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Klaus-Ernst Behne:
Musikerleben im Jugendalter
Eine
Längsschnittstudie
365 Seiten, Hardcover
CB 1196
ISBN 978-3-932581-96-0
€ 24,-

Das Erleben von Musik hat in unserer Gesellschaft
einen außerordentlich hohen Stellenwert. Aus der Unmenge verfügbarer
Musik wählt unser Musikgeschmack – gewissermaßen
als ordnende Instanz – aus, was wir heiß und innig lieben
oder heftig ablehnen. Insbesondere im zweiten Lebensjahrzehnt sind
dabei (nach herrschender Auffassung!) dynamische Entwicklungsprozesse
zu beobachten, von der Erwachsenenkultur zumeist mit Besorgnis zur
Kenntnis genommen.
Daten zu jugendlichem Musikerleben und Geschmack,
dem WIE und dem WAS dieser Musikkultur, wurden hier erstmals in
einer sechsjährigen Längsschnittstudie erhoben und ausgewertet:
150 Jugendliche setzten in acht Befragungswellen über sechs
Jahre 2.500 Kreuzchen, um ihr persönliches Verhältnis
zur Musik sowie ihren individuellen lebensgeschichtlichen Hintergrund
zu beschreiben.
Methodisch knüpft diese Studie an frühere
Untersuchungen an, demonstriert, wie sich Musikpräferenzen
sinnvoll interpretieren lassen. Darüber hinaus zeitigte sie
eine Vielzahl von außerordentlich überraschenden Befunden,
insbesondere hinsichtlich der entwicklungspsychologischen Verläufe
musikalischen Verhaltens.
Klaus-Ernst Behne lehrte und forschte
an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Schwerpunkte
seiner Arbeit sind die Sozialpsychologie des Musikgeschmacks sowie
die mediale Vermittlung von Musik.
Veröffentlichungen: Hörertypologien (Regensburg
1987) / Gehört – Gedacht – Gesehen. Zehn Aufsätze
zum visuellen, kreativen und theoretischen Umgang mit Musik. (Regensburg
1994).
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