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Radio ohne Rauschen und ohne Klassik?

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Neues aus dem BR-Funkhaus: Digitalradiogipfel und UKW-Abschaltung von BR-Klassik

Mit „Radio ohne Rauschen“ war der Digitalradio-Gipfel des Bayerischen Rundfunks am 11. März 2014 überschrieben. Intendant Ulrich Wilhelm hatte Radiomacher aus Deutschland und angrenzenden Nachbarländern sowie Industrievertreter und Politiker ins Münchner BR-Funkhaus eingeladen, um über die entscheidenden Fragen zur digitalen Entwicklung des Mediums Radio zu diskutieren.

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Über 400 Briefe des italienischen Komponisten Spontini veröffentlicht

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Mainz - Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat in einem Buch mehr als 400 Briefe des italienischen Komponisten und Dirigenten Gaspare Spontini (1774-1851) veröffentlicht. Der Band enthält Spontinis Korrespondenz mit Komponistenkollegen, Sängern, Politikern und Familienmitgliedern aus den Jahren 1804 bis 1820, wie das Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft am Dienstag mitteilte. Die Lektüre der Briefe eröffne Einblicke in das kulturelle Leben der napoleonischen Zeit und in Spontinis Arbeitsweise.

    Demnach war der Komponist im Jahr 1803 nach Paris übergesiedelt, wo er Kammerkomponist von Kaiserin Joséphine wurde und seine wohl bekannteste Oper, «La Vestale», schrieb. Die Uni plant den Angaben zufolge, zwei weitere Bände mit Briefen Spontinis zu veröffentlichen.      Weiterführende Informationen: 

Reform der Künstlersozialkasse - 32 Millionen Mehreinnahmen erwartet

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Berlin - Die Bundesregierung hat die schon lange geplante Reform der Künstlersozialkasse auf den Weg gebracht. Nach einem Referentenentwurf des Arbeitsministeriums, der der Nachrichtenagentur dpa vorliegt, soll die Wirtschaft durch strengere Kontrollen zur Zahlung ihrer Sozialabgaben verpflichtet werden.

    Insgesamt erwartet das Ministerium Mehreinnahmen von rund 32 Millionen Euro. Die Kosten für die strengeren Kontrollen werden im Gegenzug mit gut 12 Millionen Euro angesetzt. Der Gesetzentwurf soll voraussichtlich am 30. April im Kabinett beraten und dann dem Parlament zugeleitet werden.   Weiterführende Informationen: 

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Kunstfest Weimar öffnet sich wieder allen Künsten

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Weimar (dpa) - Das Kunstfest Weimar erfindet sich zum 25-jährigen Bestehen im Sommer wieder einmal neu. «Wir nehmen die Begriffe Kunst, Fest und Weimar wörtlich», sagte der neue künstlerische Leiter Christian Holtzhauer am Dienstag bei der Vorstellung des neuen Konzepts und des Programms für 2014. Künstler unterschiedlicher Genres und Herkunft werden vom 22. August bis zum 7. September erwartet.

  Zugleich will Holtzhauer enger mit Kulturinstitutionen der Stadt und den Weimarern zusammenarbeiten. Bei Nike Wagner, die das Fest zuvor zehn Jahre geleitet hat, war es stark auf Musik fokussiert. Das Kunstfest gehört seit dieser Spielzeit zum Deutschen Nationaltheater Weimar.   Weiterführende Informationen: 

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Komponist Beat Furrer erhält Großen Österreichischen Staatspreis

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Wien - Der Schweizer Komponist Beat Furrer (59), Spezialist für Neue Musik, erhält den Großen Österreichischen Staatspreis 2014. Das teilte das Bundeskanzleramt am Dienstag in Wien mit. Furrer sei es gelungen, Werke zu schaffen, die nicht nur international hohe Anerkennung fänden, sondern sich schon jetzt einen festen Platz in den Klassiksammlungen der Gegenwart und Zukunft gesichert hätten, sagte Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ).

  In Furrer wird erstmals seit 2010 (Olga Neuwirth) wieder ein Preisträger der Kategorie Musik ausgezeichnet. Der Große Österreichische Staatspreis ist die höchste künstlerische Auszeichnung des Landes und mit 30 000 Euro dotiert. Weiterführende Informationen: 

Sachsen-Anhalt: Kabinett billigt reduzierte Kultur-Förderung für Eisleben

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Magdeburg - Die Landesbühne Eisleben ist bald Geschichte - stattdessen soll das Kulturwerk Mansfeld-Südharz ein breites Programm bieten. Geld gibt es vom Land aber deutlich weniger, lediglich ein knappes Drittel der bisherigen jährlichen Fördersumme stellt das Land ab 2015 dem künftigen Kulturwerk zur Verfügung.

    Die Förderung des Landes für die bisherige Landesbühne Eisleben, das Kulturwerk Mansfeld-Südharz, steht. Das Kabinett stimmte am Dienstag dem Vertrag zu, wie Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD) mitteilte.   Weiterführende Informationen: 

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Turangalîla-Sinfonie: Meisterkurs Dirigieren mit Peter Robertson

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Eine zehnsätzige Sinfonie mit einer Aufführungsdauer von etwa 80 Minuten; ein bombastisch besetztes Orchester mit zusätzlichen Instrumenten von der Celesta über solistisch eingesetztes Klavier, nicht weniger als zehn Percussionisten bis hin zu Kuriositäten wie dem elektronischen Musikinstrument der Ondes Martenot; und noch dazu höchste technische Ansprüche an alle Mitwirkenden: Olivier Messiaens „Turangalîla”-Sinfonie zur Aufführung zu bringen bleibt auch für viele professionelle Dirigenten ihr Leben lang ein Traum.

vlcsnap-2014-04-15-17h55m32s51.png 92045515 Auf der media-Übersichtsliste anzeigen Gefeaturetes Video:  Gefeatures Video

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Improvisation über Improvisation #1

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Der Wecker klingelt wie gestellt. Der Taxifahrer klingelt wie bestellt. Auch der Zug, der mich zum Flughafen bringt, ist auf die Minute pünktlich. Abfertigung reibungslos, Flug ohne Turbulenzen. Ankunft um 14:48. Raus aus der Schalterhalle, rein ins alltägliche Chaos. Lautes Stimmengewirr, ich verstehe kein Wort. Stau. Enge. Ein Paradies für Huptonforscher. Theoretisch gilt Rechtsverkehr; praktisch [… mehr]

Kursprogramm seit heute online: 2. Bundeskongress Musikunterricht in Leipzig

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Das Kursprogramm des 2. Bundeskongresses Musikunterricht von AfS und VDS liegt vor, der Anmeldezeitraum beginnt am 15. März 2014. Das umfangreiche Programm verspricht einen Kongress, der kaum Wünsche offen lässt: Genau 416 Kurse an fünf Kongresstagen warten auf die aus dem gesamten Bundesgebiet anreisenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer. So viele Veranstaltungen gab es noch nie in der Geschichte der traditionsreichen Bundeskongresse von AfS und VDS.

 

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Harmonie der Wald- und Wasser-Welt – Uraufführung der Konzertinstallation „Im Wald | Under the trees“ im Berliner Konzerthaus

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Zwischenrufe „Aufhören!“ und aggressives Türenschlagen sind selten geworden bei Musica-Viva Konzerten. Sie waren im großen Saal des Konzerthauses zu erleben beim Abschluss- und-dann-doch-nicht-Abschluss Stück eines Abends mit acht Studien über animierte Stillleben und Musik, realisiert vom Ensemble Resonanz und dem Experimentalstudio des SWR, in der Regie des Filmers Uli Aumüller.

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Trotz Protest: Serge Dorny kehrt nach Lyon zurück

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Trotz der Proteste einiger Mitarbeiter wird Serge Dorny seine bisher zehnjährige Intendanz an der Opéra national de Lyon fortsetzen. Gérard Collomb, Bürgermeister von Lyon, habe ihm das Vertrauen ausgeprochen, erklärt Dorny laut französischen Medien. Vergangenen Freitag stellte Dorny bereits den Spielplan für die Saison 2014/2015 vor. Die Saison beginnt Mitte Oktober mit acht Vorstellungen, darunter “Der fliegende Holländer”, “Rusalka”, “Romeo und Julia” sowie “Orpheus und Eurydike”.

Dorny war designierter Direktor der Semperoper, überwarf sich dort aber mit dem Dirigenten Christian Thielemann und der lokalen Politik. In einem offenen Brief erklärten die Mitarbeiter der Oper von Lyon, dass sie Dorny nicht als Chef zurückhaben wollten. Davon war der Bürgermeister der Stadt offenbar wenig beeindruckt.

 

Weiterführende Informationen:  Beiträge zu Dorny in der nmzhttp://www.nmz.de/search/node/Serge%20Dorny

Jens-Daniel Herzog bleibt Opernintendant in Dortmund

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Dortmund - Der Rat der Stadt Dortmund hat den Vertrag mit Opernintendant Jens-Daniel Herzog bis Juli 2021 verlängert. Als Grund nannte die Stadt in einer Mitteilung, Herzog habe seit seinem Antritt 2011 für seine künstlerische Arbeit auch überregional viel Anerkennung erfahren und die Auslastung des Opernhauses kontinuierlich steigern können.

    Mit seinen Inszenierungen habe er das Haus somit wieder auf Erfolgskurs gebracht. Zuletzt war auch der Vertrag mit Ballettdirektor Xin Peng Wang bis Juli 2021 verlängert worden, der seine Arbeit am Theater Dortmund 2003 begann.

 

zur PM der Stadt Dortmund

 

 

Weiterführende Informationen: 

Hamburger Symphoniker geben Ausblick auf neue Spielzeit

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Hamburg - Seit 1957 gibt es die Hamburger Symphoniker - seit 2009 ist Jeffrey Tate ihr Chefdirigent. Er habe aus dem Orchester einen Klangkörper geformt, «der höchsten künstlerischen Ansprüchen genügen kann», lobt ihn der Intendant. Gemeinsam stellen beide das neue Programm vor.

    Als Chefdirigent der Hamburger Symphoniker hat Jeffrey Tate bis 2019 verlängert - sein Programm für die nächste Spielzeit stellt er nun am Dienstag vor. Gemeinsam mit Intendant Daniel Kühnel will der 70-Jährige in der Laeiszhalle einen Ausblick auf die Saison 2014/15 geben. Tate ist seit der Spielzeit 2009/10 Chefdirigent des Orchesters, das vor allem in der Laeiszhalle spielt, aber auch in der Oper, in der Hochschule für Musik und Theater sowie in Schulen.   Weiterführende Informationen:  Hamburger Symphonikerhttp://hamburgersymphoniker.de

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Doppel-Spitze – Das Bayerische Staatsballet und seine Ballettfestwoche 2014

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Drei Choreographen, ein Stück, circa zehn musikalische Varianten von Piano solo bis Synthesizer, vom Sinfonieorchester bis zur Gitarre, ein Komponist, um die zehn Bearbeiter: Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgsky. Und eine unter dem Druck von Bachelor (BA) und Master (MA) stehende Compagnie, das Bayerische Staatsballett II (Junior Company).

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Warum nicht auch mal touren? – STATIONEN: Ein Schul- und Konzertprojekt neuer Musik aus NRW

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Mit neuer Musik auf Tournee gehen? Eine schöne Idee. Nur eben: Leider nicht realisierbar, weil kaum kommunizierbar. Ein „Arbeitskreis Neue Musik im Landesmusikrat NRW“ hat es trotzdem probiert. Hat zehn Musiker aus zehn der neuen Musik verpflichteten Gesellschaften binnen vier Wochen in zehn Städten auftreten lassen. Ergebnis: Die Nische lebt. Nicht einmal schlecht. Zumal wenn sie im Rheinland eingerichtet wird. Ein Erfahrungsbericht von Station 10.

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Nostalgische Leberkäs- und Weißwursthölle – Andreas Homoki inszeniert Wagners „Lohengrin“ an der Wiener Staatsoper

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Will ein Intendant eines der maßgeblichen europäischen Opernhäuser einen in seiner Liga spielenden Kollegen zu einer Gastinszenierung einladen, ist die Auswahl nicht mehr allzu groß. Die meisten Kapitäne der großen Musiktheaterdampfer sind mehr oder minder begnadete Verwaltungsprofis – in Wien wie in Paris, Brüssel, London, Madrid oder an der Deutschen Oper Berlin, aber auch in den Container-Transportern von Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Essen, Hannover, Karlsruhe oder Antwerpen (Simone Young in Hamburg ist zugleich GMD und Intendantin, mithin eine wirkliche Ausnahme).

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Barenboim plant für Festtage 2015 «Parsifal» mit Tcherniakov

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Berlin - Die Berliner Staatsoper unter Leitung von Daniel Barenboim eröffnet im kommenden Jahr ihre traditionellen Festtage mit Richard Wagners Spätwerk «Parsifal» (1882). Für die Neuproduktion hat Barenboim den weltweit gefragten russischen Regisseur Dmitri Tcherniakov gewonnen, wie er am Montag mitteilte. Als Solisten wurden unter anderem Anja Kampe, René Pape, Andreas Schager und Wolfgang Koch verpflichtet.

    Zu den Festtagen vom 27. März bis 6. April 2015 soll auch die gefeierte «Tannhäuser»-Version wieder aufgenommen werden, die am Samstag das diesjährige Festival im Berliner Schiller Theater eröffnet hatte. Die «Süddeutsche Zeitung» lobte die Premiere musikalisch als «Weltklasse», die tanzbetonte Inszenierung von Choreografin Sasha Waltz stieß dagegen auf ein gemischtes Echo.   Weiterführende Informationen: 

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Chemnitzer Philharmonie braucht neuen Chef - Beermann geht 2016

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Chemnitz - Die Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz braucht 2016 einen neuen Generalmusikdirektor. Orchesterchef Frank Beermann wird seinen bis dahin laufenden Vertrag erfüllen, aber nicht verlängern, wie Generalintendant Christoph Dittrich am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa sagte. Er bestätigte einen Online-Bericht der «Freien Presse».

     «Es gibt überhaupt keinen Dissens oder Spannungen», sagte Dittrich zu den Hintergründen. Beermann suche nach dann neun Jahren im Amt einfach neue kreative Herausforderungen. Es sei keine Entscheidung gegen Chemnitz, sagte der aus Westfalen stammende Dirigent der «Freien Presse». Und auch für die Philharmonie bedeuteten neue Gesichter eine Bereicherung. Weiterführende Informationen: 

Peter Stein inszeniert «Aida» - Moskauer ergriffen

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Moskau - Der deutsche Regisseur Peter Stein (76) hat mitten in einer schweren Krise zwischen Russland und dem Westen in Moskau eine bewegende Version der Verdi-Oper «Aida» inszeniert. Die Geschichte um zwei Frauen, die einen Mann lieben, sei bewusst intim gehalten, sagte Stein. Als er im Stanislawski-Musiktheater am Samstagabend auf die Bühne trat, verstärkte sich der ohnehin frenetische Applaus für die Solisten des Hauses noch einmal deutlich; die Moskauer erhoben sich zu minutenlangen Ovationen von ihren Sitzen.

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Liebe, Luxus und Gier: «Manon Lescaut» feiert Premiere in Baden-Baden

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Baden-Baden - Luxus oder Liebe - die junge Manon ist hin- und hergerissen. Eigentlich war ihr ein Leben hinter Klostermauern vorbestimmt, doch sie wird zur Femme fatale und Geächteten. Kurzum: Giacomo Puccinis «Manon Lescaut» bietet alles, was eine tragische Operngeschichte braucht. Mit großem Beifall ist die Premiere der Neuinszenierung am Festspielhaus Baden-Baden unter der Regie von Sir Richard Eyre und der musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle am Samstagabend gewürdigt worden.

    Das Publikum feierte vor allem die beiden Solisten Eva-Maria Westbroek in der Rolle der Manon und Massimo Giordano als Geliebter, Chevalier Des Grieux, mit anhaltendem Applaus und Bravorufen. Die Inszenierung ist eine Koproduktion mit der New Yorker Metropolitan Opera. Dort wird das Stück in zwei Jahren zu sehen sein. Chefdirigent Rattle ist mit seinen Berliner Philharmonikern damit zum zweiten Mal bei den Osterfestspielen in der Kurstadt am Rande des Schwarzwaldes.   Weiterführende Informationen: 

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