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Tanz und klassische Musik: Fredener Musiktage für Kammermusik

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Für die Internationalen Fredener Musiktage sind noch Tickets verfügbar. Die Veranstaltungsreihe für Kammermusik startet am kommenden Freitag unter dem Motto «Lasst uns tanzen (Let's dance)», wie die Veranstalter mitteilten. Fast täglich soll es dann bis zum 9. August ein Konzert in Freden und umliegenden Orten südlich von Hildeshelm geben. Bereits

Im Flügelschlag des Grooves: Gretchen Parlato in der Unterfahrt

JazzZeitung - aktuell -

(Von Claus Lochbihler) Zwischen Jazz, brasilianischen Rhythmen und R&B entfaltet Gretchen Parlato eine Vokalkunst von außergewöhnlicher Feinheit. Die schönsten Momente entstehen dort, wo ihre Stimme selbst zum Instrument wird. Einmal schließt Gretchen Parlato in der „Unterfahrt“ die Augen und reckt die Nase leicht nach oben. Wie eine Jagdhündin, die Witterung aufnimmt, saugt sie den Groove ihres Trios ein: hörend, spürend, vielleicht sogar riechend. Dann öffnet sie abrupt die Augen, tritt ans Mikrofon und klinkt sich mit ihrer hellen, zarten Stimme in die Musik ein. Stimme als Instrument Parlato ist eine Sängerin, bei der Gesang, Stimme als Instrument und Vokalperkussion nahtlos ineinander übergehen. Sie verbindet das rhythmisch federnde Flüstersingen eines João Gilberto mit westafrikanischen Vokalisen und der Virtuosität eines Bobby McFerrin zu einer ganz eigenen Kunst. Klanglich ist ihre Stimme hell und fein, mitunter von beinahe blendender Intensität – wie ein Sopransaxofon. Kein Wunder, dass auch in der „Unterfahrt“ ihre Version von Herbie Hancocks „Butterfly“ zum Höhepunkt wird: Jazz-Funk als flirrende Groove-Meditation, berückend schön und dicht, getragen vom Flügelschlag ihrer Stimme. Die stärksten Momente dieses Abends entstehen oft dann, wenn Parlato weniger einen Song als vielmehr …

Bayreuth sagt «Nein» zum Rechtsruck

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So hat man Festspiel-Chefin Katharina Wagner selten erlebt: In ihrer Begrüßungsrede zum Jubiläum der Bayreuther Festspiele äußert sie sich so politisch wie vielleicht noch nie. Zu ihrem 150-jährigen Bestehen stellen die Bayreuther Festspiele sich entschieden gegen einen Rechtsruck in Politik und Gesellschaft. Es gehe darum, «hier Nein zu sagen»

So geht es nach dem Jubiläum in Bayreuth weiter

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Von und Britta Schultejans, dpa (Foto Archiv) = Die Bayreuther Festspiele stehen vor ihrem großen Jubiläum, doch sie blicken darüber hinaus. Es soll künftig immer zwei Neuproduktionen geben auf dem Grünen Hügel - aber die Sache hat einen Haken. Wie geht es weiter nach dem großen Jubiläum? Nach der Feier zum 150-jährigen Bestehen der Bayreuther

Minister Sven Teuber will kulturelle Begegnungsorte stärken

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Kultur ist für den neuerdings zuständigen Minister die stabilste Brandmauer gegen Entdemokratisierung. Wie sich der SPD-Politiker die Förderung und die Szene in Rheinland-Pfalz vorstellt. Mit attraktiven Bedingungen für Kulturschaffende, lebendigen Kinos und Bibliotheken als Orte für alle will Minister Sven Teuber die Kultur fördern. «Ich will

Veranstaltungsreihe: Einen Abend mit Weill und Gästen

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Während des Kurt-Weill-Fests 2027 steht der jüdische Künstler voll im Fokus. Schon in den kommenden Monaten ist in Dessau Kultur erlebbar - ganz nahbar und in unterschiedlicher Form. Bis zum Kurt-Weill-Fest sind es noch einige Monate, dennoch sind unter dem Namen des jüdischen Künstlers auch jetzt schon mehrere Veranstaltungen geplant. So will die

Maroder Bergstollen, boomende Weberei: „Das Buschgespenst“ nach Karl May als Musical im Erzgebirge

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Die Musical-Uraufführung „Das Buschgespenst“ wurde an einer der spektakulären Naturbühnen Greifensteine zum umjubelten Erfolg. Karl May hatte 1884 bis 1886 in seinem Kolportageroman „Der verlorne Sohn oder Der Fürst des Elends“ und in dessen Fortsetzung „Die Sklaven der Arbeit“ nicht an schauerlichen Begebenheiten in seiner erzgebirgischen Heimat

Das Internationale Feringa Jazzfestival im Rückblick

JazzZeitung - aktuell -

Jede Menge los in München und Umgebung. Helene Fischer in der Allianz Arena, Sommerfestival im Olympiapark und das Endspiel der Fussball-Weltmeisterschaft … bei dem Programm des Internationalen Feringa Jazzfestival in Unterföhring gab es an diesem Wochenende für die Jazzfans keine Entscheidungsnöte. Der Jazz wurde gefeiert! Das Herrliche ist im Bürgerhaus Unterföhring vor allem das einladende Ambiente und die relaxte Atmosphäre. Als Festivalopener gab sich dieses Jahr Kenny Garrett mit seinem Quintett die Ehre und veranstaltete ein Jazzfeuerwerk vom Feinsten. Seine Beats sind live, gespickt mit herrlich inspirierten Soli, im Gegensatz zu seinem aktuellen Albums „Sounds From The Ancestors“, durchaus eingängig und danceable, was sich gegen Ende seines Auftritts widerspiegelte. Der ausverkaufte Saal tanzte, gute Vibes überall. Die Band mit Percussion Legende Rudy Bird, Keith Brown, Jeremiah Edwards und Michael Ode, bestens eingespielt, waren so gut gelaunt, dass sie nach der Zugabe, nachdem nur noch eine Handvoll Zuschauer im Saal waren, kurzfristig noch eine Jam-Session auf der Bühne einlegten. That’s Jazz! Aufregendes Quintett Am zweiten Abend dann die grandiose Vibraphonistin Sasha Berliner mit einem aufregenden Quintett: Pablo Held am Flügel, dem Saxophonisten Seamus Blake, Simon Jermyn …

Hitlers Lieblings-Oper? Warum «Rienzi» so speziell ist

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Das Bayreuther Opern-Repertoire ist ziemlich begrenzt. Zur Feier des 150. Festspiel-Jubiläums wird es erweitert - und zwar um Wagners Frühwerk «Rienzi». Ausgerechnet. «In jener Stunde begann es...», soll Adolf Hitler gesagt haben, nachdem er als Teenager in Linz Richard Wagners Oper «Rienzi» gesehen hatte. So schreibt es sein Jugendfreund und

Wir sind alle Dada-Gaga – Im Bregenzer Festspielhaus blüht Leos Janáčeks Opern-Orchidee „Die Abenteuer des Herrn Brouček“

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Polit-religiöser Wahn und sogar Irrsinn feiern derzeit Triumphe. Unsere Welt scheint vielfach aus den Fugen. Vergleichbares musste Komponist Leos Janáček 1916–17 durchleben: Weltkrieg, nationale Unabhängigkeitswünsche, zunehmende Gesellschaftskritik, künstlerische Umbrüche, private Turbulenzen … Dazu passte keine regelgerechte Oper…

Der Berg spielt mit: das 44. Südtirol Jazzfestival Alto Adige zwischen Berggipfel und Clubkeller

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(Text und Fotos: Stefan Pieper) Hoch oben auf dem Vigiljoch, in einem Mittagskonzert vor mächtiger Bergkulisse, geschah etwas, das den Ton dieser 44. Ausgabe am reinsten traf. Das norwegische Duo Sissel Vera Pettersen und Eirik Hegdal umarmt die Landschaft mit seiner Musik. Aus den langen, offen assoziativen Stücken öffnen sich weite Räume, die flächig und ambienthaft wirken und dann konkreter werden, getragen vom lyrisch atmenden Saxofon, Hegdals Klarinette und einer Stimme, die Pettersen ganz instrumental einsetzt. Exotisch anmutende Figuren wirken wie aus einer nordischen Folklore, die elementaren Zuständen nahe ist. Dazu pulsieren sanft tiefe Bassfrequenzen aus der Elektronik, wie die Stöße eines heißen Sommerwinds, der sich mit dem freien Spiel des Duos synchronisiert. Konzerte auf Bergeshöhe sind stets das gewisse Etwas dieses Festivals, und mit ihrem grenzenlosen atmosphärischen Gespür haben die beiden die Messlatte höher gelegt. Wenn das Wetter Regie führt Manchmal zogen nachmittags Gewitter auf und erzwangen Verlegungen nach drinnen; das war längst eingespielte Routine. Das Schweizer Trio um die Lausanner Kontrabassistin Louise Knobil wich kurzerhand in die Wohnzimmeratmosphäre des Hotels Bad Ratzes aus, am Fuße des Schlern-Massivs. Knobil, die sich als Marke inszeniert …

Der Schädel hängt - Wacken bereitet sich auf Metal-Fans vor

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Die Vorbereitungen laufen: Auf dem Gelände des Heavy-Metal-Festivals in Wacken hängt bereits der riesige Bullenschädel. «Jetzt kann Wacken losgehen», sagt der Aufbauleiter. Der Countdown läuft für das 35. Heavy-Metal-Festival im schleswig-holsteinischen Wacken. Eine Woche vor dem offiziellen Start hängten Mitarbeitende am Nachmittag den großen

Lebensspiegel, Lebenssplitter … Die Bregenzer Festspiele eröffnen auf der Seebühne erstmals mit Verdis „La Traviata“

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Eine Probenzeit mit extremer Hitze und heftigen Unwettern – und das für ein von sensiblen Zweierszenen dominiertes Werk! Alles auf der großen Open-Air-Bühne? Doch jeder renommierte Regisseur will einmal auf dem Bodensee gearbeitet haben – so jetzt Damiano Michieletto mit einem italienischen Team. Alle wurden mit herrlichem Sonnenuntergang und einer

Kansas City Symphony verlängert den Vertrag seines Chefdirigenten Matthias Pintscher

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Das Kansas City Symphony Orchestra (KCS) verlängert den Vertrag mit seinem Chefdirigenten und Künstlerischen Leiter Matthias Pintscher um fünf Jahre bis zur Spielzeit 2033/34, wie das Orchester kürzlich bekanntgab. Die Vertragsverlängerung bekräftigt das Vertrauen des Orchesters in Pintschers Vision und knüpft an die Dynamik seiner bisherigen

Bayreuth will seine Produktionen künftig weiterverkaufen

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Was in Bayreuth auf der Festspielbühne umjubelt oder ausgebuht wird, ist möglicherweise später auch anderswo zu sehen: Das planen die Festspiele mit ihren Produktionen. Opernproduktionen der Bayreuther Festspiele sollen künftig auch anderswo zu sehen sein. Die Inszenierungen müssten «nachhaltiger gedacht werden», sagte Festspielchefin Katharina

Wucherpreise für Tickets? Künstler und Fans schlagen Alarm

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Konzertkarten werden von Bots in Sekunden aufgekauft. Später tauchen sie auf Ticketplattformen wieder auf - und zwar mit enormem Aufschlag. Künstler fordern, dass etwas dagegen unternommen wird. Die Lieblingsband hat gerade neue Tourdaten bekanntgegeben und schwups: Alle Tickets sind direkt vergriffen. Vielen Musikfans dürfte das bekannt vorkommen

Kulturstaatsminister: Aufhören nach einer Legislaturperiode

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Kulturstaatsminister Wolfram Weimer weiß schon, wie lange er sein Amt ausführen möchte. Was ihm dabei nach seinen Worten wichtig ist. Er will nur für eine Legislaturperiode im Amt bleiben. «In vier Jahren kann man viel erreichen», sagte Weimer der Zeitschrift «Bunte». «Ich bin voller Tatendrang. Meine Leidenschaft für Medien und Kultur wächst auch

Ältestes Kammerfestival mit Jazz und Katharina Thalbach

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Bei den Sommerlichen Musiktagen in Hitzacker wird viel gewagt und ausprobiert - aber fast alles dreht sich um Joseph Haydn. Wegen seiner Vielfalt nannte Mozart ihn liebevoll «Papa». Das älteste Kammerfestival Deutschlands geht ins neunte Jahrzehnt. Mit dem Schwerpunkt auf dem österreichischen Komponisten Joseph Haydn (1732 - 1809) soll bei den 81

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