auf die Frage „Wie läuft ein Jazzkonzert [… mehr]

„Musik-Gordi“ 2015 geht an Mathias Brodkorb

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Im Rahmen der Internationalen Musikmesse in Frankfurt am Main wurde heute Nachmittag der diesjährige Gewinner des „Musik-Gordi“ bekannt gegeben. Mathias Brodkorb, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern, erhält in diesem Jahr den gordischen Knoten des Musiklebens, der von dem Magazin Musikforum gemeinsam mit der neuen musikzeitung ins Leben gerufen wurde. Zum ersten Mal konnte jeder an der Abstimmung über das Internet teilnehmen.

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Verzahnung von Theorie und Praxis: Fachkongress "upgrade. Neue Musik Vermittlung"

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“upgrade. Neue Musik Vermittlung” ist das Motto des vom langjährigen Leiter der Donaueschinger Musiktage Armin Köhler initiierten Festivalkongresses vom 15. bis 17. Mai in den Donauhalle. Diese Veranstaltung der Gesellschaft der Musikfreunde Donaueschingen e.V. und der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit den Donaueschinger Musiktagen widmet sich dem Thema der Vermittlung Neuer Musik auf neuartige Weise:

Der Festivalkongress führt vom 15.- 17. Mai 2015 in Donaueschingen die unterschiedlichen Stränge der Musikvermittlung zusammen und gibt Impulse für die Zukunft. Die Mischung  aus Festival und Kongress bietet in der Verzahnung von Theorie und Praxis die Gelegenheit, an Impulsbeispielen die aktuelle Bandbreite von Vermittlungsprojekten mitzuerleben, Erfahrungen auszutauschen und kritisch zu diskutieren.

Weiterführende Informationen:  upgrade. Neue Musik Vermittlunghttp://www.upgrade-donaueschingen.de/cms/resources/14286602418c323b4c4695749bec2...

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THE COLOUR - Musiktheater von Gerhard Stäbler wird uraufgeführt

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Würzburg - Bereits in den vergangenen Spielzeiten hat das Mainfranken Theater Würzburg konzertante Opern wie La Traviata oder La Sonnambula zur Aufführung gebracht. In dieser Spielzeit erfährt diese Reihe eine ganz besondere Fortführung: Aus Anlass des 70. Jahrestages der Zerstörung Würzburgs und der Beendigung des Zweiten Weltkrieges hat Gerhard Stäbler das Musiktheaterwerk The Colour für großes Orchester, Solisten und Chor komponiert.

Die literarische Vorlage für das Musiktheater The Colour bildet die Science-Fiction-Geschichte The Colour Out of Space (Die Farbe aus dem All) des amerikanischen Schriftstellers Howard Phillips Lovecraft aus dem Jahre 1927: Ein Meteorit schlägt in der Nähe eines Gehöfts ein. Im Inneren dieses fremdartigen Himmelskörpers findet man eine Kugel, die ein auf der Erde bislang unbekanntes Farbspektrum aufweist und eine schleichende physische wie psychische Zerstörungskraft entfaltet.

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Rat für die Künste «fassungslos» über Kollatz-Ahnen

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Berlin - Der Berliner Rat für die Künste hat «fassungslos» auf jüngste Äußerungen von Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) reagiert, die Haushaltsspielräume für die Kultur seien durch die Kostensteigerungen an der Staatsoper «mehr als verbraucht». In einem offenen Brief an den SPD-Politiker schreibt das gewählte Vertretungsgremium der Berliner Kultur: «Vermutlich kämen Sie nie auf den Gedanken, die Berliner Verkehrsgesellschaft finanziell austrocknen zu wollen, nur weil der Berliner Flughafen ein unendliches Milliardenloch geworden ist.»

Der gesamte Kulturbereich sei seit Jahren dramatisch unterfinanziert, die freie Szene lebe am Existenzminimum, hieß es in dem Brief. Deshalb müsse es dringend mehr Geld geben, die City-Tax stehe der Kultur zu. Schützenhilfe kam von den Grünen. «Es kann nicht sein, dass der gesamte Kulturbereich für das Staatsoperndesaster in Mithaftung genommen wird», erklärte die Grünen-Kulturexpertin Sabine Bangert.

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