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Mehr als 1500 junge Musiker bei Berliner Orchesterfestival

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Berlin - Von China bis Portugal - mehr als 1500 junge Musiker aus aller Welt treffen sich von diesem Donnerstag an (6. August) in Berlin zum Orchesterfestival «Young Euro Classic». An 18 Abenden biete das Festival bis zum 23. August den angehenden Profimusikern aus 40 Ländern eine Bühne, teilten die Veranstalter am Dienstag mit. Mit von der Partie sind bei den Vorstellungen im Konzerthaus am Gendarmenmarkt 18 Orchester, darunter das Ukrainische Jugendorchester sowie das Guangzhou Orchestra aus China.

 

Außerdem werden Jugendorchester aus Schweden, Großbritannien, Norwegen, Portugal, der Türkei, Rumänien und Georgien erwartet. Sie spielen neben sinfonischen Werken auch Jazz; neun Uraufführungen sind dabei. Zum Auftakt tritt das Young Philharmonic Orchestra Jerusalem Weimar mit Studenten der Konservatorien beider Städte unter Leitung des Dirigenten Michael Sanderling auf.

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Frauen am Pult: Seltener Auftritt in einer Männerdomäne

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Wien - «Ich hätte die Tochter der Musiker sein können.» Die 26-jährige Polin Marta Gardolinska erinnert sich noch genau an ihren Auftritt im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins vor dem 80-köpfigen Radio-Symphonieorchester Wien. Zum Abschluss ihres Studiums an der Wiener Musikhochschule stand sie am Pult und dirigierte das «Capriccio espagnol» von Nikolai Rimski-Korsakow. Von einem solchen Auftritt in einem der edelsten Musiksäle der Welt träumt jeder Dirigent - und vor allem jede Dirigentin.

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Andris Nelsons bleibt bis 2022 Chefdirigent in Boston

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Boston - Andris Nelsons bleibt bis 2022 Chefdirigent des Boston Symphony Orchestra. Das traditionsreiche Orchester, eines der «Big Five» der USA, hat den Vertrag mit dem Letten als 15. Musikdirektor seit seiner Gründung 1881 nach nur einem Jahr verlängert, teilte das Orchester am Montag mit. Aus dem Fünf- wurde ein Achtjahresvertrag.

 

Nelsons, 36, ist der jüngste Chefdirigent, den die Bostoner in mehr als 100 Jahren hatten. Nur Gründungsdirigent Georg Henschel, der 1881 gerade 31 war, sowie Arthur Nikisch, der 1889 erst 33 war, waren jünger. Die Muttersprache der ersten sechs Chefdirigenten, von der Gründung 1881 bis 1918, war Deutsch.

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TTIP und Kultur – Bühnenverein fordert klare Haltung der Europäischen Union

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Der Direktor des Deutschen Bühnenvereins, Rolf Bolwin, fordert von der Europäischen Union, in den Verhandlungen über das Handels- und Investitionsabkommen TTIP gegenüber den USA weiterhin an einer klaren Haltung zum Schutz der Künste festzuhalten. Weder die öffentliche Kulturfinanzierung noch die Buchpreisbindung dürften durch ein internationales Handelsabkommen infrage gestellt werden.

„Was seit Jahrzehnten in weiten Teilen der Europäischen Union – einer der größten Freihandelszonen der Welt – als Förderung von Kunst und Kultur zulässig war, kann nicht plötzlich den freien Welthandel behindern, nur weil die USA ein eher merkantiles Kulturverständnis haben“, so Bolwin. Auch hier gelte es, europäische Maßstäbe zu verteidigen. Insgesamt sei mehr Transparenz erforderlich, um das Vertrauen der Kulturszene in die europäische Verhandlungsführung zu stärken.

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Milliardär Plattner kritisiert Kulturgutschutzgesetz

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Potsdam - Das geplante Gesetz zum Schutz von Kulturgütern sorgt weiter für Streit. Sollte der Entwurf von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) Wirklichkeit werden, droht der Milliardär und Mäzen Hasso Plattner mit Konsequenzen. Wenn das Gesetz komme, bleibe seine Kunstsammlung in den USA im kalifornischen Palo Alto, sagte der 71-Jährige den «Potsdamer Neuesten Nachrichten». Sie sollte eigentlich nach seinem Tod in Potsdam im Museum Barberini dauerhaft ihren Platz finden.

«Das Gesetz würde sie aber um einen erheblichen Teil ihres Wertes berauben», so Plattner. Seine Missstimmung brachte er auch in einem Brief an Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) zum Ausdruck.

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Berlin: Regierender Bürgermeister Müller möchte weiter Kultursenator bleiben

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Berlin- Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat auch über das Wahljahr 2016 hinaus Interesse am zusätzlichen Amt des Kultursenators. «Ich fühle mich mit dem Ressort sehr wohl und glaube, dass es auch der Kultur etwas bringt», sagte der 50-jährige SPD-Politiker in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. «Und die Kultur sieht wohl ebenfalls, dass sie beim Regierenden Bürgermeister gut aufgehoben ist.»

Müller hatte das Doppelamt Ende vergangenen Jahres von seinem zurückgetretenen Vorgänger Klaus Wowereit übernommen. Anfangs gab es Bedenken, ob der langjährige SPD-Fraktionschef und frühere Bausenator eine ausreichende Nähe zur oft exzentrischen Berliner Kulturszene hat.

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Musiker aus Weimar und Jerusalem auf Konzerttour

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Weimar/Jerusalem - Studenten der Musikhochschule «Franz Liszt» Weimar und der Jerusalem Academy of Music and Dance wollen gemeinsam Musizieren und Zeichen für gegenseitiges Verstehen setzen. Mit der Uraufführung «Links.Metamorphosis» startete am Sonntag ihr «Young Philharmonic Orchestra Jerusalem Weimar» zu seiner Konzerttour durch Deutschland und Israel.

Unter Leitung des Chefdirigenten der Dresdner Philharmoniker, Michael Sanderling, spielt es in Weimar das eigens für die Tournee geschaffene Stück des Israelis Ziv Cojocaru.

Die Musiker spielen nach einwöchigem intensiven Proben auch Werke von Kurt Weill, Peter Tschaikowsky und Dmitri Schostakowitsch. Solist ist der Weimarer Cello-Student Alexey Stadler.

Es folgen Konzerte im CongressPark Wolfsburg (4.8.), im Konzerthaus Berlin (6.8.) und im Kloster Chorin (8.8.). Vom 23. bis 26. Oktober geht es dann zu drei Konzerten nach Jerusalem und Tel Aviv.

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Markus Trabusch leitet künftig Mainfranken-Theater

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Würzburg - Markus Trabusch wird neuer Intendant des Mainfranken Theaters in Würzburg. Der Stadtrat ernannte den 53-Jährigen einstimmig, wie die Kommune am Freitag mitteilte. Von der Spielzeit 2016/17 an muss er damit auch die Generalsanierung des Hauses in Angriff nehmen.

Trabusch habe bereits mehrfach Erfahrung bei der Sanierung und dem Umbau von Theatergebäuden gesammelt, begründete Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) die Wahl des 53-Jährigen aus etwa 72 Bewerbern. Trabusch folgt auf Hermann Schneider, der nach Österreich geht.

Weiterführende Informationen:  Mitteilung der Stadt Würzburghttp://www.wuerzburg.de/de/weitere-informationen/presse/aktuelle-pressemitteilun...

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Lars Seniuk [New Geman Art Orchestra]: Pendulum (Mons Records)

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Was man nicht alles schon über Lars Seniuk lesen konnte. Jung, dynamisch, virtuos. Und man kann es jetzt auch hören. Er hat um sich herum eine Musikertruppe versammelt, die er unter dem Namen „New German Art Orchestra“ auftreten lässt. Und ihnen zur Aufgabe gemacht hat er, seine Stücke, die unter dem Albumnamen „Pendulum“ firmieren, einzuspielen. [… mehr]

Jazz und Film – Jazz im Film – Film im Jazz: die 39. Leipziger Jazztage stehen im Zeichen des „Cinematic Jazz“

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Jazz und Film – Jazz im Film – Film im Jazz: Die 39. Leipziger Jazztage stehen vom 1. bis 10. Oktober 2015 im Zeichen des »Cinematic Jazz«. Mehr als 70 Musiker und Visualisierungs- künstlerinnen aus 9 Ländern spielen dabei in 13 Locations, vom Schauspielhaus über Kirchen bis zu verschiedenen Clubs der freien Szene Leipzigs. Anlässlich [… mehr]

Nothung hat völlig ausgespielt – „Götterdämmerung“ bei den Bayreuther Festspielen

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Beim gut viertelstündigen Applaus nach dem Ende des Premieren-Zyklus wog Frank Castorf in der für ihn bewährten Bayreuther Weise durch Ausharren vor dem Vorhang minutenlang ab, wer im heftigen Schlagabtausch von Pro und Contra, Buhrufern und trampelnden Applaudieren die Oberhand behalten würde. Die Zustimmung siegte knapp – aber umso heftiger und unangefochten für die Solisten und insbesondere für den Dirigenten Kirill Petrenko.

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Erlösung als kapitalistische Geschäftsidee – „Der fliegende Holländer“ bei den Bayreuther Festspielen

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Als ein kurzes Intermezzo an dem bis vor drei Jahren spielfreien Abend vor der „Götterdämmerung“ gab es diesmal die pausenlose, späte Version von „Der fliegende Holländer“. Hatte in den Vorjahren der neue Musikdirektor der Bayreuther Festspiele, Christian Thielemann, diese Produktion musikalisch geleitet, so übernahm für diesen Sommer Axel Kober das Dirigat und suchte dabei deutlich, sich von seinem Vorgänger abzusetzen, forsch beginnend, mit aufgerauhten Streicherklang und grell einsetzenden Bläsern ausgerichtet auf Gewitter und Sturm.

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Audience Development (13) – Fazit und Ausblick

JazzZeitung - aktuell -

In den vergangenen Wochen und Monaten habe ich das Thema Audience Development aus verschiedenen Blickwinkeln untersucht, einige Fragen beantwortet und viele neue gestellt, Probleme benannt und Lösungsansätze vorgeschlagen. Hierbei war es mir wichtig, nah an der Lebensrealität der Akteure zu bleiben und ein hohes Maß an individueller praktischer Umsetzbarkeit meiner Vorschläge zu ermöglichen. Zu den [… mehr]

Krokodil-Nachwuchs auf dem Alexanderplatz – „Siegfried“ bei den Bayreuther Festspielen

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Im Sonderpostamt auf dem Bayreuther Festspielhügel werden zwei Sonderstempel angeboten, einer zu „Tristan und Isolde“ und einer zur Kinderoper „Parsifal“. Besonderer Beliebtheit erfreut sich dort die Sonderbriefmarke von Pina Bausch, zitiert doch Frank Castorfs Inszenierung des „Siegfried“ mit den Krokodilen Pina Bauschs „Keuschheitslegende“.

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Albert Mangelsdorff: „Wir haben fürs Bier gespielt“

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hr2-kultur erinnert mit Multimedia-Reportage an „70 Jahre Jazz in Hessen“ „Ich war halt ein Fanatiker. Wenn ich tagsüber geübt hatte, musste ich das wieder los werden. Ich musste dort hin und spielen. Aber für was hat man gespielt? Fürs Bier – höchstens! Gagen gab‘s im Jazzkeller erst Mitte der 60er Jahre“. Nachhören können Internetnutzer Albert [… mehr]

Internationales Jugendorchestertreffen NBJot Young Concerts in Neubrandenburg

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Neubrandenburg - Die Stadt Neubrandenburg steht wieder ganz im Zeichen der Musik. Rund 180 junge Musiker aus Russland, Italien und Mecklenburg-Vorpommern bestreiten das 12. Internationale Jugendorchestertreffen NBJot Young Concerts, das am Donnerstag in der Konzertkirche eröffnet wurde.

Das Regen-Wetter machte aber einen ersten Strich durch die Planung: Erste Kammermusikaufführungen auf dem Marktplatz wurden abgesagt, wie Organisatorin Christiane Halaski in Neubrandenburg sagte. Das Freiluftkonzert am Freitag solle aber stattfinden.

Weiterführende Informationen:  NBJothttp://www.landesmusikrat-mv.de/projekte/nbjot/

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Nürnberg soll neuen Konzertsaal neben Meistersingerhalle erhalten

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Nürnberg - Einen neuen Konzertsaal direkt neben der Meistersingerhalle soll die Stadt Nürnberg erhalten. Dies beschloss der Stadtrat laut einer Mitteilung von Mittwochabend. Ein Gutachter hatte zuvor die Eignung des Standorts bestätigt. Die Entscheidung für den Bau des neuen Konzertsaals gilt als Voraussetzung für die Sanierung des 1901 bis 1905 erbauten Opernhauses.

Der neue Saal soll zunächst als Ausweichspielstätte für die Musiktheatersparte des Staatstheaters Nürnberg genutzt werden. Der neue Saal soll etwa 1500 Plätze haben, der Schwerpunkt eindeutig auf Konzerten liegen. Die denkmalgeschützte Meistersingerhalle soll ebenfalls saniert und zum Tagungs- und Kongresszentrum umgewandelt werden.

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11.tes Morgenland Festival Osnabrück: „Im Fokus: Armenien“

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Kalkriese ist ungefähr 22 km weit weg. Kalk Riese? Hier war mal was. Hier war Hermann, der Germane, Arminius. Furchtbar war sein Zorn, seine Rache an Varus, dem Statthalter. In der weithin berühmten Varusschlacht. Eines seiner Denkmäler steht in Kalkriese. Ein Museum. DAS Schlachtfeld. Dann: „Germanicus- Ich , Priester, Superstar“ – eine Aus-Stellung noch bis zum November 2015. Hier. Denk mal! Hat Arminius am End zu tun mit Armenien , war Arminius am End Armenier?

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